Manchmal kann Niels Schlaegel den Wandel gar nicht fassen. „Frankfurt war eine Anti-MMA-Festung“, sagt der Geschäftsführer des Kampfsportstudios MMA-Spirit in der Hanauer Landstraße. Der Käfigkampf war in Frankfurt lange verpönt. Veranstaltungen zu organisieren war unmöglich.
Für Niels Schlaegel wird der Abend im Waldstadion eine besondere Genugtuung sein. Er ist Geschäftsführer des Kampfsportstudios MMA-Spirit an der Hanauer Landstraße, welches er bereits 2010 eröffnet hat.
Im Sommer 2010 habe ich diesen Traum, gemeinsam mit meinem Team an hochqualifizierten Trainern und Servicekräften, Realität werden lassen und am 27. Juni das MMA Spirit- ein hochmodernes Kampfkunst- und Fitnessstudio, eröffnet.
Seit dem 27. Juni 2010 bieten wir Sportbegeisterten alles, was deren und vor allem jedes Kampfsportlerherz begehrt. Wir befinden uns im 1. Stock der Hanauer Landstraße 291, direkt neben Jaguar Frankfurt und freuen uns auf Euren Besuch.
Herzlich gerne kannst Du uns während der Öffnungszeiten Montags bis Freitags von 7.00-23.00 Uhr sowie Samstags und Sonntags von 11.00-19.00 Uhr im 1. Probetrainingseinheiten sind bei uns jederzeit mit vorheriger Anmeldung möglich.
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Bitte erscheine zum vereinbarten Training spätestens 15 Minuten vor Kursbeginn bei uns in der Lobby im ersten Stock der Hanauer Landstraße 291 im Frankfurter Ostend, damit genügend Zeit bleibt Deine Daten aufzunehmen, Dir in Ruhe das Gym zu zeigen und ggfs.
Wer sportlich aktiv ist, benötigt wie das Training selbst eine ausgedehnte Regenerationszeit, die sich allerdings verkürzen lässt; denn nach einem anstrengenden Training braucht der Körper vor allem eins: Erholung, Flüssigkeit und die richtige Ernährung, die wir für Dich bereitstellen.
Für Deine Erholung haben wir eine geräumige Sauna installiert, die für Muskelentspannung und ein besseres Allgemeinbefinden sorgt.
Sportliche Erfolge und soziales Engagement
Und neben dem unglaublichen Zuwachs an Kampfsportbegeisterten gab es auch signifikante sportliche und menschliche Erfolge zu feiern. Gerade im sportlichen Sektor durften wir fest stellen, dass es fast keine Grenzen mehr gibt und so ist es kein Zufall, dass die „U23“ des 1.
Mindestens genauso wichtig ist uns allerdings auch die Zusammenarbeit mit der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ (Daniel Weichel ist offizieller Respekt Botschafter) die von Kris Rudolph an uns heran getragen wurde und der Organisation „LaLeLu“ ,die sich bemüht Familien mit schwerkranken Kindern zu unterstützen.
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Das alles soll aber erst der Anfang sein, denn wir möchten es gemeinsam mit EUCH schaffen, dass Kampfsport und mit ihm das MMA Spirit synonym für Respekt, Leidenschaft, Gesundheit und höchste sportliche Leistungen wird…so lautet die Devise.
Kooperationen und Partnerschaften
In einem Geschäft gibt es kaum etwas schöneres als eine gute Zusammenarbeit und Kontinuität. Der gute Kontakt ist nicht zuletzt durch den Marketingbeauftragten David Rost entstanden und somit war das Sponsoring unserer Top Kämpfer Daniel und Christian der erste gemeinsame Auftritt.
Auf Grund der guten Ergebnisse wird nun das gesamte Team MMA Spirit vom Boxhaus, rund um den Besitzer Rainer Proch, unterstützt. Somit wird Bruno am Freitag bei der M-1 Challenge in St. Petersburg und unser CFN Mittelgewichtschampion Rafal, sowie Max und Debütant Amir am Sonntag bei der "Vendetta 3" in Wien unter dem Banner des Boxhaus Logos in den Ring steigen.
Trainer und ihre Hintergründe
Die unglaubliche Qualität unserer Trainer lässt auch in diesem Jahreszyklus nicht nach, denn mit Juan Ignacio Yalour, geboren am 22. Januar 1984, sind wir unheimlich froh einen absolut würdigen Nachfolger für Robert Pastuch gefunden zu haben. Um genau zu sein war er es, der uns Juan nahegelegt hat und wir sind froh diese Entscheidung getroffen zu haben.
