Elon Musk gegen Mark Zuckerberg: Der geplante Kampf der Tech-Giganten

Es ist eine Ankündigung, mit der wohl niemand gerechnet hatte: Elon Musk und Mark Zuckerberg, zwei der bekanntesten Tech-Milliardäre, haben sich zu einem Käfig-Match verabredet. Zuerst habe ihn Zuckerberg angerufen. "Er fragte mich: 'Meint der das ernst?' Ich antwortete: 'Ich weiß es nicht' - und dass ich fragen werde", berichtet White.

Mit Mark Zuckerberg und Elon Musk haben sich zwei der hochkarätigsten Techmilliardäre verabredet - um in einem Käfig-Match gegeneinander zu kämpfen.

Viele vermuten einen PR-Stunt.

"Ich habe gestern Abend mit Elon und Mark gesprochen. Beide meinen das todernst", erklärte White im Gespräch mit "TMZ Sport". "Beide haben gesagt: Wir machen das."

Dass die beiden den UFC-Chef fragen, ist kein Zufall. Wenn sie wirklich wollen, wäre er sofort dabei, so White. "Ich veranstalte Kämpfe, die Leute sehen wollen. Das ist mein Job. Wenn es ihnen ernst ist, bekommen wir das hin."

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Er gehe davon aus, dass die beiden damit Geld für wohltätige Zwecke sammeln würden.

Als Austragungsort hatten sie sich auf das sogenannte Octagon, einen achteckigen Käfig in Las Vegas geeinigt. Dort trägt die UFC ihre Titelmämpfe aus.

Als gewünschten Austragungsort nannte er das „Vegas Octagon“, also den (achteckigen) Ring, in dem sonst die Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC) ihre Kämpfe mit nur wenigen Regeln veranstaltet.

Der Kampf der Techgiganten könnte noch größer werden, glaubt White. "Es könnte der größte Kampf aller Zeiten werden", davon ist White überzeugt. "Das wird alle Pay-per-View-Rekorde brechen."

Der Mayweather-McGregor Kampf hatte damals 4,4 Millionen zahlende Zuschauer. "Das hier könnte locker das Dreifache bringen", glaubt White.

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Der Kampf übertreffe alles bisher Gewesene bei Weitem. Ein solcher Kampf würde nämlich alle Pay-per-View-Rekorde brechen.

White geht davon aus, dass eine Verdreifachung der Einnahmen des Mayweather-McGregor-Kampfes drin wären. Nach oben seien die Grenzen aber offen.

Im Normalfall verlangt die UFC für die Möglichkeit, sich einen Kampf anzuschauen, bis zu 80 Dollar.

Die bis dato höchsten Gewinne fuhr der Kampfsport-Veranstalter mit einem Kampf von Conor McGregor gegen den ehemaligen Box-Weltmeister Mayweather im Jahr 2017 ein. Insgesamt wurden laut sport1 rund 500 Millionen Dollar umgesetzt.

Laut Medien wird derzeit von einem Faustkampf gesprochen. Dies widerspricht ein Stück weit den klassischen Regeln und Kämpfen der UFC, bei denen wesentlich mehr erlaubt ist als Boxen. Die Gegner dürfen beispielsweise mit dem Ellbogen schlagen und auch mit Tritten gegen Knie und Kopf den Gegner malträtieren. Wer sich auf das reine Boxen einlässt, müsste im Grunde nicht in den Oktagon-Cage der UFC, sondern in den klassischen Boxring.

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Musk schlägt vor, das Problem mit einem Cage Fight aus der Welt zu schaffen. Zuckerberg erklärt, dass Musk Termin und Ort benennen soll. Nachdem sich Zuckerberg aber bei dem UFC Chef Dana White über die Ernsthaftigkeit eines solchen Kampfes erkundigte, stellte White klar, dass es Musk damit „todernst“ sei. Kein Wunder, dass White das Wortgefecht nutzt, um es weiter zu eskalieren. Schließlich ist ein solcher Kampf eine Milliarden-Maschine für den UFC-Boss.

Die potenziellen Kampfregeln und -stile

BJJ steht für Brazilian Jiu Jutsu und ist dem olympischen Judo sehr ähnlich. Im Nahkampf werden im Stand Würfe und im Bodenkampf Haltegriffe, Würgegriffe und Hebel angewendet. BJJ fokussiert vor allem auf den Bodenkampf. Im MMA - ausgeschrieben Mixed Martial Arts - treten Kämpfer mit unterschiedlichen Kampfstilen gegeneinander an.

