Du willst dich sportlich herausfordern und etwas Neues ausprobieren? Dann fange mit Kampfsport an! Diese Sportart bietet nicht nur zahlreiche Vorteile für deine körperliche Fitness, sondern auch für deine mentale Gesundheit. Im Artikel zeigen wir dir, wie du am besten mit Kampfsport anfangen kannst und was du bei der Wahl deiner Kampfsportart und deines Trainingsorts beachten solltest.
Die Vielfalt der Kampfsportarten
Zuerst solltest du dir überlegen, mit welcher Kampfsportart du anfangen willst. Es gibt eine Vielzahl an mehr oder weniger etablierten Kampfsportarten in Deutschland. Die Wahl des richtigen Kampfsports oder der richtigen Kampfkünste hängt von verschiedenen Faktoren ab: deinen persönlichen Zielen, körperlichen Fähigkeiten und Vorlieben.
Im Kampfsport stehen in der Regel Zweikämpfe im Fokus von Wettbewerben. Im Gegensatz dazu legt eine Kampfkunst den Fokus auf die strikte Einhaltung von Traditionen, Techniken und Etikette sowie das korrekte Verhalten innerhalb des Studios.
Beliebte Kampfsportarten im Überblick
- Mixed Martial Arts (MMA): Vereint Elemente aus allen Kampfsportarten und ist die Königsdisziplin des Vollkontakts. Das Training bringt dich in jedem Fall an deine physischen Grenzen. MMA erfordert ein hohes Maß an körperlicher Fitness, Koordination und Durchhaltevermögen.
- Grappling: Eine Kampfsportart ohne Schlag- und Tritttechniken, die sich auf den Bodenkampf und das Halten oder Würgen des Gegners oder der Gegnerin konzentriert. Grappling erfordert eine gute Körperbeherrschung, Kraft und Ausdauer. Es kann aber auch eine sehr effektive Form der Selbstverteidigung sein, da es dem Kämpfer oder der Kämpferin ermöglicht, einen größeren oder stärkeren Gegenüber zu besiegen. Darüber hinaus ist Grappling herausfordernd, da es strategisches Denken und schnelle Entscheidungen erfordert.
- Brazilian Jiu-Jitsu: Ähnelt dem Grappling in seiner Form.
- Thaiboxen oder Kickboxen: Eine Kampfkunst, die Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai und Taekwondo vereint und im Stand stattfindet. Schlag- und Tritt- und Knietechniken gehören zum Standardrepertoire.
- Boxen: Der klassische Zweikampfsport im Ring mit den Fäusten. Es ist eine der ältesten und bekanntesten Kampfsportarten und erfordert eine hohe körperliche Fitness und mentale Stärke. Technisch und konditionell ist diese Kampfsportart sehr anspruchsvoll.
- Ringen: Gehört zu den ältesten olympischen Sportarten und du brauchst körperliche Stärke, Schnelligkeit und taktisches Geschick. Du nutzt keine weiteren Hilfsmittel, sondern vor allem Techniken wie Würfe, Haltegriffe und Beinangriffe.
- Taekwondo: Eine Kampfsportart, die ursprünglich aus Korea kommt und bei der du viele schnelle und kraftvolle Tritte nutzt. Du kannst es sowohl als Sport als auch als Selbstverteidigungskunst praktizieren.
- Karate: Eine japanische Kampfsportart, die heute weltweit praktiziert wird. Du nutzt schnelle und kraftvolle Techniken, wie zum Beispiel Schläge, Tritte, Blockaden und Stöße. Karate ist für jedes Alter geeignet.
- Judo: Eine japanische Kampfsportart und wird ebenso als olympische Sportart ausgeübt. Judo ist bekannt für seine Würfe und Bodentechniken.
Kampfsport ohne Vorerfahrung beginnen
Du kannst, wie fast jede andere Sportart, Kampfsport ohne Vorerfahrung anfangen. In einem guten Gym wird das Training zwischen Anfänger:innen und Fortgeschrittenen differenziert. Anfänger:innenkurse sind methodisch aufgebaut und die Techniken werden von Grund auf vermittelt.
