Der als Braun Strowman bekannte Adam Scherr hat eine bewegte Karriere in der World Wrestling Entertainment (WWE) hinter sich. Der 40-jährige Strowman, der im Juni 2023 eine Nackenverletzung erlitten hatte, war fast ein Jahr lang außer Gefecht gesetzt. Er kehrte im April zurück und wechselte zu „Monday Night RAW“.
Die Verletzungsgeschichte von Braun Strowman
Kurze Zeit nach dem langfristigen Doppel-Ausfall von Liv Morgan und Dakota Kai wurde WWE von einem neuen Verletzungs-Schock ereilt. Der frühere Universal Champion Braun Strowman fällt lange aus, er musste sich einer Fusions-OP an seiner Halswirbelsäule unterziehen - ein schwerwiegender Eingriff.
Betroffen sind die Wirbel C4 und C5, die mittleren der insgesamt acht Wirbel. Strowmans früherer WWE-Kollege Kyle O‘Reilly - mittlerweile bei Konkurrent AEW - fehlt seit Ende August / Anfang September 2022 wegen einer Fusions-OP am Nacken. Ein anderer Leidensgenosse ist WWE-Star Robert Roode, der im Juni 2022 zuletzt im Ring stand und sich erst kürzlich einer zweiten Fusions-OP unterziehen musste, weil die Heilung nicht nach Plan verlief.
Leistenverletzung im Match gegen Bronson Reed
Braun Strowman hat offiziell bestätigt, dass er sich bei der WWE Raw-Veranstaltung am 30. September 2024 eine Leistenverletzung zugezogen hat. Die Verletzung ereignete sich während des „Last Monster Standing“-Matches gegen Bronson Reed in Evansville, Indiana. Laut Bryan Alvarez von Wrestling Observer Live erlitt Braun Strowman die Verletzung während einer Werbepause, als Reed ihm einen Samoan Drop verpasste.
Strowman griff sich sofort an den Oberschenkel und die Leistengegend, setzte jedoch den Kampf unter sichtbaren Schmerzen fort. Auf Instagram wandte sich Strowman mit einem Update an seine Fans und bestätigte die Diagnose. Er erklärte, dass er sich nur zwei Minuten nach Beginn des Matches die Leiste gerissen habe, sich aber entschied, den Kampf fortzusetzen, um seinen Ruf als „Monster of All Monsters“ zu verteidigen.
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„Auch Monster bluten !!!!!! #StillStanding Nachdem ich ein paar Tage gewartet hatte, um zu sehen, wie es enden würde. Hier sind wir nun!
Rücken-OP und lange Pause
In den vergangenen Wochen gab es ein Rätselraten um den Verbleib von Braun Strowman. Der Draft hatte den WWE-Star von SmackDown zu Raw gespült - doch angekommen ist er dort nie. Den Grund dafür hat der gebürtige Adam Scherr am Freitag auf Instagram verraten: Der 39-jährige ist in dieser Woche am Rücken operiert worden.
Bei Strowman wurde eine Wirbelsäulenversteifung der Rückenwirbel C4 und C5 durchgeführt. Der Raw-Wrestler schrieb auf Instagram: „Der Weg zur Genesung beginnt jetzt!“ Er bedankte sich bei Dr. Cordover, dem Team der sportmedizinischen Fachklinik in Birmingham (Alabama) und bei WWE.
Strowman: „Es war sehr beängstigend, herauszufinden, dass ich das machen lassen muss. Sie standen mir bei jedem Schritt zur Seite und versicherten mir, dass ich die bestmögliche Behandlung bekäme. Es wird ein bisschen dauern, bis ich mich davon erholt habe. Aber ich versichere euch (in den Worten des ‚Terminator‘): I’ll be back! Ich danke euch allen im Voraus für die guten Wünsche.“
Sportlich dürfte damit das WWE-Jahr für Strowman, der sein bisher letztes Match bei WWE Raw am 1. Mai an der Seite von Ricochet gegen Chad Gable und Otis gewinnen konnte, gelaufen sein. Nun steht aber sowieso erstmal seine vollständige Rehabilitation im Fokus.
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Im November 2022 und erneut im Mai war Strowmans Kollege Bobby Roode gleich zwei Mal wegen solcher „Back Fusion“-Operationen in Birmingham unters Messer gekommen. Über die vergangenen Jahrzehnte sind bereits Dutzende WWE-Stars in der Klinik von Dr. James Andrews behandelt worden.
Die Entlassung von Braun Strowman
Der „Monster Among Men“ ist erneut Geschichte - zumindest vorerst: Braun Strowman gehört zu den prominenten Namen, die am Freitag, dem 2. Mai 2025, von World Wrestling Entertainment (WWE) entlassen wurden. Für den 40-jährigen Riesen ist es nicht das erste Mal, dass er aus dem aktiven Kader der weltweit größten Wrestling-Promotion gestrichen wurde. Bereits im Juni 2021 hatte WWE ihn überraschend freigestellt, ehe er 2022 zurückkehrte.
