Kampfsportarten Übersicht: Eine umfassende Liste und Einführung

Mit unserer Kampfsportarten Liste hast du einen schnellen Überblick über nahezu alle bekannten Kampfkünste weltweit. Mittlerweile haben wir schon 200 Kampfstile aufgelistet. Kampfsportarten bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich physisch und mental herauszufordern. Von Selbstverteidigung bis zur Verbesserung von Ausdauer und Koordination bieten sie eine ganzheitliche Erfahrung für Interessierte.

Heutzutage wird aber ein viel breiteres Spektrum an Kampfsportarten oder Kampfstilen angeboten. Alle haben ihre eigenen Vorteile und verschiedene Ausrichtungen. Sei es nun eine Spezialisierung auf Kampfsport Selbstverteidigung, der Fokus auf sportliche Herausforderung oder das Ziel der geistigen Ausgeglichenheit.

Im Folgenden findet ihr eine Liste mit Kampfsportarten. Die Kampfsportarten mit Links verweisen alle auf einen Text auf dieser Homepage. Die Kampfsportarten Liste ist sortiert nach dem ABC, soweit dies sinnvoll möglich ist.

Bekannte Kampfsportarten in Deutschland

Es gibt eine breite Auswahl an Kampfsportarten, zu den bekanntesten zählen Karate, Judo, Kickboxen, Boxen, MMA oder Krav Maga. Aber es gibt weitaus mehr Kampfsportarten, nicht nur aus dem asiatischen Raum.

Die meisten Kampfsportarten sind in Asien entstanden, es gibt aber auch neuere Stilrichtungen bspw. Bei Disziplinen wie Krav Maga, die erst langsam an Bekanntheit gewinnen, gibt es meist nur in größeren Städten entsprechende Trainingsangebote.

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Einige Beispiele für bekannte Kampfsportarten sind:

  • Aikido
  • Boxen
  • Judo
  • Karate
  • Kickboxen
  • Krav Maga
  • MMA (Mixed Martial Arts)

Komplette Kampfsportarten Liste

Die nachfolgende Kampfsportarten Liste ist alphabetisch sortiert.

