Taekwondo Tritte lernen: Eine umfassende Anleitung

Um beim Taekwondo erfolgreich zu sein, sind Beweglichkeit und Kondition zwei wichtige Erfolgsfaktoren. Darüber hinaus ist aber auch die Technik entscheidend und die könnt Ihr auch zuhause mit Übungen verbessern.

Grundlagen des Taekwondo

Der große Unterschied des Taekwondo zu den meisten anderen Kampfsportarten ist, dass keine Würfe und Hebeltechniken unterrichtet werden. Der Fokus liegt hier tatsächlich auf Hand- und Fußtechniken, wobei im Taekwondo noch verstärkt Wert auf die Beinarbeit gelegt wird.

Armtechniken

Bei den Armtechniken werden Faust, Handballen, Handkante, Ellenbogen, Fingerspitzen und Handrücken zum Angriff genutzt.

  • Fauststoß (Jireugi): Der klassische Fauststoß ist das Brot und Butter im Taekwondo. Er kann gerade nach vorne ausgeführt werden oder als Aufwärts- bzw. Abwärtsstoß, um verschiedene Ziele zu treffen.
  • Handkantenschlag (Sonkal Taerigi): Hierbei wird die Handkante, also der Teil zwischen dem kleinen Finger und dem Handgelenk, als Schlagfläche genutzt.
  • Messerschlag (Sonkal): Ähnlich dem Handkantenschlag, aber mit einem fokussierteren Einsatz der Handkante, ideal für präzise Schläge.
  • Ellbogenschlag (Palkup Taerigi): Der Ellbogen ist eine mächtige Waffe im Nahkampf.
  • Rückhandstoß (Dung Joomuk): Bei dieser Technik wird die Rückseite der Faust eingesetzt.

Blocktechniken

  • Unterarm-Block (Arae Makki): Diese Grundtechnik wird verwendet, um Angriffe auf den unteren Körperbereich abzuwehren.
  • Innenblock (An Makki): Ideal, um Schläge oder Tritte, die von außen kommen, abzuwehren.
  • Außenblock (Bakkat Makki): Diese Technik wird eingesetzt, um Angriffe, die von innen kommen, zu blockieren.
  • Aufwärtsblock (Ollyeo Makki): Wenn ein Angriff von oben kommt, etwa ein Hammerfaustschlag, ist der Aufwärtsblock deine Go-to-Technik.
  • Keilblock (Wedge Block): Eine defensive Technik, bei der beide Arme in einer keilförmigen Formation vor dem Körper positioniert werden.

Beintechniken: Das Herzstück des Taekwondo

Die Beintechniken sind das Herzstück des Taekwondo und werden deshalb in vielen Variationen ausgeführt, die meisten Tritte können entweder geschnappt oder gestoßen werden.

  • Frontkick (Ap Chagi): Das ist der grundlegendste Tritt im Taekwondo, bei dem das Bein gerade nach vorne ausgestreckt wird. Ausführung: Der Front Kick wird ausgeführt, indem man das Knie anhebt und den Fuß gerade nach vorne ausstreckt. Anleitung: Steht gerade, hebt das Knie auf Hüfthöhe an und streckt den Fuß gerade nach vorne aus.
  • Seitwärtstritt (Yop Chagi): Ein kraftvoller Tritt, bei dem das Bein seitlich in Richtung des Ziels ausgestreckt wird, meistens auf die Mitte des Körpers oder den Kopf des Gegners abzielend. Anleitung: Steht gerade, hebt das Knie auf Hüfthöhe an und streckt den Fuß seitlich aus.
  • Drehkick (Dollyo Chagi): Dieser kreisförmige Tritt wird ausgeführt, indem das Bein in einer bogenförmigen Bewegung nach vorne geschwungen wird. Anleitung: Steht gerade, hebt das Knie auf Hüfthöhe an und führt den Fuß in einer kreisförmigen Bewegung nach vorne.
  • Rückwärtstritt (Bandae Chagi): Ein überraschender Tritt, der nach hinten ausgeführt wird, ohne dass man den Gegner anschaut. Anleitung: Steht gerade, dreht euch um, hebt das Knie auf Hüfthöhe an und streckt den Fuß gerade nach hinten aus.
  • Springtritt (Twio Chagi): Bei dieser Technik springt der Kämpfer, um zusätzliche Höhe und Kraft zu erlangen, bevor er einen Tritt ausführt. Anleitung: Steht gerade, springt hoch und führt einen Drehkick aus.
  • Axttritt (Naeryeo Chagi): Ein abwärts gerichteter Tritt, der oft darauf abzielt, die Schulter, den Rücken oder den Kopf des Gegners zu treffen.
  • Hakenkick (Huryeo Chagi): Ein Tritt, bei dem das Bein in einer hakenförmigen Bewegung geführt wird, meist zielt man damit auf den Kopf des Gegners. Anleitung: Steht gerade, hebt das Knie auf Hüfthöhe an und führt den Fuß in einer hakenförmigen Bewegung nach vorne.

