Michael Wübke und die Welt des Kickboxens

Gründer der Fachsportschule ist Michael Wübke. Grundlage für unser Training in den Disziplinen Kickboxen und Boxen ist unsere gesunde Haltung. Wir sind nicht nur örtlich gesehen im Zentrum von Altona, sondern bei uns steht auch das qualifizierte Training für alle Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt.

Du hast noch keine Erfahrung in Sachen Kampfsport? Du kommst von einem anderen Verein und möchtest uns testen? Dann bist du herzlich eingeladen. Komm einfach zu uns in die Gaußstraße 128 und trainiere zweimal kostenlos. Denn erst wenn du von unserer Fachsportschule überzeugt bist, sind wir es auch.

Wir trainieren Ausdauer und Kraft. Verbessern Beweglichkeit und Koordination. Vertreiben Rückenschmerzen, haben Spaß und powern uns aus. Bauen Stress ab und stärken unser Selbstbewusstsein. Und ja - Bewegung macht glücklich. Probiert es aus! Der Einstieg ist ohne Vorkenntnisse, Kondition oder Ausrüstung jederzeit möglich. Alle sind willkommen.

Trainingszeiten und -ort

Unsere Kurse finden Dienstag und Freitag von 8.15 bis 9.30 Uhr statt.

Trainingsort: Fachsportschule Wübke, Gaußstraße 128, 22765 Hamburg-Ottensen

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Website: www.wuebke.de

Preise

  • 1x Training/Woche: 45 Euro/Monat
  • 2x Training/Woche: 80 Euro/Monat
  • 10er-Karte: 150 Euro
  • 30 Euro Aufnahmegebühr inkl.

Über uns

Trainiert werdet Ihr von Dr. med. Anika Geisler (Schwarzgurt, 3. und Constanze Löffler (Schwarzgurt, 1. Meistergrad), beide Trainer C-Lizenz Breitensport. Geprüft nach WAKO Deutschland. Ausgebildet von Michael Wübke (7. Meistergrad).

Super Erfolg für das Vollkontakt-Team Wübke beim Deutschlandpokal 2016 - Georg F.

Erstmalig fand der Deutschlandpokal als reines Ringsportarten Turnier statt. Der Ausrichter Treuen e.V.hatte alles super vorbereitet. Der H.K.B.V. e.V. war mit 4 Kämpferinnen und Kämpfern der Vollkontaktmannschaft des Sport Team Ottensen vertreten.

Leon Lindemann konnte sich in seinem 3. Debütantin Karin Ahlberg (HSV Stöckte, Betreut auf dem DP durch Michael Wübke) überzeugte in ihrem 1. Vollkontaktkampf sowohl Kampfrichter als auch das Publikum. Bereits der erste Kampf zwischen Timo Kamerke und Leon Lindemann präsentierte Vollkontakt Kickboxen in bester Kultur.

Härte, Technik, Fokus und Wille zum Sieg zeichneten den Kampf aus, der zu den besten des Abends gehörte. Die Routine von Timo machte sich im Verlauf der Runden deutlich bemerkbar. Leon fightete und hielt dagegen.

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Bereits nach der 1. Runde war klar - Karin überzeugt durch exzellente Sidekicks und gutes Mitboxen und führte bereits 3:0. Dann war es an Aline - ihre Gegenerin eine der erfahrensten Kämpferinnen in der Nationalmannschaft mit vielen nationalen und internationalen Platzierungen (3. ÜPlatz Europameisterschaft Bilbao). Ein toller Fight entwickelte sich zwischen Beiden.

Michael Wübke war mehr als stolz und glücklich auf seine Sportlerinnen und Sportler. Hoffentlich steckt dieses Turnierformat viele Sportschulen und deren Kämpferinnen und Kämpfer an, als Newcomer oder Fortgeschrittener beim nächsten Vollkontaktturnier der WAKO Deutschland und auch des H.K.B.V. e.V. dabei zu sein.

Geschichte und Situation des Kickboxens in Deutschland

Auch in Deutschland hat der Verband eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Er erlebte viele Sternstunden, doch es gab auch immer wieder Rückschläge zu verkraften. Es verlief nicht alles reibungslos, auch wenn Deutschland unter der Führung von Georg F.

