Konstanz und Beständigkeit - Werte, die nicht nur für den Diamanten an sich stehen, sondern ebenso gut seine Preisentwicklung beschreiben. Diamanten sind ein schönes Geschenk zur Hochzeit. Schließlich soll die Liebe im Idealfall genauso beständig sein wie sie. Im Gegensatz zu vielen anderen Assetklassen sind Diamanten weniger volatil wie beispielsweise Aktien, Gold, Silber, Devisen oder Rohstoffe. Der Diamantmarkt ist einer der ältesten traditionellen Handelsmärkte. Angebot und physische Nachfrage bilden hier den Preis.
Diamanten als Wertanlage
In den letzten zehn Jahren mussten die meisten Anlagegüter, darunter Aktien und Gold, starke Preisschwankungen hinnehmen. Seit der Listung des Diamantindex durch IDEX im Jahr 2004 gab es nur zwei nennenswerte Ausnahmen: Die Finanzkrise 2008 führte zu einem Einbruch von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu anderen Märkten war der Preisabfall auf dem Diamantenmarkt jedoch moderat und die Preise erreichten schneller wieder das Vorkrisenniveau. Im Jahr 2011 erfuhr der Markt aufgrund des international steigenden Wohlstandes und günstiger Finanzierungsmöglichkeiten einen starken Aufschwung von über 20 Prozent. Langfristig erwarten Experten wie McKinsey und Bain eine positive Preisentwicklung für Diamanten. Steigende Nachfrage und ein verknapptes Angebot sind hierfür verantwortlich.
Angebot und Nachfrage
Die letzten Minen wurden vor ca. Die Erschließung einer neuen Mine ist zeitaufwändig (durchschnittlich ein Jahrzehnt) und kostspielig (ca. 1 Milliarde US-Dollar). Erst im Anschluss kann die Infrastruktur für die Erschließung der Mine geschaffen werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es immer noch nicht garantiert, dass das Vorhaben tatsächlich profitabel ist. So gilt es als äußerst unwahrscheinlich, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre signifikante neue Diamantminen entdeckt und entwickelt werden. Entsprechend soll das Angebot an Rohdiamanten nur noch bis 2018 steigen. Die Nachfrage dagegen wird weiterhin wachsen - allein im Jahr 2014, so der weltweit größte Diamantförderer DeBeers, beispielsweise um 4,5 Prozent. Zugpferd der weltweit steigenden Nachfrage sind klar die indischen und chinesischen Schmuckmärkte. Die beiden aufstrebenden Nationen Indien und China beherbergen zusammen über 35 Prozent der Weltbevölkerung.
Zur Knappheit des Angebots trägt zudem bei, dass nur 20 Prozent der weltweit geförderten Diamanten die Qualität von Schmuckdiamanten haben. Vor allem Diamanten größer zwei Karat oder Diamanten von Top-Qualität sind sehr selten. So gibt es weltweit jährlich nur ca. Grundsätzlich kann man also von steigenden Preisen in der Diamantwelt ausgehen. Eine genaue Prognose darüber, welche Qualitäten und welche Größen sich preislich wie entwickeln werden, kann man natürlich nicht machen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Grundsätzlich kann man von steigenden Preisen im Diamantmarkt ausgehen, auch wenn genaue Prognosen schwierig sind.
Faktoren, die den Wert eines Diamanten bestimmen
Es gehören diverse Faktoren dazu, um den Wert eines Diamanten zu bestimmen. Die Größe beziehungsweise der Durchmesser, der Schliff, die Form, Farbe und Reinheit spielen eine wichtige Rolle bei der Wertermittlung. Der Begriff “Karat“ stellt das sogenannte Diamant-Gewicht dar. Wenn Sie Ihre Diamanten veräußern wollen, ist es von Vorteil, wenn diese ein höheres Gewicht mitbringen. Wir prüfen unter anderem, wie viel Karat ein Diamant aus Ihrer Sammlung mitbringt und wie es insgesamt um die Brillanz und die Proportionen Ihres Schmuckstücks bestellt ist.
