Dominierende russische Kämpfer
Einige der herausragenden russischen MMA-Kämpfer sind:
- Islam Makhachev: Setzte seine Dominanz in der UFC-Leichtgewichtsklasse fort und verteidigte seinen Titel erfolgreich bei UFC 311 gegen Renato Moicano. Er baute seine Siegesserie auf 15 Kämpfe aus. Wie bei vielen anderen MMA-Kämpfern ist auch die Islam Makhachev Herkunft die russische Region Dagestan. Das vorläufige Highlight hat er im Oktober 2022 erreicht, als er Champion im Leichtgewicht wurde. Damals gehörte Dagestan noch zur Sowjetunion und hieß Dagestanische ASSR (Autonome Sozialistische Sowjetrepublik). Islam Makhachev ist Teil der Laken, die fünftgrößte Ethnie in Dagestan, zu der in ganz Russland rund 178.630 Menschen gehören. Bei der World Combat Sambo Championship 2016 kürte sich Makhachev zum Weltmeister bis 74 KG. Im Finale siegte er 7-0 und holte so Gold. Im Oktober 2022 erfolgte dann die Krönung: Gegen Charles Oliveira kürte er sich zum Leichtgewicht-Champion und ist damit auch endgültig in die Fußstapfen seines Mentors Khabib Nurmagomedov getreten.
- Magomed Ankalaev: Krönte sich zum UFC-Halbschwergewichtschampion, nachdem er mehrere Top-Gegner besiegt hatte.
- Usman Nurmagomedov: Cousin von Khabib Nurmagomedov, setzte die Familientradition fort und dominierte die Leichtgewichtsklasse bei Bellator.
- Shamil Musaev: Eroberte den Weltergewichtstitel in der Professional Fighters League (PFL).
- Anatoly Malykhin: Dominierte sowohl die Schwergewichts- als auch die Halbschwergewichtsklasse in der ONE Championship.
Islam Makhachev: Ein genauerer Blick
Islam Makhachev ist ein herausragendes Beispiel für den Erfolg russischer Kämpfer im MMA. Hier sind einige Details zu seiner Karriere und seinem Hintergrund:
- Name: Islam Makhachev
- Geburtstag: 27. September
- Herkunft: Dagestan, Russland
- Sportart: Combat Sambo, MMA
- Erfolge: UFC-Leichtgewichtschampion, Weltmeister im Combat Sambo 2016
Schon in seiner Jugend soll Islam mit dem Kampfsport begonnen haben. Combat Sambo ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart, welche eine Mischung aus Judo, Jiu-Jitsu sowie traditionellen Kampf- und Ringerkünsten aus Europa darstellt. Der Sport ist dem MMA sehr ähnlich. Schon davor fing er aber mit Mixed-Martial-Arts an. Nach fünf Siegen bei verschiedenen Wettbewerben, kam er 2013 wieder zurück zu M-1 Global. In der Leichtgewicht-Division, in der der seit jeher aktiv ist, wurde ihm aber auch gezeigt, dass er keineswegs unbesiegbar ist. Bereits in seinem zweiten Kampf in der „Champions League des MMA“, ging Makhachev in der 1. Runde gegen gegen Adriano Martins KO. Aus dieser Pleite hat er die richtigen Schlüsse gezogen.
„Es ist seit langer Zeit Khabibs Mindset: Als Erstes ist er ein Moslem und erst danach ein Fighter und alles andere. Er ist ein positives Beispiel und zeigt wie ein echter Muslim zu sein hat.
„Wenn wir trainiert haben, dann hatten wir Sparring, Grappling, Wrestling und haben danach aufgehört. Aber er [Khabib, Anm.] gibt uns danach immer noch Aufgaben. Manchmal bin ich wütend auf ihn.
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Bekannt ist allerdings, dass er mit dieser verheiratet ist. Von der Hochzeit aus dem Jahr 2021 tauchten auf Social Media aber mehrere Bilder und auch Videos auf. Und dort weist er auch gar keine so geringe Followerzahl auf. Apropos Social Media: Islam Makhachev ist regelmäßig mit einem anderen Star des World Wide Web zu sehen: Hasbulla Magomedov.
