Kickboxer Besetzung Schauspieler: Neue Gesichter und spannende Rollen

Die Welt der Kickboxer-Filme und -Serien ist reich an talentierten Schauspielern und spannenden Charakteren. Von neuen Gesichtern in deutschen Serien bis hin zu bekannten Namen in internationalen Produktionen gibt es viel zu entdecken.

Leif Lunburg: Vom Musical-Star zum Serienkämpfer bei "Alles was zählt"

Bei "Alles was zählt" gibt es ein neues Gesicht: Leif Lunburg spielt "Lennox Fischer". Die große Bühne ist für den 23-jährigen Schauspieler kein Neuland.

Leif Lunburg entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Bühne. Von 2011 bis 2013 spielte er die kindliche Titelrolle im Musical „Tarzan“ in Hamburg. Ein Erlebnis, das ihn prägte: „Da habe ich mich ein bisschen in Schauspiel, Gesang und Tanz verliebt.“ Seitdem geht er konsequent seinen Weg in der Branche - mit Erfolg.

Jetzt übernimmt Leif Lunburg die Rolle des Lennox Fischer in „Alles was zählt“. Sein dramatischer Einstieg sieht so aus: Lennox rettet Daniela mit seinen Kickbox-Künsten vor einem Angreifer, der sie überfallen will. Er verschwindet aber, bevor sie sich bedanken kann. Nur eine verlorene Kette bleibt als Hinweis auf ihn - als geheimnisvollen Retter - zurück.

Lennox Fischer: Ein Kämpfer mit harter Vergangenheit

Lennox ist 17 Jahre alt und ein begeisterter Kickboxer. Doch sein Leben ist alles andere als einfach. Seine Mutter beginnt eine Beziehung mit seinem Kickboxtrainer, was für Lennox nichts Gutes bedeutet.

Lesen Sie auch: Wer spielt in Kickboxer: Armageddon?

Der neue Partner seiner Mutter ist gewalttätig und es kommt immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen. Schließlich wirft er Lennox hinaus. Seitdem lebt der Teenager auf der Straße - bis er zufällig Daniela trifft.

Leif Lunburg beschreibt seine Figur als einen jungen Mann, der viel durchmachen musste: „Für Lennox ist Sport - also das Kickboxen - eine Kompensation.“ In dieser Hinsicht sieht der Schauspieler eine Parallele zu sich selbst: „Ich muss mich jeden Tag irgendwie bewegen, sonst dreh ich durch.

Ursprünglich hatte sich Leif Lunburg für eine ganz andere Rolle bei AWZ beworben: Milan, den Eiskunstläufer. Doch die Produktion entschied sich, die Figur zu ändern und etwas älter zu besetzen. Sein Casting kam jedoch so gut an, dass man ihm stattdessen die Rolle von Lennox anbot - eine glückliche Fügung.

Auch wenn Kickboxen nicht seine Lieblingssportart ist - er bevorzugt Krafttraining mit Eigenkörpergewicht und Skaten -, scheint er sich mit seiner neuen Serienrolle gut eingelebt zu haben.

Vitali Huk: Vom Kampfsport zum Eistanz

Vitali Huk ist Martial-Arts-Kämpfer, Kickboxer und Schauspieler. Er bekommt eine Hauptrolle, nachdem Matthias Brüggenolte, den Serientod starb.

Lesen Sie auch: Kickboxer: Die Vergeltung – Alle Infos

Huk zu BILD: „Vom Kampfsport zum Eistanz ist natürlich schwierig. Das ist eine ganz andere Welt. Eislaufen und Eistanz habe ich vorher noch nie gemacht. Aber ich bin Sportler durch und durch und habe das einfach als sportliche Herausforderung gesehen. Ich habe das Körpergefühl und Bewegungsabläufe von meinen Trainern adaptiert und nachgemacht. Mein Körper hat mir dabei geholfen.“

Trotzdem musste er das Boxen für „Alles was zählt“ aufgeben! „Ich habe seit meinem Trainingsstart für AWZ im November keinen Fuß mehr in den Ring gesetzt.“ Sonst wäre er in den Bewegungsabläufen zu sehr durcheinander gekommen.

