Benjamin (Benny) Bajrami, geboren am 27. November 2001 in Deutschland, ist ein aufstrebender deutscher MMA-Kämpfer. Seine Reise in die Welt des Mixed Martial Arts begann mit der Inspiration durch Jon Jones.
Über seine Anfänge sagt Bajrami: "Ich habe damals Jon Jones kämpfen gesehen und wollte auch so sein wie er. Dann habe ich mit dem Sport angefangen und bin dabei geblieben."
Der Weg zum Profi-Kämpfer
Bajrami hat bereits bemerkenswerte Kämpfe hinter sich, darunter den Kampf gegen Sami Aita, wo er mit einer Bilanz von 0-1-0 auf einen Gegner mit einer Bilanz von 4-2-0 traf. "Sami Aita hat schon professionelle MMA Kämpfe gemacht, als ich ihm mit 13 Jahren zugesehen habe", erinnert sich Bajrami.
Ein weiterer wichtiger Kampf war gegen Matthias Prehöfer.
Phantom Athletics: Eine Partnerschaft für Kampfsportler
Für ambitionierte Kampfsportler, die wie Benny Bajrami zu "Phantom Athleten" werden möchten, bietet Phantom Athletics eine interessante Möglichkeit. Das Unternehmen sucht stets nach motivierten Kampfsportlern zur Zusammenarbeit und zur Präsentation von Phantom Athletics im Training und bei Wettkämpfen.
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Um Phantom Athlet zu werden, gibt es keine festen Kriterien, aber einige wichtige Aspekte:
- Professioneller Kampfsportler oder Amateur mit dem Ziel, Profi zu werden
- Aktivität in den sozialen Medien und eine gewisse Fangemeinde
- Loyalität, professionelles Auftreten und Kommunikation
Aleksandar Rakic: Ein Vorbild im MMA
Aleksandar Rakic, ein österreichischer MMA-Kämpfer mit serbischen Wurzeln, steht im Light Heavyweight der UFC auf Rang drei und strebt einen Titelkampf an. Im Interview spricht der 29-Jährige über seine Anfänge, Ziele und die Bedeutung von Entertainment und Vermarktung im MMA.
Rakic kam durch seine Hyperaktivität zum Kampfsport: "Ich war als Kind hyperaktiv und habe immer zu viel Energie gehabt. [...] Mit 19 bin ich dann ins MMA gewechselt, weil auch Kickboxen mich nicht erfüllt hat."
Für ihn ist es wichtig, in allen Lagen kämpfen zu können: "Für mich ist das aber so: Wenn jemand stärker sein will, dann muss er in allen Lagen kämpfen können."
Kritik und Resonanz
Rakic äußert sich auch zur Kritik an der Brutalität des MMA: "Es ist brutal, aber viele Leute sehen nur den Kampf an sich. Sie wissen nicht, dass mehrere Sportarten verbunden sind." Er betont, dass die Regeln den Sport weniger gesundheitsgefährdend machen als beispielsweise klassisches Boxen.
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Die Resonanz in Österreich hat sich im Laufe der Zeit verändert: "Als ich vor zehn Jahren begonnen habe, war der Sport in Österreich noch nicht so groß. [...] Ich habe mir selbst immer als Ziel gesetzt, Champion zu werden und den Sport im deutschsprachigen Raum noch bekannter zu machen."
Vermarktung und Nationalität
Rakic betont die Bedeutung der Vermarktung in der UFC: "Du musst dich in der UFC öffentlich äußern und sagen, was du willst. Man muss sich vermarkten und verkaufen." Am Ende sei die UFC vorwiegend Entertainment und dann erst Sport.
Obwohl er unter serbischer Flagge kämpft, ist er in Wien aufgewachsen und lebt dort mit seiner Familie: "Ich bin sehr froh, hier zu leben und hier aufgewachsen zu sein. Der Support aus Serbien ist einfach so enorm groß."
Herausforderungen und Vorbereitung
Trotz seiner Siege wird Rakic manchmal vorgeworfen, dass seine Kämpfe nicht spektakulär genug seien. "Wer so redet, soll es erst einmal besser machen", entgegnet er. Er erklärt, dass man gegen Top-Gegner mit Köpfchen kämpfen müsse.
Seine Vorbereitung auf den Kampf beinhaltet eine permanente Trainingsbereitschaft: "Meine Mentalität und mein Trainingsstil ist, dass ich permanent auf 80 Prozent bin. Im Fight Camp, den letzten sechs Wochen vor dem Kampf, konzentriere ich mich dann auf Sparring im MMA-Bereich, um auf die 100 Prozent zu kommen."