  • Aikido: Die Kampfsportart Aikido ist defensiv: Hauptziel ist, die Bewegunsgenergie, die in einem Angriff steckt, abzuleiten und es dem Gegner oder der Gegnerin zu erschweren, den Angriff fortzuführen. Dazu gibt es spezielle Wurf- und Haltetechniken. Auf einen Gegenangriff wird verzichtet. Die Grundidee beim Aikido ist nicht, die angreifende Person zu bezwingen, sondern sie zur Aufgabe zu bewegen.
  • Amarok: Ist ein sehr junger Kampfsport aus der Türkei, dessen Übungen zusammengestellt wurden aus den Kampftechniken der Turkvölker. Verschiedenste Techniken wurden zu einem System geformt.
  • Anti Terror Combat: Ist ein sehr moderner Kampfsport. Er enthält Kampftechniken aus der ganzen Welt, die wissenschaftlich erprobt und ausgesucht wurden. Die Organisation „Anti Terror Combat“ wurde 2012 in England gegründet. Zweck ist die Verbreitung und Entwicklung von Kampfmethoden, die zur Selbstverteidigung gedacht sind.
  • Arnis / Eskrima / Kali: Ein besonderer Kampfsport von den Philippinen. Zuerst wird der Kampf mit Waffen gelernt, dann erst mit der Hand.
  • ATK-System: Dieses Kampfsystem wurde in den 1980er Jahren für Anti-Terror-Einheiten entwickelt. Die wenigen Techniken wurden zielorientiert ausgewählt und sind schnell erlernbar.
  • Baguazhang: Der Kämpfer im Baguazhang steht nie still. Er kann es mit mehreren Gegnern gleichzeitig aufnehmen. Die Kraft holt er der gespeicherten Bewegungsenergie. Jeder Angriff ist eine Drehung, die gleichzeitig ein Ausweichen und den Angriff enthält. Jahrelanges im Kreis laufen ist die Grundlage für das unglaubliche Können.
  • Bando: Kampfstil aus Burma. Ist ähnlich dem Thaiboxen.
  • Banshay: Ein Kampfsport aus Burma.
  • Bastos Arnis: Ist ein Selbstverteidigungssystem, dass immer mit einem Partner geübt wird. Ein Schwerpunkt ist dabei die Abwehr von Waffenangriffen.
  • Boxen: Bei diesem Kampfsport sind den meisten Menschen die Regeln wohl vertraut. Viele Hobbyboxer holen sich ihre Kondition beim Boxen auf einem Boxsack.
  • Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ): Wurde aus dem Kampfsport Judo entwickelt. Konzentriert sich vor allem auf den Bodenkampf.
  • Calcio Storico: Calcio Storico ist ein hartes, traditionelles Spiel, das nur in Florenz gespielt wird. Dem Ursprungsort des Fußballs. Das Spiel selbst erinnert an eine Mischung aus Fußball, Rugby und Kampfsport.
  • Capoeira: Ein Kampfsport voll Rhythmus und Lebensfreude. Dieser Stil wurde in Hawaii entwickelt. Grundlage dafür waren Kampftechniken, die Einwanderer aus China und Japan mitbrachten.
  • Choy Gar: Blitzschnelle Arme und Hände sind das Markenzeichen für diesen chinesischen Kampfsport. Die flinke Fußtechnik ist angelehnt an den dem Affenstil.
  • Close Combat: Ein Kampfsportsystem aus 16 Kampfsportarten. Ursprünglich ein Nahkampfsystem für Armee und Polizei in England.
  • Combato: Ist ein Kampfsport aus Israel. Wurde ursprünglich entwickelt, um sich gegen antisemitische Angriffe wehren zu können. Gehörte später und bis heute zu Ausbildung israelischer Sicherheitskräfte.
  • Crazy Monkey Defence: Ist entstanden aus dem Kyokushinkai. Besonders wichtig ist das Ausweichen in diesem Stil. Sich erst in eine vorteilhafte Position bringen und dann zuschlagen.
  • Defendo: Ein Selbstverteidigungssystem aus Großbritannien.
  • Ditang Quan (Bodenfauststil): Ditang Quan (Bodenfauststil) ist ein alter chinesische Kampfstil in der Shaolin Tradition. Das heutige Ditang Quan enthält Techniken aus dem Affen Kung Fu und dem Betrunkenen Boxen.
  • Dragon Street Fighting: Kampfsport mit den besten Techniken aus allen Kampfsportarten. Für eine realistische Selbstverteidigung. Wurde in den 1980er Jahren in Deutschland entwickelt.
  • Escrima: Ist ein Selbstverteidigungssystem, dass immer mit einem Partner geübt wird. Ein Schwerpunkt ist dabei die Abwehr von Waffenangriffen.
  • ESDO: Ist ein europäischer Kampfsport. Die Wurzel gehen zurück auf das Duell, mit dem die Ehre wiederhergestellt werden sollte.
  • Fu Lung Pai: Fu Lung Pai ist ein chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Die Wurzeln dieses Kampfsportes liegen im Tigerstil und Drachenstil.
  • Gatka: Ist der Kampfsport der indischen Sikhs. Wurde entwickelt aus dem Kundalini Yoga.
  • Hapkido: Koreanischer Kampfsport mit dem Schwert. Ist weniger der Name für einen Stil als mehr der Name für koreanische Kampfkunstverbände.
