Die Mixed Martial Arts (MMA) haben seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts einen großen Aufschwung erlebt. MMA bezeichnet eine Kampfsportart, die Elemente vieler klassischer Kampfkünste und Kampfsportarten unter einem gemeinsamen Regelwerk vereint.
Was ist MMA?
Im deutschen lässt sich Mixed Martial Arts am besten mit „gemischte Kampfkünste“ übersetzen. Bei Mixed Martial Arts kommen die verschiedensten Kampftechniken zum Einsatz. Der Mix der Kampftechniken macht es. In den MMA Kämpfen dürfen die verschiedensten Kampfstile wie Muay Thai, Ringen, Taekwondo, Karate, Sambo uvm. angewendet werden. Der Mix der verschiedenen Kampfkünste macht die Vielfalt, die Spannung und die Faszination für diesen Sport aus.
Die modernen Mixed Martial Arts (MMA) haben ihren Ursprung in antiken Kampfmethoden, wie dem griechischen Pankration. Das griechische Pankration, war olympische Disziplin. In der Moderne, gab es immer wieder Versuche das Pankration, das ja die antike Form der Mixed Martial Arts darstellt wiederzubeleben. Dem entgegen kam, das Bedürfnis vieler Kampfsportler und Kampfkünstler, die ultimative Kampfmethode zu entwickeln, bzw. In Brasilien, gab und gibt es die sogenannten Vale Tudo Kämpfe, die diesem Zwecke dienten. Das „Pancrase“ eine moderne Variante des antiken griechischen Pankration, wurde von Masakatsu Funaki und Minoru Suzuki, im Jahr 1993 in Japan, aus der Traufe gehoben.
MMA im Detail
- MMA ist im weiten Sinne eine Sportart, in der Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportarten vereint werden.
- Im engen Sinne handelt es sich um einen Vollkontaktsport, der in der Tradition der Vale Tudo Championship steht.
- Der Kampf findet im Stand sowie am Boden statt, für den stehenden Kampf hat sich schnell ergeben, dass Kickboxen oder Thaiboxen zu den effektivsten Disziplinen gehören.
- Der Bodenkampf ist ein weiteres wichtiges Element, weil die Kämpfer schnell in den Clinch gehen und sich zu Boden werfen. Hier werden Techniken aus dem Brazilian Jiu-Jitsu und dem Ringen angewendet.
Was ist die UFC?
Die UFC (Ultimate Fighting Championship) wurde im Jahr 1993 von Art Davie, Robert Meyrowitz und Rorion Gracie gegründet. Sie hat ihren Sitz in Las Vegas, Nevada. Die UFC ist der im Westen mit Abstand, größte und erfolgreichste Promotor der modernen Mixed Martial Arts. Die UFC ist die unangefochtene Spitzenklasse im MMA-Sport - wenn man so will die Champions League - und mit Abstand die populärste. Mit “UFC 1: The Beginning” fand im November 1993 das erste Turnier statt.
Um die ersten Ultimate Fighting Championships ranken sich viele Gerüchte und Legenden. Inwiefern hier zugunsten von Royce Gracie, bei der Zusammenstellung der Kampfpaarungen und den „Regeln“ manipuliert wurde, ist bis heute Stoff für heftige Diskussionen. Dem nur etwa 80 kg schweren Royce Gracie gelang es dreimal, das Turnier zu gewinnen. Er siegte im UFC1, UFC2 und UFC4, gegen größere, schwerere und körperlich viel stärkere Gegner. Der Hauptgrund für die Erfolge von Royce Gracie, war seine Überlegenheit im Bodenkampf, den er seinen Gegnern, fast alle auf Schlagen und Treten im Stand spezialisiert, erfolgreich aufzwang. Die klare Überlegenheit des Gracie Jiu-Jitsus bzw.
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UFC im Detail
- Die Ultimate Fighting Championship ist die lukrativste Veranstaltungsserie der MMA.
- Die Kämpfe werden auf einem mit Maschendrahtzaun abgegrenzten Achteck ausgetragen.
- Die großen Kämpfe gehen über fünf Runden à 5 Minuten. Die meisten enden jedoch vorzeitig.
