Das Binden eines Kampfsport-Gürtels mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, aber mit ein wenig Übung wird es zur zweiten Natur. Ein richtig gebundener Gürtel gehört im Kampfsport einfach dazu. Ein falsch gebundener Gürtel kann nicht nur unprofessionell aussehen, sondern auch beim Training stören. Damit du von Anfang an sicher und ordentlich trainierst, zeigen wir dir hier Schritt für Schritt, wie du deinen Gürtel richtig bindest.
Die Wahl des richtigen Gürtels
Die richtige Gurtlänge ist sehr wichtig. Ein zu kurzer Gurt verhindert das korrekte Anlegen, während ein zu langer Gurt stören kann. Im Allgemeinen sollte der Gurt, wenn er einmal um den Körper geschlungen ist, an beiden Enden bis zu den Oberschenkeln reichen. Manche bevorzugen, dass die Enden bis zu den Knien reichen, aber das ist Geschmackssache.
Die Gürtelbreite variiert je nach Kampfsport. Im Allgemeinen sollte der Gürtel breit genug sein, um fest und sicher zu sitzen, aber nicht so breit, dass er einengt oder unbequem ist.
Die Farbe des Gürtels repräsentiert den Rang und das Können in der jeweiligen Kampfsportart. Anfänger beginnen oft mit einem weißen Gürtel, und mit zunehmendem Können und Erfahrung ändert sich die Farbe des Gürtels.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Binden des Judo-Gürtels
- Gürtelmitte finden: Lege den Gürtel so zusammen, dass beide Enden gleich lang sind. Halte die Mitte vor deinen Bauch.
- Gürtel um den Körper legen: Führe die Enden einmal um deinen Rücken und wieder nach vorne.
- Enden überkreuzen: Lege das rechte Ende über das linke und führe das rechte Ende unter beiden Gürtel-Lagen nach oben durch.
- Festziehen: Ziehe beide Enden straff, damit der Gürtel gut sitzt.
- Knoten binden: Lege das obere Ende über das untere, führe es durch die entstandene Schlaufe und ziehe den Knoten fest.
Der Kreuzknoten für mehr Komfort
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten den Gürtel zu binden. Für unser Training hat sich eine besonders bewährt. Sie hat den Vorteil nicht so schnell wieder aufzugehen und der Knoten ist schön flach damit man sich nicht verletzen kann. Außerdem sieht er einfach gut aus... Das ganze kommt aus Japan dort ist der Kreuzknoten in vielen Budo Sportarten üblich. Ich hab diese Variante auf einer japanischen Homepage gefunden nach langem suchen....
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- Gürtel in der Mitte finden.
- um den Körper wickeln...
- Schicht (das andere Ende) rausziehen.... beide Enden sollten gleich lang sein.
- Jetzt das obere Ende zwischen der obersten und der untersten Schicht durchstecken...
- Nun soll das untere Ende, mit einer drehung, durch das "Auge" des oberen wieder zwischen den Lagen durchgesteckt werden...
- Jetzt langsam anziehen.... Bis der Kreuzknoten enger wird...
- Jetzt kommt der Trick mit dem flachen Knoten! Den Knoten zwischen den Fingern etwas hin und her bewegen...
- Nochmal festziehen...
- Knoten nochmal flachdrücken...
So sieht das dann aus... schön flach! Und fertig! Viel Spaß beim üben. Der fertige Knoten.
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