Karate Kid (2010): Besetzung, Handlung und Unterschiede zum Original

„Karate Kid“ ist ein amerikanischer Martial-Arts-Film aus dem Jahr 2010 und eine Neuverfilmung des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1984. Die Neuverfilmung weist einige Unterschiede zum Original auf, denn es findet ein Kung-Fu-Kampf statt und kein Karate-Kampf.

Handlung

Der zwölfjährige Dre Parker (Jaden Smith) zieht mit seiner alleinerziehenden Mutter Sherry (Taraji P. Henson) nach Peking. Kaum landet Dre in Peking, verliebt er sich in die Klassenkameradin May Ying (Han Wenwen). Jedoch gerät er schnell mit dem Mitschüler Cheng (Wang Zhenwei) aneinander, der ihn mit seinen Freunden schikaniert. Als Dre bei einer Prügelei verletzt am Boden liegt und Cheng ihm den letzten Faustschlag verpassen will, eilt der Hausmeister Mr. Han (Jackie Chan) zur Hilfe. Mr. Han bietet sich an, Dre wahres Kung-Fu beizubringen. Währenddessen lernt der junge Amerikaner bei seinem Hausmeister richtiges Kung Fu. Es wirkt, als ob Dre erst nur unsinnige Aufgaben bekommt. Doch später stellen sich diese Aufgaben als Grundtechniken von Kung Fu heraus.

Beide unternehmen sogar einen Ausflug in ein Kloster in die Berge. In der Zwischenzeit nimmt May Ying an einem Geigen-Vorspiel teil. Trainer Li weist den nächsten Rivalen an, den Kampf mit Dre zu verlieren, damit er ins Halbfinale kommt. Daraufhin kämpft er mit unfairen Mitteln, wobei Dre sich schwer verletzt. Jedoch wird der Schüler dafür disqualifiziert. Nun kommt wieder Mr. Han ins Spiel, denn er schafft es, Dre für das Finale zu heilen. Natürlich hat sich der Musterschüler Cheng schon fürs Finale qualifiziert.

Die Besetzung

Die Hauptrollen in „Karate Kid“ (2010) sind wie folgt besetzt:

  • Dre Parker: Jaden Smith
  • Mr. Han: Jackie Chan
  • Sherry Parker: Taraji P. Henson
  • May Ying: Han Wenwen
  • Cheng: Wang Zhenwei
  • Master Li: Yu Rongguang

Unterschiede zum Original

Einige wesentliche Unterschiede zwischen dem Remake und dem Originalfilm sind:

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  • Die Kampfkunst ist Kung-Fu anstelle von Karate.
  • Die Handlung spielt in China statt in den USA.
  • Die Schauspieler sind jünger.

Anstelle von japanischem Karate gibt es jetzt chinesisches Kung-Fu, anstelle von ‘Wischen und Polieren’ wird jetzt die Jacke aufgehängt und wieder abgenommen.

Kritik und Erfolg

Trotz anfänglicher Skepsis gelang es dem jungen Smith, durch eine ordentliche Leistung die schlimmsten Befürchtungen zu widerlegen. Gemeinsam mit dem gut aufgelegten Jackie Chan bildet er ein harmonisches Hauptdarsteller-Duo, das das Martial-Arts-Drama aus dem Sumpf der Belanglosigkeit zieht.

Bereits am Startwochenende spielte der Film 56 Millionen Dollar in den USA ein. Anschließend konnten rund 358 Millionen Dollar eingespielt werden, so gilt er als der erfolgreichste Film des Hauptdarstellers.

Fazit

Alles in allem ist das Reboot von "Karate Kid" gefälliges Popcornkino, mit einem Quentchen an philosophischen Innenleben. Die Geschichte wird nicht überhastet aufgebaut, die Charaktere ordentlich eingeführt; sogar die Bösen wurden gut gecastet. Allerdings findet der Film nicht immer den optimalen Rhythmus, um die 140 Minuten sinnig zu füllen. Der naive Charme und die Unschuld des Originals gehen ihm allerdings ab. Jaden Smith ist nun mal nicht Ralph Macchio, allerdings auch erst zwölf Jahre alt.

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