Jazzy Gabert: Vom Wrestling-Superstar zur MMA-Kämpferin

Bisingen-Steinhofen - Jazzy "Alpha Female" Gabert hat einen langen Weg hinter sich. Von der Außenseiterin hat sie sich erst zum Wrestling-Superstar hochgekämpft und steht nun am Anfang ihrer MMA-Karriere.

Anfänge und Herausforderungen

"Ich hatte keine schöne Kindheit", erzählt sie, "ich war die totale Außenseiterin, die anderen Kinder haben mich gehänselt und ausgelacht." Die Adoptiveltern wollten immer ein Mädchen, "aber so war ich halt nicht", sagt sie. Zudem, und darüber kann sie inzwischen lachen, "war ich die totale Sportniete". Dem schweren Alltag entfloh sie durchs Fernsehen. Am liebsten schaute sie die bunten amerikanischen Wrestlingshows. "Hulk Hogan und der Undertaker waren meine Helden. Die waren so stark."

Mit 18 Jahren konnte sie nichts mehr von der Wrestling-Karriere abhalten. Doch die selbstbewusste und entspannte Frau, die uns im Gespräch gegenüber sitzt, sei sie damals nicht gewesen. Sie hatte eine Zeit lang auf der Straße gelebt, war unsicher. "Zu Beginn meiner Karriere war ich schüchtern, blass und dünn mit langen dunklen Haaren, ich sah eigentlich aus wie Michael Jackson", sagt sie und lacht. Aber der Sport machte sie von Tag zu Tag stärker.

Wechsel zum MMA

Nach 15 Jahren Wrestling lernte sie MMA und ihren Trainer Peter Sobotta kennen. Über die Sportart kommt sie ins Schwärmen. "Das ist echte Kampfkunst, eigentlich wie körperliches Schachspielen, das einem eine Menge Geschicklichkeit abverlangt", sagt sie. MMA sei anders, härter und schmerzhafter, wie Gabert bei ihrem ersten Kampf im vergangenen Herbst in Berlin erleben musste - obwohl sie siegte. Dass man beim MMA wirklich zuschlägt, daran musste sie sich erst gewöhnen. Jemanden zu schlagen, das koste unheimlich Überwindung, verrät sie.

Nun steht der zweite Kampf in Japan an. Dort wird die 34-jährige Profikämpferin in der "Rizin Fighting Federation" ihren zweiten MMA-Kampf gegen die erst 20-jährige Japanerin "King" Reina Miura bestreiten. Eigentlich hatte Jazzy Gabert ihre Konkurrentin Gabi Garcia aus Brasilien zum Kampf herausgefordert. Die gab sich erst einmal siegesbewusst, unterschrieb dann aber den Vertrag nicht und tritt nicht an. "Ich glaub’, sie hat Angst", sagt Gabert und lacht. Nun muss sie gegen die viel jüngere Japanerin ran. Ihr eigenes Alter sieht Jazzy Gabert aber nicht als Nachteil. "Nö", sagt sie, "Alter ist nur eine Zahl. Man ist immer so alt wie man sich fühlt."

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MMA ist neues Gebiet für die Profisportlerin. Seit sie 18 Jahre alt ist, ist Gabert Wrestlerin. Am Wochenende fährt sie immer noch zu Wettkämpfen, "denn ich muss ja auch nebenher noch Geld verdienen", erklärt sie. Wrestling, das sind mit Show-Elementen angereicherte Schaukämpfe. Besonders in den USA, Mexiko und Japan ist diese Sportart beliebt. Da Wrestling in Deutschland relativ unbekannt ist, kann sich die 34-Jährige auf der Straße unerkannt bewegen.

Leben in Steinhofen und Vorbereitung auf den Kampf

Seit Januar lebt Gabert in Steinhofen in einer Wohngemeinschaft gegenüber des Studios. Ihre Tage bestehen eigentlich nur aus Training, Essen und Schlafen. Zwei- bis dreimal täglich trainiert sie mit Trainer Peter Sobotta und anderen verschiedene Kampftechniken der Mixed Martial Arts (MMA). Als im vergangenen Herbst ihr erster MMA-Kampf in Berlin anstand, übernachtete sie vorher sogar sechs Wochen lang in einem Wohnwagen vor dem Studio.

