Judo in Brandenburg an der Havel: Vereine, Erfolge und Gemeinschaft

Judo erfreut sich in Brandenburg an der Havel großer Beliebtheit, was sich in der Vielzahl aktiver Vereine und den zahlreichen Erfolgen der Judoka widerspiegelt. Dieser Artikel beleuchtet die Judo-Szene in der Region, von den lokalen Vereinen über herausragende Leistungen bei Wettkämpfen bis hin zu gemeinschaftlichen Aktivitäten, die den Sport auszeichnen.

Aktive Judo-Vereine in Brandenburg

In Brandenburg und Umgebung gibt es eine Reihe von Judo-Vereinen, die sich der Förderung des Judo-Sports widmen:

  • Budokan Brandenburg e. V.
  • FSV Viktoria Brandenburg
  • PSG Dynamo Brandenburg Abteilung Judo

Diese Vereine bieten Trainingsmöglichkeiten für alle Alters- und Leistungsklassen, von Anfängern bis zu Wettkämpfern.

Erfolge und Veranstaltungen

Die Vereine in Brandenburg an der Havel sind regelmäßig Ausrichter und Teilnehmer an Judo-Veranstaltungen. Hier sind einige Beispiele:

  • Landeseinzelmeisterschaften (LEM): Am 5. Juli 2025 fanden in Spremberg die Landeseinzelmeisterschaften der Altersklassen U11 und U13 statt.
  • Bezirkseinzelmeisterschaft West (BEM): Am 21. Juni 2025 wurde die Bezirkseinzelmeisterschaft West in Oranienburg ausgetragen.
  • Pokal der Optik in Rathenow: Am 14. und 15. Juni 2025 fand dieses traditionsreiche Turnier statt, mit über 650 Judoka aus verschiedenen Ländern.
  • Pokalturnier der Jugend in Großräschen: Der Judo-Club Großräschen e.V. richtete am 17. Mai 2025 das 27. Pokalturnier der Jugend aus.

FSV Viktoria Brandenburg: Erfolge im Überblick

Der FSV Viktoria Brandenburg konnte in der jüngeren Vergangenheit beachtliche Erfolge feiern:

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  • Nord-Cup im Judo-Pokalturnier: 15 Judoka errangen 15 Medaillen beim Turnier in Berlin-Karow am 12. und 13. Juli 2025.
  • Medaillenregen in Großräschen: Beim Pokalturnier in Großräschen am 17. Mai 2025 gab es 15 Platzierungen für den FSV Viktoria Brandenburg.

Der FSV Viktoria Brandenburg glänzte auch am 10. Mai 2025 bei einem Turnier in Frankfurt (Oder) mit starken Leistungen.

Gemeinschaft und besondere Aktivitäten

Neben dem sportlichen Wettkampf wird in den Judo-Vereinen in Brandenburg an der Havel auch großer Wert auf Gemeinschaft gelegt. Ein Beispiel hierfür ist das traditionelle Oster-Trainingslager des FSV Viktoria Brandenburg, das vom 11. bis 17. April 2025 stattfand. Insgesamt nahmen 20 motivierte Judoka sowie fünf engagierte Betreuer und Helfer an dem Trainingslager teil.

Vom 25. Juli bis zum 1. August 2025 verbrachte die Abteilung Judo des FSV Viktoria Brandenburg eine außergewöhnliche Woche in Rostock-Schmarl, dieses Mal ohne Wurf oder Falltechniken im Mittelpunkt, sondern mit Fokus auf Gemeinschaft, Spaß und Erlebnisse außerhalb der Judomatte.

Trainingswochenende des Budokan Brandenburg

Wie jedes Jahr hieß es auch diesmal wieder: Taschen packen und ab zum KIEZ Bollmannsruh zum alljährlichen Trainingswochenende des Budokan Brandenburg. Und wie immer war es mehr als nur Judo - es wurde gebadet, gewandert, gelacht, geschwitzt und ganz viel Quatsch gemacht.

Nach dem Einchecken in die Bungalows und einer kleinen Erkundungstour durch die Umgebung stand zur Abkühlung erstmal ein Sprung in den Beetzsee auf dem Programm. Nicht nur die Kids waren begeistert - auch die Großen hatten sichtlich Spaß beim Planschen.

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Nach dem Abendessen wurde es dann spannend (und ein kleines bisschen gruselig): Unsere mutigen Nachwuchs-Judokas hatten sich für die Nachtwanderung in schaurige Kostüme geworfen und versuchten, die anderen mit viel „Buh!“ und Kichern zu erschrecken.

Am Samstag ging’s weiter mit einer Schatzsuche, bei der Teamwork gefragt war. In kleinen Gruppen wurden Rätsel gelöst, Aufgaben gemeistert - und am Ende konnte der verborgene Schatz tatsächlich gehoben werden. Die Belohnung? Strahlende Gesichter und eine ordentliche Portion Stolz.

Doch das Highlight kam am Nachmittag: Der ehrwürdige Neptun höchstpersönlich besuchte uns (inklusive Gefolge!) und vollzog die traditionelle Wassertaufe. Einige Sportler - und ja, auch Trainer - wurden unter Gelächter und Jubel in den Stand der „echten Wasserratten“ erhoben.

Am letzten Tag folgte dann der krönende Abschluss: unser legendärer Biathlon-Wettkampf. Gelaufen wurde in bunten Teams, danach ging’s ans Zielwerfen mit Bällen - jede Verfehlung bedeutete eine Strafrunde. Aber keine Sorge: An Motivation mangelte es niemandem. Anfeuerungsrufe, High-Fives und sportlicher Ehrgeiz sorgten für ordentlich Stimmung und den perfekten Abschluss eines rundum gelungenen Wochenendes.

Landesjugendspiele in Brandenburg

Die Ausrichtung der Landesjugendspiele im Judo war ein Gemeinschaftswerk des Rathenower JC, TSV Chemie Premnitz, JSH Golzow und Budokan Brandenburg.

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Zur Eröffnung der Landesjugendspiele überreichte Christian Braune als Vertreter des LSB dem Landesstützpunkt Brandenburg/Havel die Ernennungsurkunde und das Schild als Landesstützpunkt. Eine Delegation von LSB und der Stadt Brandenburg unter der Leitung des LSB-Präsidenten Karl-Heinz Hegenbart und des Oberbürgermeisters Steffen Scheller war ebenfalls für eine kurze Zeit unter den Zuschauern.

Für die Sportschule in Frankfurt (Oder) sichtete Landesstützpunkt-Trainer Daniel Klenner den Nachwuchs. Alle Medaillengewinner erhielten Einladungen zu den Sichtungsmaßnahmen der Sportschule Frankfurt (Oder) bzw. der Sportschule Potsdam am 9. Bei der Eröffnung hatte BJV-Vizepräsidentin Anja Sasse darauf verwiesen, dass wer hier eine Medaille gewinnt, schon in sechs Jahren Europameister sein könnte.

Am Ende ging der Wettkampf bis abends 20:30 Uhr. „Das ist natürlich ein langer anstrengender Tag für alle Beteiligten gewesen, vor allem bei den Temperaturen.