Judo mit Worten: Souveränität im verbalen Schlagabtausch

Es sind oft die kleinen, fiesen Sticheleien, die einen so richtig auf die Palme bringen. Dann wünscht man sich nichts sehnlicher, als den anderen mit einem verbalen Knalleffekt an die Wand zu klatschen - bildlich gesprochen. Das klappt aber meist nicht, weil einem just in dem Moment nichts Passendes einfällt.

Barbara Berckhan greift tief in die Trickkiste der Kommunikation und zeigt ganz neue und oft verblüffend einfache Strategien, um sich gegen Respektlosigkeit zur Wehr zu setzen. Immer auf hohem Niveau, ohne einen Kahlschlag zu hinterlassen. Selbst wenn mitunter leise Zweifel aufkommen, ob jede der angepriesenen Methoden funktioniert - einen Versuch sind sie wert.

Barbara Berckhan ist Kommunikationstrainerin und Sachbuchautorin - DIE Expertin für Selbstsicherheit und gute Kommunikation. Sie hat Pädagogik und Psychologie studiert, hält seit über 30 Jahren Vorträge und führt Trainingsseminare in Firmen, Behörden und Verbänden durch. Ihre erfolgreichen Bücher wurden in 12 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 1,5 Mio. Exemplaren.

Inhaltliche Schwerpunkte des Buches

Das Buch "Judo mit Worten: Wie Sie gelassen Kontra geben" von Barbara Berckhan behandelt die mühelose Selbstverteidigung mit Worten, mit der man jeden Gegner elegant auf die Matte legen kann. Es bietet Strategien, um gelassen zu bleiben und mit der Kunst des Darüberstehens zu glänzen, wenn man mit dummen Bemerkungen, verbalen Tiefschlägen und unsachlichen Angriffen konfrontiert wird.

Nach der Lektüre dieses Buchs wird sich das ändern. Und wer sich nicht traut, kann dies künftig mit erhobenem Kopf tun, denn selbstbewusstes Schweigen ist auch eine Antwort.

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Oft reicht ein einziges Wort, eine einzige gemeine Bemerkung, und Ihnen schwillt der Hals wie einem Truthahn. Ob Sie jetzt explodieren oder sich einfach wortlos zurückziehen, beides macht Sie nicht glücklich, weil beides so viel vom Stresshormon Cortisol in Ihrem Körper freisetzt, dass Sie davon krank werden können. Vermeiden Sie es also, wie Rumpelstilzchen in die Luft zu gehen.

Entgiftende Fragen als Strategie

Warten Sie wenigstens eine Sekunde und stellen Sie Ihrem Gegenüber die Frage: „Was meinst du damit?“ Jetzt hat dieser die Gelegenheit, das beleidigende Wort zu erklären, die Bemerkung zu relativieren oder ehrlich zu sagen, was ihm nicht passt. Sie zeigen damit, dass Ihnen eine Aussprache wichtig ist.

Manchmal funktioniert so eine entgiftende Frage aber nicht, weil der andere fröhlich weiterpöbelt. Lassen Sie sich dennoch nicht provozieren, bleiben Sie souverän und stellen Sie eben die nächste entgiftende Frage. Wenn Ihr Gegenüber das Angebot nicht annimmt, müssen Sie das allerdings akzeptieren, erzwingen können Sie es nicht.

Produktdetails zum Buch

  • Verlag: Kösel
  • Auflage: 10. Aufl.
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 28.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3-466-30806-4

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