Das Üben und Erlernen von Bewegungsformen und Techniken schult Körper und Geist, klare Regeln geben Struktur und respektvoller Umgang miteinander Sicherheit beim Training.
Allen Sparten ist gemeinsam, dass sie außerhalb von Konkurrenzdenken oder Wettkämpfen betrieben werden.
Aber auch im Breitensport findet jeder Einzelne Motivation und Anreiz, etwas zu leisten.
Einfach kommen und mitmachen - das ist jederzeit in jeder Gruppe möglich.
Neben den sportlichen Aktivitäten in den Sparten bieten wir auch mehrmals im Jahr besondere Aktivitäten wie Stadtteilrallyes, Judo-Safari, Sommerfest, Carrera-Bahn-Rennen, Vereinsrandori u.v.m. an.
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Der Judo-Club Sakura e. V. aus Hannover-Döhren
Es ist heutzutage sicher schon von Seltenheit geprägt, wenn ein Sportler auf eine 60-jährige Mitgliedschaft in einem Verein zurückblicken kann.
Noch seltener ist es, wenn es sich dabei um eines der Gründungsmitglieder handelt, das weiterhin sportlich aktiv ist.
Der Judo-Club Sakura e. V. aus Hannover-Döhren wurde im Jahr 1960 gegründet, damals als Judo-Club Mittelfeld, etwas später erfolgte die Umbenennung.
Die japanische Bezeichnung „Sakura“ bedeutet übersetzt so viel wie „Kirschblüte“.
Dieser Vereinsname steht seither für Kontinuität, Verlässlichkeit und Kompetenz auf dem Gebiet des breitensport-orientierten Kampfsports.
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Maßgeblichen Anteil an dieser im Jahr 2020 bestehenden 60-jährigen Vereins-Erfolgsgeschichte hat Helmut Fuchs (Jahrgang 1941).
Dass Sakura eine derartige Erfolgsgeschichte werden wird, hatten die Gründer damals nicht geglaubt, „aber gehofft haben wir es“, so der Kampfsportler.
Meine Kampfsport-Karriere begann im Jahr 1958, damals habe ich bei der „Judo Ju-Jutsu Vereinigung Hannover“, kurz JVH, mit dem Judo begonnen“, erinnert sich das Sakura-Gründungsmitglied, und weiter: „In den sechs Jahrzehnten Sakura hatte ich verschiedene Ämter und Funktionen inne, die Positionen des 1. und 2. Vorsitzenden zählten dazu, Mitglied im Ehrenrat, und hauptsächlich Übungsleiter“.
Das Judo war nicht seine einzige Kampfsportleidenschaft, so Helmut Fuchs: „Mit ca. 50 Jahren habe ich mit Judo (1. Kyu, Brauner Gürtel) aufgehört, weil ich gemerkt habe, dass die Ausführungen der Techniken nicht mehr meinen Ansprüchen entsprachen.
Dann habe ich mit TaiChi angefangen, genauer gesagt Tai Ji Quan, und im Laufe der Zeit dann gemerkt, dass das TaiChi mir weiterhilft.
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Meine Ausbildung zum Übungsleiter und Kursleiter dauerte ca. 5 Jahre.
Nach Gründung der TaiChi-Abteilung leite ich die TaiChi-Gruppe des JC Sakura“.
TaiChi ist eine ca. 350 Jahre alte Kampf- und Bewegungskunst und dient der Lebenspflege, erhöht die Konzentration und vereint Gesundheitsübungen und Kampfelemente, es ist für Jung und Alt geeignet.
„TaiChi trainiere ich drei Mal die Woche, gesundheitlich geht es mir recht gut, bis auf ein paar Wehwehchen.
‘Zauberhaft‘ im wahrsten Sinne des Wortes war die Abendveranstaltung des JC Sakura vom 30. Oktober dieses Jahres.
So einiges hatten die Kampfsportlerinnen und Kampfsportler in diesem Jubiläumsjahr schon auf die Beine gestellt: Eine Drachenbootfahrt auf dem Maschsee für den 'Judo-Nachwuchs' zählte dazu, weiterhin nahmen laufbegeisterte Kampfsportler des Vereins erfolgreich als Mannschaft an dem Laufwettbewerb 'Team-Challenge 4 x 4' in den Herrenhäuser Gärten teil, es folgte eine Traditionsfahrt mit einer Nostalgie-Straßenbahn durch Hannover, und am 02.
Bei der Abendveranstaltung vor ca. 100 Gästen am 30. Oktober 2010 wurde von den Festrednern die bisherige Bedeutung des Vereins und das Engagement der Mitglieder hervorgehoben.