Danach hatte er allerdings noch auf einen Post reagiert, der ein Jiu-Jitsi-Match zwischen den beiden vorschlug. "Lass uns gleich voll auf MMA gehen", bot er als Gegenvorschlag.

Auch das klingt ernst, auch wenn der Tesla-Chef anschließend mit der Ankündigung einer besonderen Walross-Technik eine spaßigere Note anschlug: Er lege sich einfach auf den Gegner und tue sonst nichts, schrieb Musk.

Er kündigte an, im Ernstfall "das Walross" zu machen, will sagen, sich auf den Gegner zu legen und liegen zu bleiben.

Die Kontrahenten: Musk und Zuckerberg

Über die Kampfkompetenzen von Elon Musk ist bis dato nichts bekannt. Er forderte allerdings Zuckerberg offiziell zum Kampf heraus. Am 28.6. wird Musk 52 Jahre alt. Ein Alter, in dem Menschen schon lange nicht mehr in den Boxring steigen sollten. Meta-Chef Zuckerberg ist mit 39 Jahren ganze 13 Jahre jünger und noch in einer Verfassung, in der man hin- und wieder Boxer in den Ring steigen sieht.

Elon Musk wird 1971 in Pretoria als Sohn des Models Maye Musk und des Maschinenbauingenieurs Errol Musk geboren. Sein Vater erzog ihn mit erbarmungsloser Härte. Die Eltern lassen sich früh scheiden. Elon Musk ist ein introvertiertes Kind und Mobbing ausgesetzt. Im Alter von zehn Jahren bringt er sich das Programmieren selbst bei, bereits zwei Jahre später verkauft er sein erstes von ihm entwickeltes Computerspiel für 500 Dollar. Im Alter von 17 Jahren wandert er nach Kanada aus, wo seine Mutter ursprünglich herkommt, um den Militärdienst in Südafrika zu umgehen. Bald darauf geht er in die USA, wo er an der University of Philadelphia Physik und Wirtschaft studiert.

Musk wiederum hat Erfahrung aus Straßenkämpfen in seiner Heimat Südafrika, wie er einmal sagte.

Putin ist als erfahrener Judoka bekannt, und Zuckerberg trainiert laut The Verge seit einiger Zeit Jiu-Jitsu.

Es wäre gut möglich, dass sich Maye Musk den Gegner ihres Sohnes genauer angesehen hat. Während Elon zwar mehr Gewicht auf die Waage bringen dürfte, hat Mark Zuckerberg sportlich einen enormen Vorteil. Schon allein, weil ihr Sohn erklärter Gegner der Cancel Culture ist, bleibt ihm keine Wahl, als in den Käfig zu steigen.Außerdem gibt es bereits erste Wettquoten , Zuckerberg gilt demnach als Favorit.

Es verwundert nicht, dass der Jüngere bei den Buchmachern weit vorn liegt. Zuckerberg verausgabt sich in diversen Disziplinen und beherrscht unter anderem brasilianisches Jiu-Jitsu, was eine Art Judo für kleine Menschen ist. Elon Musk gibt zu, dass sein einziges Training darin besteht, ab und zu seine Kinder hochzuheben.

Die Reaktion von Elons Mutter

Immer wieder schrieb Maye Musk, die im Alter von 75 Jahren als Model arbeitet und auf den roten Teppichen dieser Welt zuhause ist, dass der Kampf nun abgesagt sei. So antwortete sie auf einen Beitrag eines Nutzers, der sich über die Ankündigung der Milliardärs-Prügelei freute: "Eigentlich habe ich den Kampf abgesagt. Ich habe es ihnen noch nicht gesagt.

Die Kampagne seiner Mutter ist auch Musk inzwischen aufgefallen - auch wenn er sie nicht ganz ernst zu nehmen scheint. Seine bisher einzige Antwort besteht aus einem Tränen lachenden Smiley. Parallel plant er weiter, wie der Kampf ablaufen soll.

Jetzt schaltet sich Elons Mutter ein: Kampf zwischen Musk und Mark Zuckerberg abgesagt? Die Situation wirkte ohnehin surreal, nun wird es noch etwas merkwürdiger. Was will man machen?

Weitere Entwicklungen und Hintergründe

Selbst ein Schiedsrichter wurde auserkoren: Niemand geringeres als Podcast-Millionär Joe Rogan sollte den Kampf begleiten.

Kämpfen nur mit Worten. In Sesseln. 4 Fuß voneinander entfernt.

