Asiatische Kampfsportarten: Eine Liste der Waffen und Kampfstile

Viele Menschen verfolgen mit Kampfsport in der Regel zwei Ziele: Sie möchten ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung steigern und ihre körperliche Fitness verbessern. Tatsächlich trainieren die meisten Kampfsportarten körperliche Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Kondition.

Überblick über asiatische Kampfsportarten und Waffen

Asiatische Kampfsportwaffen sind traditionelle Waffen, die in verschiedenen asiatischen Kampfkünsten und Kampfsportarten verwendet werden. Dieser Artikel bietet einen Überblick über einige der bekanntesten Waffen und Kampfstile.

Der Stock

Die wahrscheinlich älteste Waffe der Welt ist der Stock. Der Langstock wird als erste Waffe unterrichtet. Nachdem die Kung Fu Schüler zuvor verschiedene Handformen gelernt haben, wird nun ihr Horizont entscheidend erweitert: Die Kung Fu Schüler müssen nun die völlig ungewohnten Gewichts- und Hebelgesetze dieser „schweren“ Waffe meistern.

Dieser (zunächst) „Fremdkörper“ ist nicht nur ein Gewicht außerhalb des Körpers, welches den Gleichgewichtssinn und den Koordinationssinn, auf die Probe stellt, sondern diese Waffe wird umso schwieriger zu handhaben, da durch die häufige Rotation noch völlig neue Zentrifugalkräfte entstehen. Aber auch diese Herausforderung wird von den Kung Fu Trainierenden nach der angemessenen Zeit gemeistert.

So wird diese Waffe (wie auch die folgenden Waffen) von einem anfänglichen „Fremdkörper“ zu einer Verlängerung des eigenen Körpers. D. h. diese Waffe wird nicht mehr als ein toter Gegenstand wahrgenommen, sondern die Kung Fu Schüler haben gelernt, ihre gesamte Kraft in der Spitze der Waffe zu fokussieren.

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Gleichzeitig ist das Nervensystem darauf trainiert, kleinste Krafteinwirkungen auf die Waffe wahrzunehmen und diese für den Kampf zu interpretieren. Dadurch wird diese Waffe, trotz ihres Zerstörungspotentials, zu einem äußerst sensiblen Objekt.

Neben den offensichtlichen Vorteilen des Langstockes (Kraft und Koordinationszuwachs) wird so eine Verlagerung des sensiblen sensorischen Wahrnehmungssystems auf einen Bereich außerhalb des menschlichen Körpers erweitert. Hoch trainierte Stockkämpfer sehen in dieser Erweiterung auch eine Erweiterung ihres Bewusstseins.

Nein - keine Angst - dies ist keine Esoterik, sondern nur eine antrainierte Erweiterung des Wahrnehmungssystems des Menschen. Die Waffe wird vom Kung Fu Schüler als Teil seines eigenen Körpers wahrgenommen. Dies gilt für alle Waffen des Kung Fu (aber auch für Experten im Umgang mit Werkzeugen oder speziellen Sportgeräten.

Der Speer

Der Speer ist eine Waffe mit langer Reichweite, die vor allem für Stöße mit der Spitze gedacht ist. Wie „eine Schlange“ durchdringen die blitzschnellen Speerstiche auch kleinste Lücken in der gegnerischen Verteidigung. Der rote Haarbüschel hat aber auch noch eine andere Funktion: In der erfolgreichen altertümlichen Schlacht ist die Klinge irgendwann blutgetränkt.

Dieses feindliche Blut würde nun am Speer hinunterlaufen und den Griffbereich des Speeres unsicher und glitschig machen. Durch die Rotationsbewegungen des Speeres wird die Flüssigkeit zunächst an den roten Haarbüschel weitergegeben, bevor die Flüssigkeit durch die Zentrifugalkraft abtropfen kann.

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Neben den oben erwänhten typischen Stichbewegungen sind variable, kleine und große Rotationsbewegungen des Speeres ein Merkmal für die höhere Kampfkunst. Die Drehbewegungen erlauben es dem Speerkämpfer, die große Reichweite seiner Waffe auch zum Abwehren gegnerischer Angriffe zu nutzen.

Laut der chinesischen Legende hat Huáng Dì (der Gelbe Kaiser) den Speer entwickelt, aber man kann natürlich davon ausgehen, dass der Speer von verschiedenen Menschen an vielen Orten der Welt entwickelt wurde: Im Altertum waren die Speere einfache Stöcke mit in Feuer gehärteter Spitze oder zugespitzte Stangen aus Holz.