Das Training ist konditionell sehr anspruchsvoll und Konditionseinheiten sind in der Regel fester Bestandteil der Trainingseinheiten. Bevor du mit dem Kampfsporttraining anfängst, ist es ratsam, eine gewisse Grundlagenausdauer aufzubauen (beispielsweise durch regelmäßiges Joggen).
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Das Alter spielt keine Rolle
Viele fangen als Kinder an, bestimmte Sportarten zu praktizieren. Aber es ist nie zu spät, eine Kampfsportart oder Kampfkunst zu lernen - egal, wie alt du bist. Du solltest ab einem gewissen Alter darauf achten, zu Beginn nichts zu überstürzen. So vermeidest du Zerrungen, Überdehnungen und andere Verletzungen.
Probetraining und Studioauswahl
In den meisten Studios für Kampfkünste oder Kampfsport kannst du ein kostenloses Probetraining durchführen - so hast du die Möglichkeit, dir in mehreren Trainingseinheiten ein Bild vom Gym zu machen. Bei der Auswahl des passenden Studios solltest du zuerst darauf achten, ob das angeboten wird, was du suchst. Weiterhin ist es wichtig, dass dir die Kampfsportart Spaß macht. Das Probetraining hilft dir, dich selbst vom jeweiligen Kampfsportstudio zu überzeugen.
Mit einer Urban Sports Club Mitgliedschaft kannst du beispielsweise auch ganz einfach verschiedene Kampfsportanbieter ausprobieren - und das mit nur einer Mitgliedschaft! So hast du ein Probetraining in jeder Kampfsportart, die du lernen möchtest. Mit der Mitgliedschaft kannst du zusätzlich noch weitere Sportarten entdecken.
Kickboxen lernen: Worauf es ankommt
Gute Trainer wissen, dass Anfänger, Fortgeschrittene und Wettkämpfer unterschiedliche Trainingsinhalte benötigen, um schnelle Fortschritte zu machen. Als Anfänger hilft es dir wenig, wenn du direkt mit einem Weltmeister oder aktiven Wettkämpfer trainieren sollst! Trainiere nach deinem Leistungsstand und deinen Bedürfnissen, ohne überfordert zu werden.
Durch ein großes Trainingsangebot sind die Einheiten nicht überfüllt und die Trainer haben mehr Zeit, um nach dir zu schauen und dich individuell zu betreuen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es kaum möglich ist, immer am selben Tag, zur selben Zeit zu trainieren. Wenige Trainingsmöglichkeiten werden schnell zu Ausreden, warum man nicht ins Training geht. Das kann dir bei uns nicht passieren.
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Damit du deine Ziele noch einfacher erreichen kannst, gibt es von Montag bis Freitag und am Sonntag zusätzlich angeleitetes Fitness-Training. Wer Kickboxen betreibt, um fit zu bleiben, möchte nicht immer Sparring machen.
Wir sind kein riesiger anonymer Club oder Verein, sondern ein familiär geführtes Gym. Wir kennen jedes unserer Mitglieder beim Namen. Geschlecht, kultureller Hintergrund, Nationalität, Bildungsstand oder Beruf spielen keine Rolle. Bei uns ist jede/r Anfänger willkommen und wird entsprechend gefördert!
Bei uns gibt es weder Aufpreise für mehrmaliges Training die Woche, noch versteckte Verwaltungs-, Zusatz- oder Verbandsgebühren. Du kannst ohne Aufpreis oder versteckte Zusatzgebühren an allen angebotenen Trainingseinheiten im Kickboxen (in Deiner jeweiligen Leistungsstufe) und am Functional Training teilnehmen.
Bei uns kann jede/r nach seinen Zielen trainieren, deshalb muss bei uns niemand an Wettkämpfen teilnehmen oder wird dazu gedrängt. Wenn du aber doch an Wettkämpfen teilnehmen möchtest, bist du bei uns genau richtig! Durch unsere jahrelange Wettkampf-Erfahrung können wir dich optimal auf diese Herausforderung vorbereiten!
Für die Wettkampfvorbereitung bieten wir zusätzlich zum regulären Training spezielle Trainingseinheiten unter individueller Betreuung.