Dieses Opfer nimmt er gerne in Kauf. „Die Rolle ist eine Ehre. Ich bin in Hamburg-Bergedorf aufgewachsen. Das war ein sozial schwächeres Pflaster. Mit einer künstlerischen Ader fällst du da auf. Das finden nicht alle toll. Ich habe mich damit als Kind und Teenie ziemlich alleine gefühlt. Aber heute bin ich stolz, meinen Weg trotz alledem gegangen zu sein.“

Huk: „Dadurch, dass meine Rolle eine Verletzung hat, ist das super erzählt. Ich muss also nicht direkt alles können.“ Für die Serienmacher war offenbar wichtiger, dass Huk die nötige Sportlichkeit mitbringt.

„In meinen Körper habe ich einige Arbeit gesteckt, das kommt nicht einfach so“, sagt er. „Ich war immer schon ein Sportfreak. Selbst wenn tot bin, gehe ich ins Gym. Ich bin überzeugt, dass körperliche auch mentale Stärke bedeutet. Wenn man etwas durchzieht bis zum bitteren Ende, kann man alles schaffen.“

Lesen Sie auch: Karate Kid 3: Schauspieler und Charaktere

Jean-Claude van Damme und die "Kickboxer"-Reihe

Jean-Claude van Damme spielt im Original aus dem Jahr 1989 die Hautrolle eines jungen Martial-Arts-Kämpfers, der in Thailand den Tod seines Bruders rächt. Dieser wurde im Ring von einem brutalen Gegner getötet. Im Remake verkörpert der belgische Schauspieler den Trainer des jungen Rächers.

RLJ Entertainment plant, den Film im September dieses Jahres ins Kino zu bringen und als Video on Demand zu veröffentlichen.

Wie das Filmmagazin Variety am gestrigen 6. Juli 2016 berichtet, führt bei der Fortsetzung "Kickboxer: Retaliation" Dimitri Logothetis Regie. Der Kampfsport-erfahrene Filmemacher fungierte beim Vorgänger als Drehbuchautor und Produzent.

'JC bringt für "Kickboxer" sein Charisma und seine Martial-Arts-Talente mit, wie es kein anderer Schauspieler tun kann', wird Logothetis von Variety zitiert. Der junge Kampfsportler muss in Thailand im Ring wieder um sein Leben kämpfen. Seinen brutalen Kontrahenten spielt der isländische Kraftsportler Hafþór Júlíus Björnsson.

"American Kickboxer 2": Ein Actionfilm aus den Philippinen

In der Fortsetzung, die keine ist, dreht sich alles um das kleine Mädchen Susie. Die wird am helllichten Tage in einer spektakulären Hubschrauber-Aktion aus dem Garten - genauer dem Pool!!! - ihrer Familie entführt.

Auch sonst ist die Dynamik zwischen dem eitlen Trainer David und dem hartgesottenen Cop Mike recht witzig anzuschauen, wenngleich die Chemie zwischen den Darstellern Dale „Apollo“ Cook („Bloodfight 4“) und Evan Lurie („T-Force“), den ich hier im Übrigen zum ersten Mal in einer positiv besetzten Rolle gesehen habe, besser sein könnte.

Schön ist, dass beide Darsteller ihren körperlichen Vorzügen entsprechend austeilen dürfen. Cook haut eher amtlich und wuchtig auf die Glocke. Abseits der Martial-Arts-Action, die zur Aufrechterhaltung eines netten Tempos vernünftig über den Film verteilt wurde, darf auch diverse Male geballert werden.

Darstellerisch ist in „American Kickboxer 2“ abseits der solide aufspielenden Hauptdarsteller nichts zu holen. Zumindest Ted Markland („Live by the Fist“) hat als Lump Xavier Spaß an seiner Rolle. Und in einer Nebenrolle beweist Regisseur Jenö Hodi, dass er hinter der Kamera besser aufgehoben ist.

Der Actionfilm von Jenö Hodi versucht vor allem gegen Ende, ein paar kleinere Twists in seiner unfassbar beliebigen Story zu zünden. Die sind aber letztlich so egal, dass man als Zuschauer nur mit der Achsel zuckt.