Die Judo-Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris finden vom 27. Juli bis zum 3. August statt. Austragungsort ist die Champ de Mars-Arena im Herzen von Paris.
Während der Olympischen Spiele 2024 in Paris wird die prestigeträchtige Champ de Mars-Arena weit mehr sein als nur der "Grand Palais Ersatz". Momentan finden in diesem 10.000 m² großen provisorischen Gebäude alle Veranstaltungen statt, die normalerweise im Grand Palais durchgeführt werden würden, da dieser renoviert wird. Im Jahr 2024 werden die Arbeiten beendet sein und die Champ de Mars-Arena wird noch für einige Monate als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris genutzt werden. Neben den Judo-Wettkämpfen ist die Champ de Mars-Arena auch Veranstaltungsort von den Ringerwettkämpfen.
Turnierverlauf und Ergebnisse
Bei den Olympischen Spielen in Paris musste Judoka Mascha Ballhaus nach ihrem Aus im Viertelfinale in der Klasse bis 52 Kilogramm auch ihre Hoffnungen auf eine Bronzemedaille begraben. Einen Tag nach ihrem 24. Geburtstag unterlag die WM-Dritte aus Hamburg im Hoffnungslauf der Brasilianerin Larissa Pimenta nach Verlängerung. Ballhaus beendet das Turnier damit auf Rang sieben.
"Ich bin irgendwie traurig, weil ich das Gefühl hatte, in der Vorrunde richtig gut performt zu haben.
Dabei war der Wettkampf für Ballhaus vielversprechend gestartet. In ihrem Duell hatten beide Kämpferinnen keine Wertung erzielen können, sich aber jeweils zwei Gelbe Karten eingehandelt. Dennoch blieb Ballhaus die Chance auf Bronze. Dafür mussten zwei Siege her, zunächst in der Hoffnungsrunde gegen die Brasilianerin Pimenta. Nach der regulären Kampfzeit hatte keine der beiden Kontrahentinnen eine entscheidende Wertung erzielen können.
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"Da ich die letzten drei Mal gegen sie gewonnen habe, dachte ich mir schon, dass sie sich etwas umstellen wird", meinte Ballhaus nach dem Kampf.
Für die Sensation des Tages sorgte Keldiyorova, die sich im Finale gegen Distria Krasniqi aus Kasachstan den Olympiatitel holte. Bronze gewannen die Französin Amandine Buchard und Pimenta.
Die Japanerin war danach weinend minutenlang zusammengebrochen und musste von ihrem Trainer aus der Halle geführt werden. Abe hatte seit 2019 keinen offiziellen Wettkampf mehr verloren und war in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm als eine der Favoritinnen auf die Matte gegangen. Besser machte es ihr Bruder Hifumi Abe, der seinen Olympiatitel gegen den Brasilianer Willian Lima verteidigte.
Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen im Kampf um eine Medaille vor allem auf Anna-Maria Wagner.
Weitere olympische Sportarten
Badminton gehört bei Jugend trainiert für Olympia seit 1989 zum Programm. Es werden Mannschaftswettkämpfe in den Wettkampfklassen II (14 bis 17 Jahre) und III (12 bis 15 Jahre) ausgetragen.
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Die besten deutschen Nachsuchsspieler, die zumeist an Sportschulen mit Schwerpunkt Badminton trainieren, haben hier die Möglichkeit die Individualsportart Badminton im Team für ihr Bundesland auszuüben. Zahlreiche Jugendnationalspieler sind regelmäßig vertreten und kämpfen für den Erfolg ihrer Schule. Doch auch für Spieler, die nicht an Sportschulen organisiert sind, bietet sich hier die einmalige Gelegenheit sich mit den Besten zu messen, Daher ist Jugend trainiert für Olympia ein wichtiger Baustein für den Breiten-/Schulsportbereich des Deutschen Badminton-Verbandes e.V.!Neben dem Prestige des Bundessieges ist die Qualifikation für die ISW-Schulweltmeisterschaften ein besonderer Anreiz, denn der Bundessieger darf sich dort mit den besten Schulmannschaft der Welt messen, was auch ein Garant dafür ist, dass die Teams in der bestmöglichen Besetzung antreten und hochklassigen Sport versprechen.
Der Termin des Bundesfinales ist im Rahmenterminplan verankert und „geschützt“, d.h.
- FRÜHJAHRSFINALE18. bis 22. Mai 2025 in Berlin
- Meldeschluss: 28. März 2025
- Vorabmeldung: 17.
Turnierformen für Sportunterricht und Training
Tipps für Sportlehrerinnen und -lehrer von Klaus-Dieter Lemke, Schulsportreferent des DBV (zusammengefasst aus der Broschüre "Badminton in der Schule") Der Wettkampfgedanke vermittelt den Schülern eine Anzahl von wesentlichen Erfahrungen.
Im schulischen Bereich sollte man jedoch negative Begleiterscheinungen wie zum Beispiel die Frustration des Leistungsschwächeren so gut es geht verhindern. Dies erreicht man, wenn folgende Regelungen berücksichtigt werden:
- Wettkämpfe können in voneinander getrennten leistungshomogenen Gruppen durchgeführt werden, oder das Turniersystem gestaltet die Paarungen immer leistungshomogener.
- Handicaps für stärkere Schüler in Form von Punktevorgaben für die Gegner können unterschiedliche Leistungsniveaus ausgleichen.
- Bei der Zusammenstellung von Doppelpaaren oder Mannschaften können Leistungsschwächere den Stärkeren zugeordnet werden.
- Nach Möglichkeit sollte „gesetzt“ werden, d.h., dass die vermutlich stärksten Spieler nicht sofort gegeneinander spielen müssen.
Speziell für die Schule sollten Turnierformen gewählt werden, die zeitlich genau zu berechnen sind, eine relativ kurze Turnierdauer zulassen und allen Schülern eine intensive Beteiligung ermöglichen.
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