Der Beste MMA-Kämpfer Aller Zeiten: Eine Analyse

Mixed Martial Arts (MMA) hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig an Popularität gewonnen. Besonders die Ultimate Fighting Championship (UFC) - als größte und prestigeträchtigste MMA-Organisation der Welt - bietet Athleten aus allen Ländern die Möglichkeit, sich auf höchstem Niveau zu messen. Die Frage, wer der Beste aller Zeiten in diesem Vollkontaktsport ist, wird heiß diskutiert.

Für UFC-Boss Dana White ist Jon Jones der beste MMA-Kämpfer aller Zeiten. Unangefochtenen GOAT-Status habe der US-Amerikaner. Wer der "Greatest of all Time" ist, das ist eine sehr subjektive Frage, oft getrieben von einem Mix aus Expertise, Emotion und Sympathie.

In den Diskussionen werden von Fans und Experten auch andere Namen genannt: Anderson Silva, Jose Aldo oder Fedor Emilianenko. Jones ist Champion im Schwergewicht, war vorher Champion im Halbschwergewicht, und seine einzige Niederlage ist eine umstrittene Disqualifikation wegen einst illegaler Schlagtechniken, die mittlerweile erlaubt sind.

Die Fight-Matrix-Software

Aus der Fight-Matrix-Software kann abgeleitet werden: Jones ist nicht der "Beste aller Zeiten", sondern der Kanadier Georges St-Pierre. Auch er ist eine MMA-Ikone, hat aber im Gegensatz zu Jones viel öfter gegen aktive Fighter mit ebenfalls hohem Ranking gekämpft und besiegt.

"Um in der Rangliste aufzusteigen, müssen die Kämpfer aktiv bleiben und entscheidende Siege gegen andere Kämpfer erringen, die dasselbe getan haben", erklärt Jason. Auch Inaktivität führe dazu, dass man im Ranking absteigt. Jones stand zuletzt im November 2024 im Käfig - zuvor war er 18 Monate ohne Kampf.

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Sein letzter Gegner war Stipe Miocic, ein hochdekorierter Kämpfer, Ex-Champion in der UFC. Miocic war aber zum Zeitpunkt des Kampfes bereits 40 Jahre alt und hatte eine dreijährige Pause hinter sich. Jones kann aber auch statistisch noch der "Beste aller Zeiten" werden, denn er ist im Gegensatz zu St-Pierre noch aktiver Kämpfer.

Die Weltrangliste der Mixed Martial Arts lässt die letzten beiden Faktoren außen vor, bezieht dafür viele andere mit ein - Fight Matrix legt anhand Berechnungen fest, wer derzeit wirklich der beste Kämpfer auf dem Planeten ist. Das Grundmodell funktioniert wie im Tennis.

Wer gewinnt, sammelt Punkte und klettert die Rangliste nach oben. Was beim Tennis die großen Turniere wie Grand Slams oder die Masters-Serie sind, sind in Mixed Martial Arts die großen Organisationen wie UFC, PFL oder KSW. In diesen "Big Leagues" gibt es mehr Punkte zu holen als auf regionalen Veranstaltungen.

Dazu werden auf Fight Matrix relevante Faktoren einbezogen, wie die Gewichtsklassen und die sportliche Vita. Es spielt eine gewisse Rolle, ob Kämpfer aus einer Siegesserie kommen oder gegen welche Gegner sie vorher gekämpft haben. "Die Berechnungen sind nicht sehr komplex, aber es gibt eine große Anzahl von Berechnungen", erklärt Jason, einer der Gründer von Fight Matrix gegenüber ntv/RTL.

"Außerdem ist das System nicht auf Mathematik beschränkt. Es besteht zum Teil aus Mathematik und zum Teil aus bedingter Logik (wenn, dann, sonst)." Für ihn sei es daher mehr eine Software statt einer Ansammlung von Formeln.

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UFC-Ranking

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider.

Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports. Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet.

Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein. In der UFC entscheidet ein Gremium aus Journalisten und Medienvertretern, die von der UFC ausgewählt wurden, darüber, wer wo in den Rankings landet. Die Fight-Matrix-Weltrangliste ist, was die Top-5 angeht, fast deckungsgleich mit den Rankings der UFC.

Aber dahinter wird es spannend. In vielen Gewichtsklassen schaffen es auch die Champions anderer Organisationen in die Top-10. Vor allem Champions anderer "Big Leagues" sind darunter.

Aktuelle UFC-Champions (Stand Februar 2025)

Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht).

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Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst. Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören Anderson Silva, Demetrious Johnson, Georges St-Pierre, Jon Jones und Jose Aldo.

Die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte hält Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen.

