Goldpreis 24 Karat: Entwicklung und Einflussfaktoren

Der Goldpreis hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Kursrallye erlebt. Investitionen in Gold gelten als sicherer Hafen und krisenresistente Kapitalanlage. Ganz allgemein versteht man unter dem Goldpreis den aktuellen Weltmarktpreis für Gold. Bei diesem gegenwärtig festgesetzten Preis, der dann beispielsweise durch die Nachrichten kursiert, handelt es sich um den sogenannten “Spot-Preis”. Der Spot-Preis ist der aktuelle Weltmarktpreis für eine Feinunze (ca. Diese liegt bei 31,1 Gramm (exakt: 31,1034768 g).

Der Preis notiert in US-Dollar und bezieht sich auf die standardisierte Gewichtseinheit “Feinunze”. An den internationalen Rohstoffbörsen wird ein Währungskürzel genutzt, das standardisiert ist. In diesem Falle ist es die ISO 4217-Norm, die von der internationalen Organisation für Normung (ISO) vergeben wurde. Im Goldhandel ist es “XAU”. Es steht ein X am Anfang und gibt an, dass es keine nationale Währung ist, gefolgt von der Abkürzung des jeweiligen chemischen Symbols. Im Falle von Gold ist es “Au”, was für “Aurum” - das lateinische Wort für Gold - steht. (Übrigens: Das lateinische Wort für Silber ist “Argentum”, davon leitet sich das Elementsymbol “Ag” ab.

Ein Preis bildet sich beim Gold, wie auf jedem anderen Markt auch, also durch Angebot und Nachfrage. Wenn sich ein Preis bildet, gibt es für das entsprechende Gut einen Käufer sowie einen Verkäufer. Der Verkäufer gibt einen Angebotspreis ab, der Käufer einen Nachfragepreis. Dann treffen sich die Preisvorstellungen beider Seiten und der Preis entsteht.

Einflussfaktoren auf den Goldpreis

Auf den Goldpreis wirken hinsichtlich einer Begründung der Kauf- oder Verkaufsentscheidung viele verschiedene Einflussfaktoren ein. Diese sind oft wirtschaftlicher oder politischer Natur. Allgemeine Wirtschaftsbedingungen, wie ökonomische Instabilität, Inflation oder Wechselkurse sowie geopolitische Entwicklungen, wie etwa Kriege, zählen hierzu. Außerdem wirken Spekulanten auf den Goldpreis ein. Aufgrund von Nachrichten, Gerüchten und Erwartungen, erhöhen sie ihre Handelsaktivitäten und können damit zu einer deutlichen Kursbewegung führen.

Das globale Goldangebot ergibt sich aus der globalen Fördermenge, recyceltem Gold, Zentralbankverkäufen und dem Produzenten-Hedging bzw. Terminverkäufen. Kriterien, die sich aus betriebswirtschaftlicher Sicht direkt auf die Entwicklung eines Preises auswirken, sind Produktionskosten. Demnach hängt eine wichtige Einflussgröße, die am Anfang der Preisentstehung von manchen als elementar angesehen wird, mit den Bergbauaktivitäten der Goldminenbetreiber zusammen. Hier entstehen Förder- bzw. Explorationskosten. Die Aufwendungen, die bei der Produktion des Goldes zudem mit hineinspielen, sind Entwicklungen bei der Fördertechnologie.

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Die Meinung, dass Goldpreise nicht unter die Förderkosten fallen, ist weit verbreitet. Es scheint schlüssig: Goldminenbetreiber halten sich mit der Förderung zurück, wenn die Kosten unter dem Verkaufspreis liegen, da es sich dann nicht lohnt. Dadurch verknappt sich das Angebot und der Preis steigt wieder. Daher wird die Höhe der Förderkosten als eine Art “natürliche Untergrenze” gesehen, unter die der Goldpreis nicht fallen könne. Jährlich werden die durchschnittlichen Förderkosten der Goldminenbetreiber berechnet.

