TSV Wemding Judo: Erfolge, Nachwuchs und Engagement

In der Wemdinger Stadthalle fand die diesjährige Fuchsiade des TSV Wemding statt.

Das Judo-Nachwuchsturnier brachte in diesem Jahr 55 Kinder aus verschiedenen Vereinen zusammen auf die Matte.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Martin Drexler, Sportreferent Roland Schuster und der 1. Vorsitzenden des TSV Wemding, Bianka Maier.

Sie zeigten sich sehr erfreut darüber, dass so viele Kinder und deren Familien den Weg nach Wemding gefunden hatten und wünschten faire Wettkämpfe.

In den Altersklassen U 10 und U 12 wurden die Kämpfe in gewichtsnahen Gruppen ausgetragen, was sicherstellte, dass jeder Teilnehmer mehrere Kämpfe bestreiten konnte.

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Die Kämpfe waren geprägt von spannenden Duellen und zeigten das Können und die technischen Fähigkeiten der jungen Judokas.

Am Ende der Veranstaltung erhielten alle Teilnehmer Urkunden und Medaillen, die sie aus den Händen von Jugendleiterin Sophie Fischer und Sportreferent Roland Schuster entgegennehmen durften.

„Diese Anerkennung trägt hoffentlich dazu bei, dass die Kinder weiterhin Spaß am Judo haben und so langsam routinierte Wettkämpfer werden“, erklärte die Jugendleiterin das Konzept der Fuchsiade.

Am Ende gab es für die Heimmannschaft einen weiteren Grund zur Freude, denn der TSV Wemding belegte den ersten Platz in der Teamwertung, gefolgt von den Mannschaften aus Riesbürg und Bopfingen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Jugendtrainer Benedikt Braun für sein Engagement vom 1. Vorsitzenden der Wemdinger Judofreunde, Jürgen Jung, ausgezeichnet.

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Bürgermeister Dr. Martin Drexler und Sportreferent Roland Schuster überreichten ihm einen Preis, der die Wertschätzung für seine Arbeit im Jugendbereich unterstrich.

Erfolge bei den Schwäbischen Meisterschaften

Für den TSV Wemding standen die Schwäbischen Meisterschaften der Judokas an.

Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs gab es Grund zum Jubel.

Bei den Schwäbischen Mannschaftsmeisterschaften der Judokas unter 13 Jahren konnten die Teams vom TSV Wemding in Friedberg Spitzenplätze belegen.

Als einziger Verein in Schwaben schickte der TSV je eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft an den Start, die beide auf dem Treppchen landeten.

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Nachdem die Titelkämpfe im Einzel, die im Frühjahr stattgefunden hatten, sehr erfolgreich verlaufen waren, rechneten sich die Trainer Tobias Brenner und Marco Lechner für die Teamwettbewerbe einiges aus.

Die Jungen mussten einen kurzfristigen Ausfall kompensieren und konnten eine Gewichtsklasse nicht besetzen.

Somit starteten sie mit einem Defizit von einem Punkt in die Begegnungen.

In der Besetzung Jonathan Kaiser (-31 Kg), Michael SchäTer (-37 Kg), Vinzenz Regel (-40 Kg), Alexander Mittl (-43 Kg), Kay Mayer (-46 Kg), Quinn Ellrich (+46 Kg) und Daniel Hüttingen (+46 Kg) konnten die Jungen trotzdem überzeugen und mussten sich nur dem Heimteam aus Friedberg und der Kampfgemeinschaft Schwaben geschlagen geben.

Noch erfolgreicher verlief der Wettkampf für das Mädchenteam, das sich den Schwäbischen Meistertitel sichern konnte.

Lina Lettenmeier (-30 Kg), Marlene Seidel (-30 Kg), Josefine Brenner (-36 Kg), Magdalena Deckert (-36 Kg), Joana Dippner (-40 Kg), Lotta Dlouhy (-40 Kg), Marie Kohler (-40 Kg), Jana Graf (-44 Kg) und Helmine Wurm (+48 Kg) feierten ihren ersten Schwäbischen Meistertitel mit der Mannschaft.

Im Vergleich zu den Einzelmeisterschaften, bei denen die Mädchen noch als Fünferteam für ein starkes Abschneiden gesorgt hatten, war die Mannschaft nun noch einmal zahlenmäßig deutlich verstärkt worden.

