Tanzen ist eine der ältesten Ausdrucksformen der Menschheit - es verbindet Kulturen, verbessert die körperliche Fitness und stärkt das seelische Wohlbefinden. Tanzen ist fast überall und immer möglich - allein, in der Gruppe, im Verein oder im Club. Dabei geht es nicht nur um körperliche Fitness, sondern auch um mentale Gesundheit, Stressabbau und soziale Interaktion. Bei unendlich vielen verschiedenen Tanzarten, wie klassischen Tänzen, Hip-Hop, Modern Dance, Stepptanz oder Bauchtanz, ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Einführung und Wirkung der Armbewegungen beim Tanz
Die Arme sind ein wichtiges Ausdrucksmittel beim Tanz. Viele dieser Armbewegungen "kommen" direkt aus den Schultern oder - besonders beim afrikanischen Tanz - "entstehen" aus dem Schwung der Tanzfigur. Die Arme wirken oft steif und hölzern, wenn der Tänzer versucht sie per Armmuskulatur zu führen. Lerne zuerst, sie schwingen, fließen, locker zu lassen.
"Arme schwingen" trainiert die Schultern. Die Übung lockert die Schultermuskulatur und fördert die Beweglichkeit der Arme.
Durchführung der Armbewegungen
- Stehe im Basis-Stand.
- Wippe erst leicht und dann stärker in den Knien und bringe dadurch deinen rechten Arm ins Schwingen - vor und zurück bis jeweils ca. in Schulterhöhe. Der linke Arm hängt locker an der Seite.
- Lasse den rechten Arm ganz lang und schwer hin- und herschwingen. Der Rumpf wird sich dabei ein wenig mitdrehen, jeweils in die Richtung, in die dein Arm schwingt.
- Versuche dich so wenig wie möglich - am besten gar nicht - in die Bewegung deines Armes einzumischen. Den Schwung holst du ja aus den Knien. Auch Stirn, Kopfhaut und Nacken lasse locker.
- Schwinge solange, wie es dir angenehm ist bzw. bis du deinen Arm und deine Schultern gelöst, warm und schwer empfindest.
- Für den Wechsel auf den anderen, den linken Arm, lasse den rechten sanft auspendeln und bringe deinen linken zum Schwingen.
Spüre in deine Arme, in Schultern und Nacken hinein. Die Arme hängen schwer und locker seitlich am Körper. Aufgrund der erhöhten Blutansammlung in deinen Händen mögen sie dir vielleicht größe, schwerer erscheinen und leicht kribbeln.
Wenn dir das ein wenig unheimlich-ungewohnt erscheint, kannst du die Übung für den Anfang an dieser Stelle beenden und die folgenden Stück für Stück ergänzen.
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- Ausgangsstellung ist wieder der Basis-Stand.
- Hebe deine Arme über den Kopf. Die Arme sind dabei nicht ganz durchgestreckt. Sie hängen eher locker, leicht gebeugt und wie an einem Faden.
- Jetzt lasse den Faden vollständig los. Laß deine Arme einfach fallen, wie bei einer Marionette.
- Ziehe die Fäden wieder an und ... Arme los lassen, fallen lassen. Wiederhole ca. 5 mal.
Das ist am Anfang ganz schön komisch :-)
- Drehe aus dem Basis-Stand deinen Rumpf nach rechts und dann nach links.
- Verstärke diese Drehung so, bis deine Arme - natürlich ganz locker - mitschwingen, um dich herumschwingen. Spiele mit dem Tempo, mal langsam, mal schnell.
Du kannst die letzte Übung mehrfach variieren. Du kannst zum einen deinen Kopf ruhig halten, wodurch du beim Drehen eine leichte Dehnung im Nacken und im Hals erreichst. Zum Zweiten kannst du die Hüfte ruhig halten und dehnst dadurch beim Drehen den Taillenbereich. Hier ist Platz für Experimente.
