Conor McGregors UFC-Status: Aktuelle News und Zukunftspläne

Kaum eine Woche vergeht ohne eine neue Nachricht über den Iren. Conor McGregor ist das Aushängeschild der UFC.

Der Superstar polarisiert. Er kann die ganz große Show, im Octagon, aber auch abseits des Käfigs. ran.de fasst die aktuellsten News über den Iren zusammen.

McGregor fordert UFC-Anteile oder Rücktritt

Wenn Conor McGregor etwas haben will, dann kann er es sich in der Regel kaufen. Bei seinem neuesten Wunsch könnte das allerdings etwas schwieriger werden. So hat sich der Ire offenbar in den Kopf gesetzt, Teilhaber der UFC zu werden.

Dies verlangte er kürzlich auf einer "Q&A-Session". Da UFC-Boss Dana White nur noch Titelkämpfe in seinen Main Events stattfinden lassen will, müsste McGregor in einem der jeweiligen Vorkämpfe antreten und würde somit deutlich weniger Geld verdienen.

Das kommt für McGregor aber scheinbar nicht in Frage. Schließlich hält der 30-Jährige keinen Titel mehr, seit er den Kampf gegen Khabib Nurmagomedov verloren hat. McGregor stellt die UFC also vor die Wahl: Entweder wird er zum Teilhaber oder er kämpft nicht mehr.

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Dabei hat McGregor noch ein Ass außerhalb der UFC im Ärmel. So soll ein Re-Match zwischen ihm und Ex-Box-Champion Floyd Mayweather diskutiert werden.

Skandale und Kontroversen

UFC-Star Conor McGregor kann seiner Skandal-Akte ein weiteres Kapitel hinzufügen. Der MMA-Kämpfer wurde in Miami festgenommen, nachdem er das Handy eines Fans zertrümmert und geraubt hatte.

Der Fan wollte sein Idol eigentlich nur fotografieren, doch damit war "The Notorious" offensichtlich nicht einverstanden. Er soll dem Fan das Telefon aus der Hand geschlagen und danach darauf herumgetreten haben. Danach steckte McGregor das geschrottete Handy ein und verschwand.

Dumm gelaufen für den Iren, denn eine Überwachungskamera filmte den Ausraster, so dass er kurz drauf festgenommen wurde.

Niederlage gegen Nurmagomedov und Massenschlägerei

Conor McGregor hat seinen Leichtgewichts-Titel gegen Khabib Nurmagomedov verloren. Der Ire musste in der vierten Runde nach einem "Neck Crank" von Nurmagomedov an ihm aufgeben. Es war seine vierte Niederlage als Profi.

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Nach dem Kampf kam es außerdem zu einem großen Eklat. Khabib ging nach dem Sieg auf McGregors Entourage los und startete somit eine Massenschlägerei zwischen McGregors und Khabibs Lager. Auch McGregor war innerhalb des Rings involviert.

Statue zum 30. Geburtstag

Zu seinem 30. Geburtstag am 14. Juli wird Conor McGregor ein ganz besonderes Geschenk überreicht bekommen. Die Skulptur, die den UFC-Star in Könner-Pose zeigt, soll 565.000 Euro wert sein.

Nicht nur die Gesichtskonturen sind dem Original genauestens nachempfunden. So bestehen der Haarschopf und der Bart aus Echthaar, für die Augen wurde realistisches UV-resistentes Polyurethanharz verwendet.

Die Statue soll gut 100 Kilo wiegen und bis zum 30. September in der JD Malat Gallery in London ausgestellt werden. Der unter dem Namen "Aspencrow" bekannte Künstler Edgar Askelovic hat das Werk erschaffen.

Der Brite mit litauischen Wurzeln wird McGregor das Geschenk auch persönlich überreichen. "Es ist eine Ehre, dass er dieses Geschenk von mir annimmt", sagt Askelovic. Er habe sich an alten Werken orientiert, die Athleten als Götter dargestellt hätten.