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Boxen: Grundlagen und Techniken
Boxen ist ein Kampfsport bei der sich zwei Kämpfer unter Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Was den Kampfsport so besonders macht, man lernt, dass der 1. Denn oftmals zählt für uns der 1. gehen. Also ganz egal ob ihr Anfänger, Hobbysportler oder Profis seid, ob ihr Vollkontakt wollt oder nicht. auch das Boxen und Kickboxen. Partnerübungen, Übungen am Boxsack und Pratzentraining.
Boxer sind bekannt für Ihre aussergewöhnliche Fitness und gelten als exzellente Athleten. Profisportler aus anderen Sportarten, wie bspw. Ihre Kraft, Koordination, Fitness und mentale Stärke zu steigern.
Probetraining: Was du wissen musst
- Wie viel kostet die Probestunde? Die erste Probestunde ist völlig kostenlos!
- Muss ich zur ersten Trainingseinheit etwas mitbringen? Für die erste Trainingseinheit reicht bequeme Sportkleidung aus, die du normalerweise trägst.
- Wie geht es nach dem Probetraining weiter? Nach dem Probetraining wird unser Berater-Team telefonisch Kontakt mit dir aufnehmen. Hier stehen wir dir gerne zur Verfügung, um all deine Fragen zu beantworten und die nächsten Schritte zu besprechen.
Wenn du dich für unser Fitness Kickbox-Programm anmelden möchtest, sind wir jederzeit bereit, dir bei der Anmeldung zu helfen und dir alle Einzelheiten zum Trainingsplan sowie den Mitgliedschaftsoptionen zu erläutern.
Wir empfehlen, mindestens einmal pro Woche zu trainieren, um kontinuierliche Fortschritte zu erzielen.
Die Vorteile des Boxtrainings
Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer - das ist Boxen. Wer den Sport lernen möchte, trainiert sowohl die körperliche als auch mentale Stärke. Ein perfekter Mix, oder?
- Kalorien verbrennen: Durch das Boxtraining verbrennen Sie so viele Kalorien wie bei kaum einer anderen Sportart. Weil Sie Muskeln aufbauen und die verbrennen ca. dreimal so viele Kalorien wie beispielsweise Fettmasse.
- Körperliche Fitness verbessern: Das Boxen gilt als eines der besten Workouts, um in Form zu kommen.
- Stress abbauen: Boxen hilft dabei, Stress abzubauen und die Strapazen des Alltags zu vergessen. Einerseits, indem Sie sich auf das Training und den Boxsack konzentrieren und so die Sorgen und Ängste loslassen.
- Selbstverteidigung erlernen: Boxen kann Ihnen dabei helfen, sich in gefährlichen Situationen zu verteidigen.
- Teamgeist fördern: Boxen ist zwar ein individueller Sport, aber es gibt auch viele Möglichkeiten, um in der Gruppe zu trainieren. Wenn Sie sich einem Boxclub anschließen, treffen Sie Gleichgesinnte oder trainieren im Freundeskreis.
- Spaß haben: Last but not least - Boxen macht einfach Spaß!
Grundlagen der Boxtechnik
Wer denkt, dass Boxen nur aus Schlagen besteht, der irrt gewaltig. Eine gute Beinarbeit und ein sicherer Stand sind enorm wichtig, um mit dem ganzen Körper und aller Kraft zu boxen.
Grundsätzlich gibt es zwei Auslagen: Bei der Linksauslage steht der linke Fuß und damit die linke Körperhälfte vorn. Bei der Rechtsauslage ist es genau andersherum. Viele Menschen, die mit dem Boxen anfangen, nutzen die dominante Hand als Hilfe, um herauszufinden, in welcher Auslage sie trainieren sollten.
Stehen Sie in aufrechter, aber entspannter Position. Stellen Sie den vorderen Fuß etwa einen halben Schritt nach vorne. Die Zehen zeigen leicht nach innen. Die Knie sind leicht gebeugt. Halten Sie die Fäuste in einer geballten Position in der Nähe des Kinns.
Bekannte Schlagtechniken
- Jab: Ein schneller, gerader Schlag mit der Führungshand.
- Hook: Ein kurzer, seitlicher Schlag, den Sie mit dem ganzen Körper ausführen, um das Ziel seitlich zu treffen.