  • Hwa Rang Do: Dieser Kampfsport hat seine Wurzeln im japanischen Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu. Er hat sich dann aber in Korea selbständig und stilübergreifend weiterentwickelt.
  • Imado: Ist ein junger Kampfsport aus Deutschland mit Techniken aus ostasiatischen Kampfsportarten wie Taekwondo, Jiu-Jitsu, Judo, Bo-Jitsu, Karate und Aikido.
  • Intense Fighting Concept: Ein israelisches Nahkampfkonzept. Enthält Techniken aus Boxen, Savate, Ringen und dem europäischen Messerkampf.
  • Jeet Kune Do: Ist der Kung Fu Stil, der von Bruce Lee entwickelt wurde. Es ist eigentlich eine individuelle Zusammenstellung von Techniken.
  • Jiu Jitsu: Ein Grundprinzip im japanischen Kampfsport Jiu Jitsu ist: Nachgeben, um zu siegen. Wie verteidige ich mich, wenn ich keine Waffe trage? Nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Technik und Prinzipien.
  • Jo-Do: Jo-Do ist ein alter japanischer Kampfsport mit dem Kurzstock, dem „Jo“. Der Kurzstock wird dabei nur zur Verteidigung gegen das Samurai Schwert (Katana) eingesetzt.
  • Judo: Der Weg des Judo beginnt mit einer Fallschule. Der Übende muss fallen können, ohne sich zu verletzen, bevor er richtig mit diesem japanischen Kampfsport beginnen kann.
  • Ju Jutsu: Das moderne Selbstverteidigungssystem Ju Jutsu wurde 1969 in Deutschland gegründet. Es setzt sich aus Aikido, Karate und Judo zusammen und fokussiert Selbstverteidigung.
  • Kalaripayattu: Ist ein südindischer Kampfsport aus Kerala. Die Übungen sind verbunden mit Praktiken aus Yoga und Ayuerveda.
  • Karate: Der Kampfsport Karate ist der Weg der „leeren Hand“. In ihm sind chinesische Kung Fu Techniken und japanische Kampftraditionen zu einem neuen System verschmolzen.
  • Kempo: Kempo (Faustlehre) ist ein japanischer Kampfsport, der seine Wurzeln hat im chinesischen Karate. Die Techniken sind sich sehr ähnlich, nur die Namen sind auf Japanisch.
  • Kendo: Moderner japanischer Schwertkampf. Ist mehr ein Zen Weg des Schwertes.
  • KiJudo: Ist ein in Deutschland entwickelter Kampfstil. Die Techniken dafür wurden genommen aus den Kampfsportarten Aikido, Judo und Karate. Es ist eine Kombination aus einem modernen Selbstverteidigungssystem mit klassischer Kampfkunst.
  • Kickboxen: Kickboxen nahm als „Sport-Karate“ seinen Anfang in den USA der 1970er Jahre. Die Kampfsportart verbindet Schlagtechniken des klassischen Boxens mit Tritttechniken aus Karate und Taekwondo.
  • Kinomichi: Eine mit dem japanischen Jiu Jitsu verwandte Kampfkunst. Die Bewegungen eines Angreifers werden blockiert und dann wird die Kontrolle über ihn übernommen.
  • Kokusai Budo: Ist ein moderner Kampfsport, der zusammengestellt wurde aus anderen Kampfsportarten (Judo, Karate, Taekwondo, Fallschule, Selbstverteidigung). Gelehrt werden Techniken der waffenlosen Selbstverteidigung.
  • Krav Maga: Krav Maga ist ein israelischer Kampfsport, welcher heutzutage auch für die private Selbstverteidigung genutzt wird. Erfahre mehr über Krav Maga.
  • Krückenortung: Ein Selbstverteidigungsprogramm, dass in den 1950er Jahren auf den Straßen Spaniens entwickelt wurde. Trainiert wird für alle Kampfdistanzen.
  • Kung Fu: Oberbegriff für die nördlichen chinesischen Kampfkünste. Auch bekannt unter der Bezeichnung „Bein des Nordens“.
  • Kyudo: Auch Schwertübungen können eine Zen Übung sein. Immer wieder einen imaginären Gegner niederstrecken und dabei sich selbst besiegen.
  • Lanzentraining: Das Lanzenfechten geht zurück auf die Zeit der Samurai. Mit der Lanze holten die Fußsoldaten die Reiter von ihrem Pferd. Wird heute immer noch als Kampfsport praktiziert.
  • Lethwei: Ein Kampfsport aus Burma. Ist ähnlich dem Thaiboxen.
  • Lucha Libre: Kampfstil aus Spanien. Dabei werden Reflexe antrainiert.
  • Luta Livre: Brasilianischer Ringkampfsystem zwischen dem Ringen und Judo. Der Gegner wird zu Boden gebracht und zur Aufgabe gezwungen.
  • Mano Mano: Ein Boxstil von den Philippinen. Der andere Name „Suntukan“ bedeutet übersetzt „Schlägerei“ und so erscheinen viele Techniken dann auch. Erlaubt sind Stöße mit dem Ellbogen oder dem Kopf, ebenso Tritte und Kniestöße.
  • Meditation: Wurde entwickelt aus dem Kundalini Yoga.