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Provokationen und Comeback-Gerüchte

Das Lager von Khabib Nurmagomedov provoziert Conor McGregor weiter sehr fleißig. Nach Nurmagomedov selbst ist nun dessen Manager Ali Abdelaziz an der Reihe und unterstellt dem UFC-Superstar, dass er Angst habe, gegen seinen ungeschlagenen Schützling anzutreten.

Nurmagomedov kämpft Anfang April bei UFC 223 gegen Interimschampion Tony Ferguson um den Leichtgewichtstitel, der mal McGregor gehörte. Doch der Ire lässt mit seinem Comeback auf sich warten.

"Weil er Angst hat vor Khabib", sagt Abdelaziz. Der Manager glaubt auch, dass die UFC wenig Interesse an dem Kampf hat. Seine Theorie: "Wenn Khabib ihn zerstört, und das wird passieren, ist das ganze Conor-Ding weg. Die ganze Aura - weg. Kein Conor mehr. Keine zwei Millionen Pay-per-View-Käufe, kein Mayweather-Rückkampf."

Auch McGregor sei verängstigt. "Warum sollte er gegen einen Kerl kämpfen, der deine Seele essen wird?", so Abdelaziz. McGregor kämpfte zuletzt im November 2016 im Octagon, UFC-Präsident Dana White rechnet mit einem McGregor-Comeback im Spätsommer. Gegen wen dann auch immer.

Wetten auf einen zweiten Megakampf gegen Mayweather

Ein zweiter Megakampf zwischen Conor McGregor und Floyd Mayweather ist noch weit weg. Zwar hat die Boxlegende angekündigt, ins MMA einzusteigen. Doch gut Ding will bekanntlich Weile haben.

Trotzdem können kühne Zocker bereits jetzt in der Zockerstadt Las Vegas Wetten auf den Kampf abgeben. Bedingung: Der Fight muss bis zum 1. September 2019 über die Bühne gehen.

Die aktuellen Quoten sprechen eine deutliche Sprache. Mayweather wird mit +650 als klarer Außenseiter im Octagon geführt, McGregor ist mit -1000 der Favorit.

Bedeutet: Für 10 Dollar Einsatz bekäme man bei einem Sieg des UFC-Superstars einen Dollar Gewinn, für 10 Dollar bei einem Sieg der Boxlegende 65 Dollar. Zum Vergleich: Vor dem Boxkampf zwischen den beiden Superstars lag die Quote auf einen Mayweather-Sieg bei -1400. Die Quote fiel später auf -300, weil viele Zocker auf den Underdog McGregor gesetzt hatten.

Nurmagomedov ätzt gegen McGregor

Am 7. April wird Conor McGregor wohl auch seinen zweiten Gürtel am grünen Tiasch verlieren. Dann kämpft Interim-Champion Tony Ferguson bei UFC 223 in New York gegen Khabib Nurmagomedov.

Der Sieger dürfte anschließend zum neuen Weltmeister im Leichtgewicht befördert werden, da McGregor seinen Gürtel seit dem Titelgewinn im November 2016 kein einziges Mal verteidigt hat. Und geht es nach Nurmagomedov, sollte McGregor am besten dort bleiben, wo er gerade ist und nicht ins Octagon zurückkehren.

"Viele Leute nennen ihn King. Er ist aber kein King. Jetzt ist er nur noch Burger King", ätzte Nurmagomedov bei Yahoo Sports. Er spielte damit auf den neuen Werbedeal des UFC-Superstars an, der nun auch für die Fast-Food-Kette wirbt.

Nurmagomedov rät dem 29-Jährigen: "Er hat Geld, er ist der UFC-Champion, er ist ein Champion zweier Gewichtsklassen, alles ist gut. Bleib weg. Das ist kein Burger-King-Sport. Das ist für die richtigen Kämpfer."