- Uppercut: Hier schlagen Sie aufwärtsgerichtet. Der Schlag soll das Ziel von unten treffen, etwa auf der Kinnlinie.
- Knockout (KO): Ein Schlag, der die Konkurrenz zu Boden schickt.
- Parry: Hier fangen Sie die Schläge der Gegenseite ab bzw.
Das Boxtraining: Ein umfassendes Workout
Das Boxtraining ist sehr anspruchsvoll und erfordert eine Kombination aus Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Technik.
Übungen für das Boxtraining
- Krafttraining: Mit regelmäßigem Krafttraining verbessern Sie Ihre körperliche Stärke.
- Cardio-Training: Beim Cardio-Training verbessern Sie Ihre Kondition und Schnelligkeit.
- Seilspringen: Eine der besten Übungen, um die Ausdauer und das Gleichgewicht zu verbessern.
- Schattenboxen: Hilft dabei, die Technik und Beweglichkeit zu verbessern.
- Sandsacktraining: Hilft dabei, Kraft und Schnelligkeit zu trainieren.
- Sparring: Eine der besten Möglichkeiten, um die eigene Technik und Taktik zu verbessern.
- Dehnübungen: Wichtig, um die Muskeln zu entspannen und Verletzungen zu vermeiden.
Die richtige Ausrüstung für das Boxtraining
Sie möchten mit dem Boxtraining beginnen? Dann sollten Sie sich die Grundausrüstung zulegen.
Grundausstattung für Boxer
- Boxhandschuhe: Boxhandschuhe sind das wichtigste Ausrüstungsstück im Boxen. Sie schützen sowohl Ihre Hände als auch Ihren Gegenüber vor Verletzungen durch harte Schläge.
- Bandagen: Bandagen dienen dazu, Ihre Handgelenke und Knöchel zu stabilisieren und so vor Verletzungen zu schützen.
- Mundschutz: Ein Mundschutz ist wichtig, um Zähne und Kiefer vor Schlägen zu schützen.
- Boxsack: Ein Boxsack hilft dabei, Ihre Schlagkraft, Technik und Ausdauer zu verbessern.
- Bekleidung: Bequeme und atmungsaktive Sportbekleidung ist beim Boxen wichtig.
- Schutzausrüstung: Bei Wettkämpfen oder intensiven Sparring-Einheiten ist es wichtig, Schutzausrüstung zu tragen, um Verletzungen zu vermeiden.
Ernährung für Boxer
Die Ernährung beim Boxen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Gewichtsklasse, Trainingsintensität und individuellen Vorlieben. Achten Sie auf eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung. So unterstützen Sie Ihre körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Es lohnt sich, den Rat von Fachleuten einzuholen.
Empfehlungen für die Ernährung
- Komplexe Kohlenhydrate: Aus Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Sie sind eine wichtige Energiequelle für den Körper.
- Protein: Wichtig für die Reparatur und den Aufbau von Muskelgewebe.
- Gesunde Fette: Wichtig für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen. Wir empfehlen ungesättigte Fette aus Nüssen, Samen, Avocados und Fisch.
- Ausreichend Flüssigkeit: Beim Schwitzen verlieren wir viel Flüssigkeit. Versorgen Sie Ihren Körper deshalb immer mit ausreichend Getränken, gerade bei anstrengenden Trainingseinheiten und bei Wettkämpfen.
Boxen vs. Kickboxen
Es gibt kein generelles “besser” zwischen Boxen und Kickboxen, da beide Sportarten unterschiedliche Techniken und Fähigkeiten erfordern und sich auf verschiedene Aspekte des Kampfsports fokussieren. Boxen konzentriert sich auf den Gebrauch der Hände. Beim Kickboxen setzen Sie sowohl die Hände als auch die Beine ein.
Häufige Fragen zum Boxen
- Welche Sportkleidung benötige ich? Für die Grundtechniken benötigen Sie lediglich bequeme Sportkleidung. Sobald Sie Schläge aktiv und mit Widerstand trainieren, empfehlen wir Boxhandschuhe sowie einen Boxsack.
