Judo Weltrangliste der Männer: Bedeutung und Einfluss auf die Olympiaqualifikation

Die Judo-Weltrangliste spielt eine entscheidende Rolle für Athleten, insbesondere im Hinblick auf Qualifikationen für internationale Wettbewerbe und die Olympischen Spiele. Ranglisten sorgen für Transparenz, Setzlisten und Qualifikation.

Die Weltranglisten im Tennis gehören zu den bekanntesten Rankings im Sport. Im Fußball gibt es mehrere bedeutende Weltranglisten, die sowohl für Nationalmannschaften als auch für Vereinsmannschaften wichtig sind. Die Badminton World Federation (BWF) führt Weltranglisten für alle fünf Disziplinen: Herren-Einzel, Damen-Einzel, Herren-Doppel, Damen-Doppel und Mixed-Doppel. Im Boxen führen mehrere Verbände eigene Weltranglisten in allen Gewichtsklassen. Im Darts gibt es zwei bedeutende Verbände: PDC und WDF. Die ITTF veröffentlicht Weltranglisten für Einzel, Doppel und Mixed-Disziplinen. Im Wintersport führen verschiedene Verbände Weltranglisten, z. B. FIS (Ski Alpin, Langlauf) oder IBU (Biathlon).

Weltranglisten zeigen nicht nur, wer aktuell dominiert - sie erzählen auch Geschichten über Entwicklung, Leistungskonstanz und internationale Konkurrenz.

Kriterien für die Kaderzugehörigkeit im DJB

Die folgenden Kriterien dienen als Grundlagen für eine mögliche Berufung in den jeweiligen Kader des DJB bzw. zu internationalen Maßnahmen, welche vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit dem DJB abgestimmt werden. Das Erreichen dieser Kriterien führt nicht automatisch zu einem Anspruch auf einen Kaderplatz. Hier eine Übersicht zu den Kriterien für Olympiakader (OK), Perspektivkader (PK), Ergänzungskader (EK), Nachwuchskader 1 (NK1) und Nachwuchskader 2 (NK2):

Olympiakader (OK)

Athleten mit nachgewiesenem Medaillen- oder Finalplatzniveau [Olympische Spiele (OS), Weltmeisterschaften (WM)] im Hinblick auf die nächsten Olympischen Spiele.

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Grundsätzlich werden Athleten aufgenommen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Im Olympiajahr wird der Zielwettkampf (OS) herangezogen (Platz 1-8).
  • In den anderen Jahren gilt als Zielwettkampf die WM (Platz 1- 8).
  • Die Europameisterschaft (EM) wird nur in Jahren ohne WM/OS als Wettkampf (Platz 1-3) herangezogen.
  • Alternativ kann die Weltrangliste (Platz 1-10) oder eine vergleichbare Weltspitzenleistung in der jeweiligen Sportart/Disziplingruppe (z. B. Gesamtweltcup etc.) herangezogen werden.
  • Ein erreichter OK-Kaderstatus kann in begründeten Ausnahmefällen auch für 2 Jahre anerkannt werden.

Sonderfälle auf vergleichbarem Leistungsniveau können in Ausnahmefällen anerkannt werden.

Die Einschätzung des Potenzials erfolgt disziplinspezifisch im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Leistungsfaktoren und der wirksamen Integration des Athleten in das Gesamtkonzept des Spitzenverbandes zur optimalen Olympiavorbereitung.

Die Zugehörigkeit zu einem Olympiakader muss in jedem Jahr durch den DOSB bestätigt werden.

Perspektivkader (PK) Frauen

Athleten mit Finalpotenzial für die nächsten Olympischen Spiele und/oder Medaillen- und Finalperspektive für die darauffolgenden Olympischen Spiele.

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Athleten mit der Leistungsperspektive, im aktuellen Zyklus in den Olympiakader aufzusteigen.

Die Einschätzung des Potenzials erfolgt disziplinspezifisch anhand der im Strukturplan des Spitzenverbandes verankerten Kaderkriterien. Sie erfolgt weiterhin im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Leistungsfaktoren und der wirksamen Integration des Athleten in das Gesamtkonzept des Spitzenverbandes zur optimalen Olympiavorbereitung.

Die Zugehörigkeit zu einem Perspektivkader muss in jedem Jahr durch den DOSB bestätigt werden.

Ergänzungskader (EK) Frauen

Athleten, die als wichtige Trainingspartner (Sparringspartner) die Leistungsentwicklung - insbesondere von Olympiakaderathleten - unterstützen sowie Athleten, die in der spezifischen Wettkampfstruktur des Spitzenverbandes zur Optimierung der Quotenplätze für die Olympischen Spiele in internationalen Meisterschaften und Wettkämpfen eingesetzt werden.

