Maya aus Dortmund ist 31 Jahre alt, Mutter und die Ehefrau des inhaftierten Rappers 18 Karat. Nach außen ist sie „Mrs. Karat“, die Frau eines bekannten Rappers im Knast. In dieser Rolle teilt Maya ihr Leben und ihre Partnerschaft mit Ivo S. in den sozialen Medien.
Die Beziehung von Maya und 18 Karat
Die beiden lernten sich vor etwa dreieinhalb Jahren kennen, als Maya noch als Rapperin aktiv war und eigentlich bei dem Label von 18 Karat unterschreiben wollte. Statt eines Plattenvertrags entfachte jedoch schnell die Liebe zwischen ihnen, und sie wurden kurz darauf ein Paar.
Ihre Beziehung wurde auf eine harte Probe gestellt, als 18 Karat zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt wurde. Ivo S. wurde im Dezember 2022 vor dem Landgericht Dortmund wegen der „Einfuhr und des Handels mit Drogen in nicht geringer Menge“ zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
Maya nimmt sich Zeit für einige Fragen dieser Redaktion. Ihrer Antworten wirken, als reflektiere sie klar, in welcher Situation sie sich befindet. Sie sagt: „Heutzutage den oder die Richtige zu finden, ist leider eine riesige Herausforderung geworden."
Über ihre Motivation dazu, so offen zu sprechen, sagt sie: „Ich bin der Meinung, dass wir für die Liebe leben und für die Familie und das möchte ich ausstrahlen. Ich möchte Menschen Hoffnung machen." Sie habe auch ablehnende Reaktionen anderer auf ihre Beziehung erfahren. „Natürlich wäre es für die meisten einfacher, hätte ich meinen Mann einfach verlassen und mein Leben weiter gelebt“, sagt Maya.
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„Fernbeziehung“ - das ist der Begriff, den das Paar laut Maya für den aktuellen Zustand verwendet. „Mrs. Karat“ ist auch eine alleinerziehende Mutter eines neunjährigen Jungen aus einer früheren Beziehung. Ihr Ehemann ist inhaftiert.
Sie versuche, ihren Mann so gut es geht an der Schwangerschaft teilhaben zu lassen. „Es ist ja nicht für immer, das vergessen viele immer." Sie sei mit 31 „definitiv reifer“, als vor neun Jahren bei ihrem Sohn. Diesen habe sie „trotz meiner jungen Jahre damals zu einem großartigen, intelligenten und respektvollen Menschen“ erzogen.
Viele Menschen begleiten die Social-Media-Posts mit Glückwünschen. Aber es habe auch negative Reaktionen auf die Nachricht von der Schwangerschaft gegeben, sagt sie. „Die negativen Kommentare beeindrucken mich relativ wenig. Dennoch: Sie empfindet viele Kommentare gegenüber alleinerziehenden Müttern als sehr respektlos. „Es gibt viele Mamas, die sind tatsächlich allein.“
Aktuell gebe es „sehr gute Aussichten“ darauf, dass der Vater beim Entbindungstermin dabei sein kann. Gleiches gelte für die Zeit nach der Geburt. Wenn das Kind geboren wird, hat Ivo S. drei Jahre und damit knapp die Hälfte seiner Strafe abgesessen. „Wann genau er in Freiheit ist, das wissen wir nicht.“ Spätestens 2028 und frühestens 2026, lautet ihre Einschätzung.
Viele würden nur die negative Seite an ihrem Mann sehen. Sie sagt, er sei „ein sehr toller Mensch.“ Maya über Ivo: „Er behandelt uns wirklich sehr gut und ist ein sehr respektvoller und höflicher Mann."
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Traurige Nachrichten: Fehlgeburt und erneute Schwangerschaft
Noch im Oktober verkündete das Paar freudig, dass sie ein Kind erwarten und dass, obwohl der 39-Jährige wegen Drogenschmuggels hinter Gittern sitzt. Am Samstagabend teilten der für seine Goldmaske bekannte Rapper und seine "Mrs. 18 Karat" über Instagram nun mit, dass aus ihrem Baby-Glück nichts wird: In der zwölften Schwangerschaftswoche verstarb das Ungeborene im Mutterleib.