  • MMA (Mixed Martial Arts): Die „Gemischten Kampfkünste“ sind ein moderner Vollkontaktsport. Es werden die Techniken verschiedener Kampfsportarten angewendet wie Boxen, Kickboxen, Ringen, Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu. Der Sieg ist errungen, wenn der Gegner durch Abklopfen aufgibt.
  • Moy Yat Ving Tsun Kung Fu: Ist ein alter chinesischer Kung Fu Stil in der Shaolin Tradition. Enthält die Techniken von vielen anderen Kung Fu Stilen.
  • Muay Lao: Ein Kampfsport aus Laos. Ist ein rauher Vollkontaktsport mit Schlägen und Tritten. Entspricht dem Muay Thai in Thailand, ist aber (noch) nicht so populär.
  • Mudo: Mudo kommt aus dem Koreanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Kampfkunstweg“. Freier und damit auch richtiger übersetzt bedeutet es „Weg der Achtsamkeit“. Die Bewegungen stammen alle aus der Kampfkunst Taekwondo.
  • Ninjutsu: Ist die Kampfkunst der japanischen Ninja. Die Tradition der Schattenkrieger steht außerhalb der Tradition der Ninja.
  • Okinawa Te: Die Menschen auf der japanischen Insel Okinawa benutzten diese Techniken, um sich gegen die Samurai zu wehren.
  • Pankration: Antiker Kampfsport aus Griechenland. Pankration (Allkampf, Gesamtkampf) bestand aus einer Mischung zwischen Ringen und Boxen. Der Sieg erfolgte über ein K.O.
  • Pencak Silat: Ist ein Kampfsport aus Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Brunei). Es ist eigentlich die Zusammenfassung oder Vereinigung verschiedenster lokaler Stile.
  • Piloxing: Ist eine Fitnessgymnastik, die hauptsächlich aus Kampfsportelementen besteht. Integriert Techniken aus Taekwondo, Aerobic und Boxen.
  • Pugilato Criollo: Kampfstil aus Spanien.
  • Qigong: Mit den Atemtechniken in diesem Kampfsport mehr Energie produzieren.
  • Ringen: Der Kampfsport Ringen gehörte schon zu den Olympischen Spielen der Antike. Ziel ist es, den Gegner zu Fall zu bringen.
  • Sambo: Sambo ist eine russische (sowjetische) Kampfsportart. Es wurde entwickelt aus Jiu-Jitsu, Judo und Ringen.
  • San Shou: Es ist das moderne chinesische Wort für Ringen. Es beschreibt ...
  • Savate: Ein französischer Kampfsport, der ursprünglich von Matrosen für ihre Raufereien entwickelt wurde. Ähnlich wie in vielen asiatischen Kampfstilen wird mit Schlägen und Tritten gekämpft.
  • Shaolin Kempo: Shaolin Kempo ist eine ganzheitliche Kampfkunst zur Selbstverteidigung mit fließenden, aber schnellen Bewegungen. Die genaue Entstehungsgeschichte ist unklar und es gibt verschiedene Meinungen darüber. In unserem Beitrag erfährst du, welche Personen daran beteiligt gewesen sein könnten, welche Kampfkünste enthalten sind und welche Techniken es gibt.
  • Shaolin Kung Fu: Das Shaolin Kloster ist eines der großen, legendären Zentren der chinesischen Kampfsportarten. Es gilt als Geburtstätte vieler Kung Fu Stile. Es gibt nicht einen, großen „Shaolin Kung Fu Stil“ sondern viele Stile, die mit dem Shaolin Kloster verbunden werden.
  • Shintaido: Ist ein Kampfsport mit chinesischen Wurzeln. Beeinflusst durch japanische Karate Stile. Dieser Stil entstand in den 1980er Jahren in Japan. Das Ziel war, eine weltweite Kampfsportart zu entwickeln, die aus den effizientesten Techniken anderer Stile zusammengesetzt ist.
  • Shotokan Karate: Ist der verbreitetste Stil. Zeichnet sich besonders durch seine tiefen Stände aus.
  • Sojutsu: Kampfstil aus Indien. Ein Waffenstil, der aus Handtechniken entwickelt wurde.
  • Systema: Ist ein traditioneller russischer Kampfsport. Wird vor allem innerhalb der Familie und mit Freunden geübt. Es geht um ein Training von Körper und Geist bis in die Tiefen hinein.
  • Taekwondo: Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und bedeutet auf Deutsch „Fuß, Faust, Disziplin“. Taekwondo stammt aus der Zeit um 50 vor Christus und ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der populärste Kampfsport in Korea.
  • Tai Chi: Die Bewegungen stammen alle aus der Kampfkunst Taekwondo.
  • Vale Tudo: Eine Kampfsportart aus Thailand. Es umfasst waffenlose Techniken aber mit Schwert, Stock, Schild, Lanze oder Degen.
  • Wing Chun: Wing Chun ist ein spezieller Kung-Fu-Stil. Kung-Fu ist der Oberbegriff für unterschiedliche chinesische Kampfkünste. Ähnlich wie bei Aikido kommt es auch beim Wing Chun darauf an, die Kraft des gegnerischen Angriffs durch Schritttechniken und geschickte Wendungen abzuleiten.
  • Xingyiquan: Kampfstil aus Indien.
  • Yagli Gures: Ist eine Form des Ringens aus der Schweiz. Ist dort Nationalsport.