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Mentale Stärke und Teamwork
Rakic betont die Bedeutung mentaler Stärke und eines guten Teams: "Ich habe ein sehr gutes Team um mich herum. Vier Trainer, die mich überall hin begleiten. Sie sind wie eine zweite Familie für mich."
Er empfiehlt aufstrebenden Kämpfern, ein großes Kampfsport-Gym zu besuchen, um die Atmosphäre zu spüren und von den Besten zu lernen.
Zukunftspläne
Rakic kann sich vorstellen, nach seiner MMA-Karriere professionell zu boxen: "Boxen ist meine erste große Liebe." Er plant auch, ein MMA-Gym zu eröffnen.
Er schließt einen Wechsel in eine andere Gewichtsklasse nicht aus: "Auf jeden Fall. Sobald ich meine Mission im Light Heavyweight erreicht habe, muss die Schwergewichtsklasse dran glauben."
MMA: Mehr als nur ein Sport
MMA ist ein gemischter Kampfsport, der Techniken aus verschiedenen Disziplinen wie Kickboxen, Boxen, Ringen und Jiu-Jitsu vereint. Dustin, ein MMA-Kämpfer, betont die Vielfalt und Herausforderung dieses Sports: "Mixed Martial Arts ist sehr anspruchsvoll und fordert mich. Am meisten gefällt mir jedoch die Vielfalt dieses Sports."
Er trainiert beim Frankers Fight Team Germersheim und bei Fight Fever in Bruchsal: "Ohne ein gutes Team, ohne gute Leute hinter Dir kommst Du in diesem Sport nicht weiter."
Umgang mit Verletzungen
Verletzungen sind im Sport unvermeidlich. Dustin erklärt: "Im Sport kommen Verletzungen immer wieder vor, und dann muss man versuchen, sich nicht runterziehen zu lassen. Man muss sich an die Situation anpassen und nach vorne schauen."
Andreas Stockmann über MMA
Andreas Stockmann, Chef der deutschen Free Fight Association, äußert sich zu den Vorurteilen gegenüber MMA: "Ein Schwanzvergleich ist das nicht gerade. Kampfsportmeister sehen sich oft als die ewig Lernenden."
Er kritisiert die Verbotsforderungen von Politikern: "Es war Wahljahr, und die Masse hat dann das Märchen vom regellosen Kampf geschluckt, der erst vorbei ist, wenn einer nicht mehr aufsteht."
Stockmann verteidigt das Schlagen am Boden: "Das gehört nun immanent dazu, und man schlägt ja keinen Wehrlosen. Das sind zwei Athleten, die darauf vorbereitet sind."
Er weist den Vorwurf der Verrohung der Gesellschaft zurück: "Wir als Sportler sind doch nicht dafür verantwortlich, wenn die Gesellschaft verroht."
Rany Sadeeh über die MMA-Szene
Rany Sadeeh, ein vielversprechendes MMA-Talent und englischer Kommentator für We Love MMA, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Training. Er betont die Entwicklung der deutschen MMA-Szene: "Ich war der Meinung, dass die deutsche MMA-Szene noch einen langen Weg vor sich hat."
Er schätzt We Love MMA für ihre Einstellung zum Sport: "Als Promotion bringt We Love MMA eine anderes Publikum in die Halle. Sie machen den Sport für ein Mainstream Publikum interessant."
Niko Samsonidse: "One Love" im Käfig
Niko Samsonidse, der unter dem Kampfnamen "One Love" antritt, betont den Respekt und die Liebe im MMA-Käfig: "Sehr viel! Beispielsweise, wenn man den gegenseitigen Respekt sieht, den die Kämpfer sich vor und nach dem Kampf zollen."
Er erklärt, dass es nicht sein Ziel ist, die andere Person zu verletzen: "Im besten Fall gewinne ich meinen Kampf und die Person gegenüber geht aus dem Käfig, ohne nachhaltig verletzt zu sein."
Samsonidse vermittelt Kindern den Unterschied zwischen Kampfsport und Gewalt: "Aber im Endeffekt ist MMA ein reglementierter Sport, auf den sich beide freiwillig einlassen. Das ist ein großer Unterschied zu einer Schlägerei auf der Straße."
Abus Magomedov über seine Karriere
Abus Magomedov, ein erfahrener MMA-Kämpfer, spricht über seine Ängste vor Kämpfen: "Aber als Kämpfer macht man sich Sorgen, dass man sich durch Niederlagen von seinem großen Ziel entfernt."
