Die Geschichte der UFC Frauen-Champions

Die Welt des Mixed Martial Arts (MMA) hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, insbesondere im Bereich der Frauenkämpfe. Immer mehr Frauen betreten das umzäunte Oktagon und beweisen, dass der Kampf im Käfig nicht nur etwas für echte Kerle ist. Dieser Artikel beleuchtet die Geschichte der UFC Frauen-Champions, ihre Erfolge und ihren Einfluss auf den Sport.

Die Pionierinnen des Frauen-MMA

Die UFC hatte sich jahrelang geweigert, sich auf Frauenkämpfe einzulassen. Erst als Ronda Rousey in der ersten Runde alle ihre Amateur- und Profispiele gewann, änderte sich dies. Rousey hatte ein Plus: Sie war die erste Gewinnerin der olympischen Judo-Medaille in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Ronda Rousey: Die erste UFC Women’s Bantamweight Champion

Ronda Rousey (31) ist nicht nur die erste Frau, die von der UFC unter Vertrag genommen wurde, sondern seit Juli 2018 auch die erste Kämpferin, die in die Hall of Fame der Ultimate Fighting Championship aufgenommen wurde. Sie gilt als die bislang erfolgreichste Kämpferin der UFC. Rousey gelang es, den Gürtel im Bantamgewicht über drei Jahre zu halten und sechsmal zu verteidigen. Ihre ersten zwölf Profi-Käfigkämpfe, sechs davon bei der UFC, konnte sie für sich entscheiden, neun davon gewann sie sogar in unter einer Minute. Außerdem gehen vier von insgesamt fünf Rekorden für die schnellsten Siege im Bantamgewicht auf ihr Konto.

Rousey stellte alles auf den Kopf. Sie ist nicht nur sportlich ein Ausnahmetalent, sondern auch talentiert am Mikrofon und wird als sehr attraktiv wahrgenommen. Whites Sinneswandel war zwar überraschend, aber einer Sportlerin wie Rousey muss man eine entsprechende Plattform bieten. Sie ist einfach zu gut.

UFC 157: Rousey vs. Carmouche - Ein historischer Kampf

Am Samstag wird in Anaheim, Kalifornien Geschichte geschrieben, denn die von Strikeforce übernommene UFC-Weltmeisterin im Bantamgewicht, "Rowdy" Ronda Rousey, verteidigt im Hauptkampf von UFC 157 ihren Titel gegen Liz Carmouche. Zum ersten Mal wird es unter dem Banner der UFC zu einem Kampf zwischen zwei Damen kommen. Rousey wirkt sehr sympathisch und trainiert offenkundig hart für ihre Gegnerin - sie nimmt sie ernst.

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Der Kampf fand 2013 im UFC 157 statt und trotz der Tatsache, dass es der Olympiasiegerin Carmouche gelang, auf Rouseys Rücken zu gelangen und einen geklammerten Würgegriff zu erreichen, kämpfte Ronda diesen ab und gewann am Ende das Match. Erneut mit einem Armbar und wieder in der ersten Runde, steigerte sie ihren Ruhm auf stratosphärische Ebenen.

Die „Four Horsewomen of MMA“

Die „Four Horsewomen of MMA“ sind eine Gruppierung von vier weiblichen MMA-Kämpferinnen, die zusammen eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Gruppierungen in der Geschichte des MMA bilden. Die Gruppe besteht aus Ronda Rousey, Shayna Baszler, Jessamyn Duke und Marina Shafir. Die Gründung der Four Horsewomen of MMA geht auf die gemeinsame Trainingszeit von Rousey, Baszler, Duke und Shafir zurück, als sie alle zusammen in MMA-Trainingscamps trainierten. Die Gruppe war bekannt für ihre starke Bindung und ihre Fähigkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren. Rousey, die als die erfolgreichste und bekannteste Kämpferin der Gruppe gilt, war auch der Auslöser für den Namen „Four Horsewomen“, da sie sich von den Four Horsemen des Wrestlings inspirieren ließ.

Die Four Horsewomen of MMA waren bekannt für ihre Dominanz im Käfig, ihre Technik und ihre Fähigkeit, ihre Gegnerinnen schnell zu besiegen. Die Gruppierung war auch ein wichtiger Teil der Entwicklung des Frauen-MMA-Sports und hat dazu beigetragen, die Popularität des Sports zu steigern und das Bewusstsein für die Leistung von Frauen im MMA zu schärfen. Ronda Rousey war die erste UFC Women’s Bantamweight Champion und dominierte ihre Konkurrentinnen in der UFC, bevor sie sich aus dem Sport zurückzog und zum Wrestling-Marktführer wechselte. Shayna Baszler war ebenfalls ein erfolgreiches Mitglied der Gruppierung und hat ebenfalls bei der UFC Karriere gemacht, ehe auch sie zu World Wrestling Entertainment ging. Jessamyn Duke und Marina Shafir folgten ihren Kolleginnen in den Wrestlingsport und debütierten an der Seite von Baszler bei WWE NXT. Dort dominierte Shayna die Women´s Division und krönte sich zur zweifachen NXT Women´s Championesse.