Am Sonntag geht’s nun los nach Japan. In den Tagen vor dem Kampf will Gabert Freunde besuchen, Kraft tanken, zur Ruhe kommen. Am Sonntag, 16. April, ist der große Tag in der Yokohama-Arena. Trainer Peter Sobotta fliegt zu ihr, um sie vor Ort zu unterstützen. Verlieren ist keine Option: "Ich mache mir sehr viel Druck. Ich will unbedingt gewinnen, und ich weiß, dass viele mich fallen sehen wollen."

Drei Fragen an Jazzy Gabert

  1. Sie haben mal gesagt: "Mein Traum ist es, die stärkste Frau auf dem Planeten zu sein." Was macht diese Stärke aus? Körperliche Fitness oder mentale Stärke?

    Beides! Klar hilft es, körperlich stark zu sein. Aber man braucht auch Charakterstärke, man muss menschliche Reife haben und weltoffen sein.

  2. Ihre Kindheitshelden sind bekannte Wrestler wie Hulk Hogan oder der "Undertaker". Welche Frauen inspirieren Sie?

    Das sind die Sängerin Pink und Schauspielerin Angelina Jolie. Beide bewundere ich für ihre soziale Einstellung und ihren Einsatz für Menschenrechte.

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  3. Sie sagen, man soll sich frei machen von der Meinung und Vorurteilen anderer. Wie schafft man das? Was sind typische Vorurteile gegen Sie?

    Wir sind alle Menschen, und wir sind alle gleich, egal welche Nationalität oder Religion wir haben. Man sucht sich seinen Geburtsort ja nicht aus. Und Vorurteile gegen mich? Da gibt es natürlich viele (lacht)! Viele Leute denken, dass Kampfsportler dumm sind oder aggressiv. Dass sie keine Arbeit haben. Manche denken, ich bin lesbisch oder ein Mann. Leute haben auch Angst vor mir, oder gehen davon aus, dass ich Männer schlage.

Neuanfang mit eigener Wrestling-Schule

Schwallungen (Thüringen) - Battle statt Bratwurst und Fight statt Frühschoppen in der einstigen Dorfkneipe! Profi-Catcherin Jazzy Gabert (42, Kampfname „Alpha Female“) hat Deutschlands erste Frauen-Wrestling-Schule in einem Thüringer Dorf eröffnet.

„Ich wollte in der Mitte, im Herzen Deutschlands arbeiten und leben. Da kreiste ich Südthüringen auf der Landkarte ein und suchte nach passenden Häusern, möglichst mit einem großen Saal. Alles sollte unter einem Dach sein“, erklärt die gebürtige Berlinerin. Acht Gebäude schaute sie sich an und landete in Schwallungen (2600 Einwohner). Deutschlands berühmtester weiblicher Wrestling-Star: „Im alten Gasthaus Schwan passt alles: Im Saal konnte ich meinen Wrestling-Ring aufstellen, ein Restaurant mit französischer Küche eröffnen, vier Gästezimmer einrichten und es gibt meine Erfolge in einer Art Jazzy-Gabert-Minimuseum zu bestaunen.“

Die vierzehnfache Weltmeisterin im Wrestling investierte ihre Erfolgsprämien aus Kämpfen in Japan und den USA. „Die Gaststätte kostete mich eine niedrige sechsstellige Summe, dazu steckte ich eine niedrige fünfstellige Summe in den zweimonatigen Umbau.“

Im Dorf hat der ungewöhnliche Star schon Fans. Allen voran Bürgermeister Jan Heineck (51) - der ist ganz stolz: „Schwallungen zeigt, dass wir offen für ausgefallene Ideen sind und den Mut haben, völlig Neues zu wagen.“ Schon am ersten Eröffnungstag strömten die Schwallunger in die neue Wrestlingschule. Darunter Mama Christiane Geißenhöner (32) mit Tochter Kimberley (10). „Ich möchte einmal Wrestlerin werden, habe schon Kämpfe im TV gesehen.“ Kimberley durfte in den Ring steigen - und einen kleinen Showkampf bestreiten. Rentnerin Doris Günther (71) kannte Gabert aus einer Fernsehreportage: „Ich konnte es zuerst nicht glauben, dass die bekannte Sportlerin in unserem Dorf ihr Wrestlingzentrum errichtet, bin wirklich baff. Vor fünf Jahren habe ich hier noch goldene Konfirmation gefeiert.“

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Jazzy Gabert fühlt sich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl: „Wir wollen hier Action machen.

