Gold ist zeitlos und bewahrt seinen Wert. Es verkörpert Luxus und Eleganz mehr als jedes andere Edelmetall.
Die Exklusivität von Gold
Der reine Goldgehalt eines IWC-Uhrengehäuses beträgt 75 Prozent, was 18 Karat entspricht. Das Gold wird mit anderen Metallen legiert und erhält auf diese Weise die gewünschte Farbe.
18 ct Armor Gold® ist eine aussergewöhnliche neue Variante von Rotgold. Das Material wird in einem aufwendigen Verfahren hergestellt, bei dem die Mikrostruktur der Legierung modifiziert wird. Hierdurch wird das Material wesentlich härter und verschleissfester als herkömmliches Rotgold.
18 ct Armor Gold® kommt in der Big Pilot’s Watch Constant Force Tourbillon Edition «Le Petit Prince» (Ref. 590303) zum ersten Mal zur Anwendung.
Die Magie von 24 Karat Gold
Die Peel-off-Maske mit 24-karätigem Gold glättet die Haut und hilft, Fältchen zu reduzieren. Diese luxuriöse Gold-Peel-off-Maske kombiniert die Anti-Aging-Vorteile von Gold mit den tiefenreinigenden Eigenschaften einer Peel-off-Maske.
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Für einen strahlenden Teint. Anti-Age-Maske zum Abziehen. Glättet feine Linien und Fältchen. Sanftes Peeling mit Fruchtsäuren für einen strahlenden, leuchtenden Teint. Inhaltsstoffe: 24K Gold Die im Gold enthaltenen Ionen stimulieren die Hautzellen und verbessern die Durchblutung. Die verbesserte Durchblutung lässt Ihre Haut nicht nur strahlen, sondern erhöht auch den Stoffwechsel der Hautzellen und die Ausscheidung von Zellabfällen.
Weitere luxuriöse Materialien in der Uhrenindustrie
Neben Gold gibt es noch weitere edle Materialien, die in der Uhrenindustrie verwendet werden, um Luxus und Exklusivität zu vermitteln.
Platin
Seit Milliarden von Jahren schlummert Platin in den Tiefen der Erde. Aber erst seit ein paar hundert Jahren ist der Mensch in der Lage, das grauweisse, hell glänzende Metall zu gewinnen und zu verarbeiten. Platin ist extrem selten und kostbar.
Um eine einzige Unze dieses Metalls zu gewinnen, müssen rund zehn Tonnen Erz abgebaut werden. Anschliessend sind über hundert Arbeitsschritte nötig, um das Platin aus dem Erz zu lösen. Dieser Prozess kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Aufgrund seines ungewöhnlich hohen Feingehalts ist Platin schwerer als Silber oder Gold. IWC Schaffhausen setzt Platin etwa für die Portugieser Perpetual Calendar (Ref. IW503406) ein.
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Titan
Titan ist leicht und bruchfest. Wenn etwas belastbar, extrem widerstandsfähig und dennoch leicht sein muss, dann ist Titan die richtige Wahl. Das Metall ist aussergewöhnlich robust und rund ein Drittel leichter als Stahl. Aufgrund seiner Hautverträglichkeit und den antiallergischen Eigenschaften wird es unter anderem auch in der Medizin für Implantate verwendet.
Alle diese Eigenschaften prädestinieren Titan geradezu für Uhrengehäuse. Die Herausforderung besteht jedoch darin, dass das Metall aussergewöhnlich zäh und schwierig zu bearbeiten ist. Nach jedem Arbeitsgang muss es weichgeglüht oder abgekühlt werden.
Mit dem IWC Porsche Design Titanchronograph (Ref. 3700) hat IWC Schaffhausen im Jahr 1980 die erste Armbanduhr der Welt aus Titan präsentiert. Das für die Herstellung benötigte Fachwissen hatten die Ingenieure aus Schaffhausen in einem intensiven Austausch mit Experten des französischen Luft- und Raumfahrtunternehmens Aérospatial erworben.
Ceratanium®
Ein weiteres innovatives Material aus Schaffhausen ist Ceratanium® (keramisiertes Titan). Er ist ebenso robust und nahezu so leicht wie Titan, während er gleichzeitig die Härte und Kratzfestigkeit von Keramik besitzt.
Ceratanium® basiert auf einer speziellen Titanlegierung, die eigens für IWC Schaffhausen hergestellt wird. Alle Komponenten des Gehäuses werden aus dem Rohling gefräst, gedrechselt und gebohrt. Anschliessend kommt es zur thermischen Behandlung in den Ofen.
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Dabei findet eine Phasenumwandlung statt und die Oberfläche des Metalls wird keramisiert. Dadurch erhält es nicht nur die typischen Eigenschaften von Keramik, wie zum Beispiel extreme Härte, sondern auch seine markante, mattschwarze Farbe.
Bronze
Bronze gehört zu den ältesten Materialien der Menschheitsgeschichte. Ihre Verwendung für die Herstellung von Kulturgütern ist bereits ab der Mitte des 4. Jahrtausends vor Christus belegt. Mit dem metallurgischen Sammelbegriff Bronze bezeichnet man Legierungen, die einen Kupferanteil von mindestens 60 Prozent aufweisen.
IWC Schaffhausen setzt für Uhrengehäuse sogenannte Aluminiumbronze ein, die neben Kupfer auch Aluminium und Eisen enthält. Diese spezifische Zusammensetzung macht die Legierung rund 50 Prozent härter als Standardbronze und damit ähnlich hart wie Edelstahl.
Ein zusätzliches Merkmal ist auch die hohe Biokompatibilität des Materials: Als einzige Bronze ist sie für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie zugelassen. Bronze, wie sie unter anderem bei der Pilot’s Watch Automatic Spitfire (Ref. 326802) eingesetzt wird, entwickelt mit der Zeit eine einzigartige Patina.
Traditionelle weisse Keramik
Traditionelle weisse Keramik entsteht durch die Vermischung von Zirkoniumoxid mit verschiedenen Metalloxiden. Diese Pulver werden zunächst zu einem «Grünling» geformt, grob in die finale Form gebracht und anschliessend in einem Ofen bei hohen Temperaturen gesintert.
Um der weissen Keramik ein Leuchten im Dunkeln zu verleihen, fügt man den Keramikpulvern Super-LumiNova®-Pigmente hinzu.
Eine der grössten Herausforderungen bei der Entwicklung von Ceralume® bestand darin, trotz der unterschiedlichen Partikelgrössen eine perfekt homogene Mischung der Rohmaterialien zu erzielen und die Bildung von Partikelansammlungen zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, setzten die Ingenieure von IWC Schaffhausen ein spezielles Kugelmahlverfahren ein, das präzise auf das verwendete Rohmaterial abgestimmt wurde.
Zusätzlich mussten die Parameter des Sinterprozesses sowie das Schleifen des gesinterten Keramikkörpers speziell an die lumineszierende Keramik angepasst werden.