Mit Joana Dippner, Marie Kohler und Helmine Wurm gingen drei Kämpferinnen erstmals auf schwäbischer Ebene an den Start, was für den Mannschaftserfolg letztendlich ausschlaggebend war.

Maximilian Schumann bei den Bayerischen Meisterschaften

Bei den Bayerischen Meisterschaften der U18 trat erstmals Maximilian Schumann für den TSV Wemding in Abensberg auf die Matte.

Mit 175 Teilnehmern waren die bayerischen Titelkämpfe in der Altersklasse U18 stark besetzt.

Für Maximilian Schumann war es das erstes Judoturnier überhaupt.

Nach einer Minute Kampfzeit gelang es ihm immer besser, sich auf den offensiven Stil des Gegners einzustellen.

So nutzte er eine Angriffsaktion seines Gegners, um diesen sehenswert zu kontern und sich den Sieg zu sichern.

In der zweiten Runde machte der nun selbstbewusster auftretende Schumann kurzen Prozess und warf sein Gegenüber nach wenigen Sekunden zum Sieg.

Das Halbfinale gegen Luis Stenger vom DJK Aschaffenburg konnte der Wemdinger Judoka lange ausgeglichen gestalten, auch wenn er Schwierigkeiten hatte, seine eigenen Techniken durchzusetzen.

Eine kurze Unachtsamkeit beim Übergang in die Bodenlage konnte der Aschaffenburger schließlich für eine Würgetechnik nutzen, sodass sich Schumann geschlagen geben musste.

Im anschließenden Kampf um die Bronzemedaille fehlte dem TSV-Kämpfer das nötige Quäntchen Glück.

Beinahe hätte er eine missglückte Technik seines Gegners übernehmen können, kam aber wie sein Kontrahent ins Straucheln, was dazu führte, dass er unglücklich in einem Haltegriff landete.

Aus diesem konnte er sich nicht mehr befreien.

Mit dem 5. Platz sicherte sich der Kämpfer abschließend sogar die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft, was angesichts der hohen Qualität der Teilnehmer ein großer Erfolg war.

Ferienprogramm: Abenteuerspielplatz Turnhalle

Im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms fand unter dem Motto „Abenteuerspielplatz Turnhalle“ ein spannender Bewegungsnachmittag für Kinder statt.

Mit leuchtenden Augen stürzten sich die Kinder in die verschiedenen Stationen, die zum Entdecken und Ausprobieren einluden.

Ob beim Trampolinspringen, beim Schwingen an den Seilen oder beim Balancieren auf dem Schwebebalken wie ein echter Zirkusartist - für jeden war etwas dabei.

Abgerundet wurde das Abenteuer durch die Seilbrücke, die viel Mut und ein gutes Gleichgewicht erforderte.

Ein besonderes Highlight war die Sprossenwand mit integrierter Rutsche, über die viele Kinder immer wieder kletterten, um anschließend mit einem Lachen hinunterzurutschen.

Auch der Parkour aus Igelbällen, der viel Balance und Koordination erforderte, sowie der Hindernisparcours mit Rollbrettern, bei dem sich die Kinder auf eine rasante Fahrt durch die Halle begaben, sorgten für viel Begeisterung.

Der Nachmittag war nicht nur ein großer Spaß, sondern förderte auch spielerisch Beweglichkeit, Selbstvertrauen und Gemeinschaftsgefühl.

Beiträge

Mitglieder über 18 Jahre, die sich in Ausbildung befinden, bezahlen weiterhin den Beitrag für Jugendliche, wenn ein Ausbildungsnachweis (Schulbescheinigung, Lehrvertrag, Immatrikulationsbescheinigung) vorgelegt wird.

Dies hat jährlich und ohne Aufforderung zu geschehen.

Der Familienbeitrag gilt grundsätzlich für Ehepaare sowie für Eltern mit Kindern bis zum 17. Lebensjahr.

Falls darüber hinaus eine Ausbildung besteht, muß diese ohne Aufforderung jährlich nachgewiesen werden.

Dann werden auch volljährige Kinder weiter kostenfrei im Familienbeitrag mitgeführt.

Wird kein Ausbildungsnachweis bis zum Termin des Beitragseinzugs erbracht, erfolgt die Abbuchung des Erwachsenenbeitrags.

Die Mitgliedsbeiträge werden jährlich Mitte März durch Bankeinzug erhoben.

Bei Eintritt im 2. Halbjahr werden nur 50% des Jahresbeitrags fällig.