Wer ist der beste MMA-Kämpfer aller Zeiten?

Die Frage, wer der beste MMA-Kämpfer aller Zeiten ist, ist ein viel diskutiertes Thema unter Fans und Experten. Es gibt viele talentierte Athleten, die in diesem Sport Geschichte geschrieben haben, und die Wahl des "Greatest of All Time" (GOAT) ist oft subjektiv und von persönlichen Vorlieben geprägt.

Für UFC-Boss Dana White ist Jon Jones der beste MMA-Kämpfer aller Zeiten. Er ist Champion im Schwergewicht, war vorher Champion im Halbschwergewicht, und seine einzige Niederlage ist eine umstrittene Disqualifikation wegen einst illegaler Schlagtechniken, die mittlerweile erlaubt sind. Unangefochtenen GOAT-Status habe der US-Amerikaner.

In den Diskussionen werden von Fans und Experten auch andere Namen genannt: Anderson Silva, Jose Aldo oder Fedor Emilianenko.

Einige der legendärsten Namen im MMA sind:

  • Fedor Emelianenko: Er trat auch bei RINGS, Strikeforce, M-1 Global, Rizin und Bellator an und gilt als der bekannteste Kämpfer, der nie bei der UFC (Ultimate Fighting Championship) angetreten ist. Emelianenko gilt weithin als einer der größten MMA-Kämpfer aller Zeiten und wurde von 2003 bis 2010 durchgehend als bester Schwergewichtskämpfer und bester Kämpfer der 2000er Jahre bezeichnet.
  • Matt Hughes: Er gilt als einer der größten Kämpfer in der Geschichte des MMA. Er ist zweifacher UFC-Champion im Weltergewicht und Mitglied der UFC Hall of Fame und der NJCAA Hall of Fame.
  • Royce Gracie
  • Chuck Liddell: Sein MMA-Debüt gab Liddell am 15. Mai 1998 bei der Ultimate Fighting Championship (UFC).

Einige weitere bemerkenswerte Kämpfer sind:

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  • Georges St-Pierre: Auch er ist eine MMA-Ikone, hat aber im Gegensatz zu Jones viel öfter gegen aktive Fighter mit ebenfalls hohem Ranking gekämpft und besiegt.
  • Anderson Silva: Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte.
  • José Aldo: Er dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte.

Das UFC-Ranking

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Die besten MMA-Kämpfer findet man in der UFC. Deren Rankings definieren generell die Weltspitze, basieren aber auf der Einschätzung von Experten.

Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider. Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein.

Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports.

Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart. Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions. Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst.

Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions:

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  • Jon Jones (Schwergewicht)
  • Alex Pereira (Halbschwergewicht)
  • Dricus du Plessis (Mittelgewicht)
  • Leon Edwards (Weltergewicht)
  • Islam Makhachev (Leichtgewicht)
  • Ilia Topuria (Federgewicht)
  • Sean O’Malley (Bantamgewicht)
  • Alexandre Pantoja (Fliegengewicht)

Die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte hält Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht.

Fight Matrix Weltrangliste

Die Weltrangliste der Mixed Martial Arts lässt die letzten beiden Faktoren außen vor, bezieht dafür viele andere mit ein - Fight Matrix legt anhand Berechnungen fest, wer derzeit wirklich der beste Kämpfer auf dem Planeten ist.

Das Grundmodell funktioniert wie im Tennis. Wer gewinnt, sammelt Punkte und klettert die Rangliste nach oben. Was beim Tennis die großen Turniere wie Grand Slams oder die Masters-Serie sind, sind in Mixed Martial Arts die großen Organisationen wie UFC, PFL oder KSW. In diesen "Big Leagues" gibt es mehr Punkte zu holen als auf regionalen Veranstaltungen.

Dazu werden auf Fight Matrix relevante Faktoren einbezogen, wie die Gewichtsklassen und die sportliche Vita. Es spielt eine gewisse Rolle, ob Kämpfer aus einer Siegesserie kommen oder gegen welche Gegner sie vorher gekämpft haben.

Aus der Fight-Matrix-Software kann abgeleitet werden: Jones ist nicht der "Beste aller Zeiten", sondern der Kanadier Georges St-Pierre.

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Um in der Rangliste aufzusteigen, müssen die Kämpfer aktiv bleiben und entscheidende Siege gegen andere Kämpfer erringen, die dasselbe getan haben", erklärt Jason. Auch Inaktivität führe dazu, dass man im Ranking absteigt.

Die Fight-Matrix-Weltrangliste ist, was die Top-5 angeht, fast deckungsgleich mit den Rankings der UFC. Aber dahinter wird es spannend. In vielen Gewichtsklassen schaffen es auch die Champions anderer Organisationen in die Top-10. Vor allem Champions anderer "Big Leagues" sind darunter.

Tabelle: Vergleich einiger UFC-Champions und ihrer Leistungen

Kämpfer Gewichtsklasse Bemerkenswerte Leistungen
Jon Jones Schwergewicht Ehemaliger Halbschwergewichts-Champion, umstrittene einzige Niederlage
Georges St-Pierre Weltergewicht Häufig gegen aktive Fighter mit hohem Ranking gekämpft und besiegt
Anderson Silva Mittelgewicht Längste Titelverteidigung in der UFC-Geschichte (2457 Tage), 16 Siege in Folge
José Aldo Federgewicht Dominierte das Federgewicht über Jahre, technisch versierter Kämpfer