Nach dem Rücktritt von Brückner musste sich der Verband neu aufstellen. Um das Kickboxen in Deutschland nicht untergehen zu lassen wurde am 05.07.1997 die WAKO Deutschland e.V. gegründet. Auch für den neuen Verband war der Start nicht leicht und die finanzielle Situation verbesserte sich nur langsam. Alle waren sich einig, dass es so nicht weiter gehen konnte.

Es kam zu einer dramatischen Mitgliederversammlung, in der Neuwahlen anstanden da der damalige Präsident Ludger Dietze nicht mehr zur Wahl stand. Letztendlich war es Peter Zaar der sich dazu durchringen konnte, als Präsident die Führung des Verbandes zu übernehmen und das Schiff wieder auf Kurs zu bringen und so die WAKO Deutschland e.V.

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Seit diesem historischen Wechsel in der Verbandsführung geht es mit der WAKO Deutschland stetig bergauf. Das Führungsteam besetzte wichtige Positionen mit Personen, bei denen Kickboxen ebenfalls eine besondere Rolle einnimmt und die Interesse daran zeigten, den Verband stärker zu machen. So fanden immer mehr Vereine den Weg in die WAKO und der Verband wurde von Jahr zu Jahr größer.

2011 forcierte die WAKO Deutschland mit dem Projekt DOSB ihre Bemühungen auf dem Weg, die seit langem angestrebte Anerkennung des Verbandes durch den Deutschen Olympischen Sportbund zu erlangen. Der WAKO Deutschland e.V. sind zurzeit 15 Landesverbände angeschlossen, von den auch fast alle von den jeweiligen Landessportbund anerkannt sind.

Am 25.08.2016 beantragte die WAKO Deutschland die Aufnahme in den DOSB. Am 2. Dezember 2017 war es dann so weit. Der Bundesfachverband für Kickboxen e.V. Die WAKO Deutschland wurde der Gruppe der Nichtolympischen Verbände zugeordnet. Dies ist aus deutscher Sicht ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser immer noch jungen Sportart.

Hall of Fame des Kickboxens

In der „Hall of Fame“ werden all diejenigen Sportler und Funktionäre aufgenommen, die durch ihre Taten und Leistungen den Kickboxsport nach vorne gebracht haben. Ohne diese Persönlichkeiten würde es den Sport Kickboxen in dieser Form nicht geben.

Georg F. Brückner

An erster Stelle dieser Hall of Fame steht natürlich der Gründer der Sportart Kickboxen, Georg F. Brückner. Er ist der „Vater des Kickboxsports“, und ihm ist es zu verdanken, dass der Sport in der heutigen Form betrieben werden kann. Er organisierte die ersten Veranstaltungen und bald fanden sich viele Anhänger dieser neuen Sportart.

Brückner reiste durch ganz Europa und gab Lehrgänge und Seminare, um das Kickboxen zu etablieren. Er war der Gründer der WAKO und veranstaltete auch die ersten Welt- und Europameisterschaften in Deutschland. Weiterhin entwickelte er bereits zu den Anfangszeiten des Kickboxens eine Schutzausrüstung, die noch heute den höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen.

Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Georg F. Brückner es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, Kickboxen zu verbreiten, was ihm auch gelungen ist. Nach langer, schwerer Krankheit starb er am 30.

Ich persönlich habe Georg F. Brückner 1980 in London kennen und schätzen gelernt. In seinem Handeln war er stets darum bemüht den Kickboxsport nach vorne zu bringen, auch wenn er dafür aus verschiedenen Richtungen immer wieder heftig attackiert worden ist. Er überzeugte durch Aufrichtigkeit und Solidarität, wo andere durch Lautstärke und Ablenkungsmanöver versuchten zu beeinflussen. Selbst im Erfolg zeichnete Ihn eine dankbare Bescheidenheit aus.

