Die Bedeutung von Randy Ortons Tattoos in der WWE

Die Welt des Wrestlings ist bekannt für ihre extravaganten Charaktere und auffälligen Erscheinungsbilder. Tattoos spielen dabei oft eine wichtige Rolle, um die Persönlichkeit und Geschichte eines Wrestlers zu unterstreichen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Randy Orton, dessen Tattoos im Laufe seiner Karriere immer wieder in den Fokus gerückt sind.

Der Fall Cody Rhodes, der sich gemeinsam mit WWE und Fanatics in einem Rechtsstreit gegen den Musiker Wesley Eisold befindet, zeigt, wie komplex die Thematik der Markenrechte im Zusammenhang mit Tattoos sein kann. Der Konflikt dreht sich um die Nutzung des Namens „American Nightmare“, den sowohl Rhodes als auch Eisold für ihre jeweiligen Projekte verwenden.

Die Anwälte von WWE und Fanatics argumentieren, dass das Schädellogo, das auch prominent als Nackentattoo von Cody Rhodes zu sehen ist, eindeutig mit seinem Wrestling-Charakter verbunden sei. Sie erklärten: „Runnels [Rhodes] hat ein auffälliges Nackentattoo mit dem Skull-Logo. Zusätzlich ist das Schädellogo als Wrestling-Marke eingetragen und werde stets in Verbindung mit dem Schriftzug „American Nightmare“ genutzt.

Der Fall hat nicht nur wegen seiner prominenten Beteiligten Aufmerksamkeit erregt, sondern auch wegen der einzigartigen rechtlichen Fragestellung: Kann eine Tätowierung tatsächlich als Marke dienen? Die Ergebnisse könnten weitreichende Konsequenzen für Markenrecht und Vergleichsvereinbarungen in der Unterhaltungsindustrie haben.

Brock Lesnars Tattoos: Eine Geschichte von Schmerz und Stärke

Auch Brock Lesnar hat schon lange drei markante Tattoos. Auf dem linken Oberarm lebt der Predator aus dem gleichnamigen Film, auf der rechten Seite ein Totenkopf. Der gesamte Rücken ist als riesige 80er-Jahre-Tätowierung gehalten. Ein großer Dämonenkopf mit enormen Zähnen scheint nicht freundlich gestimmt zu sein, zwei Hände mit Fleischerhaken tragen auch nicht gerade zu einer positiven Grundstimmung bei.

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Dieses Tattoo repräsentiert ganz klar Lesnars Persönlichkeit. Er ist der, den du zu fürchten hast. Ein Brock Lesnar nimmt keine Gefangenen.

Das WWE-Universum sah zum ersten Mal die nicht mehr jungfräuliche Brust von Brock Lesnar. Das kurze, aber scharfe Schwert mit dem Knucklegrip geht vom Bauchnabel ganz hoch bis zur Kehle. Fast schon in die Kehle hinein.

Brock Lesnar war Gerüchten zufolge betrunken, als er 2004 nach dem Motorradunfall ein Tattoostudio in Phoenix, Arizona betrat. „Ich hab mich gefühlt, als würde mir das Leben ein Schwert direkt an die Kehle halten. Ich hab mich unter die Tätowiermaschine gelegt, weil ich niemals vergessen wollte, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Das Tattoo auf meiner Brust hat so viel Bedeutung für mich. Auf gewisse Weise ist es lustig, weil ich diese Phase meines Lebens eigentlich so sehr vergessen will. Aber ich weiß, dass ich diese Erinnerungen als Motivation nutzen kann.“, so Lesnar in seiner Autobiographie über das buchstäblich einschneidende Erlebnis in Phoenix.

Dabei hat er es auf eindrucksvolle Weise geschafft, mit einem Tattoo noch mehr Energie und Gewalt als ohnehin schon zu versprühen und dabei gleichzeitig eine für ihn ungewöhnliche, tief emotionale und persönliche Botschaft an sich und die Welt zu übermitteln. Das Schwert steht nicht für Angriff. Es zeigt Lesnars wunden Punkt, seine Achillesferse.

Tätowierungen in Videospielen: Ein rechtliches Minenfeld

Die Abbildung von Tätowierungen realer Personen, zumeist Sportlern, in Videospielen beschäftigt immer wieder die Gerichte in den USA. Die zentrale Rechtsfrage war dabei: Benötigt ein Videospielunternehmen die Erlaubnis des Tätowierers, wenn es die Tattoos im Rahmen einer lizenzierten Nachbildung des Sportlers zeigt?