Hinweise zu den Armbewegungen
Die Arme loszulassen ist gar nicht so einfach, zumal man doch gewohnt ist, mit ihnen immer irgendetwas zu unternehmen. Hab´ Geduld mit dir und deinen Armen. Atme tief und ruhig in den Bauch.
Tanzen stärkt Körper und Seele
Tanzen liegt uns in den Genen und ist in vielen Kulturen fester Bestandteil von Ritualen, Festen und Nationalstolz. Schon Kinder können bereits früh ein Gefühl für Takt und Rhythmus erlernen. Und auch allgemein bringen die rhythmischen Bewegungen viele positive Effekte für unseren Körper mit sich:
- der Stoffwechsel wird gefördert
- Stärkung der Sehnen
- Muskelaufbau und steigende Ausdauer
- Förderung der Beweglichkeit
- das Herz-Kreislauf-Systems wird gestärkt
Fun fact: Etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung haben eine Amusie. Betroffene können Rhythmen nicht einordnen, mögen keine Musik und können auch nicht tanzen.
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Koordination
Tanzen verbessert das Zusammenspiel von Bewegungen und fördert die Körperkontrolle von Armen und Beinen. Konzentration, Gleichgewicht und Motorik profitieren von regelmäßigem Training - besonders bei Tanzstilen wie Ballett oder Standardtanz, die auf eine aufrechte Körperhaltung und fließende Bewegungen setzen.
Gehirntraining
Tanzen fordert unser Gehirn auf vielfältige Weise. Das Erlernen neuer Schrittfolgen und das Reagieren auf den Tanzpartner verbessern die Konzentration, das Gedächtnis und die Reaktionsfähigkeit. Studien zeigen, dass Tanzen sogar das Demenzrisiko senken kann, da es sowohl die körperliche als auch die kognitive Leistungsfähigkeit fördert. Zusätzlich kann es helfen, Zittersymptome zu lindern.
Körperhaltung
Unsere Rückenmuskulatur ist an vielen Tanzbewegungen maßgeblich beteiligt. So kann Tanzen beim Abbau muskulärer Verspannungen helfen, die Gelenkigkeit fördern und die Flexibilität unserer Muskeln erhöhen. Durch den Ausgleich muskulärer Dysbalancen kann es sogar für eine verbesserte Körperhaltung sorgen und die Bandscheiben entlasten.
Kalorienverbrauch
Tanzen ist ein echtes Ganzkörpertraining. Besonders intensive Stile wie Hip-Hop, Zumba oder Breakdance sind hervorragende Kalorienkiller und trainieren zusätzlich unsere Ausdauer.
Psyche und Wohlbefinden
Bewegung reguliert unseren Serotonin- und Dopaminspiegel. So kann Tanzen dazu beitragen, Ängste zu reduzieren und das Selbstwertgefühl zu stärken. Der offene Austausch von Gefühlen und Emotionen macht Tanzen zu einem idealen Mittel bei emotionalem Stress und kann sogar bei leichten Formen einer Depression Linderung verschaffen.
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Stressabbau
Tanzen reduziert Stressreaktionen und hat einen positiven Einfluss auf unseren Blutdruck, unsere Atmung und den Puls. Die stimmungsaufhellende Wirkung wird durch die vermehrte Ausschüttung bestimmter Botenstoffe wie Oxytozin und Glückshormonen erzielt. Zusätzlich senkt Tanzen die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol.
Sozial und verbindend
Tanzen fördert die Kommunikation und verbindet Menschen miteinander. Das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit stellt sich ein. Die Möglichkeit, sich auszudrücken und Emotionen zu verarbeiten, fördert unsere Kreativität und stärkt das Selbstbewusstsein.
Tanztherapie: Ein Weg zur Selbstheilung?
Tanztherapie ist eine ganzheitliche Methode, die für jede Altersgruppe geeignet ist, auch ohne ein bestimmtes Beschwerdebild. Sie beruht auf dem Prinzip der Einheit und Wechselwirkung körperlicher, emotionaler, psychischer, kognitiver und sozialer Prozesse und ist besonders für Menschen geeignet, die Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle verbal auszudrücken.