Im englischen Essex wurde 1911 eine hölzerne Speerspitze ausgegraben und auf ein Alter von 360.000 bis 420.000 Jahre geschätzt wird. Um die Effektivität und die Einsatzmöglichkeiten zu erhöhen (z.B. um Reiter vom Pferd zu holen), wurden Querklingen angebracht, wodurch dann die Hellebarde (Ji) entstand.

Die älteste Form ist das Ge, aus dem sich Hellebarde (Ji) und Lanze (Qiang) entwickelte.

Die Hellebarde

Die große Hellebarde ist eine wirklich beeindruckende Waffe. Sie hat oben eine schwere, breite säbelartige Klinge mit einem Haken in der Mitte der Klingenrückseite. An diesem Haken ist häufig ein rotes Haarbüschel befestigt, welches den Gegner optisch ablenken soll.

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Mit einer Länge von 2 m bis 2,30 m und einem ungewöhnlich hohen Gewicht unterscheidet sich der Kampfstil erheblich von dem anderer Waffen: Kurze, kleine Bewegungen oder gar ein plötzliches Abstoppen der Waffe ist auf Grund der Trägheit der Masse NICHT oder nur schwer möglich.

Generell kann eine leichte Waffe so geführt werden, dass der Kämpfer selbst bestimmt wie viel Körperbewegung er zu Unterstützung der Waffentechnik aufwendet. Der Energiemittelpunkt von Kämpfer und Waffe liegt nahe beim Kämpfer und kann willentlich variiert werden.

Bei einer so großen und schweren Waffe wie der großen Hellebarde liegt der Energiemittelpunkt (gemeinsamer Schwerpunkt oder auch Drehachse) nicht mehr nah beim Kämpfer sondern zwischen Waffe und Kämpfer. Da die große Hellebarde aber häufig auch noch eine Eigenrotation hat, wird der Energiemittelpunkt noch weiter Richtung Waffe verschoben.

Der Legende nach wurde die große Hellebarde von General „Guan Yu“ entwickelt. Dieser war einer der fünf Tigergeneräle - die fünf tapfersten Befehlshaber der Shu Han, eines chinesischen Teilstaats während der Zeit der Drei Reiche. General Guang Yu’s Waffe trug angeblich den Namen „mähender Mond-Säbel des Grünen Drachen“. Diese spezielle Hellebarde soll ca.

Der Säbel

Im alten China wurde der Säbel überwiegend von Soldaten und Amtsträgern geführt. Der größte „physikalische“ Vorteil des Säbels ist, neben seiner Schärfe, seine Biegung. Wird der Säbel kraftvoll geschwungen, dreht er sich „automatisch“ in den senkrecht zum Aufprall geneigten Winkel.

D. h. selbst wenn der Kämpfer unsauber zuschlägt, also die Waffe in einem ungünstigen Winkel an den Feind heran schwingt, zerbricht diese nicht, sondern der Säbel dreht sich selbst in den perfekten Einschlagswinkel. Dieses Prinzip der Biegung war aber nicht nur in China sondern auch im Rest der Welt bekannt: Beispiele hierfür sind das japanische Katana, der westliche Säbel, das europäische Krummschwert und der Scimitar (der orientalische Säbel).

Der Säbel gilt überwiegend als Schnitt- und Wuchtwaffe. Aber der Säbel kann auch als Stichwaffe eingesetzt werden.

Das Schwert

Das Schwert hatte in der Symbolik des Buddhismus und Daoismus einen hohen Stellenwert. Im Buddhismus war es das Sinnbild für Weisheit, es spaltete den Zweifel und erleuchtete den Weg zur Wahrheit. Im Daoismus diente es dazu, die Dämonen zu vertreiben.

Das Schwert war auch das Symbol der chinesischen Würdenträger, des Krieger- und Hofadels und durfte nur von ihnen getragen werden. Einfache Soldaten trugen den Säbel. Schon in der Shang-Dynastie (1766-1122 v. Chr.) wurden Bronze- oder Kupferschwerter benutzt, ab der Zhou-Dynastie (1122-221 v. Chr.) wurden sie aus Eisen geschmiedet.

