Die Anforderungen für BJJ Gürtelprüfungen

Saulo Ribeiro, sechsfacher Weltmeister im Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ), teilt sein umfassendes Wissen über diesen aufstrebenden Kampfsport. Die relativ junge Disziplin konzentriert sich auf den Bodenkampf und ist daher auch für körperlich schwächere Personen und Frauen sehr gut geeignet. Aus diesem Grund gewinnt die neue Kampfkunst weltweit zunehmend Anhänger; auch unter Mixed-Martial-Arts-Kämpfern ist sie sehr beliebt.

Das Werk begleitet den Schüler systematisch vom Weißgurt bis zu den Meistergraden. Mehr als 200 Griff-, Sweep- und Hebeltechniken werden in detaillierten Schritt-für-Schritt-Fotoserien vorgestellt und erklärt; typische Fehler werden angesprochen und Anleitungen zur Abhilfe gegeben. Zusätzlich geht Ribeiro auf die psychischen Anforderungen ein - denn eine beherrschte Psyche ist die Grundlage für jeden körperlichen Kampf.

Brazilian Jiu-Jitsu: Eine Einführung

Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist eine Kampfkunst und ein Wettkampfsport, der sich auf den Bodenkampf und Submission-Techniken konzentriert. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten, bei denen Schläge und Tritte im Vordergrund stehen, zielt BJJ darauf ab, einen Gegner zu Boden zu bringen und ihn dort durch Hebel, Würgegriffe oder andere Submission-Techniken zur Aufgabe zu zwingen.

Die Bedeutung der Gürtel im BJJ

Im BJJ repräsentieren die Gürtel den Fortschritt und das Können eines Schülers. Die Gürtelfarben sind in der Regel Weiß, Blau, Lila, Braun und Schwarz, wobei es innerhalb der Schwarzgurtgrade noch weitere Abstufungen gibt. Die Gürtelprüfungen dienen dazu, das Wissen und die Fähigkeiten eines Schülers zu bewerten und festzustellen, ob er bereit ist, zum nächsten Gürtelgrad aufzusteigen.

Psychische Anforderungen im BJJ

Zusätzlich zu den technischen Fähigkeiten betont Ribeiro, dass eine beherrschte Psyche die Grundlage für jeden körperlichen Kampf ist. Mentale Stärke, Konzentration und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben, sind entscheidende Faktoren für den Erfolg im BJJ.

Lesen Sie auch: Blauer Gürtel im Judo: Was wird geprüft?

Ju-Jutsu: Eine Alternative für Selbstverteidigung

Für viele Menschen sind die diversen Kampfkünste zwar interessant, sie vermissen jedoch den Bezug zum Betrieb realen Leben, bzw. die Anwendbarkeit in ihrem persönlichen Alltag. Sie möchten einen direkten Nutzen aus ihrem Sport ziehen, sich in brenzligen Alltagssituationen dadurch sicherer fühlen und ihr Selbstwertgefühl steigern. Wenn es Ihnen auch so ergeht, dann sollten Sie sich etwas eingehender mit Ju-Jutsu beschäftigen.

Die Selbstverteidigung steht bei Ju-Jutsu also im Vordergrund, das macht schon der Name deutlich. Er bedeutet übersetzt so viel wie „sanfte Kunst“. Die Idee hierzu ist, dass jede in dieser Kampfkunst erlernte Selbstverteidigungstechnik gleich gegen mehrere Angriffsarten wirksam und anwendbar ist. Ein Ziel besteht darin, die Bewegungsabläufe der einzelnen Techniken so lange einzustudieren, bis sie wortwörtlich in Fleisch und Blut übergegangen sind und sich der Sportler somit ganz auf die Angriffe des Gegners konzentrieren kann. Ein weiteres Ziel des Ju-Jutsu ist, mit der kleinstmöglichen Auswahl an effektiven Selbstverteidigungstechniken den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Aufgrund des offenen und vielseitigen Konzepts wird Ju-Jutsu in Deutschland nicht nur von Hobbysportlern ausgeführt, sondern findet auch großen Anklang bei Sicherheitsbehörden und privaten Sicherheitsdiensten.

Lesen Sie auch: Prüfung zum Blauen Gürtel

Lesen Sie auch: Anforderungen Gelber Gürtel Judo