"Auch wenn deine kleinen Füße, die Erde nie berührten, sind deine Spuren trotzdem da. Leider durften wir dich nie kennenlernen!", heißt es in dem bedrückenden Beitrag, in dem Maya eine Trauerkerze vor eines ihrer Ultraschallbilder stellt. Ein weiteres Bild zeigt den dazugehörigen Arztbericht, in dem von einer "Missed Abortion" (Verhaltene Fehlgeburt) die Rede ist. Dennoch ist ihr Leid groß, wie diese Worte vermuten lassen: "Ich habe unterschätzt, wie belastend der Verlust von jemandem ist, den man nie 'gesehen' hat."
Der Rapper mit der Goldmaske war Ende 2022 zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden, nachdem er Drogen eingeführt und damit gehandelt hatte. Nach der Brautkleid-Hochzeit im Knast durfte das Paar ab 2022 regelmäßig in der „Liebeszelle“ kuscheln - ein paar Stunden Zärtlichkeit auf einem Holzbett mit Gummimatratze.
Maya musste ihrem Mann die Schreckensnachricht offenbar am Telefon überbringen, ein 45.53-Minuten-Gespräch mit „Telefonzelle 3“. Mit 527.000 Fans auf Instagram teilte „Mrs 18 Karat“ danach ihre Trauer. Ein Foto zeigt, wie sie eine Kerze vor einem Ultraschall-Foto von der Gebärmutter aufstellt, ein weiteres zeigt ein Selfie mit nacktem Bauch.
Ein Arztbrief dokumentiert das Drama: „Patientin kommt mit Überweisung bei Missed Abortion (Anm. der Redaktion: Kindstod im Mutterleib), rechnerisch 12. Schwangerschaftswoche, keine Beschwerden, insbesondere keine Blutungen oder Schmerzen.“ Den Schicksalsschlag machte sie öffentlich, weil sie nicht weiter auf ihre Schwangerschaft angesprochen werden wollte, um abschließen zu können. Deshalb stimmte sie auch einem Bericht in BILD zu.
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Mayas bewegende Worte zum Tod des Kindes: „Auch wenn deine kleinen Füße die Erde nie berühren, sind deine Spuren trotzdem da. Leider durften wir dich nie kennenlernen! Ich habe unterschätzt, wie belastend der Verlust von jemandem ist, den man nie ‚gesehen‘ hat. Ich und auch mein Mann können bislang noch gar nicht wirklich realisieren und werden unsere Zeit brauchen. In jeder Träne lebt ein Tropfen Erinnerung.“
Im Mai dieses Jahres teilte Maya dann die freudige Nachricht mit, dass sie wieder schwanger ist und ein Mädchen erwartet. Die Beauty machte die tolle Neuigkeit am Muttertag mit einem Beitrag auf Instagram publik. Neben einem Bild, auf dem sie mit großem Babybauch zu sehen ist, teilt sie auch ein Ultraschallbild, auf dem das Baby schon erkennbar ist. Wie Maya verrät, befindet sie sich aktuell in der 22. Schwangerschaftswoche und das Paar könne es kaum abwarten, seine kleine Tochter kennenzulernen.
Die Schwangerschaft macht das Paar bewusst erst zu fortgeschrittener Zeit bekannt. 18 Karat und Maya erlitten erst im November letzten Jahres eine Fehlgeburt. Direkt im Dezember ist die Brünette dann wieder schwanger geworden. "Mir war klar, dass ich diesmal nicht sofort alles teilen werde und mein Glück versuche, so lange wie möglich für mich zu behalten. Heute fühle ich mich bereit, bereit, endlich von unserem langersehnten Traum zu erzählen...", gibt sie in ihrem Beitrag zu verstehen.
