Die Herkunft von Mixed Martial Arts (MMA): Eine Reise durch die Geschichte

Mixed Martial Arts, oft als MMA abgekürzt, ist ein hybrider Kampfsport, der Techniken aus verschiedenen Disziplinen wie Boxen, Ringen, Judo, Jujitsu, Karate und Muay Thai (Thaiboxen) vereint. Ursprünglich von Kritikern als brutaler Blutsport ohne Regeln angesehen, hat es sein kompromissloses Image abgelegt und sich zu einer der beliebtesten Sportarten des 21. Jahrhunderts entwickelt.

Die Antiken Wurzeln des MMA

Die Ursprünge des Mixed Martial Arts reichen weit zurück und können bis zu den Olympischen Spielen im Jahr 648 v. Chr. zurückverfolgt werden. Damals wurde Pankration, das Kampftraining der griechischen Armeen, als Kampfsport des antiken Griechenlands angesehen. Dieser brutale Wettkampf vereinte Elemente des Ringens, Boxens und Straßenkampfes. Es waren Tritte und Schläge gegen einen am Boden liegenden Gegner erlaubt, während Beißen und Augenausstechen verboten waren. Ein Kampf endete entweder, wenn einer der Kämpfer aufgab oder bewusstlos wurde.

Im Jahr 393 n. Chr. verbot der römische Kaiser Theodosius I. die Olympischen Spiele. Schon in der Antike gab es auch in China Formen des gemischten Kampfsports, in Form von Leitai. Leitai war eine Form des Kampfsports, die traditionelle chinesische Kampfkünste mit Boxen und Ringen mischte.

Wenn Historiker die Geschichte des Kampfsports erforschen, wird deutlich, dass die antike Welt von diesem Sport fasziniert war. Die spannenden Wettkämpfe von Kriegern, die ihre Vorherrschaft im Sport unter Beweis stellen, finden sich auf allen Kontinenten in vielen verschiedenen Formen.

Entwicklung in der Neuzeit

Die gemischten Kampfkünste haben sich seit der Antike in der Praxis weiterentwickelt und an Popularität gewonnen. Es nahm verschiedene Formen und Stile an, von Europa bis nach Amerika. Die vielleicht früheste Version von MMA, die wir in der modernen Ära sehen, war French Savate. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen professionelle französische Savate-Kämpfer, ihre Fähigkeiten gegen englische Profiboxer jener Zeit zu testen. Etwa zur gleichen Zeit wurde auch in den USA von Wettkämpfen zwischen Profiboxern und Profi-Ringern berichtet.

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Vale Tudo in Brasilien

In den frühen 1920er Jahren war Vale Tudo in Brasilien auf dem Vormarsch. Vale Tudo ist ein Begriff, der in Brasilien zur Beschreibung von Vollkontakt Kämpfen verwendet wurde. Bei diesen Kämpfen traten Kämpfer verschiedener Stilrichtungen gegeneinander an: Judo gegen Karate, Boxen gegen Wrestling usw. Der Begriff Vale Tudo hat seine Wurzeln in einer Nebenattraktion im brasilianischen Zirkus. Da wurden zunächst die Vale Tudo Kämpfe ausgetragen.

Die Gracie Challenge

Die Gracie Challenge wurde erstmals in den frühen 1920er Jahren von dem Judoka Carlos Gracie ins Leben gerufen. Die Brüder Carlos und Hélio Gracie eröffneten 1925 in Rio de Janeiro eine Jiu Jitsu Schule und riefen die „Gracie Challenge“ aus, bei der sie gegen alle Herausforderer antraten. Mit dieser Herausforderung wollte er der Welt beweisen, dass das brasilianische Jiu-Jitsu der Gracie-Familie besser ist als jede andere Form der Kampfsportart.

Vale Tudo wurde in der brasilianischen Fernsehsendung „Heroes of the Ring“ vorgestellt. Die Gracie-Familie nahm es im Laufe der Jahre mit Gegnern aus verschiedenen Kampfsportarten auf, die oft von viel größerer Statur waren.

MMA in Japan: Shooto und Pancrase

Zusammen mit Vale Tudo und Heroes of the Ring begannen die Mixed Martial Arts auch in Japan zu wachsen, in Form von Shooto und Pancrase. Im Jahr 1985 entwickelte der professionelle Shoot-Wrestler Satoru Sayama Shooto. Shooto war vielleicht eine der frühesten Formen des professionellen MMA-Verbandes. 1995 richtete die Shooto-Organisation das Vale Tudo-Turnier aus. Die Integration von Vale Tudo in Shooto brachte die Einführung von erlaubten Schlägen ins Gesicht beim Grappling mit sich. Dies war zuvor im Shooto verboten gewesen.