Wie der renommierte Wrestling-Journalist Dave Meltzer im „Wrestling Observer Radio“ berichtete, sei die Entscheidung zur Entlassung vor allem durch wirtschaftliche Überlegungen motiviert gewesen. Dabei ist dieses Argument kein Novum. Bereits 2021, bei seiner ersten Entlassung, wurde sein damals millionenschwerer Vertrag als eines der Hauptmotive genannt.
Ein zusätzlicher Faktor: Strowmans körperlicher Zustand. Eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel, die er sich im Vorjahr zuzog, schränkte seine Leistungsfähigkeit spürbar ein. Laut Meltzer war der Veteran seitdem „nicht mehr derselbe“.
Trotz dieser Einschränkungen übernahm Braun Strowman zuletzt eine Rolle im Aufbau neuer Talente. Er sollte jüngere Stars wie Bronson Reed oder Neuzugang Jacob Fatu als dominante „Monster“ etablieren - eine Aufgabe, die er laut interner Einschätzung mit Bravour erfüllte.
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Wie bei WWE üblich, unterliegt Strowman nun einer 90-tägigen Non-Compete-Klausel. Das heißt, er darf bis Anfang August 2025 bei keiner anderen Wrestling-Promotion auftreten - weder bei AEW noch bei TNA oder in Japan und Mexiko.
Ob der hünenhafte Superstar nach Ablauf dieser Frist wieder in den Ring steigt - und wenn ja, wo - bleibt offen. WWE hat sich bislang nicht offiziell zur Entlassung geäußert. Strowman selbst schweigt ebenfalls.
Weitere Verletzungen und Ausfälle
In der zurückliegenden WWE-Woche hat es gleich drei prominente Namen übel erwischt. Das erste Unglück geschah im Main Event bei WWE Raw: Wer genau hinsah, bemerkte, wie Braun Strowman zeitweise recht unbeweglich durch die Gegend lief. Der Grund: eine Leistenverletzung!
„Ich habe mir die Leiste nach nur zwei Minuten im Last-Man-Standing-Match gezerrt“, erklärte der 41-Jährige in der Zwischenzeit auf Instagram. Wie schwer es Strowman tatsächlich getroffen hat, konnte er noch nicht sagen: „Ich werde ein paar Tage abwarten und sehen, wie es sich entwickelt.“
Wie lange der Sieger des „Last Monster Standing“-Matches also pausieren muss, bleibt noch abzuwarten.
Braun Strowman nach der Entlassung
Braun Strowman, der ehemalige WWE-Superstar, hat seine Fans mit einer unerwarteten Nachricht überrascht. Nachdem er sich nach seiner Entlassung weiterhin intensiv im Fitnessstudio fitgehalten hatte, zog er sich nun eine Verletzung zu. In seiner Instagram-Story veröffentlichte er ein Röntgenbild, das einen klaren Bruch seines Handgelenks zeigte.
Die Verletzung ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem Strowman seine Zukunft ohnehin neu ausgerichtet hat. Erst kürzlich erklärte er, dass er sich verstärkt auf geschäftliche Projekte konzentrieren möchte, darunter ein neues Vorhaben im Bereich Alkoholproduktion.
Strowman machte in den vergangenen Monaten kein Hehl daraus, dass er mit seiner Entlassung durch WWE unzufrieden war. In Interviews und Beiträgen auf Social Media äußerte er wiederholt Kritik an seinem ehemaligen Arbeitgeber.
Der Handgelenksbruch zwingt Braun Strowman nun zu einer längeren Pause. Für die kommenden Wochen wird seine Genesung im Vordergrund stehen.
Die „Paul-Levesque-Ära“ und Veränderungen in der WWE
In einem Clip, den Sportskeeda WrestleBinge am Dienstag veröffentlichte, wurde Orton über positive Änderungen beim Marktführer befragt. So erzählte „The Viper“, dass er froh sei, dass die „Paul-Levesque-Ära“ (Triple H) begonnen habe und Vince McMahon ausgeschieden sei.
Orton: „Versteht mich bitte nicht falsch! Ich verdanke Vince McMahon viel, dass er mir so viele Chancen gegeben hat. Aber es wurde einfach Zeit für eine Veränderung. Das sie dann so passieren musste, wie sie passierte, ist natürlich sehr schade, aber es hat sich einfach viel geändert. Die Bedeutung von Familie, also an Geburtstagen oder Weihnachten einfach mal zuhause zu sein, das gab es einfach früher nicht.
Ich erinnere mich sehr gut an die Zeit, als ich McMahon bat, mich ein wenig zu entlasten, dass ich nicht mehr an so vielen Shows teilnehmen kann. Im Januar wurde bekanntlich Vince McMahon von allen Diensten beim Marktführer befreit und die „Levesque-Ära“ nun vollends eingeführt. Grund für den Abgang McMahons ist ein Rechtsstreit über möglichen sexuellen Missbrauch am Arbeitsplatz.