Welcher Kampfsport passt zu mir?

Ihr wisst noch nicht genau welcher Kampfsport für Euch geeignet sein könnte?

  1. Zunächst einmal müsst ihr wissen, dass Kampfsportarten teilweise andere Zielstellung haben: Verteidigung (für das Militär oder Bevölkerung), sportliche Ertüchtigung oder Training des Geistes/ Konzentration.
  2. Manche Kampfsportarten sind härter als andere: Kickboxen und MMA sind sehr hart, Tai Chi hingegen ist auf sanfte Abläufe ausgelegt. Und habt keine Sorge, bei einer Anfängergruppe im Kickboxen schlägt man sich nicht sofort die Zähne ein.
  3. Probieren geht über studieren - nehmt an einem Probetraining teil: Es ist sehr empfehlenswert ein paar Schnupperkurse zu besuchen und sich einen Einblick zu verschaffen. Denn das Umfeld, eure Trainingspartner und der Trainer machen sehr viel aus. Sie entscheiden maßgeblich über den Erfolg.

➡️ Überlegt euch auch zunächst was euer Ziel ist.

Wie schwer ist welche Kampfsportart?

Wie komplex ist die jeweilige Kampfsportart zu erlernen, weichen die Bewegungsabläufe stark vom Alltag ab?