Juan blickt auf eine illustre Kampfsportvergangenheit zurück, die er mit ins Spirit bringt. Mit nur sechs Jahren begann er sein vier Jahre andauerndes Judotraining, bevor er eine kleine Kampfsportpause einlegte. Mit 14 Jahren jedoch zog es den in Buenos Aires geborenen Argentinier zum Shotokan Karate und Aikido- diese beiden Kampfkünste begleiteten ihn weitere drei Jahre, bevor er sich dem Luta Livre zuwand.
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Auch während seiner Lehrjahre in der „Belgrano“ Universität in Argentiniens Hauptstadt, trainierte Juan stets weiter. Seine Studienzeit in Buenos Aires, die er unter anderem seinem Fleiß (die gesamte Studienzeit wurde durch ein Stipendium finanziert) zu verdanken hat, von insgesamt fünf Jahren krönte er mit dem Titel des Diplom Psychologen.
Nach weiteren anderthalb Jahren wurde Juan allerdings bewusst, dass seine Zukunft im sportlichen Bereich liegen sollte und er konzentrierte sich auf die Leitung einer eigenen Jiu Jitsu Trainingsgruppe, bis er sich im Sommer 2013 dem MMA Spirit anschloss.
Für die Verbesserung seiner kampfsportlichen Fähigkeiten konnte er mit zahlreichen Größen des Jiu Jitsu und MMA wie z.B. Rodrigo Minotauro Nogeira, De La Riva und Roan „Carneiro“ Jucao, neben vielen weiteren schillernden Persönlichkeiten trainieren.
Der am 8. Oktober 1979 geborene Schwarzgurt war eine fantastische Ergänzung für unser Trainergespann. Flavio ist Teil des weltberühmten „Brazilian Top Team“, bei dem er auch seine Graduierung erhalten hat. Mit 2 Weltmeisterschaftstiteln im BJJ zählt er zu den ganz erfahrenen des Sports.
Ganze 5 Monate leitete er das JJ&MMA Training im Spirit und wir alle behalten ihn sicherlich in sehr guter Erinnerung.
Jeder der sich näher mit dem Thema „Muay Thaiboxen“ auseinandersetzt, wird dabei früher oder später auf den Namen „Watcharachai Kaewsamrit“ stoßen. Ganz besonders in der europäischen Szene ist er durch seinen langen Aufenthalt als Trainer im Londoner „Keddle Gym“ ein bekanntes Gesicht geworden- aber seine größten sportlichen Erfolge feierte er natürlich in seiner Heimat Thailand.
Aus seiner Trainingsheimat „Kaewsamrit“ kommen einige der größten Thaiboxsuperstars, wie Anuwat Kaewsamrit und Khunpinit Kiatawaan.
Dieses wahre Kraftpaket wurde am 16. November 1977 in Brasilien geboren und betreibt seit seiner Kindheit Kampfsport. Der Schwarzgurt im BJJ kann bereits jetzt eine sehr erfolgreiche Wettkampfkarriere im Jiu Jitsu sowie im MMA vorweisen und sein Bekanntheitsgrat stieg mit seiner Teilnahme an „TUF-Brazil“ weiter.
Diego Braga wurde am 13. Seit über zehn Jahren trainiert Vitor Jiu Jitsu und die gemischten Kampfkünste.
Mit Robert Pastuch dürfen wir ein wahres Kraftpaket in unseren Reihen willkommen heißen. Der symphatische Argentinier ist hochmotiviert sich in der MMA-Szene zu etablieren und somit war der Schritt zu einer Zusammenarbeit mit dem MMA Spirit ein ganz kleiner.
Nach nur zwei Monaten des Trainings startete Robert seine BJJ Karriere und hat mittlerweile über 40 Wettkämpfe bestritten.
Der zweite Dan Träger im Brazilian Jiu Jitsu, Din Thomas wurde am 28. „Mein erstes Interesse an Kampfsport kam nachdem ich meinen High School Abschluss erhalten habe. Während meiner gesamten Zeit (an der High School) wollte ich nur American Football spielen.
Mit diesen Gedanken habe ich dann zum ersten Mal 1994 die UFC (Ultimate Fighting Championships) im Fernsehen gesehen und es hat direkt meine Aufmerksamkeit erweckt. Ich wollte zu kämpfen lernen- ich wollte lernen und verstehen, wie dieser kleine Brasilianer (Royce Gracie) diese teilweise doppelt so schweren Gegner besiegen konnte.
