Im diesjährigen Fußballturnier des 8. Jahrgangs in der Soccerhalle des SV 06 Lehrte gab es viel Begeisterung und ein ordentliches Maß an sportlichem Ehrgeiz.
Das Tempo in den 15-minütigen Spielen war sehr hoch, weil es durch die geschlossenen Spielfelder keine Zeitverzögerungen durch Seiten- und Toraus gab.
Am Ende eines fairen Turniers siegten die Jungen der 8c knapp vor der 8d.
Ein großes Dankeschön geht an die kompetenten Schiedsrichter Marvin Schrade, Leonardo Berisha und Jan Wallbaum aus dem Sport-LK.
Unsere Spanischkollegin Susanne Himer-Anke nimmt momentan dienstlich an einem Erasmus-Projekt „Job-Shadowing“ im IES (Instituto Educación Segundaria) Albero de Alcalá de Guadaíra in der Gegend von Sevilla teil und schickt uns ihren ersten Erfahrungsbericht (Teil 1).
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Tatsächlich habe auch ich in meiner ersten Woche bisher nur Wunderbares erlebt: Die Kollegen in unserer Partnerschule in Alcalá de Guadaíra haben mich aller herzlichst empfangen und mir großzügig die Klassenzimmertüren geöffnet.
Die Schule, das IES Albero, ist fast genauso groß wie das Gymnasium Lehrte mit ca. 1100 Schülerinnen und Schülern und 80 Lehrerinnen und Lehrern.
Besonders beeindruckt war ich bei meiner Ankunft von dem mir unbekannten Duft der blühenden Orangenbäume,der die Straßen meines Wohnviertelserfüllt.
Sevilla und die Sevillanos bereiten sich jetzt bereits auf das kommende Großereignis, nämlich die „Semana Santa“ vor.
Von Palmsonntag bis Ostersonntag feiert Sevilla mit Umzügen der verschiedenen Bruderschaften ein ausgelassenes Fest in den Straßen der Stadt.
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Wie begeistert man disziplinlose Schüler für die klassischen Werke Friedrich Schillers?
Diese Frage hat der Kurs Darstellendes Spiel des Gymnasiums drastisch beantwortet.
Im Kurt-Hirschfeld-Forum zeigte er das Stück „Verrücktes Blut“ - mit Power, krassen Kraftausdrücken und vielen milden Zwischentönen.
Sprüche, Imponiergehabe, Mobbing: Die Autorität von Lehrerin Frau Kelich ist zu Beginn des Stücks keine 10 Cent wert.
Hilflos steht sie am Bühnenrand, ringt mit piepsender Stimme um Gehör und fleht um die Auseinandersetzung mit Schillers Werken.
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Erst als ein Schuss fällt, ändert sich ihre Situation schlagartig - und das Bühnenstück entfaltet ziemlich drastisch seine ganze Schärfe.
Denn Frau Kelich ist jetzt im Besitz einer Waffe.
Die fand sie in der Tasche eines Schülers.
Und nun kehrt sie die Machtverhältnisse um.
Unterricht auf die harte Tour: Die Klasse ist verängstigt, der „Klassenking“ liegt verletzt am Boden, und fortan setzt die vormals so piepsige Frau Kelich ihre Ansprüche als Lehrerin mit lautstarken Befehlen durch.
Eine ziemlich krasse Nummer ist es, die sich dort auf der Bühne abspielt.
Doch eigentlich ist Frau Kelichs Verhalten ganz anders gedacht, als es auf den ersten Blick aussieht.
Denn die Lehrerin will ihre Schüler vor allem wachrütteln, zum Denken animieren und sie dazu auffordern, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht dem üblichen dummdreisten Imponiergehabe hinzugeben.
Und so entspinnt sich eine energiegeladene Handlung, die zwischen Assi-Sprache und klassischer Sprachkultur hin und her springt.
Gerade noch wirft Hakim Begriffe wie „Nutte“ oder „Hure“ in den Raum, dann schlüpft er in die Rolle des Räuberhauptmanns aus Schillers „Die Räuber“ und zitiert mit einwandfreier Aussprache formvollendet aus dem Stück.
So beginnt ein Prozess der Auseinandersetzung um freiheitliche Themen, den die junge Schauspieltruppe akzentuiert umsetzt.
Im Fokus steht dabei das Thema Migration.
So fordert Kelich die kopftuchtragende Muslima Dilara auf: „Nimm dein Kopftuch ab, tue es für dich.“
Dilara, gespielt von Ehmi Trottner, hält jedoch vorerst an ihrer religiösen Prägung fest.
Doch später nimmt sie ihr Tuch ab und lässt ihre Haare fliegen.
Die Gymnasiasten zeigen kein schlichtes Stück Schülertheater.
Speziell die Rolle der Frau Kelich sei schwierig zu spielen, betont Kursleiter Uwe Röber.
Deshalb sei sie auch gleich dreifach besetzt worden.
Maleen Schrader, Linda Kiehne und Lisanne Wildt, alle mit weißer Bluse und schwarzem Rock, geben der Lehrerin mit der Waffe ihr Gesicht.
Dabei müssen sie viel Präsenz zeigen - und den Willen zur idealistischen Missionierung.
Das gelingt.
Am Ende gibt es Beifall für eine Stunde geballte Spielpower, für das Hüpfen von Klischee zu Klischee, für die krassen Stellen und auch für die milden Zwischentöne.
Mit der schriftlichen Prüfung im Fach Geschichte beginnen am heutigen Mittwoch (22.03) die Abiturprüfungen in Niedersachsen.
An unserer Schule betraf dies die Kurse von Silke Santer, Marc Drechsler (s. Foto) und Thilo Lausecker.
Voraussichtlich rund 36.000 Schülerinnen und Schüler nehmen an etwa 410 Schulen landesweit daran teil, davon ca. 73 % an Gymnasien und Kooperativen Gesamtschulen.
Die übrigen verteilen sich auf Berufliche Gymnasien (ca. 19 %), Integrierte Gesamtschulen (ca. 6 %), Freie Waldorfschulen (ca. 1 %) sowie Abendgymnasien und Kollegs (ca. 1 %).
Die Schulen erhalten die Prüfungsaufgaben über ein elektronisches Verfahren.
Die letzte schriftliche Abiturprüfung wird in diesem Jahr am 5.
Die mündlichen Abiturprüfungen beginnen am 8. Mai 2017.
Die Abiturzeugnisse werden in Niedersachsen in diesem Jahr im Zeitraum vom 15. - 17.
Auch in diesem Jahr nahmen unsere Volleyball-Mädchen einen weiteren Anlauf beim Landesentscheid 2017 im Bund...