Ziel der Tanztherapie
Die Tanztherapie hilft dabei, das Selbstwertgefühl zu stärken, die Körperwahrnehmung zu fördern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Sie wird häufig genutzt, um vorhandene Symptome von beispielsweise psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen oder Phobien zu lindern oder zu beheben. Auch beim Verarbeiten emotionaler Erlebnisse oder innerer Konflikte kann die Tanztherapie Erfolge erzielen.
Wichtiger Hinweis: Die Methode darf nur von Ärzten mit entsprechender Ausbildung durchgeführt werden. Für die Tanztherapie kann keine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse erfolgen.
Tanzarten - Von Ballett bis Breakdance
Tanzen ist so vielseitig wie die Kulturen der Welt. Je nach Tanzart wird verschiedenes Equipment benötigt:
- Klassische Tanzschuhe, Ballettschuhe oder Spitzenschuhe, Stepptanzschuhe
- Tanzsocken, Zehenschoner, Stulpen
- Ballett: Trikot, Strumpfhose und Tutu
- Hip-Hop: locker sitzende Kleidung wie Jogginghose und Tanktop
- Latein- und Standardtanz: enganliegende Kleider oder Hosen mit Bewegungsspielraum
- Haarutensilien wie Haargummi und Klammern
Hip-Hop und Breakdance
Der urbane Tanzstil verbessert unsere Koordination und unser Gleichgewicht und hilft, Stress abzubauen. Die kraftvollen Bewegungen stärken unsere Rücken-, Rumpf- und Beinmuskulatur und sorgen so für eine verbesserte Körperhaltung. Besonders in Battles oder in der Gruppe regen sie unser Denkvermögen an, erfordern eine gewisse Flexibilität und sorgen für soziale Interaktion.
Ballett
Ballett erfordert Präzision, Disziplin und Körperbeherrschung. Es gilt als eine der technisch anspruchsvollsten Tanzformen, weil es gleichzeitig Koordination und motorische Fähigkeiten sowie Konzentration und Gleichgewicht schult. Das effiziente und harte Muskeltraining fördert zudem besonders das soziale Miteinander.
Bauchtanz
Bauchtanz ist ein gelenkschonender Tanzstil, der für jeden geeignet ist. Das Ausdauertraining fördert die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit und stärkt verschiedene Bereiche unseres Körpers, wie das Herz-Kreislauf-System sowie die Bauch-, Rücken-, Beckenboden- und Gesäßmuskulatur. Durch die im Tanz eingebauten Armbewegungen und das Vorbeugen dehnt es Nacken- und Schultermuskulatur und kann so helfen, Rückenbeschwerden vorzubeugen.
Standard- und Lateintänze: Walzer, Salsa, Disco-Fox
Die klassischen Paartänze Walzer, Tango, Slow Fox, Jive, Cha-Cha-Cha, Disco-Fox oder Salsa sind ein intensives Ausdauertraining und verbessern unsere Koordination. Bei schnellem bis moderatem Tempo stärken sie unser Herz-Kreislauf-System und sorgen für eine verbesserte Körperhaltung.
Folklore- und Volkstänze
Zu diesen kulturell geprägten Tänzen gehören je nach Land unter anderem Schuhplattler, Flamenco, Sirtaki, Polonaise oder Irish Dance. Sie sind schnell erlernbar und werden oft in Gruppen getanzt, was für emotionales Wohlbefinden sorgt. Volkstänze fördern unser Gleichgewicht und die Koordination und erheitern deutlich die Stimmung.
Jazz Dance
Jazz Dance ist eine dynamische Mischung aus verschiedenen Tanzstilen mit Fokus auf Koordination, Körperbeherrschung und Kondition. Der Tanzstil fördert unsere Kreativität und hilft, emotionale Spannungen abzubauen.
