TSV Abensberg Judo Bundesliga: Informationen zum Wettkampf gegen Samurai Offenbach

Die Judoka des TSV Abensberg absolvieren am Samstag, 12. April, ihren ersten Bundesligaheimkampf. Zu Gast ist Samurai Offenbach. Der Gegner gehört zwar nicht zu den Mitfavoriten in der Bundesligastaffel Süd, trotzdem nimmt man die Hessen an der Abens ernst. In den vergangenen Jahren spielte Samurai Offenbach keine Rolle beim Kampf um die beiden Finalrunden-Tickets für die Vereine aus der Bundesligastaffel Süd.

Trotzdem mahnt Manuel Scheibel aus dem TSV-Trainerteam vor dem ersten Heimkampf in dieser Saison zur Vorsicht. „Die waren immer motiviert gegen uns“, erinnert er. Im Vorjahr gab es eher knappe Endstände. Jetzt habe sich Offenbach mit mehreren ausländischen Sportlern zusätzlich verstärkt - vor allem in den höheren Gewichtsklassen. „Der Gegner ist schon mit Vorsicht zu genießen.“

Der Offenbacher Sieg gegen das Judoteam Leipzig am ersten Kampftag sei da mehr als eine Warnung. Er gehe von einer spannenden Begegnung in der Josef-Stanglmeier-Halle aus. Die Abensberger Aufstellung wird daher keine Überraschung sein - und in etwa so aussehen wie bei der gelungenen Saisonpremiere beim JSV Speyer vor vier Wochen. Scheibel geht davon aus, dass alle deutschen Leistungsträger, die dort mit dabei waren, auch gegen Offenbach zur Verfügung stehen.

Zuletzt sind ja wichtige Stützen, die lange Zeit verletzt oder wegen der Olympischen Spiele nicht zur Verfügung standen, etwa Lukas Vennekold oder Timo Cavelius, wieder in den Kader zurückgekehrt. Lukas Vennekold (weißer Judoanzug) steht dem TSV wieder zur Verfügung. Und internationale Turniere, die durchaus hin und wieder gleichzeitig mit Bundesligarunden stattfinden, stehen diesmal keine an.

Sicherlich werde man sich wie immer mit dem einen oder anderen ausländischen Judoka verstärken. Hier will sich Scheibel aber nicht in die Karten schauen lassen. Von der etwas ungewohnten Tabellensituation derzeit wolle man sich auf alle Fälle nicht beeinflussen lassen. „Wir müssen auf uns schauen“, betont Scheibel - angesprochen darauf, dass Leipzig derzeit nicht mit allen ursprünglich eingeplanten Kämpfern an den Start gehen kann.

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Leipzig hat, nachdem der Auftakt gegen Offenbach in die Hose ging, auch gegen den Budo-Club Karlsruhe in einem vorgezogenen Kampf mit 8:6 verloren. Da mache sich das Fehlen des langjährigen Teammanagers negativ bemerkbar. Nachdem die Sachsen noch gegen alle Favoriten um den Staffelsieg ran müssen, droht ihnen ein erneutes Vorrundenaus - wenn nicht sogar der Abstieg droht.

Am Samstag wird es wohl unter den beschriebenen Bedingungen in Leipzig spannend, wenn dort der JSV Speyer antritt. Für beide Teams gilt dabei: verlieren verboten. Backnang ist kampffrei. Der Remscheider TV als Titelverteidiger empfängt in der Gruppe Nord vor heimischer Kulisse in der Sporthalle West an der Wallburgstraße den Aufsteiger Erster Berliner Judo-Club.

Vor den eigenen Fans startet das Judoteam aus Remscheid erstmals als Gejagter in die neue Kampfzeit und nicht mehr, wie bisher seit der Gründung 2012, als Jäger. „Die Situation ist neu für uns. Jeder ist besonders heiß darauf den Champion zu schlagen. Wir freuen uns aber sehr auf diese Herausforderung, welche wir gerne annehmen“, so Trainer Alexander Wieczerzak. Kampfbeginn ist um 18:00 Uhr.

