Die besten MMA-Kämpfer der Welt: Eine statistische Analyse

Die Welt des Mixed Martial Arts (MMA) ist voller talentierter Athleten, die in verschiedenen Gewichtsklassen um die Vorherrschaft kämpfen. Dieser Artikel wirft einen detaillierten Blick auf einige der besten MMA-Kämpfer der Welt, ihre beeindruckenden Statistiken und die Faktoren, die sie an die Spitze gebracht haben.

Was macht einen Top-MMA-Kämpfer aus?

Beim Fighting MMA Ranking handelt es sich um eine maschinell erstellte Rangliste, die durch einen Algorithmus automatisch berechnet wird. Grundlage der Berechnung sind eine Vielzahl von Daten, wie Bilanz, Bilanz der Gegner, Aktivität, Art der Siege und Niederlagen, Aktualität der Kämpfe, Größe der Organisation u. v. m., die in verschiedener Gewichtung in die Berechnung eingehen und eine Gesamtpunktzahl ergeben, aus der sich der Ranglistenplatz ergibt.

Das Ranking soll keine Abbildung der Lebensleistung sein, sondern eine möglichst präzise Momentaufnahme. Aktuelle Leistungen zählen daher mehr als alte. Aktivität wird belohnt. Sieg ist nicht gleich Sieg.

Der Algorithmus berücksichtigt nicht nur die Bilanzen der gerankten Kämpfer, sondern auch die Bilanzen von deren Gegnern, die Art und Weise der Siege und Niederlagen sowie die Organisationen, in denen die Kämpfe bestritten wurden.

UFC Champions und Gewichtsklassen

In der Ultimate Fighting Championship (UFC), der größten und besten Liga des Mixed Martial Arts, gibt es UFC Champions in insgesamt zwölf Gewichtsklassen: Acht für Männer und vier für Frauen.

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Die acht UFC Gewichtsklassen der Männer von oben nach unten gereiht: Schwergewicht, Halbschwergewicht, Mittelgewicht, Weltergewicht, Leichtgewicht, Federgewicht, Bantamgewicht und Fliegengewicht.

Bei den Frauen wurden nach und nach auch eigene Ranglisten erstellt. Begonnen hat es mit der Bantamgewicht-Division. Es folgten danach das Strohgewicht, Federgewicht und zuletzt das Fliegengewicht.

Zunächst gab es aber nur zwei UFC Gewichtsklassen - das Schwergewicht mit allen Kämpfern ab 91 kg (200 Pfund) und das Leichtgewicht mit allen Akteuren bis 90 kg (199 Pfund).

Im Jahr 2001 stieg die Gesamtzahl der UFC Ranglisten auf fünf Gewichtsklassen an: Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.

Doppelchampions in der UFC

Zehn Mal kam es in der UFC-Geschichte bislang vor, dass eine Person zwei Titel in unterschiedlichen Gewichtsklassen gewonnen hat. Randy Couture war der erste Titelträger in zwei verschiedenen Gewichtsklassen. In der jüngeren Vergangenheit kürten sich Alex Pereira und Ilia Topuria zu UFC Champions in zwei Gewichtsklassen.

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  1. Randy Couture (Schwergewicht, Halbschwergewicht)
  2. B.J. Penn (Weltergewicht, Leichtgewicht)
  3. Conor McGregor (Federgewicht, Leichtgewicht)
  4. Georges St-Pierre (Weltergewicht, Mittelgewicht)
  5. Daniel Cormier (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
  6. Amanda Nunes (Bantamgewicht, Federgewicht)
  7. Henry Cejudo (Fliegengewicht, Bantamgewicht)
  8. Jon Jones (Halbschwergewicht, Schwergewicht)
  9. Alex Pereira (Mittelgewicht, Halbschwergewicht)

Längste Regentschaften in der UFC

Die längste Regentschaft in einem UFC Ranking hat Anderson Silva. Der Brasilianer regierte insgesamt 2.457 Tage im Mittelgewicht. Das schaffte er mit zehn Titelverteidigungen.

  1. Anderson Silva: 2.457 Tage (Mittelgewicht)
  2. Demetrious Johnson: 2.142 Tage (Fliegengewicht)
  3. Georges St-Pierre: 2.064 Tage (Weltergewicht)
  4. Amanda Nunes: 1.981 Tage (Bantamgewicht - Frauen)

Jon Jones ist wiederum in der UFC Rangliste der meisten Titelfights die Nummer 1 der MMA-Königsklasse. Insgesamt 17 Mal trat er im Halbschwer- bzw.

Bekannte MMA-Kämpfer im Detail

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Anderson Silva

Anderson Silva wurde am 14. April 1975 in São Paulo, Brasilien, geboren. Er ist bekannt für seine beeindruckenden Fähigkeiten im Standkampf und gilt als einer der besten MMA-Kämpfer aller Zeiten. Zu seinen größten Erfolgen im Kampfsport zählt der Gewinn des UFC-Titels im Mittelgewicht, den er von Oktober 2006 bis Juli 2013 hielt.