Kritiker dieser Theorie verweisen auf die Relation zwischen der bereits bestehenden Goldbeständen und der geförderten Menge. Ende 2023 lagen die oberirdisch existierenden Bestände bei 212.582 Tonnen, abgebaut wurden 3.644.4 Tonnen. Ein weiterer Kritikpunkt der Skeptiker der Annahme sind die durchschnittlichen Förderkosten an sich. Diese variieren teils stark voneinander. Sie werden international in Dollar und in AISC (All-In Sustaining Cost) gemessen, welche die Gesamtkosten berücksichtigt. Im Jahr 2023 lagen die durchschnittlichen AISC weltweit bei 1.358 US-Dollar. In den vergangenen 40 Jahren hatte der Goldpreis im Jahr 2000 AISC-Kosten in Höhe von 270 Dollar erreicht. Ein weiterer Rückgang um ca. 40 Prozent brachte den Goldpreis 2015 wieder in die Nähe der 1000er-Marke, auf bis zu 1050 US-Dollar. Der Wert lag wieder ein wenig über den AISC-Kosten von etwas über 1.000 Dollar.

Das recycelte Gold weltweit betrug 2022 1.140 Tonnen, 2023 1.237 Tonnen. Im Jahr 2022 waren es 4.745,5 Tonnen an Gesamtangebot, die an den Weltmarkt gelangten, im Jahr 2023 waren es 4.898.8 Tonnen. Recyceltes Gold machte demnach global ein Viertel des gesamten Goldangebotes aus. Stand jeweils Jahresende.

Für die Nachfrage an Gold kommen vier Sektoren infrage:

  • Schmucksektor: Gut die Hälfte, 49 Prozent der Nachfrage entfielen 2023 auf den Schmucksektor. Goldschmuck ist in den beiden Milliardenvölkern Indien und China traditionell stark nachgefragt.
  • Zentralbanken - 23 Prozent der Nachfrage kam durch die Zentralbanken zustande.
  • Investmentsektor - Zu Investmentzwecken wurden 21 Prozent verwendet.
  • Industrie - Die Nachfrage in der Industrie hält sich über die Jahre relativ stabil zwischen sieben Prozent - wie dieses Jahr - und acht Prozent.

Goldnachfrage vs. Angebot

Die Annahme, dass sich der Goldpreis rein aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem internationalen Markt ergibt, ist eine stark simplifizierte Betrachtung. Grundsätzlich gilt zwar, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, steigt der Preis und umgekehrt, aber trotzdem ist dieses traditionelle ökonomische Modell nicht vollständig ausreichend, um die Preisentwicklung von Gold auf dem internationalen Markt zu erklären. Mit 4.898,6 Tonnen überstieg das Goldangebot die Goldnachfrage um rund 206 Tonnen im Jahr 2023. Dennoch ist der Goldpreis im letzten Jahr von 1.699,08 auf 1.865,44 € gestiegen. Dieser Preisanstieg trotz Angebotsüberhang beweist, dass der Goldpreis nicht nur von dem offiziellen Angebot und der offiziellen Nachfrage getrieben wird.

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Dies liegt vor allem an zwei Faktoren. Zum einen stimmt die offizielle nicht mit der tatsächlichen Goldnachfrage überein. Zum Anderen gibt es auch noch den psychologischen Faktor, der einen starken Einfluss auf den Goldpreis hat, und sich dabei dem klassischen ökonomischen Gesetz von Angebot und Nachfrage entzieht. Zusätzlich zur erkennbaren Nachfrage beeinflusst auch der Over-the-Counter (OTC)-Handel den Goldpreis, dessen Umfang schwer quantifizierbar ist, da er außerhalb der regulären Börsen stattfindet und daher nicht öffentlich einsehbar ist.

Die genaue Höhe der versteckten Goldnachfrage ist leider nicht einfach zu quantifizieren, übertrifft in Kombination mit der offiziellen Nachfrage nach dem Edelmetall das Goldangebot jedoch deutlich. Einen großen Teil der versteckten Nachfrage machen geheime Käufe der Zentralbanken aus.

Ludwig Erhard, der Kanzler des Wirtschaftswunders in den 60ern sagte, dass Wirtschaft zu 50 Prozent Psychologie sei. Und das Zitat “Die Börse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten; alles andere ist Psychologie.” stammt von André Kostolany, dem Grandseigneur der Börse. Vor diesem Hintergrund spielt Gold eine herausragende Rolle. Aufgrund seiner Unverwüstlichkeit und Wertstabilität zählt es für viele Anleger über Jahrhunderte und Jahrtausende als “Sicherer Hafen” in der Vermögensanlage.