Weitere bemerkenswerte UFC-Kämpferinnen

Neben Rousey gibt es viele andere bemerkenswerte UFC-Kämpferinnen, die den Sport geprägt haben:

  • Amanda Nunes: Die Brasilianerin ist die erste Frau, die UFC-Champion in zwei Divisionen (Bantam- und Federgewicht) wurde. Nunes ist auch die erste und einzige Kämpferin in der UFC-Geschichte, die zwei Titel verteidigt hat und sie gleichzeitig aktiv hält (Stand: 15.10.2021). Amanda Nunes gilt somit für viele als die beste MMA-Fighterin aller Zeiten.
  • Valentina Shevchenko: Seit 2015 kämpft die am 7. November 1988 in Frunse, Kirgisistan geborene Valentina Shevchenko in der UFC. Die aus Kirgistan stammende Russin holte sich im Dezember 2018 den Goldgürtel im Fliegengewicht und hat diesen danach 7 Mal verteidigt.
  • Alexa Grasso: Im März 2023 besiegte sie Valentina Shevchenko und kürte sich damit zum Champion im Fliegengewicht!
  • Holly Holm: 2015 sorgte die am 17. Oktober 1981 geborene US-Amerikanerin für eine der größten Überraschungen in der UFC-Geschichte. Holm zählt zu den besten Boxerinnen aller Zeiten. Insgesamt verteidigte „The Preacher’s Daughter“ (so ihr Kampfname) ihre Titel in drei Gewichtsklassen insgesamt 18 Mal und war zudem zweifache Ringmagazin-Kämpferin des Jahres (2005, 2006).
  • Rose Namajunas: Seit 2015 ist die MMA-Kämpferin in der UFC und mischt das Strohgewicht auf. 2017 knockte sie überraschend Joanna Jędrzejczyk aus und kürte sich erstmals zur UFC-Meisterin im Strohgewicht.

Das UFC-Ranking der Frauen

Die UFC bietet vier Gewichtsklassen für Frauen: Bantamgewicht, Strohgewicht, Federgewicht und Fliegengewicht. In jeder Gewichtsklasse gibt es eine aktuelle Titelträgerin, dahinter führt die UFC in jeder Division ein Ranking mit den Top-10.

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Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions:

  • Raquel Pennington (Bantamgewicht)
  • Alexandre Pantoja (Fliegengewicht)
  • Ilia Topuria (Federgewicht)
  • Leon Edwards (Weltergewicht)
  • Islam Makhachev (Leichtgewicht)
  • Dricus du Plessis (Mittelgewicht)
  • Alex Pereira (Halbschwergewicht)
  • Jon Jones (Schwergewicht)

Die finanzielle Seite

Die UFC-Fighterinnen werden deutlich schlechter bezahlt als die Männer. Das liegt aber auch daran, dass die Männerkämpfe deutlich mehr PPV-Einnahmen und höhere Einschaltquoten generieren als die Kämpfe der Frauen. Dennoch dürfen sich Nunes, Holm & Co. nicht beklagen. So hat Amanda Nunes einen Vertrag mit der UFC, der ihr pro Kampf satte 450.000 US Dollar einbringt - plus 100.000 Bonus für den Falle es eines Sieges. Valentina Shevchenko, Herrscherin über das Fliegengewicht, kommt als Zweite auf etwa 250.000 Dollar pro Kampf.

Historische MMA-Kämpfe

Viele Mixed Martial Arts (MMA) -Kämpfe beeindrucken und beeinflussen diejenigen, die die Möglichkeit haben, diese zu erleben, insbesondere aufgrund der Härte einiger dieser Kämpfe. Ohne Zweifel gibt es viele Kämpfe im MMA, die aufgrund der Rivalität zwischen den Kämpfern, der Brutalität des Schlagabtauschs, der legendären Rückkämpfe oder des Angebots von etwas Unerwartetem bei den Fans in die Geschichte eingegangen sind.

Einige historische MMA-Kämpfe sind:

  • Chucky Liddell vs Wanderlei Silva
  • Conor McGregor vs Nate Díaz 2
  • Ronda Rousey vs. Liz Carmouche
  • Fedor Emelianenko vs. Mirco Crocop
  • Nick Díaz vs Paul Daley

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