Judo Bad Wörishofen Geschichte

Bad Wörishofen Erfolge fallen auch Sportvereinen nicht in den Schoß. Sie müssen durch hartes Training erkämpft werden.

Sie legen ihre Gegner reihenweise auf die Matte: Bad Wörishofens junge Judoka gehören zu den Besten in Schwaben.

Wacker geschlagen haben sich die Kinder- und Jugendmannschaft Eishockey des Kneippstädter Eislaufvereins „Die Wölfe“ und auch die Judoka im TSV Bad Wörishofen. Beide Gruppierungen haben bei Wettkämpfen alles gegeben und viel erreicht.

Von Bürgermeister Paul Gruschka wurden sie jetzt während eines kleinen Festaktes im „Haus zum Gugger“ mit dem von Maria Paijmans-Kania und Hans Kania gestifteten und mit 1000 Euro dotierten „Sport-Award 2018“ ausgezeichnet.

Auf stolze 125 Jahre kann der TSV Bad Wörishofen nun zurückblicken, der mit derzeit 1314 Mitgliedern größte Sportverein der Kneippstadt. Mit einem stimmungsvollen Festabend feierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit vielen Ehrengästen im Pfarrsaal von St. Justina.

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Auf ein sportliches Beisammensein wie im letzten Jahr musste das Landratsamt bei der diesjährigen Ehrung der besten Sportler wegen der Corona-Pandemie verzichten.

Erstmals in der über 40-jährigen Geschichte der Sportlerehrung des Landkreises Unterallgäu musste die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Persönlich gratulieren konnte Landrat Hans-Joachim Weirather den erfolgreichen Sportlern aus dem Unterallgäu heuer nicht. Die Medaille jedoch bekamen die Geehrten zugeschickt.

„Auch wenn unsere Sportlerehrung nicht stattfinden kann, so heißt das nicht, dass die tollen Leistungen der Unterallgäuer Sportler in Vergessenheit geraten“, betont Landrat Weirather. „Viele Ergebnisse waren wieder herausragend. Wir haben Deutsche und Bayerische Meister und mit dem Schützen Erich Huber sogar einen Weltmeister in unseren Reihen.“

Umso bedauerlicher sei es, dass die Sportlerehrung dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden konnte, sagt Landrat Weirather. „Die Veranstaltung war auch deshalb etwas ganz Besonderes, weil wir immer einen herausragenden Ehrengast gewinnen konnten.“

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Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zeichnete Weirather schriftlich auch Sandra Zacher-Schweigert vom TV Türkheim, Brigitte Saitner vom TSV Lautrach/Illerbeuren, Rudolf Dreyer vom TSV 1862 Babenhausen sowie Angelika und Reinhard Freiberger vom Schützen-Gau Mindelheim aus.

Geehrt wurden beispielsweise auch Willi Greiner und Siegfried Kratz vom TSV Bad Wörishofen: Beide haben bereits 55 Mal das Sportabzeichen abgelegt.

Ausgezeichnet werden die Sportler bei der Sportlerehrung des Landkreises nach folgenden Kriterien:

  • Einzelsportler werden bei einem 1. Platz einer schwäbischen Meisterschaft oder für Platz 1 bis 3 einer bayerischen Meisterschaft beziehungsweise für Platz 1 bis 6 einer deutschen Meisterschaft geehrt.
  • Mannschaften werden bei einem 1. Platz einer schwäbischen Meisterschaft oder für Platz 1 bis 3 einer bayerischen Meisterschaft beziehungsweise für Platz 1 bis 6 einer deutschen Meisterschaft geehrt.
  • Sportabzeichen: Geehrt wird, wer 15 Mal und alle weiteren fünf Jahre das Deutsche Sportabzeichen erworben hat. Teilnehmer über 50 Jahre werden geehrt, wenn sie zehn Mal und alle weiteren fünf Jahre das Deutsche Sportabzeichen abgelegt haben.
  • Geehrt werden zudem Fußball-Meister einer Herren- oder Damenliga oder Juniorenmeister ab der C-Jugend.
  • Es können aber auch Sportler geehrt werden, die auf internationaler Ebene Spitzenergebnisse erzielt haben.

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