JUDO I-Soft Leitwertsensor Funktion: Ein umfassender Überblick

Die JUDO I-Soft plus (Baujahr 12/2016) ist eine Wasserenthärtungsanlage, die in Haushalten mit unterschiedlicher Wasserhärte eingesetzt wird. Im Betrieb kann es zu Fragen bezüglich der Messgenauigkeit des Leitwertsensors und der daraus resultierenden Regenerationsintervalle kommen.

Funktionsweise des Leitwertsensors

Der Leitwertsensor misst, wie der Name schon sagt, den Leitwert des Wassers und nicht direkt die Wasserhärte. Der Leitwert gibt die Fähigkeit des Wassers an, elektrischen Strom zu leiten. Die im Wasser gelösten Ionen, einschließlich der Härtebildner, tragen zum Leitwert bei. Der Ladungsanteil, der von den Härtebildnern verursacht wird, ist jedoch nicht direkt messbar. Daher muss der Sensor kalibriert werden, um eine korrekte Zuordnung zwischen Leitwert und Wasserhärte zu gewährleisten.

Kalibrierung des Sensors

Der Sensor muss bei neuer Wasserqualität kalibriert werden, alles andere ist Zufall. Der Sensor muss also auch kalibriert werden, wenn der Versorger die Wasserzusammensetzung ändert. Die Kalibrierung des Sensors ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Anlage die Wasserhärte korrekt erfasst. Nur so kann die Anlage effizient arbeiten und die gewünschte Resthärte erreichen.

In der aktuellen Bedienungsanleitung (BA) gibt es dazu ein Kapitel "5.2.6 Nachkalibrierung der Resthärte".

Abweichungen zwischen Messwerten

Es ist durchaus möglich, dass die vom Leitwertsensor gemessene Härte deutlich von der mit Titrierlösung ermittelten abweicht. Der Sensor misst den Leitwert und nicht die Wasserhärte direkt. Der Sensor muss bei neuer Wasserqualität kalibriert werden, alles andere ist Zufall. Der Sensor muss also auch kalibriert werden, wenn der Versorger die Wasserzusammensetzung ändert.

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Regenerationsintervalle und Kapazität

Die Anlage zeigt bei Wunschhärten kleiner 8 gelb markierte Zahlen. Entsprechend der Anleitung würde hier eine vom System erfasste Rohwasserhärte von 32 vorliegen. ( 8+24). Daher regeneriert die Anlage ca. alle 250 Liter. Das würde auch zu dem von Sensor erfassten HärteWert von 32 passen. ( 6,72/24 = 280Liter. Laut Wasseruhr sind es sogar nur 220Liter, also die Anlage erfasst zur Berechnung Zuviel Wasser.

Aus den Angaben von Judo wird man nicht richtig schlau:

  • Die Harzmenge wird mit 6 Litern angegeben. Das müsste das Volumen für beide Säulen sein.
  • Die Nennkapa von 1,2mol = 6,7°dHm³ gilt aber wahrscheinlich für eine Säule.

Über die angegebene Effizienz von 6mol / kg Salz lässt sich dann die Besalzung je Regeneration berechnen:

1.000g Salz / 6mol * 1,2mol = 200g

Das sind 67g Salz pro Liter Harz.

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Sparbesalzung

Es ist wichtig zu wissen, ob die angegebene Nennkapazität von 1,2 mol auch bei Sparbesalzung gilt. Diese Information ist entscheidend, um die Effizienz der Anlage zu beurteilen und die Regenerationsintervalle korrekt zu interpretieren.

Weitere Aspekte

  • Soleverbrauch: Die Anlage saugt beim Regenerationsvorgang je Behälter ca. 0,5 Liter Sole. Ob dies ein normaler Wert ist, sollte überprüft werden.
  • Diodenanzeige: Bei einer Wasserentnahme müssen beide grüne Dioden blinken. Wenn eine Diode permanent leuchtet und die andere blinkt, könnte dies auf ein Problem hinweisen.

Verschleißteilset Leitwertsensor und Ansaugsieb

JUDO bietet ein Verschleißteilset (Artnr. 2201382) bestehend aus Leitwert-Sensor und Ansaugsieb für i-soft und i-soft safe Anlagen an. Dieses Set wird im Rahmen der jährlichen Wartung empfohlen.

JUDO Verschleißteilset Leitwertsensor und Ansaugsieb
Merkmal Details
Artikelnummer 2201382
Kompatibilität i-soft, i-soft safe, Conel clean touch
Empfehlung Austausch im Rahmen der jährlichen Wartung

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