JUDO i-soft TGA: Betriebsanleitung und wichtige Informationen

Dieser Artikel bietet eine umfassende Anleitung zur JUDO i-soft TGA automatischen Wasserenthärtungsanlage. Vor Einbau und Inbetriebnahme müssen die Einbau- und Betriebsanleitung sowie Sicherheitshinweise gelesen und beachtet werden!

Warenzeichen: In dieser Unterlage verwendete Warenzeichen sind geschützte und eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit besonderer Genehmigung.

Sicherheitshinweise und bestimmungsgemäße Verwendung

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten der Betriebsanleitung. Vor einer Nutzung der Wasserenthärtungsanlage außerhalb der in der Betriebsanleitung aufgeführten Einsatzgrenzen ist unbedingt mit dem Hersteller/Lieferer Rücksprache zu halten. Das Risiko trägt allein der Anwender.

Es ist wichtig, die angebrachten Hinweise, wie z. B.: zu beachten und in vollständig lesbarem Zustand zu halten:

  • 1" DN 25 - Typenschild
  • °dH 1 °dH = 0,1785 mmol/l
  • Reinigungshinweis Erdalkaliionen

Bei Arbeiten an der Anlage sind die am Verwenderland und an der Einsatzstelle geltenden verbindlichen Regelungen zur Unfallverhütung sowie die anerkannten fachtechnischen Regeln für sicherheits- und fachgerechtes Arbeiten zu beachten.

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In der Nähe befindliche elektrische Geräte/Einrichtungen müssen spritzwassergeschützt sein bzw. den gesetzlichen Vorschriften für Nassräume entsprechen (IP44). Andernfalls besteht die Gefahr eines Stromschlages.

Installation und Einbau

Es ist wichtig, die in der Einbauanleitung genannten Anweisungen und die landesspezifischen Vorschriften zu erfüllen. Die Werkstoffe sind hygienisch und physiologisch unbedenklich. Kunststoffe erfüllen die KTW-Leitlinie des Umweltbundesamtes. Metallische Werkstoffe erfüllen die Anforderungen der DIN 50930-6 (Beeinflussung der Trinkwasserbeschaffenheit).

Das Gerät kann mit allen handelsüblichen Trinkwasserleitungen verbunden werden. Beachten Sie die Geräteabmessungen (siehe Kapitel „Einbaumaße i-soft 5 TGA“ und „Einbaumaße i-soft 7,5 / 10 / 15 / 20 TGA“).

Bodenablaufs muss gesorgt sein (DIN EN 1717). Der Abwasserschlauch darf nicht höher als der Steuerkopf verlegt werden und die Schlauchlänge darf maximal 3 m betragen.

Die Steckdose muss permanent mit Strom versorgt werden (siehe Kapitel „Stromversorgung“ Kapitel „Elektrische Geräte/Einrichtungen“). Stecker und Kabeldose dürfen bei der Montage nicht mit Wasser in Berührung kommen!

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Technische Daten

Hier sind einige technische Daten der JUDO i-soft TGA:

  • Nenndurchfluss: 1,8 m³/h
  • Fließdruck bei Nenndurchfluss: mind. 2 bar
  • Druckverlust bei Nenndurchfluss: 1 bar
  • Kurzzeitiger Durchfluss: max. 3,5 m³/h
  • Maximale Umgebungs- und Wassertemperatur: 30 °C
  • Nennkapazität: 1,2 mol

Der Druckverlust in Betriebsstellung (Pos. 1) bei einer Rohwasserhärte von 20 °dH und einer Resthärte von 8 °dH ist abhängig vom Volumenstrom. Die maximale mögliche Tagesentnahme ist abhängig von der Rohwasserhärte bei einer Resthärte von ca. 8 °dH.

Abwassermenge und Salzverbrauch sind abhängig von der Rohwasserhärte, bezogen auf 1 m³ Mischwasser von 8 °dH.

Bedienung und Einstellungen

Bei einer Rohwasserhärte von 16 °dH kann eine Resthärte von 0 - 8 °dH eingestellt werden. Eine Resthärte von mehr als 8 °dH ist nicht einstellbar.

Die Nachkalibrierung der Resthärte wird im Display oben rechts durch eine kleine „1“ angezeigt. Die Korrektur kann zurückgesetzt werden (siehe Kapitel „Rücksetzung auf Werkseinstellung“).

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Wartung und Instandhaltung

Die Wartungsarbeiten und die Versorgung mit Verbrauchsmaterial, Mineralstoffen, Salz bzw. Verschleißmaterial usw. sollte durch den JUDO Werkskundendienst oder durch das lizenzierte Fachhandwerk erfolgen.

Reinigungshinweis: Allzweckreiniger und Glasreiniger können bis zu 25 % Lösemittel bzw. Alkohol (Spiritus) enthalten, welche die Kunststoffteile chemisch angreifen können. Daher dürfen diese Reiniger nicht verwendet werden.

In regelmäßigen Abständen findet eine Desinfektion der Anlage statt, um einer Verkeimung vorzubeugen. Dafür ist das Regeneriersalz erforderlich.

Kontrollieren Sie regelmäßig den Salzstand im Salzvorratsbehälter!

Störungen und Fehlerbehebung

Wenn der Salzvorrat im Salzvorratsbehälter Grund zu stark reduziert ist, wird dies auf dem Display gemeldet. Auch Wochen nach Eintritt des Regeneriersalzmangels bleibt die Enthärtungsanlage in hygienisch einwandfreiem Zustand.

Potenzialfreie Störmeldung Salzmangel: In folgenden Fällen kann eine Sammelstörungsmeldung durch das potenzialfreie Relais weitergeleitet werden:

  • Salzmangel
  • Störung

Störung Nr.3 Zeitüberschreitung beim Nachfüllen: Wasserversorgung ist evtl. unterbrochen! Wenn die Ursache nicht gefunden werden kann, Kundendienst verständigen!

Resthärtekorrektur können auf die Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Hierzu muss die Taste und zusätzlich die Taste <10> gedrückt werden.

Ersatzteile und Zubehör

Hier ist eine Liste von einigen Ersatzteilen:

  • Verschleißteilset „Leitwert-Sensor und Ansaugsieb“ (2201382)
  • Verschleißteilset „Druckregler“ (2200582)
  • Ersatzteilset „Injektor“ (2201470)
  • Ersatzteilset „Schläuche komplett“ (2200012)
  • Steckernetzgerät EU 24 VDC

Empfohlenes Zubehör:

  • Härtemessbesteck JGHP 0 - 30 °dH (Best.-Nr. 8742120)

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