Für den Einstieg in die faszinierende Kampfkunst Karate ist es nie zu früh oder zu spät. In unserer Karateschule kann man in jedem Alter Karate trainieren. Unsere Erwachsenen trainieren ab 18 Jahre zusammen. Im März 2023 haben wir einen neuen Anfängerkurs Karate für Erwachsene gestartet.
Warum Karate im Erwachsenenalter beginnen?
Viele Erwachsene denken, dass sie zu alt für den Einstieg in Karate sind. Doch das ist ein Irrglaube! Karate ist vielmehr als nur Sport. Der große Vorteil von Karate gegenüber anderen „Sportarten“ ist, dass Karate so vielschichtig ist und es ermöglicht Karate sogar im hohen Alter zu beginnen. Auch für Menschen die sich für unsportlich halten oder nie aktiv Sport betrieben haben ist Karate optimal geeignet. Das man im Karate besonders gelenkig sein muss oder unbedingt als Kind starten sollte - ist übrigens ein Gerücht!
Vorteile für Erwachsene:
- Gesundheitliche Vorteile: Karate verbessert Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer.
- Stressabbau: Berufliche und private Belastungen lassen sich durch das Training abbauen.
- Mentale Stärke: Durch Konzentration auf Technik und Atmung verbessert sich die geistige Resilienz.
Als Ausgleich zum Bewegungsmangel im Büro aber auch zum stressigen Alltag in Beruf und Familie ist Karate aufgrund seiner vielseitigen körperlichen und geistigen Anforderungen besonders gut geeignet. Im Anfängertraining erlangen Sie im Laufe der Zeit eine sehr gute körperliche Fitness. Neben dem Erlernen von ersten Karate- und Selbstverteidigungstechniken gehören Konditions- und Krafttraining sowie Stretching und Entspannungstechniken zu jeder Trainingsstunde dazu.
Karate als Selbstverteidigung
Karate ist Selbstverteidigung pur wenn man es denn in der entsprechenden Intensität trainiert und unterrichtet bekommt. Man benötigt eine solide Basis um angemessen auf verschiedenste Situationen reagieren zu können: Reaktionsfähigkeit, Koordination, Flexibilität, Gleichgewichtssinn, stabiler Stand, Kraft, Grundfitness und Ausgeglichenheit. Dafür ist das reguläre Karate Training bestens geeignet.
Das Training: Was erwartet Sie?
Genau wie bei den Kindern ist es wichtig das Training auf das Alter der Kursteilnehmer abzustimmen, so macht es wenig Sinn, dass gerade zu Beginn des Karatetrainings 15-jährige zusammen mit 30, 40 oder 50-jährigen trainieren. Klar dürfte auch sein, dass Sportkarate, also Wettkampfkarate bei über 30 Jährigen nicht im Vordergrund steht. Hier ist es die persönliche Fitness, geistiger Ausgleich und die Selbstverteidigung auf denen der Fokus des Interesses steht.
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In der Karateschule Kumadera und dem Karate Dôjô Okami no mure e.V. wird ein umfassendes und ausgearbeitetes Karatekonzept verfolgt. Kein Training ohne Vorbereitung! Der Einstieg in unseren Karate-Kurs ist jeder Zeit möglich! Wir haben kleine Gruppen und bei jedem Training ist ein Assistent dabei. Unser Karatetraining erfolgt also nach Möglichkeit nach dem Vier-Augen-Prinzip. Das bedeutet, dass möglichst Trainer und Assistent im Training anwesend sind, das Training leiten oder aber als Trainingsteilnehmer/in aktiv mittrainiern. Dies ermöglicht höchstmögliche Unterstützung der Trainierenden und ein stetes gegenseitiges Feedback.
Ausrüstung für Karate-Anfänger
Karate ist mehr als nur ein Kampfsport - es fordert Körper und Geist gleichermaßen. Damit du sicher und effektiv trainieren kannst, brauchst du die richtige Ausrüstung. Hier erfährst du, welche Bekleidung von Anzug bis Karate Gürtel, Schutzausrüstung und Trainingsgeräte dich optimal beim Karate unterstützen.
Bekleidung für Karate - funktional und bequem
Die passende Bekleidung ist essenziell für dein Training. Ein hochwertiger Karateanzug, auch als Gi bekannt, bietet dir Bewegungsfreiheit und Langlebigkeit. Ergänzend dazu brauchst du einen Gürtel, der den Trainingsgrad zeigt. Für lockeres Training eignen sich auch T-Shirts und Hosen aus atmungsaktiven Materialien.
Schutzausrüstung - trainiere sicher
Sicherheit geht vor - besonders bei Partnerübungen oder Sparring. Mit Schutzausrüstung wie Kampfweste und Körperschutz, Kopfschutz, Tiefschutz sowie Unterarmschutz bist du bestens geschützt.
Trainingsgeräte und Ausrüstung für Karate
Für ein vielseitiges Training brauchst du die passenden Geräte. Mit Boxsäcke, Boxdummys und Schlagpratzen kannst du Schlag- und Tritttechniken effektiv üben. Nützliches Trainingszubehör wie Bruchtest-Bretter, Trainingsbänder und Seile sowie eine geräumige Sporttasche runden deine Ausstattung ab.
