Hannes Conrad: Werdegang im Judo

Der Judoclub Leipzig (JCL) behauptet sich seit 1990 ununterbrochen in der stärksten Liga der Welt.

Die nachhaltige Nachwuchsarbeit und die Treue der Kämpfer zu Ihrem Verein waren die Schlüssel zu dieser Leipziger Erfolgsgeschichte.

Dementsprechend umworben waren die Leistungsträger des Teams nach diesem Erfolg.

Sportler und Fans haben mit der Entwicklung des Motivs auch ihrem langjährigsten Kämpfer und heutigen Coach ein Denkmal gesetzt.

In diesem Jahr erreichten unsere Judoka, um Kapitän Hannes Conrad, den 4.Platz in der Gruppe Süd und schlitterten somit knapp am Einzug in das Bundesfinale vorbei.

Lesen Sie auch: Was ist der Unterschied?

Mit Siegen gegen Mannheim (9:5), Rüsselsheim (8:6), Speyer (8:6), Esslingen (8:6), Offenbach (9:5) sowie einem Remis gegen Abensberg (7:7) und der Niederlage gegen Großhadern (11:3) sah es für Leipzig sehr gut aus.

Das man ausgerechnet gegen Erlangen eine Niederlage (8:6) hinnehmen musste, damit hat offensichtlich deutschlandweit niemand gerechnet.

Obwohl sich die Saison 2017 durch den verletzungsbedingten Ausfall von wichtigen Punktgaranten als ein wahrer Kraft- sowie Emotionsakt herausstellte, zog der Judoclub Leipzig mit zwei 6 : 8 Viertelfinal-Siegen im “Duell der Herzen“ gegen den befreundeten Verein UJKC Potsdam in das “Final Four“ ein.

Mit diesem Einzug war es nun einmal mehr eine Herzensangelegenheit des Vereins, der Ausrichter des Bundesfinales 2017 zu werden.

Seitens der Stadt Leipzig, vor allem aber durch den Verein, wurden Energien gebündelt, um ein würdiges Finale auf die Beine zu stellen.

Lesen Sie auch: Exploring Precht's Philosophy

Mit 3.000 Zuschauern war der Finaltag nicht nur organisatorisch ein voller Erfolg.

Gegen den KSV Esslingen 1894 e.V. endete die Begegnung erneut, wie auch schon in der Vorrunde, in einem Unentschieden.

Da Esslingen mit 64:58 die bessere Unterbewertung hatte, zogen sie folglich in den Endkampf ein.

Herzzerreißender konnte eine Niederlage nicht sein.

Doch auch das gehört zum Sport leider dazu.

Lesen Sie auch: Was sind die Judo Regeln?

Im Verlauf des Finalkampfes zwischen dem amtierenden und auch aktuellem deutschen Meisters Hamburger JT und dem somit Zweitplatzierten KSV Esslingen jedoch, stellte man fest, dass der JC Leipzig stolz auf seine Leistung sein kann.

Mit diesem Ergebnis konnte diese Saison doch sehr erfolgreich abgeschlossen werden.

Frankfurt Oder hat sich in dieser Saison aus der Bundesliga zurückgezogen und wir konnten Teile dieser Mannschaft für uns gewinnen.

Damit wurde die Mannschaft erheblich verstärkt und wir peilen die Teilnahme an der Finalrunde an.

Henry Hubert wird Teamchef der Männermannschaft.

Er ist nicht nur wertvoller Leistungsträger sondern auch Motivator und Förderer des Teamgeistes unter den Kämpfern.

Mit ihm wurde der Slogan „Weil man Legenden nicht kaufen kann“ öffentlich gelebt.

Mit Henry Hubert als Coach, veränderte sich vor allem in den Köpfen der z.T.