Er betont die Bedeutung seiner Frau: "Hätte ich meine Frau nicht, hätte ich noch mehr Druck. Sie versucht, mich während der Vorbereitung so gut es geht in Ruhe zu lassen."
Magomedov erklärt, dass es im MMA nicht um Leben und Tod geht: "Es ist nur Sport. Man kriegt schon sechs Wochen vor einem Kampf Bescheid, gegen wen man kämpft. Es gibt gute Ärzte."
Er beschreibt die Vorbereitung auf einen Kampf als enorme Belastung für Körper und Geist.
Anpassungen und Optimierungen
Nach Niederlagen hat Magomedov sein Training optimiert: "Wir haben uns optimiert. In Deutschland habe ich immer mit Sükrü Aksu trainiert. Als Mensch und als Trainer ist er Gold wert. Aber er kommt aus dem Boxen, ihm fehlt die Erfahrung in MMA."
Er reiste zur Vorbereitung nach Miami: "Ich musste rüber. In Amerika musste ich mir, was Sparring anbelangt, keine Sorgen machen. Die sind auf einem ganz anderen Level."
Magomedov unterzog sich einer Nasen-OP und nahm einen brasilianischen Ernährungsberater: "Ernährung ist das Wichtigste in unserem Sport. Wenn man ein E-Auto mit Diesel tankt, fährt er nicht. So ähnlich funktioniert auch unser Körper."
Dagestan und Deutschland
Magomedov stammt aus Dagestan: "Wir kommen aus demselben Dorf. Ich war mit seinem Cousin auch mal in der gleichen Schulklasse. Mit Khabib bin ich regelmäßig in Kontakt."
Seit seinem 15. Lebensjahr lebt er in Deutschland: "2005 sind wir eingereist. Grund war die Krankheit meiner Mutter - eine Art Migräne -, die wir hier behandeln lassen wollten."
Regina Halmich über MMA
Regina Halmich, eine ehemalige Profiboxerin, begleitet die deutsche Star-Kämpferin Alina Dalaslan bei einer MMA-Kampfnacht in Prag. Sie äußert sich zu ihrer Faszination für den Sport: "Es geht darum, zum richtigen Zeitpunkt das richtige zu tun. Also bestmöglich zu agieren und zu reagieren - mit einem großen Werkzeugkasten an Techniken im Rücken."
Halmich betont die Risiken des MMA: "Da der ganze Körper Angriffsfläche ist, kann man überall verletzt werden. Beim Boxen hingegen kann man nur am Kopf getroffen werden."
Sie findet, dass MMA-Kämpfer die komplettesten Kämpfer der Welt sind.
Aleksandar Rakic über seinen Sieg
Aleksandar Rakic spricht über seinen Sieg gegen Thiago Santos und seine Pläne für die Zukunft: "Ich würde mir natürlich wünschen, wenn ich sofort einen Titelkampf erhalten würde."
Er kritisiert die Bezahlung in der UFC: "Ich finde, wir UFC-Kämpfer sind noch sehr unterbezahlt."
Rakic beschreibt seine Kindheit als sehr lebendig: "Ich bin in Wien in einem Stadtteil geboren, in denen vielen Nationen zusammengelebt haben. Ob Jugoslawen, Türken oder Albaner: Da war immer Action."
Er hatte eine schwere Verletzung: "Ich hatte mir bei einem Kampf in Russland zum zweiten Mal das Kreuzband gerissen. Dort wurde mir gesagt, dass die OP sehr kompliziert gewesen sei."
Rakic möchte MMA im deutschsprachigen Raum berühmt machen: "Ich will, berühmt machen. In Irland kennt dank Conor McGregor jeder MMA, das will ich auch schaffen."
Er plant, im Schwergewicht anzutreten: "Ihr werdet auf jeden Fall einen Aleksandar Rakic im Schwergewicht sehen!"
Zusammenfassung
Die Welt des MMA ist vielfältig und herausfordernd. Von den Anfängen und Inspirationen junger Kämpfer wie Benjamin Bajrami über die Vorbereitung und mentale Stärke von Profis wie Aleksandar Rakic bis hin zu den Ansichten von Experten wie Andreas Stockmann und Regina Halmich bietet MMA eine faszinierende Mischung aus Sport, Kampfkunst und Entertainment.
Die Kämpfer müssen nicht nur körperlich fit sein, sondern auch mental stark, diszipliniert und bereit, sich ständig weiterzuentwickeln. Teamwork, Vermarktung und der Umgang mit Verletzungen spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle für den Erfolg.