Islam Makhachevs Gage und Vermögen
Die genauen Verträge der einzelnen UFC Fighter sind nicht immer bekannt - so auch nicht die Islam Makhachev Gage. Dem Vernehmen nach hat Makhachev durch seine bisherigen Kämpfe bei der UFC ungefähr eine Million US-Dollar verdient. Das Islam Makhachev Vermögen dürfte sich Gerüchten zufolge auf rund 650.000 US-Dollar belaufen. Genaue Angabgen gibt es allerdings nicht. Nicht mit einbezogen werden können zudem seine Werbedeals Wahed Invest, Monster Energy Drink oder Al Hadaya.
Weitere bemerkenswerte MMA-Kämpfer
Neben den bereits genannten Kämpfern gibt es noch viele andere, die im MMA-Sport herausragen:
- Fedor Vladimirovich Emelianenko: Gilt weithin als einer der größten MMA-Kämpfer aller Zeiten und wurde von 2003 bis 2010 durchgehend als bester Schwergewichtskämpfer und bester Kämpfer der 2000er Jahre bezeichnet.
- Khabib Nurmagomedov: Er gewann die UFC-Weltmeisterschaft gegen den US-Amerikaner Al Iaquinta und wurde damit der erste Russe, der einen UFC-Weltmeistertitel gewann. Nach dem Tod seines Vaters an COVID-19 im Sommer 2020 gab Khabib im Oktober 2020 sein Karriereende bekannt.
Deutsche UFC-Kämpfer
Auch Deutschland hat einige bemerkenswerte UFC-Kämpfer hervorgebracht. Hier sind einige der erfolgreichsten:
- Dennis Siver: Er erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten.
- Ottman Azaitar: Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher.
- Nasrat Haqparast: Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet.
- Abusupiyan “Abus” Magomedov: Mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde machte er auf seine Ambitionen in der Mittelgewichtsklasse aufmerksam.
- Nick Hein: Mit einem starken Judo-Hintergrund und guten Boxfähigkeiten konnte Hein mehrere Siege einfahren und begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.
Das UFC-Ranking
Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider. Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.
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Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions:
- Jon Jones: Schwergewicht
- Alex Pereira: Halbschwergewicht
- Dricus du Plessis: Mittelgewicht
- Leon Edwards: Weltergewicht
- Islam Makhachev: Leichtgewicht
- Ilia Topuria: Federgewicht
- Sean O’Malley: Bantamgewicht
- Alexandre Pantoja: Fliegengewicht
Legendäre UFC-Kämpfer
Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt. Hier sind einige der legendärsten Namen:
- Conor McGregor: Einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten.
- Jon “Bones” Jones: Ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten.
- Khabib Nurmagomedov: Beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen.
- Georges St-Pierre: Einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
- Anderson Silva: Eine Legende im MMA und dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg.
- Ronda Rousey: War die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA.
- Amanda Nunes: Eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC.
- Daniel “DC” Cormier: Einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
- Stipe Miocic: Ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse.
- José Aldo: Dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.
Kontroversen
MMA-Kämpfer stehen oft im Rampenlicht, und einige haben mit Kontroversen zu kämpfen. Ein Beispiel ist Khamzat Chimaev, der enge Beziehungen zum tschetschenischen Diktator Ramsan Kadyrow pflegt. Die UFC ignoriert dies weitgehend.
Der ehemalige UFC-Kämpfer Abdul-Kerim Edilov ist im Dezember 2022 im Alter von 31 Jahren verstorben. Der Tod des russischen Athleten wirft jedoch weiterhin viele Fragen auf. Der Tod des russischen Mixed-Martial-Arts-Athleten Abdul-Kerim Edilov wirft auch drei Monate nach seinem Ableben noch viele Fragen auf. Wurde ihm am Ende seine politische Karriere zum Verhängnis? Laut der Wochenzeitung „der Freitag“ sei der ehemalige UFC-Kämpfer in der russischen Region Tschetschenien sogar gefoltert worden.
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