Handelsplätze für Gold

Es gibt mehrere bedeutende Handelsplätze auf der Welt, an denen Gold gehandelt wird und Preise dafür festgestellt werden. Und unter ihnen kommt einem eine ganz besondere Rolle zu - dem traditionsreichen Londoner Handelsplatz “London Bullion Market”. Wie an allen anderen Handelsplätzen auch, treffen hier wichtige staatliche und nicht-staatliche Akteure zusammen, um Gold zu kaufen oder zu verkaufen. Zu diesen gehören Geschäfts- und Zentralbanken, Unternehmen, die Goldminen betreiben oder es raffinieren (Prozess der Reinigung und Veredelung), Juweliere, Fondsverwalter und andere Großinvestoren bzw.

London Bullion Market

Zunächst zu OTC, was für “Over The Counter” steht bzw. soviel wie “Über dem Tresen” bedeutet. Damit ist der außerbörsliche Handel gemeint; also ein Handel, der nicht über eine Börse getätigt wird. Der London Bullion Market ist bei Weitem der wichtigste OTC-Markt für Gold und Silber weltweit, ein Teil dessen der Londoner Goldmarkt ist. Er wurde 1987 in enger Absprache mit der britischen Zentralbank “Bank of England” gegründet. Der Goldmarkt ist in der “City of London” ansässig - einem Distrikt im Herzen der Hauptstadt. An diesem geschichtsträchtigen Handelsplatz wird seit 1897 quasi der “Weltmarktpreis” für Silber und seit 1919 der für Gold festgestellt.

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Die London Bullion Market Association (LBMA) ist eine weltweite Vereinigung von mehr als 150 Unternehmen aus aller Welt. Der fortlaufende Handel findet zwischen 08:00 Uhr und 17:00 Uhr Londoner Ortszeit börsentäglich bzw. von Montag bis Freitag statt. Da es hier ja keinen klassischen Börsenhandel gibt, wird zweimal am Tag ein Preis fixiert. Der erste um 10:30 Uhr, der zweite um 15:00 Uhr. Dieses Goldfixing wird von 11 Banken vorgenommen, die einander verbindliche An- und Verkaufspreise stellen; vier davon sind für die Abwicklung der Geschäfte zuständig (Stand: Mai 2024).

Im Londoner Goldhandel sind lediglich sogenannte Good Delivery-Goldbarren zugelassen. Sie wiegen zwischen 350 Feinunzen und 430 Feinunzen. Meistens sind es klassische Barren aus 400 Feinunzen, die rund 12,44 kg wiegen. Sie müssen eine Feinheit von mindestens 995/1000 aufweisen. Praktisch gilt 999er Gold als reines Gold, 995 Teile von 1000 sind also reines Gold, anders ausgedrückt, 995 Promille oder 99,5 Prozent. Die Goldbarren müssen eine LBMA-Zertifizierung ausweisen. Diese werden Produzenten zuerkannt, die weltweit ein hohes Ansehen genießen.

COMEX in New York

Eine weitere Börse, die von großer Wichtigkeit für den Goldpreis ist, ist die COMEX (Commodity Exchange bzw. Rohstoffbörse) und befindet sich in New York. Sie ist Teil der NYMEX (New York Mercantile Exchange / New Yorker Handelsbörse), mit der sie 1994 fusionierte. Der Unterschied zwischen einem Spotmarkt (auch Kassamarkt oder Effektivmarkt genannt) - wie der Londoner Goldmarkt - und einem Terminmarkt - wie die COMEX - liegt darin, dass am Spotmarkt Geschäftsabschluss und Geschäftserfüllung innerhalb kurzer Zeit stattfinden. Die Abwicklungsfrist am OTC-Markt in der britischen Hauptstadt beträgt zwei Tage.

Am Terminmarkt hingegen erfolgt die Erfüllung einer Geschäftsvereinbarung erst zu einem späteren Zeitpunkt. Beide Vertragspartner legen im Voraus ihren jeweiligen Kauf- und Verkaufskurs fest, der an einem bestimmten Datum gelten soll. Ob der Spotpreis zu diesem Termin höher oder niedriger ist als der vorher festgelegte Preis, bleibt ohne Belang. Die COMEX dominiert den Markt für Gold-Futures weltweit. Neben dem Spotpreis für Gold am Londoner Goldmarkt sind die Preise für diese Gold-Futures die wichtigsten Referenzwerte für die Entwicklung der Preise. Die Vereinbarungen können verschiedene Mengen oder unterschiedliche Zeitpunkte in den folgenden Monaten betragen. Im Regelfall liegt der Abrechnungstag bis zu drei Monate in der Zukunft. Obwohl die Warenterminbörse Lagerhäuser betreibt, um eine physische Auslieferung des Goldes zu organisieren, wird nur selten davon Gebrauch gemacht. Beim Spotmarkt wird ein Geschäft zu aktuellen Bedingungen abgeschlossen und in kurzer Zeit erfüllt.