Silva hat zahlreiche Auszeichnungen und Rekorde im MMA gewonnen, darunter den längsten Titelgewinn in der Geschichte der UFC und die meisten Siege in Folge.

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Silva hat seine aktive Karriere beendet, ist aber immer noch eine einflussreiche Figur im Sport. Abseits des Oktagons hat Silva auch in der Unterhaltungsindustrie Erfolge gefeiert, darunter Rollen in Filmen und Fernsehserien.

Jon Jones

Jonathan Dwight Jones, besser bekannt als Jon Jones, wurde am 19. Juli 1987 in Rochester, New York geboren. Er ist ein US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der derzeit bei der Ultimate Fighting Championship (UFC) unter Vertrag steht. Jones hat eine beeindruckende MMA-Bilanz mit 27 Siegen und nur einer Niederlage.

Er war zwischen dem 29. Dezember 2018 und dem 17. August 2020 UFC-Titelträger im Halbschwergewicht, nachdem er den Gürtel bereits zwischen 2011 und 2015 gehalten hatte.

Jones ist bekannt für seine Dominanz im Octagon und seine Fähigkeit, Kämpfe auf unterschiedliche Weise zu gewinnen, sei es durch K.o., Aufgabe oder Punkte.

Abseits des Rings hatte Jones jedoch auch mit Kontroversen zu kämpfen, darunter mehrere positive Dopingtests und rechtliche Probleme. Privat hat Jones mit seiner Lebensgefährtin drei Töchter. Seine beiden Brüder Arthur und Chandler Jones sind ebenfalls erfolgreiche Sportler und spielen American Football in der National Football League.

Khabib Nurmagomedov

Chabib Abdulmanapowitsch Nurmagomedow, auch bekannt als Khabib Nurmagomedov, wurde am 20. September 1988 in Sildi, Dagestan ASSR, Russische SFSR, Sowjetunion geboren.

Khabib begann im Alter von sechs Jahren mit dem Kampfsport, trainiert von seinem Vater Abdulmanap Nurmagomedow, einem bekannten Judoka. Er trainierte verschiedene Kampfsportarten wie Sambo, Judo, Pankration und Freistilringen.

Khabib hat eine beeindruckende MMA-Bilanz mit 29 Siegen und keiner Niederlage. Er gewann die UFC-Weltmeisterschaft gegen den US-Amerikaner Al Iaquinta und wurde damit der erste Russe, der einen UFC-Weltmeistertitel gewann.

Nach dem Tod seines Vaters an COVID-19 im Sommer 2020 gab Khabib im Oktober 2020 sein Karriereende bekannt. Privat ist Khabib für seine starke Bindung an seine Familie und seinen Glauben bekannt.

Fedor Emelianenko

Fedor Vladimirovich Emelianenko, geboren am 28. September 1976, ist ein russischer Politiker, ehemaliger professioneller Mixed Martial Artist (MMA), Sambist und Judoka.

Emelianenko war Schwergewichtsweltmeister bei PRIDE von 2003 bis zur Schließung der Organisation im Jahr 2007, viermaliger Weltmeister im Combat Sambo und zweimaliger russischer nationaler Bronzemedaillengewinner im Judo.

Er trat auch bei RINGS, Strikeforce, M-1 Global, Rizin und Bellator an und gilt als der bekannteste Kämpfer, der nie bei der UFC (Ultimate Fighting Championship) angetreten ist.

Emelianenko gilt weithin als einer der größten MMA-Kämpfer aller Zeiten und wurde von 2003 bis 2010 durchgehend als bester Schwergewichtskämpfer und bester Kämpfer der 2000er Jahre bezeichnet.

Emelianenko begann seine MMA-Karriere am 21. Mai 2000 und errang vier Siege in Folge, bevor er im Dezember 2000 eine umstrittene Niederlage erlitt. In den folgenden 28 Kämpfen bis Juni 2010 blieb Emelianenko ungeschlagen und besiegte dabei vier ehemalige UFC-Champions, einen PRIDE-Champion, einen ehemaligen und zwei zukünftige K-1-Champions sowie zwei olympische Medaillengewinner.

Im Juni 2012 trat er zunächst zurück, bevor er im Dezember 2015 sein Comeback feierte.

Demetrious Johnson

Demetrious Khrisna Johnson, besser bekannt als „Mighty Mouse„, wurde am 13. August 1986 in Madisonville, Kentucky, USA geboren. Er ist ein US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer im Fliegengewicht der ONE Fighting Championship.

Johnson wuchs in Parkland, Washington, auf und zeigte schon früh Talent für verschiedene Sportarten. Er war ein hervorragender Leichtathlet, Ringer und Langstreckenläufer.

Nach seinem High-School-Abschluss im Jahr 2007 begann Johnson seine Karriere als Kampfsportler. Seinen ersten Amateurkampf in Mixed Martial Arts bestritt er am 29. Juli 2006 und gewann durch technischen K.o. in der ersten Runde gegen Oren Ulrich.

Neun Monate später gab er sein Profidebüt und besiegte Brandon Fieds durch K.o. Am 22. September 2012 gewann er in einem Kampf gegen Joseph Benavidez den neu geschaffenen Titel im Fliegengewicht, den er acht Mal erfolgreich verteidigen konnte.