Eine weitere Glücksbotschaft: "Der errechnete Geburtstermin fällt genau auf Ivos Geburtstag", verrät sie gegenüber Bild. Die Kleine soll also den Ärzten zufolge am 21. September, genau am 40. Geburtstag ihres Papas, das Licht der Welt erblicken.
Wie die baldige Dreifachmama im Interview mit Bild weiter verrät, wird der Rapper bei der Geburt dabei sein können, allerdings nur unter Aufsicht. Offen bleibt, wann der Rapper seine kleine Familie ganz in den Arm schließen kann - frühestens könnte er im Sommer 2026 freikommen, im schlimmsten Fall dauert es sogar bis 2028.
Instagram-Aktivitäten und Trennungsgerüchte
In den letzten Tagen brodelte die Gerüchteküche rund um Rapper 18 Karat und seine Ehefrau Maya. Auslöser waren auffällige Veränderungen auf Mayas Instagram-Profil - darunter gelöschte Fotos, geänderte Angaben und ein rätselhafter Spruch in ihrer Story. Fans spekulierten prompt über ein mögliches Liebes-Aus.
Maya reagierte mit einem persönlichen Statement, in dem sie alle Spekulationen zurückwies: „Wir sind nicht getrennt und waren es auch nie.“ Sie erklärte, dass sie lediglich ihr Profil neu gestalten wollte - eine visuelle Neuordnung ohne tiefere Bedeutung. Dass ihr Handeln so interpretiert wurde, habe sie überrascht.
Zum Zeitpunkt der Profiländerung war sie zudem mit ihrem Sohn im Krankenhaus, wie sie erklärte. Sie habe deshalb nicht sofort reagieren können, sei aber umso mehr erschrocken gewesen, als bereits Berichte über eine vermeintliche Trennung kursierten. Das Ganze sei schlicht ein großes Missverständnis gewesen, ausgelöst durch eine Social-Media-Entscheidung ohne Kontext.
Mit diesem klaren Statement auf Instagram reagiert Frau Maya auf die Trennungsgerüchte um sie und 18 Karat - und räumt alle Spekulationen aus dem Weg. Einen Screenshot des Chats teilte sie ebenfalls: Als RapCheck sie fragte, ob sie und 18 Karat getrennt seien, antwortete sie überrascht: „Wer erzählt sowas?“ - und stellte auch dort noch einmal klar, dass sie lediglich ihren Feed geändert habe.
In ihrer letzten Story wurde Maya nochmals deutlich - mit einem Bild, auf dem steht: „I got the man I want, I‘m happy - byeeeee.“ Eine klare Botschaft an alle, die in den vergangenen Tagen spekuliert hatten: Sie steht zu 18 Karat, sie ist glücklich - und für sie ist das Thema abgeschlossen.
Abschiebung von 18 Karat nach Portugal?
Aktuell im Gefängnis sitzend, droht Rapper 18 Karat die Abschiebung nach Portugal. Laut Informationen der „Bild“ habe die Ausländerbehörde bereits einen Antrag gestellt. Die Zustimmung der Staatsanwaltschaft gelte als Formsache.
Frau Maya versteht die Situation nicht. Gegenüber „Bild“ sagt sie: „Seine Resozialisierung im Gefängnis läuft super. Er hält sich an alles, er hat nie Probleme. Er ist ja auch eher jemand, der dem Staat einiges gebracht hat, wenn ich überlege, was er an Steuern bezahlt hat.“
Auch auf Instagram äußert sich Maya zu dem Fall. Es sei schon bekannt, dass sie nach der Haftstrafe auswandern wollten. „Allerdings ist es ein Unterschied, ob man freiwillig geht oder dazu ‚gezwungen‘ wird und nicht wiederkommen darf. Hätte man keine Familie in Deutschland, unter anderem eine Mutter, die bereits einen Schlaganfall hatte, wäre das Ganze auch irgendwie tragbar.“
Dass man im Falle eines Notfalls nicht zurück könne, sei nochmal etwas anderes, meint Maya.