Allerdings scheint das Maß der Investitionen in den Augen der Anleger nun auf ein etwas akzeptableres Maß reduziert worden zu sein. Unabhängig davon, ob es zu einem Faustkampf zwischen Elon Musk und Mark Zuckerberg kommen sollte, scheint Meta Platforms die Kurve gekriegt zu haben. Das Unternehmen will weiterhin in das Metaverse investieren und von dem dort vermuteten Wachstum profitieren, allerdings scheint man dies nun nicht mehr um jeden Preis zu versuchen.

Es ist die Frage, ob es noch lustiger werden kann.

Die Begrenzung der zu lesenden Tweets war da nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Threads ist bereits in mehr als 100 Ländern gestartet, jedoch noch nicht in der EU. Der starke Auftakt für Threads hat den Kurs der Meta-Aktie zusätzlich angekurbelt. Das Papier liegt seit Anfang 2023 bereits mit rund 144 Prozent im Plus. Inzwischen scheint Meta jedoch immer bessere Lösungen zu finden. Gleichzeitig hatte Konzernchef Zuckerberg versprochen, die Kosten anzugehen und dies durch Entlassungen unterstrichen. Er hatte das Jahr 2023 sogar zum „Jahr der Effizienz“ erklärt.

Wenn wir Pech haben, war die Ankündigung schon der Fight selbst. Der Große Blutige Sport, nach dem wir so gieren, hätte sich wieder nur in das aufgelöst, was ohnehin überall ist, in Kommunikation.

Es gab leider ein Problem beim Absenden des Formulars.

In jedem Fall wird die UFC mit diesem Kampf eine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, die es für diesen Kampfsport noch nie gab.

Tesla-Chef Musk und Mark Zuckerberg waren sich nie wirklich grün.

Zuckerbergs Antwort „Send me location“ ist wiederum an die UFC-Legende Khabib Nurmagomedow angelehnt, der genau auf diese Weise auf eine Herausforderung von Conor McGregor reagiert und diesen kurze Zeit später vernichtend geschlagen hatte.

Dass es mit einem Kampf ernst werden könnte, zeigt unter anderem der Umstand, dass die UFC in ihrem Online-Shop bereits T-Shirts mit der Aufschrift „Zuckerberg vs Musk“ verkauft. Ein solches ist für 40,00 US-Dollar zu haben.

Ein virtueller Parallel-Kampf dürfte dann darum ausbrechen, auf wessen Plattform das Aufeinandertreffen mehr Zuschauer findet.

Zuckerbergs Verletzung

Meta-Chef Mark Zuckerberg muss es langsamer angehen lassen. Nach einem Trainingsunfall liegt er im Krankenhaus. Das teilte er in einem Beitrag auf der Plattform Instagram mit. Auf den Bildern im Beitrag ist Zuckerberg in einem Krankenhausbett mit einem geschienten linken Bein zu sehen. Auf manchen Schnappschüssen ist auch seine Ehefrau Priscilla Chan abgebildet, wie sie ihm die Stirn abtupft oder seine Schlappen richtet.

Zu der Bilderreihe schreibt Zuckerberg: "Ich habe mir beim Sparring das Kreuzband gerissen und wurde gerade operiert, um es zu ersetzen." Er sei dankbar für die Ärzte und das Team, dass sich um ihn gekümmert habe. Sparring bezeichnet eine bestimmte Trainingsform im Kampfsport, bei der ähnlich wie bei einem Wettbewerb gekämpft wird, allerdings mit geänderten Regeln, die das Verletzungsrisiko senken sollen. "Ich wollte für einen MMA-Wettkampf Anfang nächsten Jahres trainieren, aber das hat sich jetzt etwas verzögert", so Zuckerberg weiter. Nun müsse er sich bis nach seiner Genesung gedulden.

Was für ein Kampf genau gemeint ist, schreibt Zuckerberg nicht. In einer Reihe von Tweets einigten sich die beiden darauf, im Mixed-Martial-Arts-Stil (MMA) gegeneinander anzutreten. Mittlerweile hat er davon aber wieder Abstand genommen.

Damals hatte sogar Dana White, Präsident der größten MMA-Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC), seine Bereitschaft angekündigt, den Kampf austragen zu wollen. Doch ein Termin steht bis heute aus. Zuckerbergs Verletzung sorgt nun auf jeden Fall dafür, dass der Kampf - sollte er tatsächlich noch stattfinden - erst im kommenden Jahr durchgeführt werden kann.