Vizemeister TSG Backnang greift erst am 5. April 2025 in der Gruppe Süd gegen den TV 1848 Erlangen in das Wettkampfgeschehen ein.

Alle Begegnungen des ersten Kampftages (15. März 2025) im Überblick:

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1. Bundesliga Männer Gruppe Nord

  • Remscheider TV - Erster Berliner JC (Sporthalle West, Wallburgstr. 23, 42857 Remscheid; 18:00 Uhr)
  • JC 66 Bottrop - TSV Hertha Walheim (Dieter-Renz-Halle, Hans-Böckler-Str. 60, 46236 Bottrop; 17:00 Uhr)
  • KSC Asahi Spremberg - UJKC Potsdam (Heidegrundschule, Feldstr. 4, 03130 Spremberg; 18:00 Uhr)
  • Hamburger Judo-Team - Sport-Union Annen (17. Mai 2025)

1. Bundesliga Männer Gruppe Süd

  • JSV Speyer - TSV Abensberg (Judomaxx Speyer, Butenschönstr. 8, 67346 Speyer; 17:00 Uhr)
  • 1. JC Samurai Offenbach - JC Leipzig (Halle am Buchhügel, Buchhügelallee 90, 63071 Offenbach; 17:00 Uhr)
  • TSG Backnang - TV Erlangen (5. April 2025)

2. Bundesliga Männer Gruppe Nord-Ost

  • Braunschweiger JC - Hamburger Judo-Team 2 (Eisenbütteler Str. 1, 38122 Braunschweig; 16:00 Uhr)
  • Bremer Judo-Team - Berliner Kampfgemeinschaft (Sporthalle Bassum, Am Schützenplatz 10, 27211 Bassum; 14:00 Uhr)
  • Judo-Verein Ludwigsfelde - KG der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns (16. März 2025) (Stadtsporthalle Ludwigsfelde, Potsdamer Str. 51-53, 14974 Ludwigsfelde; 16:00 Uhr)

2. Bundesliga Männer Gruppe Nord-West

  • SSF Bonn - Sport-Union Annen II (Kölnstr. 250, 53117 Bonn; 13:15 Uhr)
  • Judo-Team Holten - 1. JC Mönchengladbach (Günther-Stolz-Sporthalle, Wilhelmstr. 77, 46145 Oberhausen; 14:00 Uhr)
  • TSV Bayer 04 Leverkusen - JC Koriouchi Gelsenkirchen (Herbert-Grünewaldhalle, Tannenbergstr. 57, 51373 Leverkusen; 16:00 Uhr)

2. Bundesliga Männer Gruppe Süd

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  • TSV Großhadern - TG Schwalbach (Heiglhofstr. 25, 81377 München; 17:30 Uhr)
  • TSB Ravensburg - HTG Bad Homburg (Sporthalle Baienfurt, Inselstr. 3, 88255 Baienfurt; 17:00 Uhr)
  • VfL Sindelfingen - JC Rüsselsheim (Glaspalast Sindelfingen, Rudolf-Harbug-Str. 10, 71063 Sindelfingen; 16:00 Uhr)
  • Judo-Team Rheinland - KG Aibling-Grafing (Turnhalle Freiherr-vom-Stein Grundschule, Karl Buschstr. 1, 56130 Bad Ems; 14:00 Uhr)

Am 7. Kampftag setzte sich im Süden die TSG Backnang nach einem 8:6-Heimsieg gegen den JC Leipzig noch an die Tabellenspitze. Die Württemberger verdrängten damit den punktgleichen TSV Abensberg auf Platz zwei. Dahinter Leipzig mit zwei Punkten Rückstand.

Im Norden blieb der Remscheider TV ungeschlagen und besiegte zum Abschluss auch den KSC Asahi Spremberg mit 8:6. Das Hamburger Judo-Team gewann auswärts mit 9:5 bei Verfolger UJKC Potsdam, die in der Abschlusstabelle auf Platz drei landeten.

Die Finalrunde der Bundesliga findet am 5. Oktober in Wiesbaden statt. Dort kommt es zu den Halbfinalbegegnungen Remscheid gegen Abensberg und Backnang gegen Hamburg.