Shanghai Gold Exchange (SGE)

Die Shanghai Gold Exchange (SGE) ist die größte Warenbörse Chinas. Die chinesische Regierung gab 2001 ihr Monopol für den Edelmetallhandel auf, wonach 2002 die Börse durch die chinesische Zentralbank gegründet wurde. An ihr werden Gold, Silber und Platin gehandelt. Zudem wurde das Handelsverbot für Privatinvestoren abgeschafft, was die Nachfrage deutlich angeregt hat. Das ganze Gold, das im Inland - als größter Goldproduzent der Welt - gefördert und recycelt wird, läuft über diese Börse. Die großen Handelsmengen haben dem Handelsplatz weltweit große Bedeutung zukommen lassen.

Nachdem es nur einigen wenigen ausländischen Großbanken erlaubt war, Goldgeschäfte in China zu tätigen, wurde der Goldmarkt des Landes mit der Gründung der Shanghai International Gold Exchange (SGEI) für weitere internationale Marktteilnehmer geöffnet. Seit April 2016 ermittelt China seinen eigenen Gold-Referenzkurs, der zweimal täglich an der SGE bekanntgegeben wird. Gehandelt werden u.a. Goldbarren und Futures. Damit entstand neben dem Londoner Goldmarkt, an dem der Referenzkurs zweimal täglich in Dollar ermittelt wird, ein zweiter bedeutender Goldmarkt. Die Auktionen werden an Handelstagen um 10:15 Uhr und 14:15 Uhr Pekinger Ortszeit abgehalten. Der Shanghaier Referenz-Goldpreis basiert auf einem Kilogramm Gold, lieferbar an SGE-zertifizierte Tresore und in notiert in Yuan. Häufig liegt er höher als der Goldpreis in London, was dazu führt, dass Gold vermehrt aus dem Westen abwandert und nach Asien dringt.

Die SGE will, zusammen mit ihren Tochterunternehmen SGEI und SHFE (Shanghai Futures Exchange), in bewusster Konkurrenz mit dem Londoner Goldmarkt und der NYMEX treten.

Investmentmöglichkeiten: Papiergold

Wichtige Investmentmöglichkeiten bietet das sogenannte “Papiergold” als Anlage. Es sind Finanzprodukte auf Gold, die an der Börse gehandelt werden. Vor allem sind zwei Arten von Finanzinstrumenten zu nennen, die in diesem Zusammenhang erwähnenswert sind. Der ETF und der ETC. Der ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Investmentfonds, der in physisches Gold investiert. Das ETC (Exchange Traded Commodity) ist ebenfalls ein an der Börse handelbares Finanzprodukt, das den Goldpreis widerspiegelt.

Wichtig zu beachten: ETCs sind rechtlich betrachtet Schuldverschreibungen. Die Anleger sind damit nicht Eigentümer des Goldes, wie es bei ETFs der Fall ist. Genau genommen sind sie Gläubiger des Herausgebers des Finanzinstruments. Im Falle einer Insolvenz sind die Anleger beim ETF auf der sicheren Seite, da es sich um sog. Sondervermögen handelt. Es wird im Falle einer Insolvenz nicht angetastet.

Historische Betrachtung des Goldpreises

Die historische Betrachtung des Goldpreises in Deutschland und seine Verknüpfung mit verschiedenen nationalen Währungen bietet eine faszinierende Einsicht in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und die Wechselwirkungen mit globalen Finanzmärkten. Von 1871 bis 1914, während der Zeit der Goldmark, war der Goldpreis durch das internationale Goldstandard-System stabilisiert. Der Wechselkurs zum US-Dollar war fix, da beide Währungen durch eine feste Goldmenge gedeckt und somit in einer festen Münzparität zueinander standen.

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 führte zu tiefgreifenden Veränderungen: Die Golddeckung wurde aufgehoben, um Geld zur Kriegsfinanzierung drucken zu können und die Wechselkurse der Währungen begannen zu schwanken. In den folgenden Jahren, besonders während der Weimarer Republik, erlebte Deutschland eine extreme Hyperinflation. Die Relation von Gold zur Papiermark sank dramatisch, ein sichtbares Zeichen für die Entwertung der Währung und die wirtschaftlichen Turbulenzen der Zeit.