In sportfachlich gut begründeten Einzelfällen (z. B. Wer ist die Nummer 1 der Welt?

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Herausforderungen und Internationale Konkurrenz

Mit Kampf-Intelligenz wollen die deutschen Judokas bei den Olympischen Spielen punkten. Klar ist, es wird unheimlich schwer, Medaillen zu erkämpfen.

Bereits die dreijährige Qualifikation für Tokio war eine enorme Leistung, weil die internationale Leistungsdichte und -breite zugenommen hat. Beispielsweise Athlet*innen, die in Japan, Russland oder Georgien ausgebildet wurden, starten dann für kleinere Nationen auf der ganzen Welt.

Somit wird die Anzahl derjenigen, die ein Spitzenniveau haben, immer größer. „Unter den Top-30 der Weltrangliste gibt es niemanden mehr, der nicht Profi ist. Deshalb sind wir froh, dass sich in allen Gewichtsklassen, in denen wir jemanden darauf vorbereitet haben, für die Olympischen Spiele qualifiziert ist“, schätzt IAT-Wissenschaftler Stefan Leonhardt ein.

Ein hohes Niveau ist nach wie vor in Asien vorhanden. In Ländern wie Japan, Korea, Mongolei oder Usbekistan hat Judo einen höheren Stellenwert als in Deutschland. So kommen vor allem in den leichten Gewichtsklassen die Top20 vor allem aus diesen Nationen und dann folgen erst Europäer*innen oder Südamerikaner*innen.

Stefan Leonhardt hat die deutsche Mannschaft auch bei den Weltmeisterschaften Anfang Juni in Budapest (Ungarn) mit Gegneranalysen unterstützt. „Wir diskutieren dann gemeinsam mit den Trainern eine Strategie für den nächsten Tag. Für mich bedeutet das dann immer eine Nachtschicht, um die kleinen Raffinessen des Gegners für uns nutzen zu können.“ Auch bei der Vorbereitung auf die WM hatte der Wissenschaftler das Team unterstützt.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hatte unterschiedliche Auswirkungen auf die Sportler*innen. Vor allem im männlichen Bereich fehlten die Kämpfe und Trainingsstunden gegen starke internationale Gegner.

„Die Rückstände waren bei der WM bei vielen Nationen zu sehen. Die Trainingspartner zu Hause reichen nicht aus. Sie müssen zu den internationalen Trainingscamps. Nur dort können sie mit den Besten trainieren“, erklärt Leonhardt.

Dieses Problem hatten die Frauen nicht, da sie starke Trainingspartner mit den Männern oder Junioren hatten. „Die Vorbereitung für die Frauen war also vergleichsweise besser.“ Das Fehlen internationaler Gegner war allgemein zu beobachten.

„Auch die Japaner leben normalerweise davon, dass immer alle zu ihnen fahren. So hatte man den Eindruck, dass sie bei der WM jetzt auch nicht geglänzt haben.“ Auch sie brauchen die internationalen Partner*innen, weil sie zum Beispiel andere Stile und Arten haben, um sich durchzusetzen.

Mut mache, so sagt Leonhardt, dass die deutschen Männer ihre Kämpfe bei der WM nur ganz knapp gegen Topleute verloren haben. „Es waren enge Entscheidungen, die beim nächsten Mal auch andersherum fallen können. Die Männer haben sich inhaltlich sehr gut präsentiert“, resümiert Leonhardt über die WM.

Die deutschen Frauen hingegen waren mit Gold durch Anna Maria Wagner (-78 kg) und Bronze durch Theresa Stoll (-57 kg) sehr erfolgreich. „Es sieht auf jeden Fall in Richtung Olympischer Spiele gut aus.“

Die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wurde erstmals dem wachsenden Trend eines Velocity Based Trainings angepasst.

Weltmeisterschaften 2023 in Doha

In Doha, der Hauptstadt von Katar, beginnen heute die Wettkämpfe der Weltmeisterschaften der Männer und Frauen 2023. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Paris sind diese Weltmeisterschaften schon ein erste großes Kräftemessen der Spitzenathleten*Innen der ganzen Welt. Es haben sich 657 Judokas von 99 in die Startlisten eingetragen.

Die meisten Teilnehmer mit 58 Kämpfern ist bei den Männern die Klasse bis 90 kg. Bei den Frauen ist die Klasse bis 57 kg mit 50 Teilnehmerinnen die vollste Klasse.

Neben den begehrten Weltmeisterschaftsmedaillen geht es hier auch um wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen im nächsten Jahr in Paris. Der DJB hat 17 Judoka, neun Männer und acht Frauen, für dieses Event gemeldet.