Seit der Ming-Dynastie (1368-1645) unterscheidet man zwei Arten von Schwertern: zivile Schwerter (Wenjian) und militärische Schwerter (Wujian). Das zivile Schwert wird als feminin betrachtet, ist kürzer, und die Spitze (Feng) ist abgerundet. Das zweite hat männlichen Charakter, ist länger, größer und hat eine schrägere Spitze.

Eine Form des zivilen Schwert, das Qixingjian (Sieben-Sterne-Schwert), ist an der Klinge mit sieben Punkten aus Kupfer besetzt, die die Energie besser zirkulieren lassen sollen. Die Kriegsschwerter waren viel schwerer und aus geschmiedetem Stahl.

Während der Qing-Dynastie (1644-1911) wurden einige kleine Hofschwerter geschmiedet (Xiaogongjian). Sie dienten der Belohnung für Würdenträger und wurden auch fremden Reisenden als eine Art Paß angeboten. Man findet sie heute noch bei Antiquitätenhändlern.

Die normalen Schwerter sind heute von schlechter Qualität und daher recht billig. Die großen, echten Klingen sind sehr selten und erreichen leicht den Preis der japanischen Katana. Weniger verbreitet sind im traditionellen Kung Fu große Zweihandschwerter. Die Techniken werden im Seven Star Mantis etwas „versteckter“ vermittelt.

Die puren Seven Star Mantis Schwertformen vermitteln die Kampftechniken sowohl von Einzelschwert, Doppelschwert und Zweihandschwert. Allgemein wird das japanische Katana nicht als traditionelle Kung Fu Waffe angesehen.

Das besondere an dem Katana ist die überragende Schmiedekunst die zur Herrstellung eines kampftauglichen Katana nötig ist. Lange Zeit wurde das Geheimnis dieser Kunst von den japanischen Schmieden gehütet.

Schaut man sich die oben genannten Waffen-Kategorien an, dann fällt auf, dass es ein großes Zweihandschwert gibt, aber keinen großen Zweihandsäbel. Dies verwundert um so mehr, da die Kunst des Säbelkampfes bekannterweise leichter zu erlernen ist, als die Schwertkunst.

Sollte im Kampfsystem wirklich eine derartige Lücke vorhanden sein? Nein, denn traditionell werden die kleinen Hellebarden auch als große Säbel bezeichnet.

Welche enorme Kraft von dieser „relativ einfach“ zu erlernenden Waffe ausgeht kann man sich leicht vorstellen wenn man sich die Aspekte dieser Waffe bewusst macht: Die kleine Hellebarde ist von ihrer technischen Wirkweise ein Hybrid aus Säbel, Langstock und Hellebarde.

Wie alle Hellebarden ist auch die kleine Hellebarde eine „Reiterwaffe“. D. h. die Waffe kann von Reitern, aber vor allem auch gegen Reiter eingesetzt werden. Während die großen Hellebarden und Lanzen sich hauptsächlich gegen die Reiter selbst einsetzen ließen, geht die kleine Hellebarde einen etwas „unfaireren“ Weg: Die Waffe ist hervorragend dafür geeignet das Pferd anzugreifen.

Bei den ganzen Stangenwaffen kann man schon mal durcheinander kommen. So gibt es nicht wenige Menschen die alle Hellebarden die nicht Speere, Lanzen und große Hellebarden sind, als kleine Hellebarden bezeichnen und so die kleine Hellebarde als „Restkategorie“ nutzen.

Daher verwundert es nicht, dass häufig die mittlere Hellebarde „Pudao“ (mit schmaler Klinge und einer Gesamtlänge von ca. 1,80 m - 2 m) in diese Kategorie eingeordnet wird. Wenn man die Hellebarde als Stangenwaffe definiert, ist das „Pudao“ sicherlich eine kleine Hellebarde.

Einige Schulen verwenden auch variabel geformte Klingen, wie das Schlangenschwert (Shejian), das Hakenschwert (Wugoujian) oder das Doppelschwert (Shuangjian), das oft von Frauen verwendet wird.

In der klassischen Mythologie wird das Schwert dem Feuer zugeordnet. Daher wird der Umgang mit ihm als sehr subtil betrachtet. In den alten Schulen war es verpönt, einfach zuzuschlagen, wie man es mit dem Säbel machte.