Weniger dachte er an persönlichen Ruhm und Reichtum, als an die selbstlose Unterstützung eine gute und sichere Schutzausrüstung herzustellen, um „Seinen Sport“ noch attraktiver und sicherer zu machen. Die ganze Tiefe und Größe seines Lebenswerkes wird sich erst in Zukunft würdigen lassen. Doch schon jetzt kann festgestellt werden, dass es ohne Ihn und seinen unermüdlichen Einsatz, das Kickboxen in dieser Form in Europa nicht geben würde. Selbst in den letzten Jahren, als er sich seiner Krankheit schon bewusst war, ließ er es sich nicht nehmen für den Kickboxsport tätig zu sein.

Dr. Dr. Ludger Dietze

Dr. Dr. Ludger Dietze ist ein Mann der ersten Stunde. Zum Kickboxen kam er im Jahr 1977 über das Taekwondo. Seinen ersten internationalen Einsatz im Kickboxen bestritt er 1979 bei der EM in Italien. 1983 in London wurde er Weltmeister im Semikontakt.

Seinen Abschiedskampf bestritt Dr. Ludger Dietze 1986 beim Europacup in Warschau. Danach zwang ihn ein schweres Hüftleiden zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn. Dennoch blieb er dem Kickboxen mit ganzem Herzen verbunden. Zum einem als Trainer in seinem Verein und zum anderen als Funktionär in der WAKO.

Er wurde 1987 zum Bundestrainer im Semikontakt berufen. In Deutschland leitete er über acht Jahre als Präsident die Geschicke des Verbandes. Unter seiner Führung wurden in Deutschland eine Welt- und Europameisterschaft ausgetragen. Auf Weltebene war Dr. Ludger Dietze von 1991 bis zum Jahr 2000 als Vizepräsident tätig.

Der Allrounder, der insgesamt fünf Sprachen perfekt spricht, trat immer sehr bescheiden auf und hasst nichts mehr als Streit, was man in seiner Gutmütigkeit immer wieder spüren konnte. Begonnen hat der Ausnahmeathlet im Alter von 16 Jahren mit dem Karate. Bereits zwei Jahre später bestritt er die ersten Wettkämpfe im Semikontakt Kickboxen.

Ferdinand Mack

1978 wechselte er dann zu der Domäne, die ihn später von Erfolg zu Erfolg führte, nämlich zur Königsdisziplin, dem Vollkontakt Kickboxen. Zur damaligen Zeit fanden in einem Jahr noch Welt- und Europameisterschaften statt. erst später wechselte man zum zweijährigen Turnus. Insgesamt wurde Ferdinand Mack vier Mal Europameister und vier Mal Weltmeister der Amateure.

1988 wechselte er ins Profilager und wurde im gleichen Jahr in Mannheim Europameister der PKO, dem damaligen Profiverband der mit der WAKO zusammenarbeitete. Weltmeister der PKO und Intercontinental Champion der ISKA wurde Ferdinand 1991.

Aber nicht nur als aktiver Kämpfer stellte er seine Dienste dem Kickboxen zur Verfügung, sondern auch als Verbandsfunktionär steckte er seine ganze Kraft und Energie in den Sport. Ferdinand war von 1987 bis 2011 als Bundestrainer im Vollkontakt Kickboxen tätig. Auch in dieser Tätigkeit kann er auf zahlreiche Welt- und Europameister welche er auch bei seinen Lehrgängen mitgeprägt hat zurückschauen. Selbst nach seiner Hüftoperation kann er das Kicken nicht lassen.

Peter Zaar

Peter Zaar, ein Mann für den die Tugenden Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Gerechtigkeit, Freundschaft, Disziplin, Respekt und Anerkennung nicht nur leere Worte sind, sondern ein Teil seines Lebensinhaltes. Er versucht, all diese Eigenschaften an seine Schüler weiterzugeben. Er ist korrekt und 100 %ig zuverlässig. Begonnen hat er in den 70er Jahren mit dem Kickboxen in Köln.

Unter Anleitung von Georg F. Brückners Schüler Gustav Baaden begann er seine Kickboxkarriere in der er vier Deutsche Meistertitel im Leicht - und Semikontakt erkämpfte. Von der Fachpresse wurde Zaar als Favoritenkiller bezeichnet, da er, obwohl er nie an Welt- oder Europameisterschaften teilnahm, doch mehrere Welt- und Europameister schlug.Seit 1990 ist Peter Zaar Bundestrainer im Leichtkontakt Kickboxen.