Der Name Pancrase leitet sich vom antiken Pankration ab und war ein seriöser MMA-Wettkampf nach Regeln. war eine weitere Organisation, die in den frühen 1990er Jahren MMA in Japan förderte.

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Die Geburt der UFC in Nordamerika

MMA erlangte in Nordamerika erstmals Bekanntheit, als die Gracie-Familie beschloss, ihr brasilianisches Jiu-Jitsu (BJJ) in den USA vorzustellen. Hélio Gracies Sohn Royce vertrat die Familie 1993 bei einem Turnier in Denver, Colorado, das später als UFC 1 bekannt wurde. Die Ultimate Fighting Championship (UFC) wurde zur führenden MMA-Veranstaltungsorganisation.

Anfangs bestand das Ziel der UFC darin, Kämpfer verschiedener Stilrichtungen gegeneinander antreten zu lassen, wie zum Beispiel Ringer gegen Boxer oder Kickboxer gegen Judoka. Die einzigen Regeln waren, dass Beißen und Augenausstechen nicht erlaubt waren. Die Kämpfe endeten, wenn einer der Kämpfer aufgab oder das Handtuch geworfen wurde.

Der Brazilian Jiu-Jitsu Sportler Royce Gracie ging als Sieger aus dem ersten UFC-Turnier hervor, das in einem Käfig in Denver stattfand. Allerdings stieß die UFC in ihren Anfangsjahren auf Schwierigkeiten, Geld zu verdienen, und stand aufgrund ihrer Brutalität in der Kritik. Politiker wie US-Senator John McCain bezeichneten den Käfigkampf als „menschlichen Hahnenkampf“ und strebten ein Verbot des Sports an.

Die Entwicklung der UFC Regeln

Im Jahr 2001 wurden jedoch Regeln eingeführt, um den Sport sicherer zu machen. Gewichtsklassen, Runden und Zeitlimits wurden eingeführt, und die Liste der Fouls im Ring wurde erweitert. Die neugestaltete UFC präsentierte sich mit besser ausgebildeten Kämpfern, die als Boxer, Ringer und Kampfsportler trainiert waren und in Topform sein mussten, um erfolgreich zu sein.

Obwohl die UFC in ihren Anfangsjahren Schwierigkeiten hatte, Geld zu verdienen, entwickelte sie sich schließlich zu einer äußerst profitablen Organisation. Eine Trilogie von Kämpfen zwischen Randy Couture und Chuck Liddell trug dazu bei, MMA und die UFC bekannt zu machen. Die Reality-TV-Show The Ultimate Fighter, die 2005 erstmals ausgestrahlt wurde, verlieh dem Sport ebenfalls einen Aufschwung. In der Show treten Kämpfer an, die den Sprung in die UFC schaffen wollen. Sie werden in Teams eingeteilt, die von prominenten Trainern betreut werden. Die Kämpfer leben gemeinsam und kämpfen im K.o.-System gegeneinander, und der Gewinner erhält einen UFC-Vertrag.

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Die UFC setzte sich maßgeblich für ein weltweit einheitliches Regelwerk für den Sport ein, und bis 2009 hatten die Regulierungsbehörden in den Vereinigten Staaten und viele Kampfsportorganisationen weltweit die sogenannten Unified Rules of Mixed Martial Arts angenommen. Diese Regeln legen fest, dass MMA-Kämpfe entweder in einem Ring oder in einem eingezäunten Bereich stattfinden und die Teilnehmer gepolsterte fingerlose Handschuhe tragen. Erlaubt sind Schläge, Tritte, Würfe und Griffe, die entweder im Stand oder am Boden ausgeführt werden können. Es gibt jedoch eine Reihe von verbotenen Techniken und Fouls.

Die führende MMA-Veranstaltungsorganisation auf professioneller Ebene ist die UFC mit Sitz in Las Vegas, Nevada. für 2 Millionen Dollar übernommen. Sie hat sich seitdem zu einer weltweit bekannten und äußerst profitablen Organisation entwickelt. UFC-Präsident Dana White wurde zu einer prominenten Persönlichkeit des Sports.

Um ihr Wachstum zu fördern, hat die UFC andere MMA-Organisationen aufgekauft, darunter die World Fighting Alliance (WFA) und World Extreme Cagefighting (WEC). Die UFC kaufte auch die japanische Pride Fighting Championships, mit dem Ziel, Champions beider Organisationen in einem jährlichen Event antreten zu lassen.

Weitere MMA Organisationen

Neben der UFC gibt es noch weitere professionelle MMA-Organisationen, die in der Branche bekannt sind. Die Bellator MMA wurde 2008 gegründet und hat ihren Sitz in Newport Beach, Kalifornien. Sie ist eine der führenden MMA-Organisationen und hat viele bekannte Kämpfer unter Vertrag. Eine weitere wichtige Organisation ist ONE Championship mit Sitz in Singapur. Sie fördert MMA in Asien und hat viele erstklassige Kämpfer unter Vertrag.