Man versuchte vielmehr, präzise Schnitte an besonders durchbluteten Stellen anzubringen. Die alten Meister versuchten, den Gegner nur mit der rasiermesserscharfen Spitze zu ritzen, so dass er ohne größere Verletzungen verbluten musste.

Die Spitze war sehr dünn und scharf, der Rest des Schwertes wurde zum Griff hin dicker und konnte auch zum Schlagen und Blocken verwendet werden. Im chinesischen Schwertkampf kennt man überwiegend kreisförmige Techniken.

Man muss beachten, dass die gerade Klinge des chinesischen Schwertes kreisförmige Bewegungen erfordert, um effektiv einsetzbar zu sein. Die gebogenen Klingen dagegen, wie der Säbel oder das japanische Katana, können auf direktem und linearem Wege eingesetzt werden.

Dolche

Ein Poniarddolch ist ein Dolch mit einer kurzen, schmalen Klinge, ein Stilett besitzt eine lange, dünne Klinge, die meist eine Vertiefung aufweist. Zu den asiatischen Dolchen gehören der malaiische Kris mit einer langen, gewellten Klinge und der Kukri, der von den Gurkha im nördlichen Indien benutzt wird.

Im Mittelalter wurden Dolche in Europa ergänzend zum Schwert benutzt. Diese Dolche hatten unterschiedliche Formen. Einer der häufigsten war der Miserikorddolch mit einer dünnen Klinge, der für den Gnadenstoß verwendet wurde.

Die Mandarin-Entenhaken (auch Rehgeweih-Messer, Mondsichel- oder Sonne-Mond-Dolche) werden stets paarweise eingesetzt. Die Ähnlichkeit zu den Tigerhakenschwertern lässt erahnen wie gut die Entenhaken als Abwehrwaffen wirken können.

Der Name Mandarin-Entenhaken kommt auf der einen Seite durch ihr Aussehen (vgl.

Der Dreigliederstab

Der Dreigliederstab, auch Sansetsukon genannt, wird aus drei ca. 70 cm langen Stangen gebildet, die durch eine Schnur oder Kette miteinander verbunden sind. Es handelt sich hierbei um eine sehr alte chinesische Waffe, von der es Beschreibungen in antiken Texten gibt, in denen es „San-chieh-kun des Shaolin-Tempel“ genannt wird.

Es ist eine sehr lange und vorteilhafte Waffe verglichen mit den anderen. Die Hauptbewegungen sind kreisförmig und wirbelnd. Er kann aber auch als Stab eingesetzt werden. Bei Gebrauch dieser Waffe ist besonders wichtig, dass der ganze Körper bei der Aktion eingesetzt wird.

Kettenpeitsche

Die Waffe besteht aus 9 kurzen Metallstäben, die durch Ringe verbunden sind.

Liste der Kampfstile und eingesetzten Waffen

Nachfolgend eine beispielhafte Liste der Kampfstile, welche Waffen beinhalten. Die Liste ist nicht vollständig, bietet aber einen ersten Überblick der bewaffneten Kampfstile. Des Weiteren findest du nach der Tabelle eine Auflistung mit kurzer Beschreibung der einzelnen Kampfstile, welche mit Waffen hantieren.