Im letzten Jahrzehnt avancierte er zum erfolgreichsten Trainer Deutschlands, ja sogar Europas. Unzählige Deutsche-, Europa- und Weltmeister wurden in der Talentschmiede Zaar produziert. Der große Erfolg seiner Schüler und das immer wieder bekundete Interesse anderer Trainer hat ihn dazu bewogen ein Buch über Kickboxen zu schreiben.

Es wurde daraus das wohl ausführlichste Werk im Bereich von Kickbox Trainingsbüchern, welches nicht nur für Trainer ein nicht mehr wegzudenkendes Leitwerk sein sollte. Seit 1990 modifiziert Peter Zaar federführend das Prüfungsprogramm der WAKO Deutschland als Schnittstelle zum Wettkampf.

Peter Zaar war zusammen mit Werner Sossna die letzten Jahre Coach der Kickboxlegende Ferdinand Mack. Der Vater von zwei Söhnen wurde 1999 zum Präsidenten der WAKO Deutschland gewählt. Die Entscheidung, das Amt als Präsident zu übernehmen, wurde zunächst aus der Not heraus geboren, nachdem sich niemand zur Wahl stellte um nach Ludger Dietze Verantwortung zu übernehmen.

Hier zeigte Peter Zaar wieder einmal Zivilcourage und Verantwortung und übernahm diesen schwierigen Posten. Im nachhinein stellte sich diese Lösung für die WAKO als da Beste heraus was dem Verband zu dem Zeitpunkt hätte passieren können. Die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem IAT Leipzig wurde von Peter Zaar und Dr. Michael Bastian ins Leben gerufen. Hier wurde auch in Kooperation die Semi Spezifische Komplexe Leistungsdiagnostik ins Leben gerufen. Peter Zaar betreibt nicht nur Kickboxen, Peter Zaar lebt das Kickboxen.

Werner Sossna

Im Jahr 1979 begann Werner Sossna mit dem Kickboxen. Nachdem er selbst Erfolge verbuchen konnte, entschied er sich nach langer Überlegung seine Laufbahn als Kämpfer zu beenden. Durch die Doppelbelastung als Trainer und Kämpfer litt seine eigene, wie auch die Form seiner Kämpfer. So entschloß er sich schweren Herzens für den Trainerjob, um seinen Talenten die Möglichkeit zu geben durch eine gute Betreuung das Optimale zu erreichen.

Im August 1981 legte er vor dem Prüfungsausschuss des damaligen Bayerischen Amateur Kickboxverbandes die Prüfung zum 1.DAN Sportkarate ab. In den kommenden Jahren arbeitete sich Werner Soßna vom Vereinstrainer über den bayerischen Landestrainer zum Bundestrainer im Vollkontakt hoch.

Von 1988 bis 2009 teilte er sich das Amt mit Ferdinand Mack, bevor er aufgrund seines Posten als Weltvizepräsident vom Amt des Bundestrainers zurück trat. In den Jahren als Kämpfer und Trainer kann er auf viele Erfolge zurückblicken. Seine größten Erfolge als Betreuer feierte er mit dem vierfachen Welt- und Europameister Ferdinand Mack aus Mannheim.

Bei seinen Erfolgen wurde dieser vom Höchstadter betreut und wusste diese Betreuung zu schätzen, denn auch als er ins Profilager wechselt, stand Werner Soßna weiterhin in seiner Ecke. Im Jahr 1991 wählten ihn die Mitglieder der BAKU e.V. in das Amt des Vizepräsidenten, das er bis Anfang 2014 Ehrenamtlich ausübte. Er übernahm gleichzeitig die Geschäftsstelle.

Im Jahr 1997 übernahm er auch die Bundesgeschäftsstelle und ist beim Bundesverband als Vizepräsident tätig. In den darauf folgenden Jahren versuchte er durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer und Vizepräsident der BAKU e.V. den Sport nach vorne zu bringen, und die erreichte Anerkennung der BAKU e.V. innerhalb des BLSV ist auch ein Verdienst des Höchstadters.