Johnson hat bisher insgesamt 30 Kämpfe im Mixed Martial Arts bestritten (darunter zwei Amateurkämpfe). Dabei ging er 27 Mal als Sieger und drei Mal als Verlierer hervor.

Matt Hughes

Matt Hughes, geboren am 13. Oktober 1973, ist ein ehemaliger amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, der ursprünglich aus dem Wrestling kommt. Er gilt als einer der größten Kämpfer in der Geschichte des MMA.

Er ist zweifacher UFC-Champion im Weltergewicht und Mitglied der UFC Hall of Fame und der NJCAA Hall of Fame. Während seiner Zeit bei der Ultimate Fighting Championship stellte Hughes zwei separate Siegesserien über sechs Kämpfe auf, besiegte alle verfügbaren Gegner im Weltergewicht und verteidigte seinen Gürtel sieben Mal, was zu dieser Zeit einen Rekord darstellte.

Während seiner Regentschaft galt Hughes als der beste Mixed-Martial-Arts-Kämpfer der Welt. Er wurde auch von vielen Analysten und verschiedenen Medien als einer der größten Weltergewichtskämpfer aller Zeiten und einer der größten Kämpfer in der Geschichte des Sports angesehen.

Hughes ist langjähriges Mitglied von Miletich Fighting Systems und veröffentlichte 2008 seine Autobiografie „Made in America“, die es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte. Im Jahr 2011 wurde Hughes Moderator der Fernsehsendung Trophy Hunters des Outdoor Channels.

Chuck Liddell

Charles David „Chuck“ Liddell, geboren am 17. Dezember 1969 in Santa Barbara, Kalifornien, USA, ist ein ehemaliger US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts-Kämpfer.

Sein MMA-Debüt gab Liddell am 15. Mai 1998 bei der Ultimate Fighting Championship (UFC). Nach Siegen über verschiedene Kämpfer und Kämpfen bei Veranstaltern wie der International Fighting Championship und Pride FC kämpfte er am 6. Juni 2003 bei UFC 43 gegen Randy Couture um den Titel des Light Heavyweight Champion.

Diesmal setzte er sich am 16. In der Folge verteidigte er seinen Titel gegen Jeremy Horn, Couture, Renato Sobral und Ortiz, bevor er ihn bei UFC 71 am 26. Mai 2007 an Quinton Jackson abgeben musste.

Danach verlor er gegen Keith Jardine, Rashad Evans und Mauricio Rua und gewann gegen Wanderlei Silva. Am 12. Juni 2010, nach dem verlorenen Hauptkampf bei UFC 115 gegen Rich Franklin, gab UFC-Chef Dana White bekannt, dass Liddell nicht mehr für die UFC antreten werde.

Dies bedeutete das Ende seiner aktiven MMA-Karriere. Liddell war Trainer in der ersten und elften Staffel der Reality-TV-Serie The Ultimate Fighter. Er wurde in die UFC Hall of Fame aufgenommen.

Seit 2001 ist Liddell auch in Film und Fernsehen zu sehen. So hatte er einen Gastauftritt in der zweiten Staffel der Serie Blue Mountain State sowie in Staffel 9, Folge 5 von Bones - Die Knochenjägerin. 2019 war er in Acceleration - Gegen die Zeit zu sehen.

B.J. Penn

Jay Dee „B.J.“ Penn, geboren am 13. Dezember 1978, ist ein US-amerikanischer Mixed-Martial-Arts- und Brazilian-Jiu-Jitsu-Kämpfer.

Er war Weltergewichts- und Leichtgewichtsmeister der Ultimate Fighting Championship (UFC) und Weltmeister der International Brazilian Jiu-Jitsu Federation.

Penn wurde auf Hawaii geboren und wuchs in Hilo auf. Er begann als Teenager mit Brazilian Jiu-Jitsu, trainierte unter Ralph Gracie aus der Gründerfamilie des BJJ und gewann im Jahr 2000 als erster Nichtbrasilianer eine Goldmedaille in der Schwarzgurt-Kategorie bei den Weltmeisterschaften der International Brazilian Jiu-Jitsu Federation.

Danach wechselte er zum MMA und debütierte am 4. Mai 2001 bei Ultimate Fighting Championship 31. Nachdem der UFC Lightweight Champion Sean Sherk seinen Titel wegen Steroidmissbrauchs verloren hatte, trafen Penn und Joe Stevenson bei UFC 80 am 19. Januar 2008 in einem Titelkampf aufeinander.

Stevenson musste in der zweiten Runde aufgeben und Penn wurde neuer Lightweight Champion. Penns Karriere war von Höhen und Tiefen geprägt, darunter mehrere Rücktritte und Comebacks.

Conor McGregor

Conor Anthony McGregor, geboren am 14. Juli 1988 in Dublin, ist ein irischer UFC-Mixed-Martial-Arts-Kämpfer. Er ist ehemaliger UFC Lightweight Champion und UFC Featherweight Champion sowie ehemaliger Cage Warriors Featherweight und Lightweight Champion.