Blocktechniken mit den Beinen

Die Blocktechniken mit den Beinen sind ebenso vielfältig wie die Angriffstechniken und können mit dem Knie, dem Fuß oder dem Schienbein ausgeführt werden. Die Blöcke werden dynamisch oder starr ausgeführt.

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  • Ausweichtritt (Bakkat Chagi): Diese Technik involviert das schnelle Bewegen oder Drehen des Körpers, um einem Angriff auszuweichen, während man gleichzeitig in eine Position für einen Gegenangriff übergeht.
  • Niedriger Block mit dem Bein (Najunde Bakkat Makki): Ähnlich wie beim Arm-Block, aber mit dem Bein ausgeführt, wird diese Technik verwendet, um tiefe Tritte des Gegners abzuwehren.
  • Sweep (Hoejeok Chagi): Ein Sweep oder Feger wird eingesetzt, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen oder zu Fall zu bringen.
  • Gegen-Tritt (Bandae Chagi): Dies ist eine defensive Tritttechnik, bei der ein Tritt des Gegners durch einen eigenen, gut getimten Tritt abgefangen wird.
  • Stopptritt (Geotjeok Chagi): Ein Stopptritt wird verwendet, um den Vorwärtsimpuls des Gegners zu stoppen, indem man ihm entgegen tritt, bevor sein Angriff voll ausgeführt ist.

Fast alle Techniken können auf den 3 Höhen (Gesicht, Brust, Bauch) ausgeführt werden.

Tipps und Übungen für das Training zu Hause

Für den Großteil der Disziplinen benötigt Ihr einen Trainingspartner, aber ein wenig könnt Ihr doch zuhause für Euren Trainingsfortschritt tun. Beachtet nur, dass Ihr Euch keine falschen Bewegungsabläufe antrainiert, wenn Ihr alleine übt. Lasst Euch die Techniken vorher von Eurem Trainer zeigen und nehmt das Taekwondo Tutorial aus dem Internet nur als Gedankenstütze.

  • Praktiziert die Grundstellungen: Lernt, wie Ihr schnell und stabil von einer Stellung in die nächste wechselt.
  • Fußarbeit üben: Arbeitet an Eurer Beweglichkeit, indem Ihr Euch vorwärts, rückwärts und seitlich bewegt.
  • Schattenboxen: Führt Schlagkombinationen in der Luft aus, als würdet Ihr gegen einen unsichtbaren Gegner kämpfen.
  • Blockübungen: Übt die verschiedenen Blocktechniken, wie den Unterarmblock, den Innen- und Außenblock sowie den Aufwärtsblock.
  • Tritttechniken an der Stelle: Übt Eure Tritte (Frontkick, Seitwärtstritt, Drehkick, Rückwärtstritt usw.) ohne Vorwärtsbewegung.
  • Trittkombinationen: Kombiniert verschiedene Tritte in fließenden Bewegungsabläufen.
  • Kniebeugen und Ausfallschritte: Stärkt Eure Beinmuskulatur, um kraftvollere Tritte ausführen zu können.
  • Dynamisches und statisches Dehnen: Beginnt Euer Training mit dynamischen Dehnübungen, um Eure Muskeln aufzuwärmen.

Zusätzliche Tipps zur Verbesserung deiner Taekwondo-Fähigkeiten

Um eure Fußtechnik im Taekwondo zu verbessern, braucht ihr nicht nur die richtigen Tritte, sondern auch eine Reihe von unterstützenden Übungen und Praktiken.