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Die 4 C's
Wie die Preise sich ermitteln lassen und welche Faktoren dabei eine unbedingte Rolle spielen, erfahren Sie im Folgenden. Der Wert von Diamanten ist von mehreren Faktoren abhängig. Hauptsächlich bestimmen die 4 C´s den Preis von Diamanten - Carat, Color, Cut und Clarity. Diamanten lassen sich also mittels Karat, Farbe, Schliffqualität und Reinheit unterscheiden. Je höher die Qualität und je größer ein Diamant ist, desto seltener ist er. Neben den 4 C´s bilden auch Symmetrie, Politur, Fluoreszenz und das vorhandene Zertifikate weitere wichtige Qualitätsmerkmale. Jede Eigenschaft übt Einfluss auf den Wert des Diamanten aus. Die “4 C“ bezeichnen die englischen Begriffe für die bei der Preisbildung von Diamanten relevanten Merkmale: 1. „Carat“ (= Gewicht) 2. „Colour“ (= Farbe) 3. „Clarity“ (= Reinheit) 4. „Cut“ (= Schliff) Aufgrund der großen Bedeutung für die Feststellung der Identität und die Wertermittlung eines geschliffenen Diamanten gilt die Qualität der Zertifikats heute als das „5. C“ „Certificate“ (= Zertifikat).
Karat (Gewicht)
Neben dem Gewicht (Karat) stellt bei der Diamant-Wertermittlung auch die Farbe des jeweiligen Schmuckstücks eine maßgebende Einheit dar. Hochfeines Weiß sowie hochfeines Weiß plus, also wenn Diamanten auf einem weißen Blatt Papier nicht mehr zu sehen sind, bringen den höchsten Preis bei einem Ankauf ein. Getöntes Weiß kann immer noch einen guten Preis erzielen, am wenigsten erhalten Sie für Ihren Diamanten, wenn dieser gelb gefärbt ist. Damit Sie bei unserem Edelsteinankauf einen hervorragenden Preis erzielen können, sind der Durchmesser des Steins sowie die Karat-Zahl bei der Diamant-Wertermittlung mitentscheidend. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Und da auch hier jeder Vorgang transparent verläuft, sind Gewicht (Karat) und Durchmesser (in Millimetern) zur Bestimmung von Diamantpreisen klar geregelt.
Das Gewicht eines Diamanten wird international in Carat (englisch) oder Karat (deutsch) angegeben. Die übliche Abkürzung lautet „ct.“.Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Carat oder Karat ist die Gewichtseinheit für Diamanten-Brillanten. Ein Diamant ist umso teurer je farbloser/weißer und damit seltener er ist. Die höchste und seltenste Farbstufe ist die absolute Farblosigkeit (Farbstufe D, früher River). Die Größe eines Diamanten wird anhand seines Gewichts bestimmt. Maßzahl hierfür ist das Karat (aus dem englischen "Carat"). So hat ein Halbkaräter-Diamant (= 0,5 ct.) ein Gewicht von 0,1 g.
Karat (engl. Carat) ist die Einheit für das Gewicht eines Diamanten und kann auch mit ct. oder kt. abgekürzt werden. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Die Karatangabe bei Diamanten erfolgt immer mit zwei Dezimalstellen, z.B. 1,25 Karat. Der Durchmesser eines einkarätigen (runden) Brillanten beträ... charakteristischen Eigenschaften betrachtet und bewertet. Qualitätsmerkmale sehr klein und fließend sind.