Fitness trifft auf Tanz: Piloxing, Zumba, Pole-Dance
Piloxing, Zumba, Pole-Dance, Aerobic Dance, Barre-Workout und Hip-Hop Cardio sind Sportarten, die Fitness mit Tanzen und anderem Krafttraining wie etwa Boxen miteinander kombinieren. Sie fördern unser Herz-Kreislauf-System und stärken die Muskulatur in Beinen, Armen, Rücken und in der Hüfte. Die beliebten Formen des Ausdauertrainings haben zudem positive Auswirkungen auf unsere Kraft, unsere Körperspannung und die Flexibilität.
Tanzen - gesund, aber nicht ohne Risiko?
So viele gesundheitliche Vorteile Tanzen auch bietet, gibt es einige Faktoren, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Durch falsche Technik oder zu intensives Training kann es zu Überlastungen und Verstauchungen kommen. Besonders eine hohe Beanspruchung, beispielsweise bei Berufstänzern, belastet die Gelenke und kann zu Knie-, Sprunggelenks- oder Hüftproblemen führen. Ein weiteres Risiko ist die Sturzgefahr, insbesondere bei Tanzstilen mit Hebefiguren oder komplexen Schrittfolgen.
Die richtige Ausstattung ist dabei essenziell, beispielsweise das richtige Schuhwerk, um Blasen, Druckstellen oder Fehlstellungen während des Trainings zu verhindern. Unsere Empfehlung: In Tanzschulen oder mit einem Tanzlehrer an Ihrer Seite erlernen Sie unter professioneller Anleitung die richtige Technik, um mögliche Risikofaktoren schon von Beginn an zu minimieren. Auch in Sachsen-Anhalt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Tanzbein zu schwingen - von traditionsreichen Tanzschulen in Magdeburg und Halle bis hin zu lebendigen Tanzvereinen in kleineren Städten und Gemeinden.
Um Verletzungen beim Tanzen zu vermeiden, sind ein gezieltes Warm-up, die richtige Technik und regelmäßige Pausen essenziell. Bei Schmerzen oder Verletzungen sollten Sie das Tanztraining unbedingt pausieren und einen Arzt aufsuchen. Wer auf seinen Körper hört und sich nicht überfordert, kann Tanzen als eine sichere und gesunde Form der Bewegung genießen.
Tanzen in der Schwangerschaft - Gut oder riskant?
Tanzen kann in der Schwangerschaft eine sanfte Möglichkeit sein, sich fit zu halten. Die rhythmischen Übungen sind ein gutes Workout, da sie Kondition und Beweglichkeit steigern und helfen, unsere Muskeln zu kräftigen. Auch auf das Baby im Mutterleib können Musik und Bewegung positive Auswirkungen haben.
Hip-Hop-Dance-Moves: Ein kurzer Überblick
Viele moderne Hip-Hop-Tanzschritte sind aus den Straßentänzen der 1970er Jahre hervorgegangen, einige reichen sogar bis in die 1960er Jahre zurück. Zahlreiche Hip-Hop-Bewegungen wurden von afrikanischen Tänzen inspiriert, aber auch Stepptanz, Swing und Modern Dance wurden mit einbezogen. Auch Modetänze wie der Locking von Choreograf Don Campbell waren Teil der Szene. Andere, wie der Robot, wurden durch den King of Pop, Michael Jackson, populär gemacht.
Einige der bekanntesten Hip-Hop-Dance-Moves
- Der Two-Step: Eine Kombination aus zwei Schritten, geeignet für eine Vielzahl von Rhythmen und Tempi.
- Der Moonwalk: Bekannt geworden durch Michael Jackson, beinhaltet das "der Schwerkraft trotzende" Zurückgleiten eines Fußes auf einmal.
- Der Dougie: Inspiriert von Doug E. Fresh, besteht aus einer seitwärts schwingenden Bewegung, bei der die Arme halb erhoben sind und gepumpt werden.
- Der Crip Walk: Ein Tanz aus Los Angeles, der komplizierte Fußarbeit und Ehrfurcht vor dem Rhythmus beinhaltet.
- Der laufende Mann: Pantomimische Darstellung des Laufens auf der Stelle, erfordert das Anheben der Beine und das Pumpen der Arme im Takt.