  • Dehnen: Beweglichkeit ist im Taekwondo sehr wichtig, vor allem bei hohen Tritten. Regelmäßiges Dehnen kann helfen, die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Krafttraining: Starke Beine und ein kräftiger Rumpf sind für kraftvolle Tritte unerlässlich.
  • Gleichgewichtsübungen: Viele Tritte im Taekwondo erfordern ein gutes Gleichgewicht.
  • Technikübungen: Übt eure Tritte regelmäßig, um eure Technik zu verbessern.
  • Konditionstraining: Taekwondo kann sehr anstrengend sein, deshalb ist es wichtig, eine gute Kondition zu haben.
  • Ernährung und Erholung: Vergesst nicht, dass euer Körper die richtige Ernährung und ausreichend Erholung braucht, um sich vom Training zu erholen und stärker zu werden.

Weitere wichtige Aspekte

  • Knie anziehen: Nicht vergessen immer das Knie zur Brust ziehen und erst im aller letzten Moment das Bein aufmachen. Dabei eine "Klappmesser" Bewegung durchführen. Also beim Kicken das Bein erst lang nach oben zur Pratze strecken und dann sofort ab dem Knie einklappen.
  • Power vom Kick: Wenn du raus hast dein Ziel sicher zu treffen, auch mit den richtigen Stellen deiner Füße, die sind je nach Kick unterschiedlich, dann stell dir nicht vor das Ziel zu treffen sondern durchzuschlagen. Der Fehler vieler klassischer Kampfkünste heutzutage ist das Denken von "Punkten" und nicht von "Power". Wenn du trittst musst du dir vorstellen dein Tritt kommt wie ein stark geworfener Stein der voll durch eine Scheibe kracht. Nochmal, nicht einfach treffen wollen, mit vernichtender Kraft "durchschlagen" wollen.
  • Hacken rausstrecken: beim knie strecken im kick hilft den hacken raus zu strecken. das zieht das bein gerade. knie erst ran an dein körperzentrum für stabilität in sprungen und kicks.
  • Kraft aus dem Körperzentrum: kraft kommt immer aus deinem körperzentrum. noch ein tipp, kraft wird bei anderen kampfkünsten vom boden über dein zentrum zum schlag oder tritt durchgeleitet.
  • Fußstellung: fuß eindrehen oder überkreuzen der beine gibt mehr beweglichkeit. ebenso im vorbereitenden schritt vor tritt oder schlag knie leicht gebeugt. je niedriger dein schwerpunkt bei schritten, desto mehr distanz kannst du pro schritt gehen bzw. auch höher springen bzw besser abstoßen. also nicht auf stelzen laufen, sondern locker mit nicht durchgestreckten knien. kraft kommt beim teakwondo immer im letzen moment davor ist alles locker!
  • Tiefer treten: Du kickst nicht weit genug rein. Du musst quasi etwas rein treten, der kick sollte mindestens 10cm weiter gehen wenn du triffst.

Taekwondo Formen (Poomsae)

Bei den Taekwondo-Formen kämpft der Sportler gegen gedachte Gegner. Unterschieden werden bei den Taekwondo-Formen die Schülergrade Taeguk (8 Taeguks und der Vierseitenschlag Saju Jirugi für den Anfänger Kup) und die Meistergrade Poomsae (9 Poomse für die Schwarzgurte oder Black Belts). Zweck der Tkd-Formen ist das Aneignen der verschiedenen Taekwondo-Techniken, bei denen man Angriffs- und Verteidigungstechniken ohne Gegner und ohne Verletzungsgefahr üben kann.

Nach einer festgelegten Reihenfolge müssen dabei Bewegungen, Schritte und Techniken (Kicks, Blöcke) im Dojang absolviert werden, wobei sich der Schwierigkeitsgrad mit jeder höheren Taekwondo-Form steigert. Jede Form beginnt mit einer Abwehrtechnik, was den friedvollen Charakter des Taekwondo betont. Beim Formen-Lauf kommt es auf eine gute Gleichgewichtsverlagerung, die richtige Atmung, Konzentration, den wohl dosierten Einsatz von Geschwindigkeit und Kraft sowie Rhythmusgefühl an. Aber auch die Koordination ist von großer Bedeutung, enden doch alle Taekwondo-Formen dort, wo sie angefangen haben.

