Kickboxen ist eine Kampfsportart, die, ähnlich wie Karate oder Taekwondo, das Kämpfen mit Füßen erlaubt. Die Sportart ist nicht olympisch.
Im vergangenen Juli fanden die World Games in Birmingham, USA, statt, für den nicht-olympischen Sport das Highlight. Die World Games in Birmingham waren wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis.
Und es ist ja auch so, dass man bei den World Games Sportarten zu Gesicht bekommt, die durchaus Chancen darauf haben, in das olympische Programm aufgenommen zu werden.
Die herausragenden Ergebnisse bei den World Games sind Beleg und eine tolle Bestätigung dafür, dass der Aufwuchs der Fördermittel, die das Bundesinnenministerium zur Verfügung gestellt hat, sich ausgezahlt hat.
Insbesondere wenn ich daran denke, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern, gibt es gerade im nicht-olympischen Bereich viele Sportarten, die diese Zielgruppe ansprechen.
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Der Bundesfachverband für Kickboxen e.V. wird zum 1.
„Wir haben intensiv gearbeitet“, sagte Leistungssportdirektor Steffen Große zum Abschluss der Spitzensport-Tagung des Bundesfachverbandes für Kickboxen e.V., die am Sonntag in Balderschwang zu Ende ging.
Im Rahmen der Kadernominierung wurde von den verantwortlichen Disziplintrainern und dem Leistungssportdirektor das WAKO-Elite-Team (55 Athleten*innen) ebenso vornominiert wie das Nachwuchs-Team (NK-1), das künftig 21 Athleten*innen umfasst.
Mit dem letzten Ausbildungswochenende am 26./27. Zusätzlich entwickelte jeder Teilnehmer als Hausarbeit ein schriftliches Konzept, über die Planung und Durchführung eines kickboxspezifischen Lehrgangs.
Die Inhalte und Schwerpunkte der Hausarbeit wurden dann am letzten Ausbildungstag, in einem Kurzvortrag von ca. Alle Absolventen zeigten gute bis sehr gute Leistungen.
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Besonders positives Merkmal der Ausbildung war die gute Zusammenarbeit sowie der rege Erfahrungs- und Informationsaustausch aller Absolventen untereinander.
Im Grobkonzept ist meines Erachtens das Sportfördergesetz der Baustein, der mit am wichtigsten ist. Denn dieses Gesetz ist für alle Spitzenverbände von enormer Bedeutung, um die Planung ihrer Maßnahmen endlich auf ein langfristiges Fundament stellen zu können.
Und das schließt sowohl Spitzenverbände olympischer als auch nicht-olympischer Sportarten mit ein.
Da waren zum einen natürlich die überragenden sportlichen Leistungen des Team D World Games. Mit 47 Medaillen, davon 24 Gold, haben wir erstmals den Medaillenspiegel für uns entscheiden können.
Besonders war auch, dass wir erstmals als unter dem Dach des Team D angetreten sind, eine gemeinsame Bekleidung hatten. Das war enorm wichtig für die Identifikation.
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Und was die Kolleginnen und Kollegen auf den Social Media Kanälen veranstaltet haben, war extrem gut. Dafür habe ich auch von den Verbänden sehr viel positives Feedback bekommen.
Wir sprechen ja derzeit viel über eine mögliche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele, irgendwann in der Zeit nach 2034. Dafür haben wir eine Strategie erstellt, in der auch andere Sportgroßveranstaltungen eine Rolle spielen, um einerseits zu zeigen, dass Deutschland das kann.
Und um andererseits auch die Begeisterung in der Bevölkerung zu wecken. Sich um die Austragung der World Games 2029 zu bewerben, macht durchaus Sinn und ist Teil unserer Überlegungen.
Er ist definitiv auf einem guten Weg.
Aber klar ist auch, dass noch viel zu tun ist, um den Stellenwert des nicht-olympischen Sports weiter zu stärken.
Die zweite Leistungssportkonferenz wurde nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Bundesfachverbandes, Oliver Hahl, und des Leistungssportdirektors/Cheftrainers, Steffen Große, mit dem Impulsreferat zur Problematik der spezifischen Taktikausbildung im Ringen vom Fachgruppenleiter Ringen am Institut für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) Leipzig, Dr.
Konnte das Leistungsniveau in einigen Disziplinbereichen der Elite ausgebaut werden, so sind im Nachwuchsbereich im internationalen Maßstab zum Teil noch größere Leistungsrückstände zu verzeichnen.
Allein ca. Michael John, Vizepräsident der Interessensgemeinschaft der Nichtolympischen Verbände, erläuterte den Anwesenden nochmals grundlegende Zusammenhänge in der Sportförderung seitens des DOSB/BMI.