Jazzy Gabert als Wrestling-Promoterin

Jazzy Gabert ist Europas einzige Wrestling-Promoterin. Darauf ist sie zurecht stolz. Bevor sich Jazzy mit ihrer Firma Sirius Sports Entertainment selbstständig machte, stand sie als Wrestlerin und Mixed- Martial-Arts-Kämpferin 20 Jahre selbst im Ring. Zuletzt sogar im weltweit führenden Verband WWE.

Wenn sie heute Kampfveranstaltungen organisiert, macht ihr kein „böser Junge“ mehr was vor. Denn als langjährige Kämpferin kennt sie das Geschäft aus dem ff. Zuerst im Wrestling und dann im Käfigkampf - Mixed Martial Arts. „Wrestler sind absolute Sportler. Die trainieren so hart, die haben so Schmerzen. Sie haben es verdient, dass ich ihnen die besten Bedingungen für ihre Kämpfe schaffe.“

Als Wrestling-Promoterin stellt Jazzy Shows zusammen, das heißt, sie überlegt sich von A bis Z: Wo wird die Veranstaltung sein? Wann wird die Veranstaltung sein? Wer wird auf der Veranstaltung kämpfen? Sie schreibt die Storyline: Wer sind die Bösen, wer sind die Guten? Wer wird ausgebuht? Wer wird umjubelt?

„Wenn der Zuschauer kommt, soll er einen Wow Effekt erleben und Freude haben. Er soll aber auch überrascht sein. Auch mal traurig sein, dass sein Lieblings-Wrestler verloren hat. Man muss eine gute Achterbahn der Gefühle schaffen,“ sagt Jazzy. „Ich möchte einfach immer das Beste. Auch für meine Kämpfer. Ich möchte z.B., dass sie Duschen haben. Das war nicht immer der Fall als ich gekämpft habe. Ich muss es schaffen, dass die Show finanzierend wird. Ich muss Poster und Flyer produzieren und Werbung machen. Vertraue auf dein Herz. Lass los.

Und was gibt Jazzy anderen Menschen mit, die sich selbstständig machen wollen? „Ich empfehle, dass sie sich gut beraten lassen sollten. Und dass sie sich jemanden suchen, der ihnen bei den unangenehmen Dingen, vor allem beim Bürokram, den Rücken freihält. Vertrauen, loslassen und durchhalten.

WWE-Märchen wurde zum "Albtraum"

Die deutsche Wrestlerin Jazzy Gabert schrieb 2017 ein WWE-Märchen, das von einer Verletzung gestoppt wurde. Bei einem zweiten Anlauf erlebte sie Bitteres. Die deutsche Wrestlerin Jazzy Gabert schrieb 2017 ein WWE-Märchen, das von einer Verletzung gestoppt wurde.

Ihr eigentliche Leidenschaft gehört allerdings einer anderen Unterhaltungsform: dem Wrestling. Die 1982 in Berlin geborene Gabert war für eine Weile sogar Teil der weltgrößten Showkampf-Liga WWE. Dort hatte sie 2017 die Herzen der Fans im Sturm erobert und ein kleines Märchen geschrieben - das letztlich aber unvollendet blieb.

Teil der Liga war sie damals noch nicht, konnte sich aber gute Chancen ausrechnen, einer zu werden: Siegerin Kairi Sane und die kurz danach verpflichtete Finalistin Shayna Baszler wurden feste Größen bei WWE - wie diverse andere Teilnehmerinnen (Lacey Evans, Candice LeRae, Rhea Ripley, Bianca Belair, Toni Storm uvm.). Auch für Gabert sah alles gut aus, besser als für alle anderen sogar: Die Zuschauer vor Ort forderten nach dem Match gegen Abbey Laith (Kimber Lee) umgehend ihre Verpflichtung, Talentchef Paul Levesque (Triple H) lobte ihren Auftritt als "herausragend".

