Karate Tiger 5: König der Kickboxer – Besetzung und Handlung

Karate Tiger 5 - König der Kickboxer ist ein unterhaltsames Relikt seiner Zeit mit den üblichen Stärken und Schwächen damaliger Genreproduktionen sowie starken Kampfszenen und zwei gut aufgelegten Hauptdarstellern.

Handlung

Jakes Bruder Sean gewinnt die Kickboxing Championship Thailands. Kurz darauf wird er auf offener Straße von dem Verlierer Khan brutal ermordet. Damals war Jake 14 Jahre alt, jetzt, 10 Jahre später, ist er einer der besten Undercover-Agenten in New York.

Jake erhält von Interpol den Auftrag, in Bangkok eine illegale Filmproduktion aufzuspüren, die bei Kampfszenen Menschen real sterben läßt. Jake lernt den Produzenten der "Todesfilme" kennen und erhält die Chance, mitzuspielen.

Gleich bei der ersten Kampfszene steht er Khan, dem Mörder seines Bruders, Auge in Auge gegenüber. Es wird ein Kampf auf Leben und Tod.

Besetzung

Werbetechnisch lebt King of the Kickboxers in erster Linie von der in B-Movie Fankreisen herrschenden Strahlkraft seiner Zugpferde Loren Avedon und Billy Blanks. Klar ist, mit einem Oscar wird es wohl für beide auch im nächsten Leben nichts mehr werden, den Anforderungen einen unterhaltsamen B-Movie Actioner zu tragen, können sie allerdings ohne Probleme vollumfänglich gerecht werden.

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  • Loren Avedon als Jake Donahue
  • Billy Blanks als Khan
  • Keith Cooke
  • Jerry Trimble
  • Richard Jaeckel als Capt. O' Day
  • Don Stroud
  • Sherrie Rose
  • William Long Jr.
  • Vincent Lyn
  • David Michael Sterling
  • Ong Soo Han
  • Bruce Fontaine
  • Patrick Shuck
  • John Kay
  • Michael Depasquale Jr.
  • Dean Harrington

Hintergründe

Seine wohl bekanntesten Rollen spielte er als kampferprobter Titelheld in drei unterschiedlichen Vertretern der No Retreat, no Surrender Reihe, welche in Deutschland unter den folgenden Titeln vermarktet wurden: Karate Tiger 2 - Raging Thunder (1986); Kick-Boxer 2 - Blood Brothers (1989) und der mir vorliegende, über weite Strecken unterhaltsame Karate Tiger 5 - König der Kick-Boxer (1990), der Genrefans solides Fratzengeballere für zwischendurch bietet.

Auf dem Regiestuhl nahm wie schon im direkten Vorgänger Lucas Lowe Platz, während Drehbuchautor Keith W. Strandberg dieses Mal eine nicht ganz so alltägliche Geschichte lieferte, welche selbstverständlich, wie sollte es auch anders sein, mit spartenüblichen, klischeehaften Subplots erweitert wurde.

Am 18. Oktober 2019 war es dann soweit: Shamrock Media beglückte endlich auch den deutschen Markt mit einer offiziellen Uncut Version in hervorragender HD Qualität.

Weitere Informationen

Die trashige, morbide Filmmafia Snuff Thematik bringt tatsächlich so etwas wie frischen Wind in das teilweise ein bisschen ausgelutscht wirkende No Retreat, no Surrender Franchise und konnte zumindest bei mir den wahrgenommenen Unterhaltungswert spürbar anheben, obgleich in Filmmitte die interessante Haupthandlung durch tiefes greifen in die Klischeemottenkiste zu sehr in den Hintergrund gerückt wird.

Nichtsdestotrotz sorgt der überwiegende Anteil des B-Action Streifens mit zahlreichen, geschickt verteilten sowie gefällig choreographierten Martial-Arts Kämpfen für mächtig Laune und die flott inszenierten Fights werden durch einen heroisch stimmungsvollen Soundtrack mit vereinzelt angebrachten, blutigen Gewaltspitzen passend unterstrichen.

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Die technische Wertigkeit der realisierten Actionmomente ist gemäß B-Movie Anspruchsdenken Anno 1990 als gelungen zu betiteln und kann sich auch heute in Anbetracht des stolzen Filmalters noch ohne wenn und aber sehen lassen, obgleich der Film natürlich nicht mehr ganz mit aktuellen Genrereferenzen wie beispielsweise The Raid mithalten kann.

Nebenbei bietet King of the Kickboxers motivierende Trainingssequenzen in bester Rocky Manier, die dank ungewöhnlichen Übungsinhalten mit emotionsgeladener Visualisierung gut zu unterhalten wissen.

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