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Wenn du dein Training erweitern willst, sind Trainingswaffen wie Trainingsschwerter, Trainingsstöcke, Bokken oder der klassische Bo-Stab ideal. Sie fördern Koordination, Präzision und erweitern dein Repertoire.
Die richtige Karateschule finden
Ein wichtiger Faktor für den Erfolg beim Erlernen der Kampfkunst ist auch der richtige Ort, an dem du trainierst. Am besten suchst du eine Schule für Karate in der Nähe deines Wohnortes auf. Gerade für Anfänger ist es wichtig kontinuierlich zu üben, daher sollte die Kampfsportschule nicht zu weit weg sein.
Die Schule sollte seriös und professionell sein. Gute Schulen passen das Training an deine Bedürfnisse an und bieten Gruppentraining für Anfänger an, wobei erfahrene Trainer unterstützen. Alternativ kannst du bei einem privaten Lehrer oder in einem Fitnessstudio mit qualifiziertem Karatelehrer trainieren.
Karate: Mehr als nur ein Sport
Karate ist anspruchsvoll für Körper und Geist und macht einfach riesigen Spaß. Während des Trainings vergisst man den Alltag und konzentriert sich ausschließlich auf die Übungen.Und wer glaubt, dass man mit Ü30 nicht mehr anfangen kann, liegt vollkommen falsch! Traut Euch, es macht Spaß!
Erfahrungsberichte
Kirstin C.: Mit 43 Jahren noch Karate anfangen? So manch einen Lacher habe ich dafür geerntet. Doch Dank des fairen 10er-Karten-Schnupperangebots seitens Kumadera habe ich es einfach ausprobiert. Da meine 5-jährige Tochter bereis eine begeisterte Karateka ist und ein Kurs für Erwachsene angeboten wurde, hatte auch ich Interesse "Karateluft" zu schnuppern und bin jetzt ebenfalls vom Karatevirus infiziert ;-).
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Dennis D.: Ich fühle mich dadurch beruflich deutlich ausgeglichener und geistig wie körperlich leistungsfähiger - ein richtig gutes Gefühl. Mein Karate-Do ist der Kumadera-Do, weil ich merke wie ich beim Training den Kopf mal richtig frei bekomme. Die Konzentration auf die exakte Ausführung von Techniken erfordert meine volle Aufmerksamkeit und trainiert meinen Körper vom Kopf bis in den kleinen Zeh.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Vor dem Einstieg gibt es viele Fragen. An dieser Stelle wollen wir die häufigst gestellten Fragen (frequently asked questions, FAQ) beantworten. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, scheue Dich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.
Ist es nie zu spät, mit Karate anzufangen? Es ist nie zu spät und man kann nicht früh genug mit Karate anfangen. Unsere Kindergruppe trainiert ab dem 8. Lebensjahr und die Erwachsenengruppe ab 12 Jahre. Der Einstieg ist aber problemlos auch mit 50, 60 oder auch 70 Jahren möglich. Jeder setzt für sich seine Ziele und kann das Training so seinem eigenen Leistungsniveau anpassen.
Kyokushin-Karate: Eine besondere Stilrichtung
Kyokushin-Karate, eine der bekanntesten und reflektiertesten Kampfkünste, bietet nicht nur physische Vorteile, sondern auch zahlreiche psychologische und soziale Vorteile.
- Kyokushin-Karate ist nicht nur eine Kunst der Selbstverteidigung, sondern auch eine intensive körperliche Aktivität.
- In einer Welt, in der Sicherheit immer mehr zu einer Priorität wird, bietet Kyokushin Karate effektive Techniken zur Selbstverteidigung.
- Durch die Konzentration auf Techniken und Bewegungen bietet Kyokushin-Karate eine Pause vom hektischen Alltag.
- Wie bei den meisten Kampfkünsten erfordert auch Kyokushin-Karate Disziplin und Engagement.
- Im Fusion Dojo werden Sie Teil einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.
- Jede Klasse bietet neue Herausforderungen und Möglichkeiten, sich selbst zu übertreffen.
- Egal, ob Sie 20 oder 60 Jahre alt sind, es ist nie zu spät, mit Kyokushin-Karate zu beginnen.
Die Gürtelfarben im Karate
Die Gürtelfarben sind in vielen asiatischen Kampfsportarten üblich und spiegeln den Könnensstand eines Schülers oder Meisters wider. Man erlangt eine Gürtelstufe über eine Prüfung. Die erste Prüfung führt zum weißen Gurt (9. Kyu, 9. Schülergrad). Bei uns im Dojo schließt diese Prüfung jeden Einsteigerkurs ab. Es folgen Gelb (8. Kyu) und Orange (7. Kyu). Die Mittelstufen-Gürtelgrade sind Grün (6. Kyu) und zweimal Blau (5. und 4. Kyu). Zur Oberstufe zählen drei Braungurt Prüfungen (3., 2. und 1. Kyu) und der erste Meistergrad, der Schwarzgurt (1. Dan).
Verletzungsrisiko im Karate
Es herrscht die weitverbreitete Meinung, dass es bei Kampfsportarten wie Karate ein hohes Verletzungsrisiko gibt. Natürlich besteht, da wo Sport betrieben wird, auch eine Verletzungsgefahr. Diese halten wir aber niedrig, indem wir vor jedem Training ausführliche Dehnungs- und Funktionsgymnastik machen. So wird der Körper gut auf das Karate-Training vorbereitet.