KampfstilEingesetzte Waffen
AikidoBokken (Nachbildung eines Katana Schwertes aus Holz), Jo (Stock) und Tanto (Holzmesser)
BudoGängige japanische Waffen wie z.B.: Bo, Bokken, Iaito, Jo, Hanbo, Kama, Katana, Kodachi, Kusarigama, Manjisai, Naginata, Ninjato, Nunchaku, Nuntebo, Rokushakukama, Sai, Shinai, Shuriken, Tachi, Tanto, Tecchu, Tekko, Tessen, Tinbei, Tonfa, Tsurugi, Wakizashi, Yari, Yumi
FechtenFlorett, Degen, Säbel
Filipino Martial ArtsKurzschwerter, Messer, Macheten, Dolche, Kurzstöcke, Speer, Streitaxt aber auch andere Hieb- & Stichwaffen
HapkidoKurzstock, mittellanger Stock, Langstock, Spazierstock, Schwert, Fächer, Messer und Fesseltechniken mit Gürtel oder Seil
Hsing-IVielfältige Waffenarten, ursprünglich Langstock und Speer, Bajonett, doppelhändiges Langschwert
IaidoKatana, Iaito (Übungsschwert)
KalarippayatHolzwaffen (Langstock, Kurzstock, Hornförmige Stöcke), Dolch, Speer, Schwert, Schild, Peitsche
KaliKurzschwert, Messer, Machete, Dolch, Kurzstöcke
KendoÜbungsschwerter aus vier Bambus-Lamellen (Shinai), Schwerter aus Holz oder Metall
KenjutsuWakizashi (kleines Schwert ähnlich dem Katana), Katana (Shinken, „echtes Schwert“), Tachi (säbelähnliche Klinge), Tsurugi (zweischneidige Klinge)
Krav MagaJe nach Zielgruppe: Alltagsgegenstände für private Selbstverteidigung oder Militärwaffen beim Militär
KobudoBo, Drei-Segment-Stock, Kama, Nunchaku, Sai, Tonfa
Kung FuStock, Speer, Säbel, Schwert, uvm.
KyudoPfeil und Bogen
Muay ThaiBei der klassischen traditionellen Art namens „Muay Thai Boran“ wird auch mit unterschiedlichen Waffen gekämpft. Beispielsweise mit Degen, Schwert, Stock, einem Stock mit einem kurzen Schwertaufsatz (genannt „Ngauw“) oder einem Schild. Im heutigen Wettkampfsport Muay Thai wird ohne Waffen gekämpft.
NinjutsuHanbo (kurzer Stock, ca. 91 cm lang), Bo (Langstock, ca. 1,82 m lang), Schwerter, Kusari-Fundo (kurzes Seil/Kette), Jutte (Schwertfänger), Tanto (Messer), Kyoketsu-Shoge), Yari (Speer), Naginata, Shuriken (Wurfklingen), Pfeil und Bogen, Kusarigama (Sichel-Ketten-Waffen) und viele andere
Pencak SilatDolch, Faustmesser, Sichel, Stock, Kerambit, Kris, Speer, doppelschneidiges Kurzschwert mit Wellenklinge (Keris), Machete, Dreieckiges Messer
Sanatan Shastar Vidiya - PlataSchwerter, Stöcke, Knüppel, Speere, Dolche, Schlagringe, Chakra (Wurfscheibe), Schilder, Keulen, Stab, Äxte, Pfeile und andere Waffen
Shaolin KempoLangstock (Meisterform)
SystemaWaffenabwehr gegen Messer, Stock, Kette. Aber auch der Umgang mit historischen Waffen (Schwert, Säbel, Lanze etc.) wird trainiert.
Tai ChiSchwert, Stock, Speer, Hellebarde, etc.
VovinamFortgeschrittene trainieren den Umgang mit traditionellen Waffen, wie Hellebarde, Axt, Schwert, Messer und Langstock.
Wing ChunLangstock (Luk Dim Boon Kwun) und Doppelmesser (Baat Jam Do)
WushuKlassische chinesische Waffen
XingyiquanVielfältige Waffenarten, ursprünglich Langstock und Speer, Bajonett, doppelhändiges Langschwert

Sicherheit und Respekt beim Umgang mit Waffen

Beim Training mit asiatischen Kampfsportwaffen ist es von entscheidender Bedeutung, Sicherheit und Respekt an oberste Stelle zu setzen. Diese Waffen können gefährlich sein und erfordern daher besondere Vorsichtsmaßnahmen.

  • Ein qualifizierter und erfahrener Instruktor sollte das Training leiten, um die richtige Technik und Handhabung zu vermitteln.
  • Es ist wichtig, angemessene Schutzausrüstung zu tragen, um Verletzungen zu minimieren.
  • Ein respektvolles Verhalten gegenüber den Waffen und anderen Trainingspartnern ist unabdingbar, da diese oft eine tiefe kulturelle Bedeutung haben.
  • Das Training sollte langsam und kontrolliert beginnen, um die korrekte Technik zu erlernen, bevor man die Intensität steigert.
  • Solotraining ist eine gute Möglichkeit, die Handhabung der Waffe sicher zu erlernen, bevor man mit einem Partner trainiert.
  • Die Aufmerksamkeit während des Trainings sollte stets aufrechterhalten werden, um Unfälle zu verhindern.
  • Nach dem Training sollten die Waffen sorgfältig gereinigt und sicher gelagert werden.

Das Training mit asiatischen Kampfsportwaffen erfordert Verantwortungsbewusstsein und Respekt, da die Fähigkeit, eine Waffe zu handhaben, große Verantwortung mit sich bringt.