Nurmagomedov weiter: "Ich glaube nicht, dass er zurückkommt und einen richtigen Kampf austrägt. Ich denke, dass er die einfachen Fights wie gegen Floyd Mayweather will." Gleichzeitig riet er McGregor, sich die Kraft für einen Kampf zu sparen. "Er muss nicht zurückkommen und sich auf fünf Runden gegen eine harten Ringer-Typen vorbereiten, der ihm sein Gesicht zerstört. Warum sollte er das tun? Bleib am besten weg."

Kein Rückkampf gegen Mayweather im Octagon

Conor McGregor und Floyd Mayweather werden keinen Rückkampf im Octagon austragen. Das bestätigte der UFC-Superstar. Auf Instagram schrieb der 29-jährige: "Ich freue mich für Floyd, dass er aus den Verhandlungen ausgestiegen ist. Deshalb habe ich die Möglichkeit eines Rückkampfes auch nie wirklich gesehen. Ich habe mich für ihn gefreut, als er im Ruhestand war. Und ich kann komplett verstehen, dass er im Ruhestand bleibt."

Der Ire kündigte gleichzeitig an, dass er die Verhandlungen zu seiner eigenen Zukunft nun fortsetzen werde. Denn McGregor wird in diesem Jahr zurückerwartet. Er hatte zuletzt bestätigt, dass es einige Optionen gebe.

"Da gibt es den aktuellen Interimschampion im Leichtgewicht (Tony Ferguson, Anm.d.Red.), einen ungeschlagenen Dagestani (Khabib Nurmagomedov) und vielleicht ein großes russisches Event. Und natürlich gibt es noch die Trilogie mit Nate Diaz. Es gibt viele Optionen. Wir sitzen gerade am Tisch. Die Zeiten sind gut, das Leben ist gut", sagte der Ire.

Frank Stäbler fordert McGregor heraus

Frank Stäbler lässt es auf einen Versuch ankommen. Mehr als keine Antwort zu bekommen wird kaum passieren. "Er hat gegen Mayweather bewiesen, dass er Boxen kann. Nun könnte er gegen mich beweisen, dass er auch in der Königsdisziplin des Kampfsports, im Ringen, bestehen kann."

Für McGregor würde Stäbler im Freistil ringen. "Ich bin mir sicher, ihn auch stilartfremd zu besiegen", sagt er. Mich hat schon das zuerst einmal interessiert, wie die Ringerszene darauf reagiert", so Stäbler.

Daneben erhofft sich Stäbler damit mehr Aufmerksamkeit für seine Sportart, die ein Nischen-Dasein fristet. Das hatte er in der Vergangenheit bereits probiert, zum Beispiel mit seinem Einzug in den Big-Brother-Container.

Er weiß aber: "Ich kann McGregor natürlich keine Börse bieten, die er vom MMA oder gar vom Mayweather-Kampf gewohnt ist. Ich muss hoffen, dass ich ihn bei der Ehre packe."

Ob McGregor sich packen lässt, ist fraglich. Zuletzt bestätigte er noch, wie viele Optionen er für die Zukunft habe, darunter sogar möglicherweise einen Rückkampf gegen Floyd Mayweather im Octagon. Auch da geht es ein bisschen um die Ehre, aber noch viel mehr um sehr viel Kohle.

McGregor über seine Zukunftspläne

Gibt es tatsächlich einen Rückkampf zwischen Conor McGregor und Floyd Mayweather im Octagon? Boxlegende Mayweather flirtet mit einem Ausflug ins Mixed Martial Arts, postete zuletzt zwei Videos, die ihn im Käfig zeigen. Dabei stellte sich die Frage: Nur ein Promo-Video für seinen Sponsor? Oder doch das typische erste Geplänkel im Rahmen der Verhandlungen?

"Er beschäftigt sich damit, wir auch. Also werden wir sehen", sagte McGregor dem Journalisten Adam Glyn. Der UFC-Superstar verriet, dass er aktuell mehrere Optionen habe und sich in Verhandlungen befinde.