| Karat | Gewicht (Gramm) |
|---|---|
| 0,10 ct. | 0,02 g |
| 0,25 ct. (Viertelkaräter) | 0,05 g |
| 0,50 ct. (Halbkaräter) | 0,10 g |
| 1,00 ct. | 0,20 g |
Farbe
Es liegt in der Natur der Sache, dass Diamanten mit dem höchsten Reinheitsgehalt die besten Preise einbringen. Auch in Sachen Reinheit ist bei der Wertermittlung von Diamanten alles ganz genau geregelt. Das Maß aller Dinge ist in diesem Bereich “perfekt lupenrein“ (FL). Die klassische Farbe eines Diamanten ist weiss bzw. farblos. Es treten jedoch auch verschiedene Farb-Abstufungen auf. Die Farbe eines Diamanten wird hauptsächlich durch Verunreinigungen in der Kristallstruktur beeinflusst. Im Wesentlichen sind dafür folgende chemische Elemente zu nennen: Stickstoff und Bor. In geringen Mengen können diese zu einem gelben oder gelbbraunen Farbton führen. Grundsätzlich gilt: Je näher der Diamant an der absoluten Farblosigkeit liegt, desto seltener und wertvoller ist er. Um die exakte Farbe zu bestimmen, gibt es eine internationale gültige Einteilung. Hierbei wird jeder Farbstufe ein Buchstabe zugeordnet um eine Vergleichbarkeit zu erzielen. Bitte beachten Sie: Die Internationale Farbskala beginnt mit dem Buchstaben D. Die Buchstaben A-C sind nicht vergeben. Der Grund für diese Konvention ist nicht genau bekannt. Man kann sich als Gedächtnisstütze auch leicht merken: Die Skala beginnt mit "D" wie Diamant.
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Die Farbgrade "D" bis "H" sind nur sehr schwer zu unterscheiden und sehen für einen Laien farblos aus. Die feinen Abstufungen können oft nur mit einer Lupe im direkten Vergleich der Steine auf einem weißen Papier erkannt werden. Erst ab der Stufe "I" kann auch der ungeübte Betrachter eine leichte Tönung feststellen. Farbstufen ab "M" aufwärts haben eine sehr unschöne und auffällige Tönung, die den Wert des Diamanten merklich mindert. Neben den oben aufgeführten Diamanten gibt es auch Diamanten mit Farbvarianten. Die sogenannten Fancy-Diamonds können verschiedene Farbtöne aufweisen. Im Besonderen zu nennen ist hier die Farbe schwarz.
Je weißer ein Diamant ist, desto seltener ist er und umso höher liegt sein Preis. Die fünf höchsten Qualitätsstufen der weißen Diamanten sind nach dem Farb-Code von GIA (siehe unten) von „Hochfeines Weiss+“ (D) bis „Weiss“ (H) gestaffelt. Diese besten Farbgrade sind die am höchsten bewerteten. Ausgenommen davon sind Raritäten in intensiven natürlichen Farben. Ein Diamant ist umso teurer je farbloser/weißer und damit seltener er ist.
Reinheit
Diamanten haben sehr kleine natürliche Merkmale, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Dies sind Punkte bzw. Unreinheiten innerhalb des Diamanten. Das Spektrum reicht hier von Lupenrein über kleine Einschlüsse bis hin zu deutlichen Einschlüsse. Keine Einschlüsse sichtbar. Der wahrscheinlich jedem bekannte Begriff „lupenrein“ bedeutet, dass unter einer 10-fachen Speziallupe durch eine fachlich versierte Person keinerlei Einschlüsse zu erkennen sind.Die danach folgenden Reinheitsstufen werden ebenfalls unter Verwendung einer 10-fachen Lupe vorgenommen. Je weniger Einschlüsse ein Diamant hat, bzw. Ab I1 können Einschlüsse meistens mit dem bloßen Auge erkannt werden (je nach Größe des Diamanten, der Art und Lage der Einschlüsse und deren Farbe für ein geübtes Auge manchmal auch schon ab SI1).
Lupenrein (Internally Flawless und Flawless) ist natürlich das Maß der Dinge. Darunter staffeln sich mit zunehmender Größe der Einschlüsse die weiteren Reinheitskriterien. Bei Diamanten-Portfolios mit großem Volumen kann sich eine Beimischung von Steinen mit sehr kleinen (VS) und kleinen Einschlüssen (SI) empfehlen.
Schliff
Der Schliff eines Diamanten gibt eine Aussage darüber, wie qualitativ gut dieser geschliffen ist. erfolgt dabei eine Beurteilung der Schliff-Ausführung und der Proportionen des Diamanten. bestimmen in großem Maß das Leben - Feuer und Brillanz - eines Diamanten. reflektiert. akkurater der Schliff ist, desto ausgeprägter kommt die Brillanz zum Vorschein. Feuer und wirkt lebendig.