Er erwarb die Trainer B-Lizenz des deutschen Sportbundes und den F-Übungsleiterschein des BLSV. Im November 1999 wurde er zum Vizepräsidenten des Weltverbandes gewählt um kann somit die Interessen Deutschland optimal vertreten. Vom Rumänischen Kickboxverband wird ihm der Titel „Ehrenpräsident des Rumänischen Verbandes“ verliehen.

Im Sommer des Jahres 2001 nahm er an der Ausbildung zum höchsten Traineramt im Amateurboxen teil. Heute ist er eine Persönlichkeit im Kickboxsport und seine Meinung wird in Kickboxkreisen im In- und Ausland sehr geschätzt. Er ist eine Kickbox Legende.

Peter Harbrecht

Peter Harbrecht erzielte seine Erfolge durch einen kompromisslosen und technisch Brillanten Kampfstil, der gepaart war mit einer ungeheuren Schlagkraft in Fäusten und Füßen. Mit harten Kombinationen, eisernem Willen, großer Disziplin, ja fast mathematischer Präzision, Logik und Ästhetik dominierte er das Kampfgeschehen von 1977 - 1979. Seine Sportliche Bilanz ist äußerst beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt das er sich mit nur 22 Jahren vom aktiven Kampfsport zurück gezogen hat.

Es begann im Frühjahr 1973, Peter Harbrecht wurde von seinem Bruder Hans zum Karate Training mitgenommen. Nach nur zwei Jahren stellten sich die ersten Wettkampferfolge ein. Großen Anteil daran hatte sein Bruder Hans der als Diplomsportlehrer ein systematisches, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Trainingskonzept für Peter zusammenstellte.

Von diesem Training profitierten später auch andere deutsche Spitzenkämpfer, als Hans Bundestrainer der WAKO wurde. Teile dieser Konzepte hat Peter Zaar in sein hervorragendes Kickbox Lehrbuch einfließen lassen. Vom traditionellen Karate über das Semikontakt kam Peter schließlich zum „Vollkontakt-Karate“, wie es zur damaligen Zeit hieß. Er begründete den Wechsel zum Vollkontakt so: „Hier kann man sein Können zeigen, ohne dass die Launen von Punktrichtern so großen Einfluss auf das Resultat haben. Besonders wenn man durch K.O. gewinnt.

Nach diesem Prinzip gestaltete er seine Kämpfe. Wenn er sie nicht durch K.O. gewann, war seine Überlegenheit so klar das kein Zweifel an seinem Sieg aufkommen konnte. Der schnellste K.O. Peter Harbrecht blieb in den 50 Kämpfen seiner Laufbahn unbesiegt. Er wurde im Halb-Mittelgewicht bis 74 Kg 3x Deutschen Meister, 3x Europameister und 1x Weltmeister.

Das war 1978 in Berlin. In der Deutschlandhalle vor einer großen Kulisse von 8000 begeisterten Zuschauern fand die 1. Weltmeisterschaft der WAKO statt. Verantwortlich für diese erfolgreiche Veranstaltung waren Georg F. Brückner und der damalige Weltpräsident Mike Andersen. Peter Harbrecht besiegte in einem grandiosen Kampf den Amerikaner Harold Roth, der in der 2. Runde nur knapp einem K.O. entging.

Nach dem Gewinn des 3. Mit der Konsequenz die ihm im Sport zu eigen war, hat er sich im Laufe der Jahre bei Mercedes Benz vom Automechaniker in die Führungsebene vorgearbeitet. Dem Kampfsport ist Peter Harbrecht treu geblieben. Er hat im Laufe der Jahre sein Repertoire an Kampftechniken immer wieder weiterentwickelt und verändert.

Peter Kruckenhauser

Peter Kruckenhauser begann 1978 , durch Bruce Lee Filme inspiriert, mit dem Taekwondo. Zu diesem Zeitpunkt wurde viel über das neue All - Style - Karate diskutiert und bereits 1979 wechselte er ins All - Style - Karate. (später Kickboxen) In den darauf folgenden Jahren verbuchte er europaweite Erfolge im Semikontakt als mehrfacher österreichischer Meister; mehrfacher internationaler Meister, dreifacher Europacupsieger und 3facher Grand Champion.