So gab Kai Wuttke, Umweltbeauftragter der WAKO Deutschland, einen fundierten Überblick zum Umwelt- & Nachhaltigkeitskonzept der WAKO Deutschland.
Das Projekt zur Erstellung einer neuen Homepage des Bundesfachverbandes, beschlossen auf der letzten Mitgliederversammlung im März dieses Jahres, wurde als Team-Arbeit unter Mitwirkung von Timo Herzberg, Adil Triqui, Thomas Neubert und Jimmy Iwinski im Entwurf vorgestellt.
Der Funktionstrainer Aus- und Fortbildung, Jimmy Iwinski, integrierte die aktuell laufende Ausbildung zum Trainer B Leistungssport in die Leistungssportkonferenz und nahm mit den 7 Lizenzanwärtern an der Veranstaltung teil.
Im Point-Fighting konnten wir 5 Finalplätze (von 6 möglichen) und im Leichtkontakt 3 Finalplätze (von 4 möglichen) für die Teilnahme an den European Games 2023 erringen.
Eine turbulente Woche geht zu Ende. Das deutsche Herren-Team belegt hinter England noch einen 2. Platz und die Damen holen noch einmal Bronze im Teamfight.
Sandro Peters, PF - TKO gegen Irland! Europameister!
Über die ersten zwei Runden erarbeitete sich die Serbin einen Zwei-Punkte-Vorsprung. Die dritte Runde war dann Silas Runde, sie unterband die Aktion ihrer Gegnerin und konnte die entscheidenden Punkte für sich verbuchen.
Damit nahm sie Revanche für die Niederlage bei den World Games und holte den ersten Euromeistertitel in K1 Style bei der Elite für Deutschland!
Peter Zaar, LC -94 kg muste sich im Finale gegen die Türkei geschlagen geben. Dilara Tunc wird ebenfalls Vize-Europameisterin im PF gegen Italien.
In einem auf Augenhöhe geführten Kampf unterlag Ahmed Rmadan, LC -74 kg gegen Griechenland. PF: Asena Arslan verliert knapp gegen Italien. Bronze!
Sandro Peters gewinnt gegen England und zieht ins Finale ein. Kiara Mager verliert. Bronze! Dilara Tunc gewinnt. Finaleinzug!
Anders sieht es beim Trampolinturnen aus: Für Männer und Frauen gibt es bei Olympia jeweils einen Wettbewerb.
Das Speedskating ist noch nicht olympisch.
Sumo ist eine ursprünglich aus Japan stammende Form des Ringkampfs. Die Sportart ist nicht olympisch.
Seit 2001 werden allerdings jährlich Weltmeisterschaften für Frauen organisiert.
Wakeborden wurde 2011 vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) auf die "Short List" für die Olympischen Spiele 2020 aufgenommen.
Die Sportart Beachhandball leitet sich vom Handball ab - der bekannterweise olympisch ist. Die Sportart steht bereits im Programm der Olympischen Jugendspiele.
Speedskater rollen bei den World Games in Polen um die Wette.
Allein in den Vereinigten Staaten haben in diesem Jahr rund 111 Millionen Menschen den Super Bowl im Fernsehen geschaut. Erst im Dezember 2013 hatte das IOC American Football als Sportart anerkannt.
Für den Verband ist es also noch ein weiter Weg bis zu den Olympischen Spielen.
Ultimate Frisbee ist ein weitgehend berührungsloser Mannschaftssport, der zu den Flying-Disc-Sportarten zählt. Das IOC hat die World Flying Disc Federation (WFDF) vor wenigen Jahren anerkannt.
Auch Wasserski gehört nicht zum Programm bei den Olympischen Spielen.
Die Athleten beweisen während der World Games in Breslau, dass sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen gehen.
Für den IOC ist die Auswahl der Sportarten für Olympia hingegen ein schwieriger Spagat. Einige schaffen es ins Programm, andere nicht.
Eine Nummer kleiner ist es bei Tatjana Obermeier. Die 31-jährige Erdingerin, die als Kickboxerin schon viele Titel gesammelt hat, steigt ebenfalls nur noch als Boxerin in den Ring.
Während Zachenhuber vom WM-Titel träumt, ist Obermeiers großer Traum die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.
Obermeier war eine der besten deutschen Kickboxerinnen und auch international eine Hausnummer.
„Vor drei Jahren habe ich mich parallel in der Boxabteilung des TSV 1860 München angemeldet, habe dort ein- bis zweimal die Woche trainiert und es als Ergänzung gesehen“, erzählt sie.