Nach dem Grand Slam Turnier in Antalya gab der Deutsche Judo-Bund die Nominierung von 17 Judoka für die Weltmeisterschaft 2023 bekannt.

Vier der auserwählten Athleten kommen aus Württemberg: Anna-Maria Wagner (Weltmeisterin 2021) aus Ravensburg, Alina Böhm (Europameisterin) vom JZ Heubach, Katharina Menz (Vize-Weltmeisterin) der TSG Backnang und George Udsilauri, der die Farben des TSV Erbach vertreten wird.

George konnte sich mit erst 20 Jahren als jüngstes WM-Teammitglied das Ticket nach Doha sichern. Durch den Vizetitel bei den Ocean Open, dem 7. Platz beim Grand Slam in Tokio und dem Sieg beim Warschauer European Cup belegt er momentan in seiner Gewichtsklasse bis 100 kg als bester Deutscher den 39. Rang der Weltrangliste.

Ausserdem wäre der junge Erbacher Judoka beim derzeitigen Punktestand sogar ebenso wie seine Württembergischen Kolleginnen für die Olympischen Spiele in Paris qualifiziert.

Diese positive Entwicklung Georges fiel dem Bundestrainer Pedro Guedes in den vergangenen Jahren auf, sodass er seinen jungen Schützling mit in die WM-Auswahl nahm. Nun gilt es das in ihn gesetzte Vertrauen mit einer guten Performance in Doha zu untermauern.

Für das Abschneiden der Athleten, vor allem auch für das 21-köpfige Team des Deutschen Judo-Bundes (DJB), wird viel von der Auslosung abhängen, die am 6. Mai unter Aufsicht der International Judo Federation (IJF) ansteht.

Bei den Einzelwettbewerben gehen für den DJB neun Männer in sämtlichen Gewichtsklassen an den Start. Bei den Damen hat der DJB acht Athletinnen nominiert, wobei man zwei Gewichtsklassen unbesetzt gelassen hat: das Schwergewicht über 78 Kilogramm und die Klasse bis 63 Kilogramm.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte sich der DJB über drei Medaillen gefreut: Bronze für Anna-Maria Wagner in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm, Sensations-Silber für Eduard Trippel in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm und Bronze im Mixed-Team.

Schaut man sich die aktuellen Judo-Weltranglisten an und bezieht zusätzlich auch noch das Abschneiden bei den bisherigen Turnieren der IJF-World-Tour in Betracht, so dürften die größten Medaillen-Hoffnungen des DJB fraglos auf Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg ruhen. Ihre aktuelle Top-Verfassung hatte sie Ende März mit ihrem Sieg beim Grand Slam-Turnier in Tbilisi nachdrücklich unter Beweis gestellt.

Auch Wagner selbst sah sich nach diesem Triumph für die Weltmeisterschaft als bestens gerüstet: „Das ist wichtig für die WM, dass ich dort mit einem guten Gefühl anreisen kann. Ich weiß jetzt, ich bin wieder zurück.“ Auch Wagners dritter Platz auf der aktuellen IJF-Weltrangliste in der Klasse bis 78 Kilogramm lässt für Doha einiges erwarten. Und dass sie über das nötige Potenzial für einen WM-Sieg verfügt, hatte sie bereits 2021 bei der WM in Budapest nachweisen können.

Neben Anna-Maria Wagner gibt es noch einige weitere Athletinnen, denen dank guter vorderer Platzierungen in der aktuellen Weltrangliste durchaus der Sprung auf das Podest zugetraut werden kann. Miriam Butkereit von der SV Halle belegt den achten Rang in der Klasse bis 70 Kilogramm.

Bei den deutschen Herren sieht es mit Blick auf die Weltrangliste schon deutlich schlechter aus. Am besten konnte sich noch Eduard Trippel vom JC Rüsselsheim in Stellung bringen - mit dem zwölften Platz in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm.

Bleibt noch der vergleichsweise junge Team-Mixed-Wettbewerb, in dem der DJB schon immer im Kampf um Edelmetall ein Wörtchen mitgeredet hat. Weshalb der DJB eigens vier zusätzliche Judoka nominiert hatte: Alexander Gabler vom Remscheider TV für die Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm, Erik Abranow von der UJKC Potsdam für die Gewichtsklasse über 100 Kilogramm, Anna Monta Olek von der JT Hannover für die Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm sowie Samira Bouizgarne vom 1.

Ergebnisse der WM 2023

Mit dem Gewinn von zwei bis drei Medaillen wäre der Deutsche Judo-Bund bei der Welt­meisterschaft, die am 7. Mai beginnt, sicherlich hochzufrieden.