Der Präsident des Judo-Bezirksfachverbandes Hannover, Marcus Thom, erinnerte an gemeinsame Judo-Kata-Wettbewerbe, bei denen man - aus unterschiedlichen Vereinen kommend - als sportliche Konkurrenten gegeneinander antrat und gleichzeitig immer einen fairen und freundschaftlichen Umgang miteinander pflegte.
Zauberhaft wurde es, als der auch von TV-Auftritten bekannte Magier Cody Stone das Publikum sowohl an den Tischen als auch anschliessend auf der Show-Fläche mit verblüffenden Tricks ins Staunen versetzte und zu Beifallsstürmen hinriss.
Bei einem kalt-warmen Buffett sowie Musik und Tanz konnten die anwesenden Gäste die vielfältigen Aktionen im Jubiläumsjahr in anregenden Gesprächen noch einmal gedanklich Revue passieren lassen.
Im Übrigen konnte man bereits eine DVD erwerben, auf der das absolute Highlight der diesjährigen Aktivitäten - die Budo-Gala vom 02.
Die Judoka Jutta Seitz und Jürgen Salomon berichten von ihrer Teilnahme an der Deutschen Kata-Meisterschaft in Bochum, bei der sie einen Platz im Mittelfeld belegt haben.
Damit wurde das persönliche Ziel, nicht Letzter oder Vorletzter zu werden, erreicht.
Mit der Platzierung sind die Beiden zufrieden, da zu berücksichtigen ist, dass die Trainingsvorbereitungen krankheitsbedingt etwas zu kurz gekommen waren.
"Wir hatten auch das Pech, bei einem relativ großen Teilnehmerfeld (über 20 Paare) als letztes Paar zu starten.
Wir mussten also rund 4 1/2 Stunden auf unseren Auftritt warten", so Jutta Seitz.
Es war für die beiden Sakura-Judoka die erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft.
Und weiter.
"Allein um die Atmosphäre und das Feeling eines großen Wettkampfs kennenzulernen" hat sich die Teilnahme gelohnt.
Das Turnier war gut organisiert.
Neben dem sportlichen Teil wurde das Wochenende genutzt, um sich auch kulturell weiterzubilden.
Zusammen mit dem jeweiligen Ehepartner konnte das Musical "Starlight Express" besucht werden.
Und, um auf die eingangs formulierten Sätze zurück zu kommen: Wenn es der Trainingsplan erlaubt, werden sich Jutta Seitz und Jürgen Salomon ab Herbst 2008 auf die Niedersächsische Kata-Meisterschaft im nächsten Jahr vorbereiten.
Bei einer erneuten Qualifizierung für die "Deutsche" soll dann versucht werden, noch einige Plätze nach vorne zu kommen.
Die Judoka Jutta Seitz und Jürgen Salomon vom JC Sakura zeigten bei der diesjährigen Niedersächsischen Kata-Meisterschaft im Judo in Bassen-Oyten bei Bremen am 17. Mai 2008 ebenfalls eine gute Leistung und schafften den Sprung in die Medaillenränge.
Mit ihrer gemeinsamen Darbietung der 'Katame-no-Kata' (Form/Kunst der Bodentechniken) konnten sie den 3. Platz erreichen.
Die Freude über die Bronzemedaille war groß, bedeutete dieser Erfolg auch gleichzeitig die Qualifikation für die Deutsche Kata-Meisterschaft, die am 14./15. Juni 2008 in Bochum stattfinden wird.
Kata heisst, durch eine im Voraus festgelegte Art und Weise die Methoden des Kampfes zu studieren.
Mit Erfolgsnachrichten kehren die Döhrener Judoka Rolf Ehrhardt (4. DAN) und Norbert Wertheim (2. DAN) von der Deutschen Kata-Meisterschaft im Judo aus Königs-Wusterhausen bei Berlin nach Hause zurück.
Bei der darstellerischen Form des Judo konnten die Kampfsportler vom Judo-Club Sakura bei der Katame no Kata (Bodentechniken) den 8. Rang erreichen (im Vorjahr Rang 13), und bei der Kodokan Goshinjutsu (Selbstverteidigung)erzielten sie den 7. Platz (Vorjahr 11).
Dass die Finalrunde jeweils nur ganz knapp verfehlt wurde, konnte die Freude über die guten Ränge nicht wesentlich trüben.
Ziel war es, unter die besten 10 Teams zu kommen, und dieses Ziel wurde klar erreicht.
"Wir freuen uns über die enormen Sprünge nach oben und über unsere Leistungsverbesserungen.
Die guten Platzierungen sind Motivation für weitere Herausforderungen", so dass Team Ehrhardt/Wertheim nach der Deutschen Meisterschaft.
Am 27. Oktober fand die deutsche Kata-Meisterschaft in Althof bei Nürnberg statt.
Nach Ihrer Qualifikation bei den Landesmeisterschaften, konnten Rolf Ehrhardt und Norbert Wertheim an diesem Wettkampf teilnehmen.