Die Unterschiede zwischen MMA und UFC
Bei den Ultimate Fighting Championship (UFC) Kämpfen handelt es sich also um Mixed-Martial-Arts (MMA) Kämpfen. Während in den ersten UFCs noch Stilisten, als Vertreter ihrer Kampfsportart oder Kampfkunst antraten, sind moderne MMA Athleten, technisch und kämpferisch universell geschult. Ohne Kenntnisse im Bodenkampf, aber auch im Schlagen und Treten, lässt sich heutzutage, kaum ein MMA Kampf gewinnen.
Ein weiterer Unterschied zwischen UFC und Bellator bzw. Bellator setzt ebenso auf die MMA Unified Rules was einige Gemeinsamkeiten zwischen Bellator und UFC mit sich bringt. Allein der Einsatz von Ellenbogen ist bei Bellator etwas restriktiver geregelt. Ein weiterer Unterschied zwischen Bellator und UFC ist, dass Bellator keine MMA Wettkämpfe von Frauen mehr austrägt. Damit geht auch einher, dass Bellator weniger Gewichtsklassen aufweist.
| Merkmal | MMA | UFC |
|---|---|---|
| Bedeutung | Mixed Martial Arts - gemischte Kampfkünste - Kampfsportart | Ulitmate Fighting Championship (Organisation) |
Hier sind einige weitere wichtige Unterschiede:
- Regeln: Die UFC hat ein sehr detailliertes Regelwerk.
- Kämpfer: Die Kämpfer der UFC erzielen in der Regel die höchsten Einnahmen bei ihren Duellen im Oktagon.
- Oktagon: Statt wie sonst üblich im Ring, werden MMA-Kämpfe in einem Oktagon, also einem achteckigen Käfig ausgetragen.
Gekämpft wird in der UFC über 3 Runden zu je 5 Minuten. UFC Wetten sind meist als Zwei-Weg Wetten zu finden, also dass man nur auf Kämpfer A oder Kämpfer B setzen kann, ohne ein Unentschieden. Insgesamt gibt es in der UFC bei den Männern aktuell 9 Gewichtsklassen - diese reichen vom Strohgewicht (bis 52 kg) zum Schwergewicht (max.
MMA und UFC Wetten in Deutschland
Die Kampfsport-Faszination Mixed Martial Arts (MMA) hat längst auch den deutschsprachigen Raum erreicht. Parallel zur wachsenden Beliebtheit der UFC, ziehen auch MMA und UFC Wetten immer mehr Interesse an. UFC Wetten sind die populärsten Wetten auf Kampfsport Begegnungen in Deutschland. Es werden immer mehr MMA Wetten abgeschlossen, doch beim Großteil dieser MMA Wetten handelt es sich speziell um UFC Wetten.
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UFC Wetten sind in Deutschland zwar nicht explizit verboten, aber eben auch nicht auf der Whitelist der lizenzierten Sportwetten Märkte. Alle Wettanbieter haben zwar die Möglichkeit, neue Sportarten/Wettmärkte bei der deutschen Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder individuell zu beantragen, müssen für die endgültige Freigabe aber viel Geduld und Überzeugungsarbeit aufbringen. Fazit: Kein seriöser Wettanbieter in Deutschland hat UFC Wetten und Quoten im Angebot.
Verschiedene Wettarten
- Mit einer Siegwette wettet man ganz einfach auf den Sieger des Kampfes.
- Mit so genannten Prop Bets wettet man darauf wie der Sieg errungen wird.
- Mit Über/ Unter-Wetten wettet man bei UFC Wetten vor allem auf die Anzahl der Runden, die gekämpft werden.
- Bei UFC Wetten erlauben Doppelte Chance Wetten auf zwei verschiedene Siegmethoden zu wetten - zum Beispiel: Gewinnt durch technischen K.O.
- Typische MMA Wette mit zwei Wettoptionen: Wird der MMA Kampf über die volle Kampfzeit gehen, dass die Kampfrichter den Sieger küren, oder steht ein Sieger vor Ablauf der Kampfzeit fest.