"Als ich angekommen bin und all die anderen, talentierten Teilnehmerinnen gesehen habe, dachte ich nicht, dass ich da besonders herausgestochen bin", berichtete Gabert später im SPORT1-Interview: "Ich habe einfach gedacht: Ich muss mein Bestes geben, noch eine Schippe drauf packen und einfach genießen."

Kurz darauf war Gabert schon für die Entwicklungsliga NXT im Einsatz, die späte Krönung eines turbulenten Wrestlerinnen-Lebens schien Gewissheit zu sein: Gabert ist seit 2001 Teil der Branche, feierte erste Achtungserfolge, als sie später durch den Aufbau großer Muskelmasse zur dominanten "Alpha Female" wurde - was ihr Türen in Europa, Nordamerika und Japan öffnete. Zeitweise versuchte sie sich auch als echte Kämpferin im Bereich MMA.

Es dauerte lange, bis sie von ihrer Berufung leben konnte: "Ich bin gelernte Kauffrau im Einzelhandel, war dann aber zum Beispiel auch Putzfrau, Barkeeperin, Security, habe im Dönerladen gearbeitet, im Krankenhaus, in der Tankstelle. Ich habe schon einiges hinter mir", schilderte sie SPORT1 (Jazzy Gabert im SPORT1-Interview: So half Bret Hart bei ihrem WWE-Märchen).

Bei den medizinischen Tests für WWE bekam Gabert die erste Hiobsbotschaft: WWE-Arzt Dr. Joseph Maroon fand heraus, dass Gabert bereits drei Bandscheibenvorfälle im Nacken erlitten hatte. Die Liga zog daraufhin ihr Angebot zurück, wie Gabert im Dezember beim Podcast der WWE-Legenden Edge und Christian verriet.

Anfang 2020 verkündete sie ihr Aus bei WWE, sie erlebte nach eigenen Angaben viel Unschönes beim Europa-Ableger, der kurz darauf durch diverse Enthüllungen der #SpeakingOut-Bewegung in die Negativ-Schlagzeilen kam. Die taz zitiert sie mit den Worten, dass sie einen "Albtraum" erlebt hätte und "um ihr körperliches Wohl" gefürchtet hätte.

Sirius Sports Entertainment

Jazzy Gabert aka Alpha Female ist nicht nur Wrestlingfans ein Begriff, die sich in der deutschen Wrestlingszene auskennen. Jazzy ist in ihrer über 20jährigen Karriere durch die ganze Welt gereist, hat unter anderem für WWE, TNA, Stardom gearbeitet, im MMA gekämpft, ist mit Udo Lindenberg auf Tour gewesen und nun hat sie ihre eigene Promotions namens SIRIUS.

Das auch ein bisschen. Also ich war ja bei der WWE 2019 und es hat mir gar nicht gefallen. Es war für mich persönlich der absolute Albtraum. Es war wirklich nicht das, was ich erwartet hätte und dann habe ich halt von selber gekündigt. Ich habe gesagt, bis hierhin und nicht weiter meine mentale Gesundheit und auch meine körperliche Gesundheit ist einfach viel wichtiger als Ruhm und Reichtum.

Und dann saß ich mit meiner Freundin, die auch große Wrestling- Fan ist, in Berlin in einem Café. Das war noch bevor die Pandemie in Aussicht war, das war im Dezember, 12.12. übrigens, weil sie da Geburtstag hat. Wir saßen in einem Café in Berlin und haben gesagt: Ja, was machen wir? Mein Weg als Wrestlerin ist ja dann vorbei, weil WWE ist einfach das Ultimative. Ja, was machen wir jetzt? Wieder Independent-Wrestling, das ist ja auch nicht für immer. Und dann habe ich gesagt: Warum machen wir nicht eine eigene Promotion? Und dann haben wir uns überlegt, was könnte man anders machen, weil es gibt schon so viele Promotions, es gibt weltweit ganz viele, in Deutschland gibt auch ganz viele Independent, und man muss irgendwie herausstechen. Dann haben wir ein paar Pläne gemacht und dann kam auch immer wieder das Wort Sirius immer in mein Leben. Ich habe das Wort immer wieder gesehen. Ich bin ja auch nur sehr spirituelle Menschen, gucke oft in die Sterne und Sirius ist der hellste Stern am Himmel und dann hat es einfach irgendwie alles gepasst. Dann haben wir gesagt, komm, wir machen mal eine Show, dann war die eigentlich angesetzt auf den April 2020, aber genau an dem Tag ist dann leider die Pandemie auch in Deutschland angekommen und dann mussten wir ein paar Jahre verschieben.