Die International Mixed Martial Arts Federation (IMMAF) wurde 2012 in Schweden gegründet und hat das Ziel, die Entwicklung des Sports zu fördern und als globaler Dachverband für Amateur-MMA zu dienen. Über 40 nationale MMA-Verbände sind Mitglieder der IMMAF. Die IMMAF sponsert jährlich die Weltmeisterschaften im Amateur-MMA und führt eine Amateur-MMA-Weltrangliste.

Bedeutende MMA Kämpfer

Im Laufe der Geschichte des MMA gab es viele bemerkenswerte Kämpfer, die den Sport geprägt haben. Einer dieser Kämpfer ist Royce Gracie aus Brasilien. Er gewann die erste UFC-Veranstaltung im Jahr 1993 und trug maßgeblich dazu bei, MMA in den 1990er Jahren bekannt zu machen. Gracie nutzte seine Jiu-Jitsu-Fähigkeiten geschickt, um Angriffe abzuwehren und Unterwerfungsgriffe auf die Gelenke seiner Gegner auszuführen. Randy Couture und Chuck Liddell gehören ebenfalls zu den frühen Stars des Sports. Couture war ein herausragender Ringer und gewann den UFC-Titel im Schwergewicht, bevor er ins Halbschwergewicht wechselte und dort ebenfalls erfolgreich war. Liddell wurde aufgrund seines markanten Erscheinungsbilds mit rasiertem Irokesenschnitt und tätowiertem Kopf zu einem Aushängeschild des Sports. Anderson Silva, ein brasilianischer Kämpfer im Mittelgewicht, wird als einer der fähigsten MMA-Kämpfer aller Zeiten angesehen. Er beherrscht verschiedene Kampfkünste wie Taekwondo, brasilianisches Jujitsu, Muay Thai und Boxen. Weitere bemerkenswerte Kämpfer sind Rashad Evans, der als Sieger der zweiten Staffel von The Ultimate Fighter hervorging, und Conor McGregor, der in den unteren Gewichtsklassen große Erfolge feierte.

Gewichtsklassen und Regeln im MMA

Im MMA gibt es verschiedene Gewichtsklassen, die je nach Region oder Organisation variieren können. Die UFC erkennt derzeit neun Gewichtsklassen für Männer an, darunter das Strohgewicht, Fliegengewicht, Bantamgewicht, Federgewicht, Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht. Für Frauen gibt es in der UFC derzeit zwei Gewichtsklassen, das Strohgewicht und das Bantamgewicht.

Die Kämpfe im MMA folgen den Unified Rules of Mixed Martial Arts. Sie bestehen in der Regel aus drei fünfminütigen Runden mit einer einminütigen Pause zwischen den Runden. Meisterschaftskämpfe werden über fünf Runden ausgetragen. Ein Kämpfer kann einen Kampf gewinnen, indem er den anderen Kämpfer k.o. schlägt oder zur Aufgabe zwingt. Im MMA sind bestimmte Techniken und Fouls verboten, wie zum Beispiel Kopfstöße, Beißen, Augenstechen, Schläge gegen die Kehle und den Hinterkopf sowie Angriffe gegen einen am Boden liegenden Gegner.

MMA in Deutschland

Vor wenigen Jahren durfte MMA in Frankfurt nicht stattfinden, jetzt füllen die Kampfsportler das Waldstadion. "Wir müssten uns eigentliche alle ein Team-Tattoo machen, um zu zeigen, dass wir hier dabei waren." Es ist dieser Satz von Käfigkämpfer Deniz Ilbay, der nach dem MMA-Mega-Event im Frankfurter Waldstadion bleibt, weil er sinnbildhaft ist für das, was hier passiert ist.

Es ist erst wenige Jahre her als Mixed Martial Arts, eine Mischung aller Kampfsportarten, in Frankfurt nicht erlaubt wurde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die teuersten Tickets am Ring kosten vierstellige Summen. Überregionale Zeitungen berichten, RTL - wenn auch (noch) mit seinem kleinen Streaming-Angebot RTL+ - überträgt den Kampfabend, Musik-Star John Newman ("Love me again") macht die Halbzeit-Show und Ex-Fußball-Star Lukas Podolski bringt einen Titel-Gürtel in den Ring.