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Take-Two argumentierte, dass die Lizenz zur Nutzung von James' Erscheinungsbild auch das Recht einschließe, seine Tattoos darzustellen. Die Jury am Bundesgericht in Ohio folgte dieser Argumentation.

In Deutschland gibt es zwar noch keine vergleichbare Entscheidung zur Abbildung von Tätowierungen in Videospielen, die jüngst ergangenen Urteile des Bundesgerichtshof (BGH, Urteile vom 11. Der BGH hatte sich mit einer Reihe von Fällen zu befassen, in denen es um die Abbildung von Fototapeten im Internet ging.

Die Kernüberlegung des Gerichts: Wer ein urheberrechtlich geschütztes Werk wie eine Fototapete ohne besondere Einschränkungen in den Verkehr bringt, muss mit bestimmten üblichen Nutzungen rechnen. Auch Dritte, wie etwa die Medienagentur im konkreten Fall, können sich auf die konkludente Einwilligung berufen, wenn ihre Nutzung als üblich anzusehen ist.

Diese Überlegungen sollten sich auch auf die Tattoos von in Videospielen abgebildeten Prominenten übertragen lassen. Auch ein Tätowierer bringt sein Werk ohne besondere Einschränkungen "in die Welt" - ja mehr noch: Er bringt es auf der Haut eines Menschen an, der sich naturgemäß in der Öffentlichkeit bewegt und dabei fotografiert oder gefilmt wird.

Im Fall Solid Oak Sketches verlangte man vor der Klage 819.500 US-Dollar für die bisherige und weitere 1.140.000 US-Dollar für eine zukünftige Nutzung der Tattoos in den NBA 2K-Spielen. Es geht also um hohe Beträge.

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Getreu der Regel „de minimis non curat lex“ (lat. „Das Recht kümmert sich nicht um Kleinigkeiten“) argumentiert Take-Two, dass die gegenständlichen Tattoos gerade einmal 0,000286-0,000431 Prozent der Gesamtdatenmenge der Spiele ausmachen und die Tattoos ohnehin nur flüchtig in den Spielen zu sehen sind.

Okkultismus und Satanismus im Wrestling?

Anhand der Matchcard (Matchansetzungen) für die für den 21. August 2016 in Brooklyn, New York, angesetzte Großveranstaltung "SummerSlam" der WWE, möchte ich hiermit nun die Verbindung zwischen Pro Wrestling/ Sports Entertainment und Okkultismus/ Satanismus aufzeigen. Es ist doch absolut erstaunlich, dass sich auch bei jedem einzelnen Teilnehmer dieses großen Events bestimmte Geheimsymbole finden lassen.

Die WWE nennt ihre Massen an Fans und Zuschauern "WWE Universe". Daher gibt es wohl auch der "Universal Title". Bei diesem Begriff stellt sich folgende Frage: Wer erschafft ein Universum? Wohl nur Gott bzw. ein Gott im heidnischen und okkulten Sinn.

Finn Bálor ist ein ehemaliger Wrestler aus dem unabhängigen Bereich und wurde in der WWE sofort mit einem wahrhaft satanischen Auftritt beschmückt. Er hat eine zweite Persönlichkeit (Anspielung auf Mind Control?) und tritt bei wichtigen Matches als "Dämonenkönig" an, der in schwarz-roter Farbe auf dem Körper oftmals die "Mano Cornuta/ El Diablo/ Teufelshörner"-Handgeste zeigt, die tatsächlich im Satanismus beheimatet ist.

Rollins Beiname ist "Der Architekt", was auf einen Beinamen Satans hinweisen könnte. Ein Architekt ist grundlegend natürlich auch leicht mit einem Maurer (Freimaurer? )zu verbinden. Die Anspielung auf sein Verständnis bezüglich dem Aufbau eines guten Matches wirkt sehr gestelzt.

Bekanntlich wurden die ersten Menschen in der Bibel von einer Schlange verführt. Das Entrance Theme von Randy Orton fällt mit der prominent vertretenen Aussage "I hear voices in my head" (dt. "Ich höre Stimmen in meinem Kopf") auf.