WWE WrestleMania 38: Ergebnisse und Highlights

WWE WrestleMania 38 ist Geschichte. Die Superstars stiegen im AT&T Stadium in Arlington (Texas) in den Ring.

Termine und Austragungsort

Das Wrestling-Highlight des Jahres fand an zwei Tagen statt:

  • Datum: 2. und 3. April
  • Uhrzeit: Beginn um 2 Uhr nachts deutscher Zeit
  • Austragungsort: AT&T Stadium, Arlington (Texas)

Ergebnisse im Überblick

Hier sind die Matches und Gewinner im Überblick:

  • WWE RAW Tag Team Championship: RK-Bro (Randy Orton & Riddle) gewannen gegen The Street Profits (Montez Ford & Angelo Dawkins) & Alpha Academy (Otis & Chad Gable).
  • Singles Match: Bobby Lashley gewann gegen Omos
  • Anything Goes Match: Johnny Knoxville gewann gegen Sami Zayn
  • WWE Women’s Tag Team Championship: Naomi & Sasha Banks gewannen gegen Carmella & Queen Zelina Vega, Liv Morgan & Rhea Ripley und Shayna Baszler & Natalya
  • Singles Match: Edge gewann gegen AJ Styles
  • Tag Team Match: Sheamus & Rich Holland gewannen gegen The New Day (Kofi Kingston & Xavier Woods)
  • Singles Match: Pat McAfee gewann gegen Austin Theory
  • Singles Match: Vince McMahon gewann gegen Pat McAfee
  • Winner Takes All - Singles Match: Roman Reigns (Universal Champion) gewann gegen Brock Lesnar (WWE Champion)

Stone Cold Steve Austin feiert Comeback

19 Jahre nach seinem letzten Match gegen Dwayne „The Rock“ Johnson hat WWE-Ikone Stone Cold Steve Austin bei WrestleMania 38 noch einmal die Massen begeistert - und sogar noch etwas mehr geliefert als angekündigt.

Das Main-Event-Segment der Megashow in Dallas, in dem der einstige Star der legendären Attitude Era Kevin Owens begegnete, wurde am Ende doch zu einem vollwertigen Kampf - einem No Holds Barred Match ohne Regeln, das Austin standesgemäß mit dem Stone Cold Stunner gewann.

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Offiziell angekündigt war vorher eigentlich nur ein Auftritt Austins in der „KO Show“, einem regelmäßigen Interview-Segment seines Gegners Owens.

Der 37-Jährige beleidigte darin den umjubelt auf einem Quad-Fahrzeug zum Ring gefahrenen Austin und dessen Heimatstaat Texas in einer Tour, ehe er schließlich von sich aus die Herausforderung aussprach - in scheinbar sicherer Gewissheit, dass der 20 Jahre ältere und durch schwere Nacken- und Knieverletzungen in den Ruhestand gezwungene Austin ablehnen würde.

Austin tat es nicht - und legte sich ins Zeug, mehr zu bieten als ein hingemogeltes Pseudo-Match: Owens und er prügelten sich 13 Minuten lang quer durch die Arena, Austin steckte dabei auch ein, unter anderem einen Suplex auf den Hallenboden.

Als der frustrierte Owens mit einem Stuhlschlag nachlegen wollte, wich Austin aus, Owens schleuderte den Stuhl ins Seil und von dort ins eigene Gesicht, Austin konnte dann seinen eigenen Stunner anbringen.

Nicht nur für Millionen WWE-Fans wurde mit dem wohl letzten Hurra des 57-Jährigen ein Traum wahr, das Comeback ist auch für eine besonders emotionale Geschichte für Gegner Owens - der SPORT1 noch kurz zuvor Hintergründe eröffnet hat.

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Für Steve Austins Gegner Kevin Owens wurde ein Traum wahr. Owens ist im wahren Leben großerer Bewunderer Austins - am Medientag am Vorabend war er sichtlich angerührt, als das Duell thematisiert wurde.

Wie bewegt Owens von dem „Dream Match“ war, war für SPORT1 in Dallas auch bei der Hall-of-Fame-Zeremonie am Freitag zu sehen: Als dort das Hype-Video für seine Konfrontation mit Stone Cold gezeigt wurde, schüttelte Owens minutenlang ungläubig den Kopf - offensichtlich im Gedanken: Unfassbar, dass das wirklich passiert.

Am Samstag trug Owens viel zum Funktionieren des Kampfs bei, indem er wild für sein Idol „bumpte“, um dessen Aktionen als wuchtvoll zu verkaufen.

Roman Reigns krönt sich zum Doppelchampion

Im Main Event besiegte Roman Reigns seinen Kontrahenten Brock Lesnar und da das ganze als Vereinigungskampf angesetzt war - ist er nun im Besitz der beiden höchsten Titel von World Wrestling Entertainment.

Das recht plötzliche Ende des Kampfs könnte damit zusammenhängen, dass sich Reigns kurz vor dem Finish des Kampfs verletzt zu haben scheint.

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Weitere Highlights

  • YouTube-Star Logan Paul wagte sich nach seinem Box-Showkampf gegen Floyd Mayweather nun auch in den WWE-Ring. Zusammen mit Ex-Champion The Miz besiegte er Legende Rey Mysterio und dessen Sohn Dominik. Danach jedoch wandte sich Miz gegen Paul und verpasste ihm sein Skull Crushing Finale - womöglich ist ein weiteres Match in Planung.
  • Der frühere WWE-Champion Drew McIntyre unterstrich seine Ambtionen, den Sieger des Reigns-Lesnar-Matches herauszufordern, mit einem Sieg über Happy Corbin. Besonderer Moment: McIntyre befreite sich aus Corbins Finisher End of Days, als erster Wrestler überhaupt. In einer zusätzlichen Einlage schlug der „Scottish Warrior“ dann noch mit seinem Schwert die Seile kaputt, als Corbin-Gefährte Madcap Moss ihn angreifen wollte.
  • Ein bitteres Ende nahm das Auftaktmatch der Show, in dem Reigns‘ Neffen Jimmy und Jey Uso die Tag-Team-Titel des SmackDown-Kaders gegen Shinsuke Nakamura und Rick Boogs verteidigten. Boogs verletzte sich schwer, als er beide Usos hochheben wollte, zog sich einen Quadrizeps- und Patellasehnenriss zu.

Zuschauerzahlen

Die offiziellen Zuschauerzahlen für WrestleMania 38:

  • Samstag: 77.899 Zuschauer
  • Sonntag: 78.453 Zuschauer