Einige der größten MMA-Kämpfer

  • Anderson Silva: Bekannt für seine beeindruckenden Fähigkeiten im Standkampf und gilt als einer der besten MMA-Kämpfer aller Zeiten.
  • Jon Jones: Bekannt für seine Dominanz im Octagon und seine Fähigkeit, Kämpfe auf unterschiedliche Weise zu gewinnen, sei es durch K.o., Aufgabe oder Punkte.
  • Khabib Nurmagomedov: Hat eine beeindruckende MMA-Bilanz mit 29 Siegen und keiner Niederlage.
  • Georges St-Pierre: Ist der beste Weltergewichtler aller Zeiten und einer der komplettesten MMA-Kämpfer überhaupt.
  • Fedor Emelianenko: Gilt weithin als einer der größten MMA-Kämpfer aller Zeiten und wurde von 2003 bis 2010 durchgehend als bester Schwergewichtskämpfer und bester Kämpfer der 2000er Jahre bezeichnet.
  • Demetrious Johnson: Hat insgesamt 30 Kämpfe im Mixed Martial Arts bestritten (darunter zwei Amateurkämpfe). Dabei ging er 27 Mal als Sieger und drei Mal als Verlierer hervor.
  • Matt Hughes: Gilt als einer der größten Kämpfer in der Geschichte des MMA. Er ist zweifacher UFC-Champion im Weltergewicht und Mitglied der UFC Hall of Fame und der NJCAA Hall of Fame.
  • Chuck Liddell: Wurde in die UFC Hall of Fame aufgenommen.
  • B.J. Penn: Er war Weltergewichts- und Leichtgewichtsmeister der Ultimate Fighting Championship (UFC) und Weltmeister der International Brazilian Jiu-Jitsu Federation.
  • Conor McGregor: Er ist ehemaliger UFC Lightweight Champion und UFC Featherweight Champion sowie ehemaliger Cage Warriors Featherweight und Lightweight Champion.

Die besten MMA-Kämpfe aller Zeiten

Die von uns hier zusammengefassten Fights sind absolute Klassiker und gehören zum Besten, was die MMA je hervorgebracht haben.

  • Dan Henderson gegen Mauricio „Shogun“ Rua (2011): Ein Kampf über fünf Runden, der bis heute als einer der besten MMA-Kämpfe aller Zeiten gilt.
  • Khabib Nurmagomedov gegen Conor McGregor (2018): Der Russe gewann den Kampf in der vierten Runde, als er McGregor durch einen Würgegriff zum Aufgeben zwang.
  • Jon Jones gegen Alexander Gustafsson: Zwar gewann Jones den Kampf am Ende auch nach Punkten, doch dessen Sieg war innerhalb der MMA-Community sehr umstritten, weil Gustafsson einen sehr starken Fight ablieferte.
  • Weili Zhang gegen Joanna Jedrzejczyk (2020): Insgesamt steckten die beiden über die vollen 25 Minuten 783 Treffer ein - ein absoluter Wahnsinn!
  • Robbie Lawler gegen Carlos Condit (2015): Es gab einen wilden Schlagabtausch auf beiden Seiten, stets auf Augenhöhe, den Lawler am Ende der fünf Runden nach Punkten für sich entscheiden konnte.
  • Forrest Griffin gegen Stephan Bonnar: Dennoch gilt er bis heute als einer größten und großartigsten Kämpfer der UFC- und gesamten MMA-Geschichte.
  • Jorge Santiago gegen Kazuo Misaki: Die beiden Kämpfer versuchten sich gegenseitig zu Boden zu bringen und verwandelten den Fight in der fünften und letzten Runde in einen richtigen Zermürbungskrieg.

Deutsche UFC-Kämpfer

Obwohl Deutschland bislang keinen UFC-Champion hervorgebracht hat, haben diese fünf Kämpfer bewiesen, dass deutsches MMA-Potenzial auf der größten Bühne des Sports existiert. Dennis Siver ebnete als Pionier den Weg für viele andere, während aufstrebende Talente wie Ottman Azaitar, Nasrat Haqparast und Abus Magomedov zeigen, dass der Traum vom UFC-Gold für deutsche Athleten längst nicht unerreichbar ist.

Hier sind fünf erfolgreiche deutsche Kämpfer, die in der UFC gekämpft haben:

  1. Dennis Siver: Erzielte mehrere Siege, die ihn zeitweise in die Top-10 der Federgewichtsdivision katapultierten.
  2. Ottman Azaitar: Sein explosiver Kampfstil und seine Knockout-Power verschafften ihm rasch einen Ruf als gefährlicher Finisher.
  3. Nasrat Haqparast: Mit seinem aggressiven Boxstil und soliden Bodenkampf hat er sich in der UFC schnell einen Ruf als harter Gegner erarbeitet.
  4. Abusupiyan “Abus” Magomedov: Mit einem spektakulären K.o. in der ersten Runde machte er auf seine Ambitionen in der Mittelgewichtsklasse aufmerksam.
  5. Nick Hein: Mit einem starken Judo-Hintergrund und guten Boxfähigkeiten konnte Hein mehrere Siege einfahren und begeisterte mit seinem Entertainer-Charakter sowohl die deutschen als auch die internationalen Fans.