Im Judo ist die Prüfung zum Erreichen des nächsten Gürtelgrades ein wichtiger Schritt. Die Anforderungen an die Prüflinge steigen mit jedem Gürtelgrad. Im eigenen Dojo fanden am 22.12.23 die Prüfungen zum Gelbgurt bzw. Braungurt (1. Kyu) statt.
So dürfen künftig Jule Rüschenschmidt, Jenny Klein und Lea Konert den Braungurt (1. Kyu) tragen.
Die Kyu-Grade im Judo
Seit Januar 2024 gibt es Seitens des Deutschen Judo-Bundes eine neue Grundsatz- und Verfahrensordnung für Kyu-Grade. Das Judo Grundprogramm wird mit den Kyustufen vom 7. Kyu bis zum 4. Kyu vermittelt. Das Judo Erweiterungsprogramm wird mit den Kyustufen vom 3. Kyu bis zum 1. Kyu gelehrt.
8. Kyu (weiß-gelb)
Für den 8. Kyu (weiß-gelb) gilt der Leitspruch „Der erste Schritt zum schwarzen Gürtel“. Hier wird ausschließlich das Grundverständnis von und über Judo abverlangt. Dazu gehören die Judowerte, Fallen zur Seite und nach Hinten sowie zwei Haltegrifftechniken beherrschen. Ebenso im Judo-Standkampf sollen sich die Kämpfenden kontrolliert werfen.
7. Kyu (Gelbgurt)
Für den 7.Kyu (Gelbgurt) stehen „Fallen, Werfen und Halten“ im Vordergrund. Die Anforderungen für den gelben Gürtel sind etwas umfangreicher. Die Gürtelanwärter müssen neben der Fallschule 3 verschiedene Würfe zeigen. Sie können einen der Würfe mit anschließendem Haltegriff zeigen und kennen vier verschiedene Haltegriffe. Auch zwei Haltegriffwechsel gehören zum gelben Prüfungsprogramm. Bei Wurftechniken ist besonders zu beachten, dass nach beiden Seiten geworfen wird.
Lesen Sie auch: Ablauf Karate Prüfung
So zeigten Etienne Ian Hartkopf, Marlene Seeland, Kostja Joel West, Carlo Siwon, Mats Bettac, Henri Häßlich, Frederik Meyer, Henry Oberkönig, Mateo Bledowski, Joel Osthues, Leontina Mecanovci, Finja Falkenhahn und Lucas Liam Zinke, dass sie werfen können sowie erste Fall- und Bodentechniken beherrschen.
In der Jugendgruppe haben mit Erfolg bestanden: Sofia Drana und Timofey Drangi (beide 7.Kyu), Marie Hofmann und Justus Greulich (beide 7.Kyu).
6. Kyu (Gelb-Orangegurt)
Der 6. Kyu (Gelb-Orangegurt) steht unter dem Motto „Vertiefung und Variationen des Fallen, Werfen und Halten.
Phil Colling Karl bestand die Prüfung zum 6. Kyu.
5. Kyu (Orangegurt)
Für den 5.Kyu (Orangegurt) ist Dynamik und Festigung von Wurftechniken erforderlich. Elena-Beuchel, Hanna Steinam , Joris Dießelberg und Hanna Merk haben die Prüfung zum 5. Kyu bestanden.
Lesen Sie auch: Entwicklung der Karate Kata
4. Kyu
Pia Zettelmeier bestand die Prüfung zum 4. Kyu.
Vorbereitung auf höhere Kyu-Grade
Ab dem 3. Kyu angekommen, ist man schon mindestens 3 Jahre dabei.
Für den 5. Kyu muss man mindestens 8 Jahre alt sein, um teilzunehmen.
Das mit dem 3. Kyu dem Partner abverlangt wird.
Die bisher erlernten Techniken müssen selbstverständlich beherrscht werden.
Lesen Sie auch: Gürtelgrade im Kampfsport
Mit diesen Vorkenntnissen ist das Prüfungsprogramm zum 1. Kyu aufgebaut.
Prinzip jeder Prüfung:
- Einen Wurf zur Hauptseite, zur Gegenseite und eine Fußtechnik heraus.
- Bodenprogramm demonstriert werden.
- Festhalten im Boden im Vordergrund.
- In der Anwendungsaufgabe demonstriert werden.
Dabei wird auf unterschiedlichen Kriterien Wert gelegt.
Im Bodenprogramm werden die bisher erlernten Techniken vertieft.
Die erlernten Techniken sollen demonstriert werden.
Die Anwendung soll hier ihre Anwendung finden.
Die Vorbereitung auf den 4. Kyu erfordert Gewandtheit.
Das Verlassen auf den Trainingspartner erfordern.
Es wird verlassen, dass der Partner die Techniken sauber ausführt.
Das Erreichen des 1. Kyu ist die Grundausbildung eigentlich abgeschlossen.
Ermöglicht es, sich auf die Meisterprüfung, den ersten DAN, vorzubereiten.
Das Judo sieht man dann mit anderen Augen.