Am Schlusstag der Weltmeisterschaft in Budapest haben die deutschen Judokas einen weiteren Erfolg verzeichnet. Das Mixed-Team gewann am Freitagabend das kleine Finale gegen Italien und sicherte sich somit Bronze. Der Deutsche Judo-Bund (DJB) beendet das Turnier mit insgesamt vier Medaillen.

Gegen Italien gelang dem Mixed-Team um die Olympiazweiten Miriam Butkereit und Eduard Trippel sowie die Europameisterin Seija Ballhaus ein deutliches 4:1. Im 2017 eingeführten Mixed-Wettbewerb ist es nach 2022 die zweite deutsche Bronzemedaille. Die entscheidenden Siege im Bronze-Duell erkämpften sich Losseni Kone, Ballhaus, Butkereit und Trippel. Einzig Igor Wandtke verlor sein Duell gegen Giovanni Esposito.

Auf dem Weg ins Bronze-Match hatten die deutschen Judokas zunächst Aserbaidschan (4:1) und danach Brasilien (4:3) aus dem Weg geräumt.

Am Mittwochabend hatte Anna Monta Olek überraschend Silber in der Klasse bis 78 kg gewonnen.

Bekannte Titelverteidiger

  • Bis 60 Kilogramm: Titelverteidiger Naohisa Takato aus Japan, Yang Yung-wei aus Taiwan (Nummer eins der Weltrangliste).
  • Bis 66 Kilogramm: Titelverteidiger Hifumi Abe und sein Landsmann Joshiro Maruyama (Silber WM 2022), Denis Vieru aus Moldau und Baskhuu Yondonperenlei aus der Mongolei.
  • Bis 73 Kilogramm: Soichi Hashimoto aus Japan (Silber 2022), Lascha Schawdatuaschwili aus Georgien (Nummer eins der Weltrangliste) und Hidayet Heydarov aus Aserbaidschan.
  • Bis 81 Kilogramm: Titelverteidiger Tato Grigalaschwili aus Georgien (Nummer eins der Weltrangliste), Matthias Casse aus Belgien (Silber 2022) und Takanori Nagase aus Japan.
  • Bis 90 Kilogramm: Titelverteidiger Davlat Bobonov aus Usbekistan und Luka Maisuradse aus Georgien.
  • Über 100 Kilogramm: Titelverteidiger Andy Granda aus Kuba, Tatsuru Saito aus Japan, der nach Verletzungspause stark zurückgekommene Altmeister und Superstar Teddy Riner aus Frankreich und Temur Rakhimov aus Tadschikistan.
  • Bis 48 Kilogramm: Titelverteidigerin Natsumi Tsunoda aus Japan, Shirine Boukli aus Frankreich (Nummer eins der Weltrangliste) und ihre Landsfrau Blandine Pont.
  • Bis 52 Kilogramm: Titelverteidigerin Uta Abe aus Japan, Distria Krasniqi aus dem Kosovo und Reka Pupp aus Ungarn.
  • Bis 57 Kilogramm: Titelverteidigerin Rafaela Silva aus Brasilien, die Japanerin Haruka Funakubo (Silber 2022) und die Kanadierin Jessica Klimkait.
  • Bis 70 Kilogramm: Titelverteidigerin Barbara Matić aus Kroatien, die Japanerin Saki Niizoe, Michaela Polleres aus Österreich und Sanne Van Dijke aus den Niederlanden.
  • Bis 78 Kilogramm: Deutsche Goldhoffnung Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg, ihre größte Konkurrentin dürfte die Italienerin Alice Bellandi sein (Weltranglistenplatz eins).

Preisgelder

Insgesamt werden in Doha Preisgelder in Höhe von rund 800.000 Euro ausgeschüttet. Die Goldmedaille in jedem Einzelwettbewerb wird mit 26.000 Euro belohnt, wobei 5.200 Euro davon an den jeweiligen Trainer geht. Für Silber gibt es 15.000, für Bronze 8.000 Euro.

Was in den meisten anderen Sportarten kaum vorstellbar ist, ist bei der Judo-Elite ganz anders: dass sich die Athleten vor wichtigen Titelkämpfen im Training regelrecht abzuschotten pflegen.

Die Weltmeisterschaften gehen vom 7. bis zum 13. Mai in Doha, der Hauptstadt von Katar am Persischen Golf über die Bühne. Im Vorfeld hatten sich viele Top-Kämpferinnen und Kämpfer in internationalen Trainingscamps zusammengefunden, etwa im tschechischen Nymburg, im ungarischen Camp oder zuletzt im hiesigen Kienbaum. Das alles, „um noch mal internationale Härte zu bekommen und auf Wettkampfniveau zu trainieren“, so der deutsche Athletensprecher Igor Wandtke.