- Kann ich mir das Boxen selbst beibringen? Es ist nicht empfehlenswert, sich das Boxen selbst beizubringen, da es eine anspruchsvolle Sportart ist. Nur mit der korrekten Technik vermeiden Sie Verletzungen und holen das Beste aus dem Training heraus.
- Gibt es eine Altersgrenze? Für Sport ist es nie zu spät. Wenn Sie in Ihrer Freizeit boxen, gibt es keine Altersgrenze. Ob Sie also mit 30 oder 60 das Boxen lernen, spielt keine Rolle. Bei Wettkämpfen und im professionellen Bereich gibt es Altersgrenzen. Boxlizenzen erhalten Sie im Alter von 13 bis 39 Jahren. Wer darüber hinaus professionell boxen möchte, muss seine erste Amateur-Lizenz vor dem 34.
Kampfsport für jedes Alter
"Kampfsport ist nur was für junge Menschen!" Diese Aussage ist völliger Quatsch. Denn das Alter spielt bei Sport nie eine Rolle.
Vorteile von Kampfsport
- Verbesserte Kondition: Signifikant beim Kampfsporttraining sind die intensiven Intervalleinheiten, d.h. Das hat zur Folge, daß deine Herzfrequenz ziemlich nach oben geht und der Puls in den Pausen wieder sinkt. In einem Kampfsporttraining verbrennst du i.d.R.
- Stabilität und Kraft: Durch die Kampfsporttechniken werden die Muskeln miteinander vernetzt trainiert und es entsteht dadurch eine solide Stabilität deines Haltungsapparates. Durch das intensive Training fallen dir deshalb auch Alltagsbewegungen, wie z.B. Treppensteigen, viel leichter, weil dein Puls längst nicht mehr so steigt wie ohne Training. Auch Fitnessboxen lässt dich fitter werden.
- Selbstvertrauen: Durch Kampfsport bekommst du enormes Selbstvertrauen. Du erfährst, welche Fähigkeiten in dir stecken und fängst an, an dich zu glauben. Dadurch steigert sich dann dein Selbstvertrauen. Du weißt, was in dir steckt! Automatisch wird sich dies dann auch auf andere Lebensbereiche übertragen und du wirst anfangen, dir dann plötzlich mehr zuzutrauen. Was auch positiv ist: Du lernst, dich richtig einzuschätzen und gewinnst dadurch ein gesundes Selbstvertrauen. Somit hast du gute Chancen, dich reell einzuschätzen und läufst nicht Gefahr, dich zu überschätzen.
- Trainingsgemeinschaft: Die Trainingsgemeinschaft in den Kampfsportschulen ist im Normalfall sehr gut. Die Schläge, Tritte und Hebel werden kontrolliert angewendet, jeder hilft jedem und die Stärkeren trainieren mit den Schwächeren. Das respektvolle harte Körpertraining schweißt zudem auch ziemlich zusammen, denn man schenkt sich gegenseitig großes Vertrauen. Nicht zu verachten ist das große Netzwerk, das sich beim Kampfsporttraining bildet.
- Umgang mit Ängsten: Oftmals sind Menschen von Ängsten geplagt. Menschen, die Kampfsport wettkampfmäßig betreiben, kommen oft an den Punkt, dass sie ihre Angst überwinden müssen, gegen z.B. stärkere Gegner anzutreten. All dies wird aber sehr oft mit Unsicherheit verwechselt. Unsicherheiten sind mentaler Natur. Deshalb spielt mentale Stärke beim Wettkampfsport eine sehr große Rolle. Mindestens 70 - 80 % des Anteils an einem Sieg ist mentale Stärke bzw. Ein guter Trainer kann dich in diesem Bereich enorm nach vorne bringen. Erfahrene Wettkämpfer haben eine enorme mentale Stärke.
Tipps für den Einstieg
- Vorgespräch führen: Wenn du im Verein oder in einer Kampfsportschule trainieren möchtest, ist es sinnvoll, sich vorher dort bei einem Verantwortlichen anzumelden und mit diesem ein Vorgespräch über deine Ziele zu führen. Es macht aus Sinn, auf evtl.
- Bereitschaft mitbringen: Wenn du mit Kampfsport anfangen möchtest, dann solltest du jedoch die Bereitschaft mitbringen, fitter werden zu wollen. Und auch die Bereitschaft, dafür reichlich Schweiß aufzubringen.