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- Grundsätzlich werden bei allen Kampfsportarten intuitive Bewegungsabläufe gelehrt und gesucht.

- Hervorzuheben sind hierbei ggf. Krav Maga, Sambo und ggf. Kickboxen. Denn diese Kampfsportarten wurden teilweise vom Militär entwickelt, mit dem Ziel, dass die Techniken schnell zu vermitteln und zu erlernen sind.

Es gibt auch Kampfstile, die Jahrelange Übung erfordern.

Wie lange muss man Kampfsport üben bis man ihn beherrscht?

In welcher Zeit lassen sich Grundtechniken erlernen und wie lange dauert es bis man die Sportart „beherrscht“.

- Die Grundbewegungen, -schläge, -tritte, -würfe und Hebel lassen sich bei allen Sportarten innerhalb von 12 Monaten erlernen. Vorausgesetzt, das Training wird zweimal die Woche besucht.

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- Bis ihr allerdings schwierige Kicks gut beherrscht, vergehen Jahre.

Wie effektiv sind die einzelnen Kampfsportarten?

Kann die Kampfsportart im Ernstfall helfen sich gegen einen oder mehrere Gegner zur Wehr zu setzen.

- Hier schneiden letztendlich alle Kampfsportarten gut ab. Denn ihr Hintergrund ist die Verteidigung.

- Davon ausgenommen sind nur sehr wenige, wo es eher um Fitness und Beweglichkeit geht (bspw.

Wie viel Kondition braucht man für Kampfsport?

Wie viel Fitness ist notwendig, um die Kampfsportart auszuüben und wie wirkt sich das Training auf das Fitnesslevel aus.

- Wer schon einmal einen Trainingskampf hatte, weiß wie anstrengend das ist. Daher ist der Konditionspunkt ein wichtiger Faktor. Auch zur Selbstverteidigung ist es sehr sinnvoll eine gewisse Fitness mitzubringen.

- Das Gute an allen klassischen Kampfsportarten ist die Erhöhung der Fitness.

Wie hoch ist der Kraftbedarf bei Kampfsportarten?

Ist die Kampfsportart auch ohne hohen Kraftbedarf zu erlernen bzw. auszuüben - bzw. wie wirkt sich das Training auf das Training der Muskelkraft aus.

- Kampfkünste die explizit die Kraft des Gegners nutzen, um sie gegen diesen einsetzen sind für körperlich schwache Menschen gut geeignet. Das ist beispielsweise Judo sowie Jiu Jitsu.

- Aber auch sehr effektive Kampfsportarten gleichen diesen Faktor aus, so ist auch Krav Maga oder Sambo eine gute Wahl.

- Beim Training werdet ihr natürlich an Fitness zulegen. Allerdings werdet ihr dadurch nicht unbedingt Muskelpakete. Daher könnt ihr euer Kampfsport-Training noch um ein Muskeltraining ergänzen.

Es ist jedoch selten entscheidend, wie viel Kraft ihr habt.

Wie beweglich sollte man für Kampfsport sein?

Die Anforderungen an die Beweglichkeit variieren innerhalb der Kampfsportarten mitunter erheblich. Das betrifft in erster Linie die Beweglichkeit für Würfe oder auch Fußtritte.

- In jeder Kampfsportart existieren beim Training für Fortgeschrittene Tritttechniken, die ein hohes Maß an Beweglichkeit erfordern.

- Jedoch kann das Anfängertraining auch mit geringer Beweglichkeit absolviert werden.

Kampfsport für Kinder und Senioren

Im Prinzip kann jede/r jeden Kampfsport ausüben, egal welches Alter oder körperlichen Voraussetzungen ihr habt. Euer Wille ist entscheidend. Allerdings sind manche Kampfsportarten härter als andere, erfordern mehr Beweglichkeiten etc. Daher eignen sich manche Kampfsportarten besser für manche Geschlechter bzw.

