Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Die UFC bietet eine faszinierende Welt der MMA-Meister. Die UFC ist die bekannteste MMA-Organisation der Welt und existiert erst seit weniger als 30 Jahren. Dennoch gehören die Events der Liga neben der NBA, NFL und NHL jetzt schon zu den beliebtesten der Welt.
UFC: Die Champions League des Kampfsports
Fast jedes Wochenende treten Männer und Frauen in der UFC gegeneinander an. Über 1400 Fighter sind aktuell bei der UFC unter Vertrag, gegründet wurde die Organisation 1993. Seit 2001 ist Dana White Präsident und Gesicht der UFC.
Was passiert im Oktagon?
Mixed Martial Arts bedeutet eine Kombination aus verschiedenen Kampfkünsten, darunter Boxen, Kickboxen, Taekwondo und Brazilian Jiu-Jitsu. Die Fighter versuchen sich mit ihren jeweiligen Kampfkünsten und Strategien am Ende durchzusetzen. Eine Runde dauert fünf Minuten, die Pause beträgt eine Minute. Grundsätzlich geht ein Kampf über drei Runden, Titelkämpfe und Hauptkämpfe in der UFC werden immer für fünf Runden angesetzt. Ziel ist es, den Gegner im Kampf zu besiegen.
Folgende Möglichkeiten für einen Sieg gibt es:
- Knockout
- Aufgabegriff (Submission)
- Punktentscheidung
- Disqualifikation
- Schiedsrichterabbruch
Die UFC-Gewichtsklassen
Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Jede Gewichtsklasse hat ihre eigenen Grenzen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.
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In der UFC gibt es aktuell neun verschiedene Gewichtsklassen:
- Strohgewicht: bis 52,15 kg
- Fliegengewicht: bis 57 kg
- Bantamgewicht: bis 61 kg
- Federgewicht: bis 66 kg
- Leichtgewicht: bis 70 kg
- Weltergewicht: bis 77 kg
- Mittelgewicht: bis 84 kg
- Halbschwergewicht: bis 93 kg
- Schwergewicht: bis 120 kg
Im Gründungsjahr 1993 der UFC gab es keine Gewichtsklassen. Zunächst gab es aber nur zwei UFC Gewichtsklassen - das Schwergewicht mit allen Kämpfern ab 91 kg (200 Pfund) und das Leichtgewicht mit allen Akteuren bis 90 kg (199 Pfund). Im Jahr 2001 stieg die Gesamtzahl der UFC Ranglisten auf fünf Gewichtsklassen an: Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.
Bei den Frauen wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt. Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division. Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.
Zehn Mal kam es in der UFC-Geschichte bislang vor, dass eine Person zwei Titel in unterschiedlichen Gewichtsklassen gewonnen hat.
Hier ist eine Tabelle der Kämpfer, die Titel in zwei Gewichtsklassen gewonnen haben:
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| Kämpfer | Gewichtsklassen |
|---|---|
| Randy Couture | Schwergewicht, Halbschwergewicht |
| B.J. Penn | Weltergewicht, Leichtgewicht |
| Conor McGregor | Federgewicht, Leichtgewicht |
| Georges St-Pierre | Weltergewicht, Mittelgewicht |
| Daniel Cormier | Halbschwergewicht, Schwergewicht |
| Amanda Nunes | Bantamgewicht, Federgewicht |
| Henry Cejudo | Fliegengewicht, Bantamgewicht |
| Jon Jones | Halbschwergewicht, Schwergewicht |
| Alex Pereira | Mittelgewicht, Halbschwergewicht |
Die aktuellen UFC-Champions (Stand Februar 2025)
- Schwergewicht: Jon Jones
- Halbschwergewicht: Alex Pereira
- Mittelgewicht: Dricus du Plessis
- Weltergewicht: Leon Edwards
- Leichtgewicht: Islam Makhachev
- Federgewicht: Ilia Topuria
- Bantamgewicht: Sean O’Malley
- Fliegengewicht: Alexandre Pantoja
Das UFC-Ranking-System
Das UFC-Ranking ist ein komplexes System, das die Leistungen der Kämpfer bewertet. Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich. Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions.
Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst. Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart.
Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst.
Erfolgreichste UFC-Kämpfer aller Zeiten
Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt. Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören:
- Conor McGregor: Geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
- Jon “Bones” Jones: Geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
- Khabib Nurmagomedov: Geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
- Georges St-Pierre: Geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
- Anderson Silva: Geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte.
- Ronda Rousey: Geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
- Amanda Nunes: Geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
- Daniel “DC” Cormier: Geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
- Stipe Miocic: Geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
- José Aldo: Geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
Die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte hält Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen.
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Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking hat Anderson Silva. Der Brasilianer regierte insgesamt 2.457 Tage im Mittelgewicht. Das schaffte er mit zehn Titelverteidigungen.
Deutsche UFC-Kämpfer
Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen.
Hier sind einige der erfolgreichsten deutschen Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:
- Dennis Siver: Erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten. Trotz eines hochkarätigen Kampfes gegen Conor McGregor blieb ihm ein Titelkampf verwehrt.
- Ottman Azaitar: Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher.
- Nasrat Haqparast: Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet.
- Abusupiyan “Abus” Magomedov: Sorgte mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde für Aufsehen.
- Nick Hein: Begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.
Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert.