- Pausen einlegen: Es ist zu empfehlen, dass du selbst lieber eine kurze Pause einlegst, wenn du nicht mehr kannst, anstatt über dein körperliches Limit zu gehen.
Das richtige Alter für Kampfsport
- Kinder: Für Kampfsportler, die leistungsmäßig Wettkampf betreiben, zahlt es sich auf jeden Fall aus, schon als Kind mit Kampfsport zu beginnen. Wenn Kinder z.B.
- 20 Jahre: Wenn du ca. 20 Jahre alt bist, kannst du locker mit Kampfsport anfangen. Wenn du Wettkampf betreiben möchtest, ist es von Vorteil, wenn du schon vorher viel Sport gemacht hast und bereit bist, viel zu trainieren.
- 30 Jahre: Wusstest du, dass du ab dem 30. Hier ist Kampfsport geradezu perfekt. Für den Wettkampfsport bist du auch nicht zu alt, denn es gibt mittlerweile bei vielen Kampfsportarten Veteranenklassen 30 Jahre plus.
- Mittleres Alter: Gerade im mittleren Alter ist Kampfsport ideal, um dich von innen heraus zu stärken.
- 50 Jahre und älter: Es gibt viele Menschen, die noch mit 50 Jahren oder älter mit Kampfsport anfangen. Oftmals erkennen Menschen die älter sind, dass sie viel mehr Power haben, als sie ursprünglich gedacht haben. Das gibt dir unheimlich viel Kraft und überträgt sich auch auf deinen Lebensstil.
Die Wahl der richtigen Kampfsportart
Die Kampfsportart ist für Anfänger egal. Wichtig ist vielmehr die Trainingsumgebung, also die Schule, die Trainer und die Menschen, die dort trainieren. Kampfsportarten haben unterschiedliche Schwerpunkte. Es gibt Kampfsportarten, in denen es z.B. Deshalb ist es am besten, mal in dich zu gehen und zu zu schauen, was du meinst, was dir wohl am ehesten liegt. Wenn du z.B. Es gibt auch Kampfsportarten wie z.B.
Im erweiterten Sinne zählen Selbstverteidigungssysteme wie z.B. Krav Maga oder Ju Jutsu auch zu Kampfsportarten hinzu, weil sie auch Kampfsportelemente beinhalten. Jedoch gibt es bei der reinen Selbstverteidigung wie z.B.
Benötigtes Equipment
Wenn du mit Kampfsport beginnst, benötigst du für die Probetrainings zunächst kein Equipment. Es gibt Kampfsportarten mit „GI“, dem sog. Anzug. Beim Boxen musst du dir hingegen Boxhandschuhe kaufen. Welches Equipment du genau benötigst, kann dir dann dein Trainer vor Ort genau sagen.
Fazit
Zu alt Du bist immer nur so alt, wie du dich fühlst. Für Kampfsport bist du nie zu alt. Gerade wenn du dich „zu dick“ empfindest, solltest du Kampfsport ausüben. Beim Kampfsport wird in Gewichtsklassen unterteilt. Du findest immer jemanden, mit dem du trainieren kannst. Durch regelmäßiges Training baust du Muskeln auf und somit wirst du automatisch kräftiger und muskulöser werden.
Das Schöne ist, jeder kann mit der Konstitution „arbeiten“ die man hat. Vorkenntnisse sind überhaupt nicht erforderlich. Alles, was du benötigst, bekommst du als Anfänger im Training vermittelt.
In den ein oder anderen Vereinen und Schulen gibt es spezielle Anfängerklassen, die man besuchen sollte. Am besten ist, du fragst direkt in der Schule nach, in der du trainieren möchtest. Dort bekommst du alles erklärt.
Beim Thema Beiträge gibt es einige Unterschiede. Wenn es einen Verein in deiner Nähe gibt, dann sind die Beiträge etwas günstiger als in einer professionellen Kampfsportschule. Selbstbewusstsein durch Kampfsport, Selbstvertrauen, Gesundheit und ein super Lebensgefühl kannst du nicht genug bekommen.