Weil die Scheinwerfer an sind, beleuchten sie auch das Zwielichtige, das den Kampfsport im Allgemeinen und MMA im Speziellen begleitet. Dass mit Christian Eckerlin der Sieger des Hauptkampfs Mitglied der Hells Angels ist, einen Striptease-Club im Rotlichtviertel Frankfurts betreibt oder sein Gegner Christian Jungwirth zwei mehr als fragwürdige Tattoos schwärzen musste, hilft dem Image als aufstrebender Sport nur bedingt. Auch der Blick ins Publikum im Frankfurter Waldstadion bestätigt vielerorts noch Klischees. 80 Prozent der Zuschauer sind Männer, Stiernacken und teils martialische Tattoos prägen die Schlangen an den Würstchenbuden. Auch die Werbepartner deuten auf eine klare Zielgruppe. Perfekt spielt Kämpfer Max Holzer mit diesem Image. Seine Einlaufmusik: "Ich bin verknallt in einen Talahon." Da dürfte sich so mancher im Rund angesprochen fühlen.

Doch woher kommt die Faszination, die MMA in so schnellen Schritten auf die große Bühne gebracht hat? Es ist völlig klar, wer mit Kampfsport nichts anfangen kann, der ist hier fehl am Platz. Im MMA kann die Entscheidung jederzeit fallen, und sie kann brutal und brutal schnell sein. Aber wer mit dieser Gewalt umgehen kann, der beginnt den Reiz zu verstehen. Etwa, wenn der Frankfurter Max Coga seinen Gegner mit einem spektakulären Kniestoß k.o. schlägt und das gesamte Stadion explodiert.

Wenn Coga nach seinem Sieg noch mit gebrochener Hand im Ring ruft: "Ich liebe euch alle dafür, dass ihr hier seid." Dann glauben ihm die Fans das in diesem Moment. Aber es ist nicht nur das Verhältnis zwischen Anhängern und Stars, sondern auch der Respekt zwischen den Kontrahenten, der dieses Gemeinschaftsgefühl verstärkt. Oder wie es Deniz Ilbay, Team-Tattoo-Fan und MMA-Philosoph in spe, ausdrückte: "Nach dem Kampf trinken wir zusammen ein Bierchen und dann gehen wir zur Familie."

MMA in den Medien

MMA, Mixed Martial Arts, gilt als Königsdisziplin des Kampfsports und fasziniert auch hierzulande immer mehr Menschen. Was für manche nach purer Gewalt aussieht, ist in Wahrheit knallharter Leistungssport. Die dreiteilige Dokumentation "Fight Hard. Fight Fair - MMA-Kämpfer in Deutschland" ist schon jetzt in der ZDFmediathek verfügbar. In ZDFinfo wird sie am Freitag, 19. April 2024, ab 22.30 Uhr gesendet.

MMA war lange verpönt. Das Blut aus dem vorherigen Kampf ist schnell weggefeudelt, gleich wird neues fließen. 23.15 Uhr, Tausende in der Halle jubeln dem Highlight des Abends entgegen. Die beiden Kämpfer, hochgepumpt und runtergehungert zugleich, gehen aufeinander los. Schläge, Tritte, im Stakkato. Nach 246 Sekunden knallt die rechte Faust des einen an das Kinn des anderen. Der fällt benebelt gegen das Käfiggitter. Ausholen. Zuschlagen. Bamm. Dem Getroffenen entgleisen alle Gesichtszüge, er sackt zu Boden. Der Referee drückt sich dazwischen. Vorbei. Knock-out in der ersten Runde. Der Sieger reckt seine Arme in die Höhe. Manche sagen, das, was da eben geboten wurde, sei der am schnellsten wachsende Sport der Welt. Ein archaisches Spektakel, auf das viele gewartet haben, brutal und ehrlich.

Sie gilt als brutalste Kampfsportart der Welt: Mixed Martial Arts (MMA). Das liegt in erster Linie daran, dass hier, wie es scheint, alles erlaubt ist, um den Gegner zu besiegen. Der Ire Conor McGregor ist die wohl schillerndste Figur der MMA-Szene - er trägt die Rolex am Handgelenk, besitzt eine 4-Millionen-Dollar Jacht und trat unter anderem in einem Showkampf gegen Ex-Boxweltmeister Floyd Mayweather an. Er polarisiert aber auch durch seine exzentrischen Auftritte und sein teilweise rüpelhaftes Verhalten. Auch der gesamte Sport Mixed Martial Arts kämpft mit einem Imageproblem. Er gilt als überaus brutal.

MMA: Ein Fazit

Die Geschichte des MMA ist reich und vielfältig, von den antiken Wurzeln des Pankration bis zur modernen Popularität der UFC. Mit seiner Kombination aus verschiedenen Kampfkünsten und seiner stetigen Weiterentwicklung hat sich MMA zu einem der aufregendsten und dynamischsten Sportarten der Welt entwickelt.

Tabelle: MMA Gewichtsklassen (UFC)

Gewichtsklasse Maximalgewicht (kg)
Strohgewicht (Frauen) 52,2
Fliegengewicht 56,7
Bantamgewicht 61,2
Federgewicht 65,8
Leichtgewicht 70,3
Weltergewicht 77,1
Mittelgewicht 83,9
Halbschwergewicht 93,0
Schwergewicht 120,2