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Die Schliffqualität (nicht die Schliff-Form wie z.B. der Brillantschliff) ist auschlaggebend für die Brillanz und das Feuer eines Diamanten und machen aus ihm erst einen funkelnden und wertvollen, schönen Edelstein.Die Schliffqualität eines Diamanten ist heute genauso wichtig wie seine Farbe und Reinheit. Im Fall der Vermögenssicherung sollten hier keinerlei Kompromisse gemacht werden. So müssen alle drei Schliffkriterien jeweils die Beurteilung „Excellent“ aufweisen. Das gilt insgesamt für die Schliffqualität („Cut Grade“), genauso wie für die handwerkliche Ausführung („Polish“) wie auch für die Proportionen des Diamanten („Symmetry“). „Very Good“ oder gar „Good“ ist nicht gut genug.
Zertifizierung
Unverzichtbar hierbei ist die professionelle Zertifizierung durch ein unabhängiges Prüflabor. Dieses für die Preisbestimmung wichtige Zertifikat dokumentiert und zertifiziert die Merkmale des Edelsteins und ermöglicht so eine einwandfreie Identifikation. Wichtig hierbei ist der Ruf des ausstellenden Instituts. Das GIA - Gemological Institute of America - genießt weltweit die höchste Anerkennung und eine hohe Wertschätzung innerhalb der Branche.
Zu jedem Diamanten ist ein unabhängiges Zertifikat („Certificate“) ein absolutes Muss. Es ist quasi der Pass eines Diamanten. Zur Vermögenssicherung geeignete Brillanten müssen über ein seriöses und international akzeptiertes Zertifikat verfügen, auf dem die preisbestimmenden Merkmale des Steins und seine Identität dokumentiert sind. Weltweit verfügen die Zertifikate des renommierten „Gemological Institute of America (GIA)“ über die höchste Akzeptanz und Reputation.In Europa gilt gleiches für das Zertifikat des „Hoge Raad Voor Diamant“ (HRD) aus Antwerpen/Belgien. Die Qualität des Zertifikats ist für den Kaufpreis ebenso entscheidend wie für einen späteren Wiederverkauf. Preisvergleiche sind nur bei Diamanten gleicher Zertifikate mit gleichen Qualitätsbefunden sinnvoll.
Als weiterer wichtiger Punkt der preisbildenden Kriterien ist das Zertifikat bzw. die Expertise des Diamanten zu nennen.Ein Zertifikat ist quasi der Pass des Diamanten. In ihm sind neben den genauen Maßen des Diamanten alle identitätsgebenden Merkmale enthalten, mit denen der Diamant zweifelsfrei identifiziert werden kann. Der Wert eines Zertifikates ist dabei nur so gut, wie der Ruf des ausstellenden Institutes. Da Diamanten weltweit gehandelt werden und ihre Preise ebenso weltweit entstehen, sind auch nur Zertifikate von Diamantinstituten zu empfehlen, welche weltweite Anerkennung geniessen. Diese sind das „GIA - Gemological Institute of America“, das „IGI - International Gemological Institute“ und der „HRD - Hoge Raad Voor Diamant“.
Aktuelle Markttrends
Aktuell ist die Nachfrage höher als das Angebot und die Verfügbarkeiten variieren von Tag zu Tag. Die gute Nachricht für spendable Hochzeitsgäste (oder Menschen, die sich einfach nur gerne selbst etwas gönnen): Der Preis für natürliche Diamanten sinkt, und zwar seit Monaten. Einige Marktbeobachter behaupten gar, er befinde sich regelrecht im freien Fall. Marktführer De Beers etwa senkte die Preise für manche Produkte im vergangenen Jahr um 40 Prozent. Wie kommt das? Ist der richtige Zeitpunkt, einen Diamanten zu kaufen, nicht eigentlich: immer?