"Da gibt es den aktuellen Interimschampion im Leichtgewicht (Tony Ferguson, Anm.d.Red.), einen ungeschlagenen Dagestani (Khabib Nurmagomedov) und vielleicht ein großes russisches Event. Und natürlich gibt es noch die Trilogie mit Nate Diaz. Und klar, auch der Mayweather-Kampf ist da. Es gibt viele Optionen. Wir sitzen gerade am Tisch. Die Zeiten sind gut, das Leben ist gut", sagte der Ire.

McGregor stellte aber auch klar, dass Mayweather es bereuen wird, sollte er am Ende kneifen. "Dann werde ich ihn sein Leben lang verfolgen, weil er es nicht getan hat. Ich habe gesagt, dass ich es (den Boxkampf) tun werde und habe es getan. Jetzt ist er an der Reihe."

Kopfgeld auf McGregor ausgesetzt?

Nicht nur Conor McGregors Gegner im Octagon können hohe Prämien erwarten, wenn sie den Iren besiegen. Auch die Widersacher abseits der UFC könnten durch den UFC-Superstar reich werden. Gerüchteweise soll nämlich ein Kopfgeld in Höhe von 900.000 Dollar auf den Iren ausgesetzt sein.

McGregor soll im November in einem Club in Dublin einen Gast ins Krankenhaus geprügelt haben. Wie sich anschließend herausstellte, gehört das Opfer angeblich der irischen Mafia an.

Zoff mit Nurmagomedov

Conor McGregor hat noch nicht verkündet, gegen wen er als nächstes kämpfen wird. An die UFC gerichtet, schrieb er: "In dem Sport wimmelt es von Pennern, die ausgeknockt werden wollen. Zahlt mir das, was ich wert bin, dann kehrt der König zurück."

Die Antwort Nurmagomedovs ließ nicht lange auf sich warten. Conor McGregor legte aber nochmal nach: "Geht auf eure verdammten Knie und bettelt mich an. Ansonsten pfeif ich drauf. Mein Whiskey kommt in diesem Jahr raus und damit mach ich Kohle wie Diddy. Macht euren Geldbeutel auf und bettelt." Hier bewies Nurmagomedov Kreativität.

Am Ende gab es noch eine Portion Spott für Conor McGregor.

Rückkampf McGregor vs. Mayweather?

Findet der Rückkampf zwischen Floyd Mayweather Jr. und Conor McGregor im Octagon statt? UFC-Präsident Dana White bestätigt Verhandlungen mit der Box-Legende.

"Wir reden mit Floyd über einen UFC-Deal - das stimmt", sagte White. "Er sprach davon, gegen Conor McGregor boxen zu wollen. Hat das gestimmt? Spricht Floyd öfters über Dinge, die nicht stimmen? Normalerweise lässt er seinen Worten Taten folgen. Wir sind an einer Zusammenarbeit mit Floyd interessiert. Mayweather vs. McGregor hat stattgefunden, also ist alles möglich."

Auch Mayweather schließt ein Comeback nicht aus, sprach zuletzt in einem Livestream von einem UFC-Vertrag über drei oder vier Kämpfe, mit denen er Milliarden verdienen könne.

Mayweathers UFC-Debüt könnte jegliche Rekorde sprengen, aber ob es dabei direkt zu einem Rückkampf gegen McGregor käme, ist unwahrscheinlich. Eine staatliche Sportkommission müsste das Duell sanktionieren - und da Mayweather in einem MMA-Kampf deutlich mehr Nachteile hat als McGregor in einem Boxkampf, ist das mehr als fraglich.

Also am Ende alles nur ein PR-Gag? "Ich hätte nie gedacht, dass Mayweather vs. McGregor klappen würde, aber wenn man sich mit klugen Menschen zusammensetzt, ist alles möglich", sagte White.

Pacquiao fordert McGregor heraus

Conor McGregor wird seine Karriere wohl erst einmal im Octagon fortsetzen. Ab Frühjahr 2018 können wir laut Coach John Kavangh mit einem Comeback des Iren rechnen. Doch gegen wen? Das ist weiterhin offen.