Für Kinder gibt es eigentlich keine auszuschließende Kampfsportart. Wichtig ist nur, dass sie in einem guten Kurs landen und der Trainer ein gutes Händchen für den Umgang mit Kindern hat. Die meisten Kampfkünste sind für Kinder eher spielerischer Natur.

Senioren sind zumeist in ihrer Beweglichkeit, Kraft und Schnelligkeit eingeschränkt. Daher gilt es hierbei einen geeigneten Kampfsport zu finden. Fokussiert auf Selbstverteidigung ist Krav Maga oder ein Selbstverteidigungskurs.

Kampfsport für Frauen

Es gibt keine Einschränkungen bei Kampfsportarten für Frauen. Falls gewünscht, werden oft spezielle Frauenkurse angeboten, die ohne Männer stattfinden. Beliebt sind auch Kampfarten, die eine gewisse Härte mit sich bringen. Effektiv ist u.a.

Effektivste Kampfsportart zur Selbstverteidigung

Als effektivste Kampfsportart zur Selbstverteidigung können wir Euch guten Gewissens das Krav Maga empfehlen. Der Begründer legte großen Wert darauf, dass es effektiv ist, schnell erlernt werden kann und dabei keine allzu hohen körperlichen Anforderungen benötigt. Ihr erlernt hier gezielt jene Techniken, die Euch im Notfall helfen können.

Häufige Fragen rund um das Thema Kampfsport

Kann man einen Kampfsport zuhause erlernen?

Nein, eher nicht. Sicherlich könnt ihr eure Fitness verbessern und Grundtechniken zur Abwehr und zum Angriff üben.

- Fehler in der Stellung und Lücken in der Abwehr werdet ihr allerdings nicht bemerken.

- Zudem fehlt euch ein ganz wichtiger Baustein: Die Partnerübungen und Übungskämpfe. Im Verein oder mit erfahrenen Übungspartner lernt ihr die richtigen Grundlagen, macht schneller Fortschritte und schärft euer Auge für Bewegungen. Kurzum, zu Beginn solltet ihr auf alle Fälle in einen Verein gehen, Bewegungsabläufe können und sollten aber zuhause vertieft werden.

Wann ist man bereit für einen Wettkampf?

Es dauert mindestens Jahre bis man im Vollkontakt kämpfen kann, und nicht völlig untergeht. Je nach Kampfstil müssen Kampftechniken, Hebel, Faustkampf, Fußtechniken, Bodenkampf oder der Kampf mit Waffen lange geübt und perfekt beherrscht werden, bevor man für einen Wettkampf bereit ist.

Man muss zwar keinen schwarzen Gürtel haben, bis man an einem Wettkampf teilnehmen kann, allerdings sollte man schon fortgeschrittener sein.

Wie oft sollte man Kampfsport trainieren?

Das ist ganz von eurem Ziel abhängig:

- Wenn ihr an einem Wettkampf teilnehmen und euch mit den besten messen wollt, dann solltet ihr täglich trainieren oder mindestens 5-mal die Woche. Und das über mehrere Jahre.

- Wenn ihr euch fit halten und im Ernstfall verteidigen möchtet, dann ist es ausreichend, wenn ihr zweimal die Woche trainiert. Und noch einen weiteren Sport (Joggen, Schwimmen, Fitnessstudio…) ausübt.

- Wenn euer Ziel ist, besser auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein, dann solltet ihr ein paar Intensivkurse besuchen (bspw.

Was kostet eine Mitgliedschaft in einem Kampfsport-Verein?

Die Mitgliedschaft im Verein für Kampfkunst variiert sehr nach Region und beläuft sich auf 30€ bis 100€ im Monat. Das hängt ganz davon ab, wie viele Mitglieder es gibt, wie teuer die Miete ist, welche Ausrüstung vorhanden ist.

Ein reiner Selbstverteidigungskurs, der einen Nachmittag lang geht, kostet meist um die 100€.