Die wichtigsten Judo-Regeln für Frauen im Finale

Wer die Abseits-Regel im Fußball versteht, muss vor Judo-Regeln keine Angst haben. Denn so fremd auf den ersten Blick alles aussieht, so vertraut sind einem nach kurzer Zeit des Zuschauens die Abläufe auf der Judo-Matte.

Wir erklären die wichtigsten Regeln dieses Kampfsports.

Auch wenn es im Fernsehen manchmal so aussieht, als würden sich die Judokas bei einem Wettkampf nur gegenseitig an ihren Jacken ziehen - das ist nur taktisches Geplänkel, das der Vorbereitung eines erfolgreichen Wurfes oder einer Bodentechnik dient.

Ob durch einen Wurf oder eine Technik im Bodenkampf - Ziel ist immer ein Ippon (ganzer Punkt), denn mit ihm ist der Kampf vorzeitig beendet.

Erreicht werden kann er durch einen Wurf, bei dem der Gegner mit Kraft und Schwung auf den größten Teil des Rückens geworfen wird.

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Werden diese drei Kriterien bei einem Wurf nicht vollständig erfüllt, gibt die Bewertung Waza-ari (halber Punkt).

Erfolgt der Wurf überwiegend auf den Bauch, gibt es keine Wertung.

Diese Bewertungen gibt es auch für Haltegriffe (Osae-Komi), bei denen der auf dem Rücken liegende Gegner kontrolliert gehalten werden muss.

Wird er 20 Sekunden gehalten, erhält der Haltende einen Ippon.

Die Bewertung der gezeigten Aktionen obliegt den auf der Matte befindlichen Kampfrichtern, dem auf der Matte stehenden Mattenleiter und zwei am Rand sitzenden Außenrichtern.

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Alle drei haben gleiches Stimmrecht, wodurch ein Höchstmaß an Objektivität gewährleistet werden soll.

Die Außenrichter treten vor allem bei Situationen am Mattenrand oder bei der Korrektur von gegebenen Wertungen durch entsprechende Handzeichen in Aktion.

Kampfrichter sind in der Regel erfahrene Judokas, die sich einer speziellen Kampfrichter-Ausbildung unterziehen und je nach gezeigten Leistungen bei Wettkämpfen und Prüfungen unterschiedliche Lizenzen besitzen.

Sie sollen Kämpfe unparteiisch bewerten und die geltenden Regeln sicher anwenden können.

Zur Unterstützung ihrer Wirkung rufen sie nicht nur laut ihre Wertungen und Kommandos, sondern unterstützen dies durch eindeutige Handzeichen.

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Diese werden bei kleinen Regelverstößen, wie zum Beispiel passiver Kampfweise, mit einem Shido geahndet.

Die ersten zwei Shidos werden nicht unmittelbar in Wertungen für den Gegner umgerechnet und können den Kampf nicht entscheiden.

Die dritte Bestrafung, die auch bei schweren Regelverstößen (z. B. Haben nach der regulären Kampfzeit beide Kämpfer/innen einen Gleichstand in den Bewertungen, beginnt die Golden Score-Zeit (ohne zeitliche Begrenzung).

Die erste erzielte Wertung oder ein Hansoku-make entscheiden den Kampf.

Golden Score kommt selten vor, da Judo eine schnelle Sportart ist und durch eine offensive Kampfweise die Mehrzahl der Kämpfe vorzeitig beendet wird.