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Hinweise zum Taekwondo-Formen-Lauf

  • Die Ausgangsstellung sollte auf das Kommando „Junbi“ nicht zu hektisch eingenommen werden: die konzentrierte und langsame Bewegung in die Junbi-Stellung sollte dazu genutzt werden, alles um sich herum abzuschalten und sich vollständig auf die folgende Form zu konzentrieren.
  • Der Beginn der ersten Techniken bei den Tkd-Formen erfolgt explosiv und überraschend, wie auch ein Angriff gedachter Gegner.
  • Die Taekwondo-Form muß rhythmisch und möglichst flüssig ausgeführt werden. Obwohl die Techniken mit maximaler Kraft erfolgen, sollen sie locker und leicht aus entspannter Körperhaltung erfolgen.
  • Wird eine Bewegung nur mit Kraft durchgeführt, entsteht der Eindruck, daß der Formenläufer verkrampft sei, was er auch meistens ist. Nur in der Endphase einer Technik, wird der Körper einen kurzen Moment angespannt, um sofort wieder entspannt zu werden.
  • Hier beginnt die persönliche Note des Formenläufers, welcher der Form gewissermaßen „Leben“ verleiht, indem er sie interpretiert und seiner Persönlichkeit anpasst. Dadurch gewinnen die Taekwondo-Formen an Individualität und Ausdruckskraft.
  • Die Fußstellungen, Grundtechniken und Stellungswechsel müssen korrekt ausgeführt werden.
  • Der Sinn und Zweck der jeweiligen Taekwondo Form muss bei der Ausführung klar sein. Der Läufer muß erst verstehen lernen, was die einzelnen Bewegungen bedeuten, welche Angriffe er abwehrt und warum er welchen Gegenangriff ausführt.
  • Eine kurze Kunstpause zwischen einzelnen Sequenzen gibt den Taekwondo-Formen Ausdruck und lässt sie realitätsnäher wirken. Fluß und Rhythmus der Poomse darf aber nicht gestört werden.
  • Die Atmung beim Formen-Laufen sollte zwar hörbar, aber nicht betont laut und gepresst sein.

Die Taeguk-Formen

  1. 1. Poomsae-Schülerform Taeguk Il-Jang: Der Himmel: Das I-Ging Zeichen aus der Yin-Yang-Lehre ist das erste von den 8 Urzeichen. Die drei durchgezogenen Linien haben drei Bedeutungen, die man mit Himmel, sichtbar und aktiv übersetzen kann. Die Schüler trainieren die Form Il-Jang für den 7. Kup (gelber Gürtel mit grünem Streifen). Il-Jang-Grundtechniken: Arae-Makki, Momtong-Makki, Momtong-Jireugi, Ap-Chagi.
  2. 2. Schülerform Taeguek I-Jang: Frohsinn, innere Gelassenheit: Das I-Ging-Zeichen aus der Yin-Yang-Lehre ist das zweite von den 8 Urzeichen. Es steht für Frohsinn oder generell das Heitere. Die Schüler trainieren die Taekwondo-Form Taeguk-I-Jang für den 6. Kup (grüner Gürtel). Neue Technik in der 2.
  3. 3. Schülerform Taeguk Sam-Jang: Das Feuer: Die Benutzung und Zähmung von Feuer und Flamme ist nur auf die Intelligenz des Menschen zurückzuführen, welches dem Menschen nun nützt. Die Taekwondo-Schüler trainieren die Sam-Jang-Form für den 5. Kup (grüner Gürtel mit blauem Streifen). Neue Techniken bei Taeguk-Sam-Jang: Sonnal-Mok-Chigi, Sonnal-Makki und Dwit-Kubi Fußstellung.
  4. 4. Schülerform Taeguk Sa-Jang: Der Donner: Aus der Natur kennt man Gewitter, Blitz und Donner, die den Menschen Angst machen. Die Taekwondo-Schüler trainieren diese Form für den 4. Kup (blauer Gürtel). Neue Techniken: Sonnal-Momtong-Makki, Pyon-son-kkeut-Jireugi, Jebipoom-Mok-Chigi, Yop-Chagi, Momtong-Bakkat-Makki und Deung-Jumeok-Olgul-Apchigi und Mikkeurombal-Fußtechniken.
  5. 5. Schülerform Taeguk Oh-Jang: Der Wind: Dieses I-Ging Urzeichen steht für den Wind und die Durchdringung. Die Taekwondo-Schüler trainieren diese Form für den 3. Kup (blauer Gürtel mit braunem oder rotem Streifen). Neue Techniken bei Taeguk Oh-Jang: Me-Jumeok-Maeryo-Chigi, Palkup-Dollyo-Chigi, Yop-Chagi und Yop-Jireugi, Palkup-Pyo-Jeok-Chigi und Fußstellungen wie Kkoa-Seogi, Wen-seogi und Oreun-Seogi.
  6. 6. Schülerform Taeguk Yuk-Jang: Das Wasser: Das Wasser symbolisiert in seinen Eigenschaften eine hohe Anpassungsfähigkeit und trotzdem behält es stets seine ursprüngliche Beschaffenheit. Die Taekwondo-Schüler trainieren die Yuk-Jang-Form für den 2. Kup (roter oder brauner Gürtel). Neue Techniken bei Yuk-Jang: Hansonnal-Olgul-Bitureo-Makki, Dollyo-Chagi, Olgul-Bakkat-Makki, Arae-Hecho-Makki und Batangson-Momtong-Makki.
  7. 7. Schülerform Taeguk Sil-Jang: Der Berg: Dieses I-Ging Symbol bedeutet übersetzt „oberer Haltepunkt“ und steht bildlich für den Berg. Die Taekwondo-Schüler trainieren die Sil-Jang-Form für den 1. Kup (roter oder brauner Gürtel mit schwarzem Streifen). Neue Techniken bei Taeguk Sil-Jang: Sonnal-Arae-Makkki, Batangson-Kodureo-Makki, Bo-Jumeok-Kawi-Makki, Mureup-Chigi, Momtong-Hecho-Makki, Jechin-Du-Jumeok-Momtong-Jireugi, Otkoreo-Arae-Makki, Pyojeok-Chigi, Yop-Jireugi und Fußstellungen wie Beom-Seogi und Juchum-Seogi.
  8. 8. Schülerform Taeguk Pal-Jang: Die Erde: Das achte Symbol der I-Ging-Urzeichen steht für die Erde, als die Quelle und der Garten allen Lebens. Die Taekwondo-Schüler trainieren Taeguk Pal-Jang für die 1. Tkd-Dan-Prüfung (1. Schwarzgurt) zum Meisterschüler. Neue Techniken bei Taeguk-Pal-Jang: Dubal-Dangsong-Bakkat-Palmok-Momtong-Kodureo-Bakkat-Makki, Twio-Chagi, Palkup-Dollyo-Chigi.