Ulrich Freiesleben handelt seit 35 Jahren mit Diamanten. Zur Pandemie habe es eine Hochzeit für Edelsteine gegeben, "da kommt jetzt die Korrektur", sagt der Geschäftsführer von Diamondas. Auch einer Studie der Unternehmensberatung Bain zufolge ist die Nachfrage 2021 stark gestiegen, da Luxusreisen kaum möglich waren, die Menschen ihr Geld aber für Luxus ausgeben wollten. Dass dieser Boom irgendwann abflacht, ist laut Freiesleben ganz normal. Das US-Magazin Forbes antizipierte diese Entwicklung schon 2021. Doch die nun extrem reduzierten Preise lassen vermuten, dass auch die sinkende Nachfrage für Rohdiamanten eine Rolle spielt. Und der neue Konkurrent steht auch schon fest: Seit ein paar Jahren boomen Diamanten aus dem Labor.
Synthetische Diamanten
Labordiamanten, in der Branche synthetische Diamanten genannt, sind keine gefälschten Diamanten. Sie entsprechen rein chemisch den natürlichen Diamanten, denn bei der Herstellung werden die natürlichen Umstände der Entstehung auf verschiedene Arten nachgeahmt. Was die Kohlenstoffverbindungen unter Hitze und Druck im Erdinneren erfahren, wird im Labor oder in industriellen Anlagen simuliert. Das Produkt ist ein Stein, den man genauso wie die natürlichen Rohdiamanten schleifen und bearbeiten kann.
Synthetische Diamanten haben nie eine Mine von innen gesehen, was sie für viele aus sozialer Sicht attraktiv macht. Aus Klimasicht hingegen nicht unbedingt: Die Herstellung verbraucht viel Energie. Aber vor allem ein Argument überwiegt für viele Kunden: Labordiamanten sind deutlich günstiger als natürliche Diamanten. Der Analyst Paul Ziminsky beobachtet die Preisentwicklungen von Diamanten schon lange. Die Kosten für synthetische Diamanten fallen seit 2016 rapide und werden das vermutlich auch weiterhin tun, sagt er. Im August 2023 zahlt man für einen normalen Ein-Karat-Diamant aus natürlicher Quelle 5185 Dollar, aus synthetischer Herstellung 1425 Dollar, wie das Nachrichtenportal Quartz berichtet. Die Umsätze der Laborstein-Hersteller haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht, von 700 Millionen Dollar im Jahr 2016 auf 14,6 Milliarden Dollar im bisherigen Jahresverlauf 2023.
Der synthetische Stein drängt mittlerweile weltweit auf den Markt, der Marktanteil lag 2022 bereits bei 12,1 Prozent. Auch Dünkelmann bestätigt, dass der deutsche Markt für synthetische Diamanten wachsen wird. "Wir begrüßen das neue Marksegment ausdrücklich", stellt er klar. "Es ist aber wichtig dem Kunden zu sagen, was er bekommt." Die Unterscheidung zwischen synthetischen und natürlichen Diamanten spielt auch eine Rolle für die Wertanlage. Die Tatsache, dass nur endlich viele natürliche Diamanten im Handel sind, treibt ihren Wert in die Höhe. Kohlenstoff per se ist hingegen keine Rarität, somit sind es auch die synthetischen Diamanten nicht. Solange die Herstellung immer günstiger wird, lohnen sich synthetische Steine nicht als Anlage. Jedoch könnte sich ein Preistief in der Herstellung der synthetischen Diamanten anbahnen, so Unternehmerin Iris Arnold: "Die Technologie verbessert sich, aber Fixkosten wie Strom, Gehälter und Maschinen bleiben."
Synthetische, in Laboren gezüchtete Diamanten werden zu einem Preis, welcher mehr als 50% unter dem von natürlichen Diamanten liegt, angeboten. Da sie unbegrenzt reproduziert werden können, weisen synthetische Diamanten einen deutlich geringeren Wert auf. Es dauert Milliarden von Jahren, bis ein einzigartiger natürlicher Diamant entsteht. Exakt diese Seltenheit bestimmt maßgeblich seinen Preis.