Nach der Hyperinflation stabilisierte sich der Goldpreis in Reichsmark und später in Deutscher Mark, spiegelte jedoch weiterhin die geopolitischen und wirtschaftlichen Schwankungen ...

Aktuelle Goldpreise in CHF und EUR

Der Goldpreis in CHF und EUR variiert täglich. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Preise für verschiedene Gewichtseinheiten:

Gewicht Aktueller Preis (EUR) Aktueller Preis (CHF)
Gramm 92,57 € 86,14 CHF
Unze 2.879,14 € -
Kilo 92.566,43 € -

Die historischen Goldpreise in Schweizer Franken (1 Gramm) und Euro (1 Gramm) zeigen folgende Entwicklung:

Zeitraum Entwicklung (CHF) Entwicklung (EUR)
1 Tag +0% +0%
1 Woche +1.29% +1.29%
1 Monat -1.62% -1.62%
6 Monate +9.29% +9.29%

Der Goldpreis ist währungsabhängig und dementsprechend von Währung zu Währung unterschiedlich. Die folgende Tabelle zeigt den heutigen Goldpreis für 1 Gramm Feingold in einigen der weltweit wichtigsten Währungen:

Währung Aktueller Preis
EUR 92,57 €
CHF 86,14 CHF
USD 108,17 $
GBP 80,19 £

Was beeinflusst den Schweizer Franken-Goldpreis (CHF)?

Der Goldpreis in Schweizer Franken wird von verschiedenen Einflussfaktoren beeinflusst und zeigt im Laufe der Zeit Auf- und Abwärtsschwankungen. Es ist wichtig zu betonen, dass die Faktoren, die den CHF-Goldpreis beeinflussen, oft miteinander in Beziehung stehen.

Es wird daher empfohlen, die aktuelle Nachrichtenlage sowie die allgemeine Entwicklung des Goldmarkts aufmerksam zu verfolgen, um ein umfassendes Bild vom CHF-Goldkurs zu erhalten.

Verschiedene Faktoren können den Goldpreis in Schweizer Franken beeinflussen, darunter:

  • Globales Wirtschaftswachstum: Die Gesundheit der weltweiten Wirtschaft kann den Goldpreis beeinflussen, insbesondere in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten, wenn Anleger dazu neigen, in werthaltige Anlagen zu investieren.
  • Inflation und Deflation: Gold wird oft als Absicherung gegen Inflation betrachtet. In Zeiten, in denen Fiatwährungen durch Inflation an Wert verlieren, kann die Nachfrage nach Gold währungsübergreifend steigen.
  • Zinsen: Die Zinssätze spielen oft eine wichtige Rolle. Höhere Zinsen können Gold weniger attraktiv machen, da Anleger möglicherweise höhere Renditen durch festverzinsliche Anlagen erzielen können. Niedrige Zinsen hingegen können die Attraktivität von Gold steigern.
  • Geopolitische Ereignisse: Politische Instabilität, Konflikte oder Naturkatastrophen können Unsicherheiten auslösen und die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Gold erhöhen.

Wo kann man in der Schweiz Gold kaufen?

Wir von GOLD AVENUE sind ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Genf, das Ihnen neben einer Vielzahl physischer Goldprodukte auch Silber, Platin und Palladium bietet.

Auf Wunsch lagern wir Ihre Edelmetalle in unseren hochsicheren Tresoren außerhalb des Schweizer Bankensystems:

  • Kostenlose Einlagerung bis zu einer Einlagenhöhe von 10,000 Schweizer Franken bzw. Euro
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Der historische Goldpreis in CHF

Wie bereits dargestellt, variiert der CHF-Goldpreis täglich und ist von vielen Faktoren abhängig. Daher sollten Sie das aktuelle Preisniveau sowie den Goldmarkt aufmerksam verfolgen.

Historisch gesehen hat sich der Goldpreis in Schweizer Franken positiv entwickelt. Ausgehend vom aktuellen Goldpreis für 1 Gramm von ca. 57,40 Franken (Stand: März 2024), stieg der Goldpreis über die letzten zehn Jahre um fast 39% und über die letzten fünf Jahre um etwa 35%.