Ich sag zum Beispiel nicht, dass es Wrestling ist, ich sag Sirius Sports Entertainment. Ist immer super wichtig, weil Wrestling hat in Deutschland irgendwie so einen lächerlichen Namen. Die Leute, immer wenn sie hören Wrestlerin oder Wrestling dann sagen sie „ist doch Fake“. Brauche ich euch nicht erzählen, das ist predetermined, es ist abgesprochen, aber trotzdem der krasseste Sport ever. Dementsprechend habe ich gesagt, ich will das meine Firma eine Chance hat und nenne es deswegen auch Entertainment.

Ich habe auch live Musik dabei, ich habe Tänzerinnen dabei, das ist immer ein fester Bestandteil. Also bei mir ist nicht einfach nur Match, Match, Match, sondern bei uns gibt es Tanzen und Show. Ich war mit Udo Lindenberg auf Tour und da habe ich mich inspirieren lassen von seiner ganzen Bühnenshow. Ich mache zum Beispiel auch Mottoshows, das heißt, es wird nicht langweilig, es wird jedes Mal ein anderes Motto geben.

Der ultimative Traum ist, dass dann die Fans sich auch passend zum Motto verkleidet. Das heißt irgendwann machen wir mal, keine Ahnung, eine Rockerbilly-Show und dann kommen halt die Mädels vielleicht im Petticoat und die Jungs auch so alla Rockerbilly mit gegelten Haaren und sitzen dann da im Publikum. Das wäre so mein absoluter Traum. Oder vielleicht machen wir mal eine Show alles im Pink, weil ich liebe ja die Farbe Pink, dass dann halt auch wirklich die Fans in Pink kommen und dann wirklich ein Teil der Show werden, und dass diese zweieinhalb Stunden, die wir da Shows haben, dass sie sich halt wirklich fallenlassen können und die Welt vergessen und einfach wirklich eintauchen.

Es gibt immer Kritiker. Es gibt immer Leute, die sagen, dass es too much ist oder so, aber es muss so sein, weil, wer halt nur Wrestling sehen will, der muss dann zu GWF oder zu wXw in Deutschland gehen. Ich meine, guck dir auch WWE an, die machen ja auch bei den Großen, bei Wrestlemania, gibt es auch live Musik, gibt es auch besondere Segmente, nicht unbedingt mit Wrestling, viel zu viele Interviews, finde ich auch, also Promos gibt es bei WWE. Es gibt immer Leute, denen wird dein Produkt nicht gefallen.

Zusammenarbeit mit Al Snow

Al Snow ist so ein krasser Typ. Du kannst so viel von ihm lernen und er ist auch immer im Erzählmodus. Eigentlich müsstest du nur dasitzen, neben ihn und er erzählt die ganze Zeit. Er ist so goldig. Er ist einfach so ein Herzensmensch und er liebt Wrestling. Und auch die Art und Weise, Training zu geben. Ich find wirklich, von Al Snow ist das beste Training. Also wie er das den Leuten vermittelt hat, also Idiotensicher sozusagen. Er ist ein richtig cooler Typ.

Karriere-Highlights Details
Wrestling-Anfänge Mit 18 Jahren
MMA-Debüt Im Herbst in Berlin
WWE-Engagement Teil der WWE im Jahr 2017, später "Albtraum"
Eigene Wrestling-Schule Eröffnung in Schwallungen, Thüringen
Sirius Sports Entertainment Gründung der eigenen Wrestling-Promotion