Poomsae Koryo

Koryo wird die alte mächtige koreanische Dynastie von 918-1392 n. Chr. genannt. Die Taekwondo Poomse Koryo spiegelt in der Bewegung und die geistige Haltung des Koryo-Volkes wider. Die Poomse Koryo haben Meisterschüler im Taekwondo als 9. Form im Prüfungsprogramm zum 2.

Tornado Kick

Der Tornado Kick ist ein gesprungener Roundhouse Kick mit einer 360 Grad Drehung, abgesprugen von einem Bein. Jeder Mensch, egal ob jung oder alt, sportlich oder unsportlich kann den Tornado Kick ohne großartige Voraussetzungen lernen. Wenn du anfängst den Tornado Kick zu üben, dann vernachlässige nicht dein Schnellkrafttraining!

  • Übung: Übt den Tornado Kick zunächst ohne Sprung, um die Drehbewegung zu üben.

Spezial-Kicks für Fortgeschrittene

Beginnern, also Weiß-, Gelb- und Grüngurtträgern empfehlen wir die Übungen nur bedingt: Wer über Körperkontrolle verfügt und ein gutes Gleichgewicht hat, kann sich an die Übungen mit langsamen Tempo herantasten.

  1. PANDE-DOLLYO-CHAGI: Der rückwärts gedrehte Kick um die eigene Körperachse wird zunächst in die verschiedenen Phasen aufgeteilt. Jede Phase sollte im langsamen Tempo wiederholt werden, bis eine Ausführungssicherheit eintritt und Kontrolle über die Bewegung erlangt wird.
  2. TWIO PANDE-DOLLYO-CHAGI: Der rückwärts gedrehte Kick um die eigene Körperachse wird im Sprung ausgeführt. Gerade in die erste Phase, also der Sprung sowie die Landung sollten wiederholt werden, bis eine gesprungen Drehung mit einer sicheren Landung aufgeführt gewährleistet ist .
  3. DYRO DORA TWIO DOLLYO CHAGI (360º KICK): Dieser Spezial-Kick wird aus einer 360 Grad Drehung, um die eigenen Körperachse ausgeführt. Dabei wird zuerst nur der Oberkörper in ein Vor-Rotation gedreht und dann die Hüfte nachgezogen - der Kick kommt erst im letzten Moment. Dabei muss der Blick in der letzten Phase, aus der Drehung sein Ziel erfassen.

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