- Der Harlem Shake: Ein Tanz aus Harlem, New York, der eine gute Koordination erfordert und oft in verschiedenen Hip-Hop-Kombinationen eingesetzt wird.
- Popping: Das rhythmische Anspannen und Entspannen der Muskeln zum Takt der Musik.
- Locking: Eine Mischung aus Hip-Hop und Funk, bei der nach einer schnellen Tanzkombination an Ort und Stelle eingefroren wird.
- Der Roboter: Eine Tanzform, die steife Bewegungen und mechanische Choreografie beinhaltet.
- Die Welle: Eine kalifornische Bewegung, die oft in größere, komplexere Combos integriert wird und die Illusion erweckt, dass die Arme miteinander verbunden sind.
- Krumping: Eine Tanzbewegung, die in den 1990er Jahren in South Central LA entstanden ist und viele der anderen klassischen Hip-Hop-Bewegungen beinhaltet.
- Das Stanky Leg: Bekannt geworden durch den gleichnamigen Song "Stanky Leg" von GS Boyz, beinhaltet das Stillhalten eines Beins, während das andere zur Seite geschoben wird.
- Jerkin': Ein Straßentanz aus Los Angeles, der das Schwingen der Knie und Arme beinhaltet.
- Der Shmoney-Tanz: Eine Abwandlung des Two-Step, die durch Bobby Shmurda bekannt wurde und das Ausstrecken der Hüfte und das Verschränken der Arme beinhaltet.
Tipps zum Erlernen von Hip-Hop-Tanzschritten
Der beste Weg, in dieses komplexe Genre einzutauchen, ist, es mit einfachen Grundbewegungen wie dem Two-Step und dem Running Man zu beginnen. Von dort aus kannst du Elemente deines Stils einbringen und die Tanzpraxis zu deiner eigenen machen.
Manche finden es einfacher, Hip-Hop-Moves zu Hause zu üben, indem sie Online-Tutorials folgen, während andere es vorziehen, einen Mentor zu finden oder einen Kurs zu besuchen. Was auch immer du bevorzugst, achte darauf, dass du oft übst, denn Wiederholungen helfen dir, Rhythmus und Muskelgedächtnis zu entwickeln.
Der Floss Dance
Der Floss Dance gehört zu den zahlreichen Internettrends aus den USA. Kurze Zeit, nachdem der Dab Dance berühmt wurde, entwickelte sich auch der Floss Dance. Beim Floss Dance werden die Hände zu Fäusten geballt, die Hüfte in die eine Richtung und die nach unten ausgestreckten Arme in die andere Richtung bewegt. Dieser Bewegungsablauf ist zwar anfangs etwas kompliziert, aber schnell erlernt. Die Bewegung wird erst langsam und dann immer schneller durchgeführt. Erfunden hat den Floss Dance ein 15-jähriger US-Amerikaner, der den Tanz erstmals auf Instagram unter dem Namen "backpack kid" veröffentlichte. Der Tanz verbreitete sich so rasant, dass der Erfinder in viele Talkshows eingeladen wurde.
Schritt für Schritt: Wie geht der Floss Dance?
- Lassen Sie beliebige Musik im Hintergrund laufen und stellen Sie sich aufrecht hin.
- Nun gehen der linke Arm hinter den Körper und der rechte Arm vor den Bauch.
Nach einiger Zeit wird der Bewegungsablauf flüssig.
Eltern, nutzt diese vielleicht einmalige Chance: Noch nie war es so leicht, Kinder und Jugendliche für das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide zu begeistern. Grund dafür ist ein Tanz, der weltweit auf den Schulhöfen getanzt wird. Zwei Kinder stehen sich gegenüber, das eine Kind schwingt die Hüfte hin und her, die Arme bewegt es mal vor, mal hinter dem Körper. „Du musst die Arme so bewegen, wie du Zahnseide benutzt“, ist der gutgemeinte Tipp an den Freund, der noch recht unbeholfen versucht, die Bewegung nachzuahmen.
