Insgesamt 44 Kampfsportbegeisterte sind der Einladung von Thomas Hellwing, dem Inhaber der Kampfsportschule Hellwings Fit&Fight, gefolgt, um in fünf verschiedenen Seminaren Techniken diverser Kampfsportarten zu erlernen.
Es wurden eigens zwei externe Trainer engagiert. „Dies bringt Abwechslung für die Mitglieder und lässt uns über den Tellerrand hinausblicken“, so Thomas Hellwing.
Bernard Caplin eröffnete das Wochenende mit zwei Muay Thai Seminaren für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Der gebürtige Engländer und Herausgeber eines Muay Thai Fachmagazins war nun schon zum zweiten Mal in Stendal zu Gast.
Die 19 teilnehmenden Mädchen und Jungen sind aber keine Anfänger in der Kampfkunst, besser bekannt als Thaiboxen. Viele von ihnen trainieren bereits seit mehreren Jahren die Schläge und Tritte, welche mit Fäusten, Füßen sowie Ellenbogen und Knien ausgeführt werden.
So auch die Erwachsenen, welche sich am Nachmittag verausgaben durften.
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Im Anschluss verabschiedete sich Caplin und überlies Stefan Larisch die 200 Quadratmeter große Trainingsfläche. Der Schwarzgurt aus Bergisch Gladbach leitete zunächst ein Bodenkampfseminar.
Abschließend unterrichtete der Profikämpfer am Sonntag die Vollkontaktsportart Mixed Martial Arts (MMA). Diese vermischt Schlag- und Tritttechniken aus dem Kick- sowie Thaiboxen, Taekwondo und Karate mit Bodenkampftechniken des Ringens, Judo, und Brazilian Jiu-Jitsu.
„Das Wochenende war ein voller Erfolg und ich bin schon auf das nächste Mal gespannt“, sagt Hellwing, der zukünftig weitere Veranstaltungen dieser Art plant.
Als er vor fünf Jahren die Kampfsportschule im Industriegebiet der Hansestadt Stendal eröffnete, bestand sein Trainingsplan aus fünf Kursen für Erwachsene. Mittlerweile werden dort in 17 Kursen vier verschiedene Kampfsportarten angeboten. Ab einem Alter von vier Jahren ist die Teilnahme möglich. „Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.
Begonnen wurde die etwas andere Trainingseinheit mit einem Ausdauerspiel und einem Teamwettkampf im Seilspringen. Nach einem ausgiebigen Aufwärmprogramm ging es zur Wettkampfvorbereitung an Sandsäcke und Pratzen, dort wurden die Grundtechniken vermittelt.
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Mit Intervalltraining und gezielten Teambuildingsaufgaben wurden die Nachwuchskicker oftmals an ihre Grenzen gebracht.
Das Erlernte konnte im Anschluss in 1 vs. 1-Kämpfen umgesetzt werden, ehe zum Abschluss der Einheit nochmals das gesamte Team gefragt war: Zusammen mussten die Jungs einen Traktorreifen von 316 kg über ihren Kopf bringen und für eine gewisse Zeit ausharren.
Dabei wurden die letzten Kräfte mobilisiert und die Aufgabe so erfolgreich gemeistert.
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