Mein erstes „richiges“ Training habe ich dann in einer Shootfighting Akademie begonnen, welche Aufgabe Ringen und Kickboxen anbot. Kurz nachdem ich mit dem Training begonnen hatte, habe ich dann als Amateur bei Shootfighting Veranstaltungen in Miami gekämpft. Durch die guten Ergebnisse wurde die UFC auf mich aufmerksam und hat mich in der Leichtgewichtsdivision unter Vertrag genommen, bevor sie entschlossen die gesamte Gewichtsklasse aus ihrem Kader zu streichen.
2007 bin ich dann zu „The Ultimate Fighter“ in der Weltergewichtsdivision zurück gekehrt und konnte mich bis ins Halbfinale vorkämpfen, wo ich dann eine sehr knappe Punkteentscheidung gegen Chris Lytle verloren habe.
MMA und Gesellschaft
Deshalb versuchen wir als Team gemeinsam mit unseren Mitgliedern eine Grundeinstellung gegenüber den Kampfkünsten zu entwickeln, die sich auch auf das Leben außerhalb des Sports übertragen lässt.
Frankfurt - Für die geborene Frankfurterin ist das Bahnhofsviertel das Viertel mit den größten Chancen. Viel Zeit bleibt Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) aktuell dafür nicht. Doch die 35-Jährige nimmt sie sich, um Unternehmen in Frankfurt zu besuchen. Nun schaute sie in der Pik Dame vorbei.
Eines haben Handballerin Wüst und Fighter Coga gemeinsam: Sie boxen sich durch - er im Käfig, sie in der Kommunalpolitik. Übrigens: Im Pik Dame steht ein Käfig - ein goldener.
An der Institution Pik Dame, „führt kein Weg vorbei“. Die zwei könnten sich zwar früher über den Weg gelaufen sein, kennengelernt haben sie sich erst vor Kurzem und da eben eines bemerkt: Sie mögen Sport.
Bevor er zum MMA kam, habe er Handball ausprobiert. „Aber das war mir zu hart“, sagt er lachend. Das sei nichts für die Fingerkapseln.
„Ich habe ein Leben lang Sport gemacht. Ohne geht’s nicht. Das brauche ich, um mich abzureagieren und die Gedanken zu ordnen“, erklärt Wüst, die gut 20 Jahre lang Handball spielte.
„Ich kenne das“, pflichtet Coga bei, der im MMA-Spirit, einem Sportstudio auf der Hanauer Landstraße, die Kinder- und Jugendabteilung leitete und auch heute mit Jugendlichen arbeitet.„Gerade im Kampfsport musst du so einige steinige Wege gehen. Das macht was mit dir. Deshalb liebe ich Kampfsport. Als therapeutische Maßnahme.“
Er verfüge über einen integrativen Charakter, ergänzt Stephanie Wüst. „Ja, da gibt es die Sprache der Matte. Die führt die Menschen zusammen“, sagt Coga aus Erfahrung.
Ihn habe der Sport auf der richtigen Bahn gehalten. „Er hat mir viel beigebracht, das ich im Berufsleben verwende. Disziplin. Dass ich ein lösungsorientierter Mensch geworden bin, Geduld und eine gewisse Härte habe, das liegt am Sport“, sagt Coga.
Dem Sport sei Dank, habe sie gemerkt, „dass ich eine totale Strategin bin und schnell erkenne, wer welche Stärken hat“, sagt Stephanie Wüst. Das komme ihr in der Politik zugute. „Wenn du ein Ziel verfolgst, musst du viele Leute mitnehmen.“ Stichwort: Führungskompetenz.
„Es ist viel schlimmer, Risiken nicht einzugehen, als zu verlieren. Niederlagen erden dich“, sagt er. „Je größer die Niederlage, desto größer der Effekt. Du fragst dich, ob das Leben dir was sagen will.“
Er nennt ein Beispiel: Nach drei Jahren, in denen er unbesiegt geblieben war, verlor er zwei Fights in wenigen Sekunden. „Da habe ich mich zurückgezogen, um eine neue Version von mir zu entwickeln.“ Das hat geklappt.
Stephanie Wüst nickt: „Du musst herausfinden, wo die Fehler passiert sind.“ In der Politik gehe es nicht nur um Siege und darum, seine Idee durchzusetzen. „Es geht darum, ob wir es miteinander hinbekommen. Nur dann haben wir als Stadt und als Gesellschaft gewonnen.“
Wenn Coga gewinnt, entspannt er oder lässt Musik von DJ Bachi zur Party auflegen.
