Immer mehr Menschen entscheiden sich für Kampfsport als effektives Fitnesstraining - und das aus gutem Grund. Diese einzigartige Verbindung aus körperlicher Aktivität, mentalem Fokus und Selbstverteidigungskompetenzen bietet weit mehr als herkömmliche Workouts. Doch was genau macht Kampfsport zu einer so wirkungsvollen Fitness-Alternative?
Die Grundlagen des Kampfsport-Fitness-Trainings
Alle Kampfsport- und Kampfkunsteinheiten beginnen damit, den Körper auf das darauf folgende Training vorzubereiten. Kraft, Ausdauerübungen, Partnerübungen, Dehnübungen und Gymnastik sind Bestandteil des ersten Teils einer Trainingseinheit. Die Abwechslung von Fitnesstraining, Konditionsgymnastik, sowie Kampfsporttraining ermöglichen unglaubliche Synergien. Jeder der schon mal bei einer Trainingseinheit in einem Fitnessstudio für Kampfkunst mitgemacht hat, weiß wie kraftraubend und fordernd so eine Unterrichtseinheit sein kann.
Kampfsport ist weit mehr als Schlagen und Treten. Jede Unterrichtseinheit beginnt mit einem durchdachten Intervalltraining, das nicht nur deinen Puls in die Höhe treibt, sondern auch alle Muskelgruppen anspricht. Dieses Aufwärmtraining bereitet deinen Körper auf die intensiveren Übungen vor, indem es Muskeln aktiviert, Gelenke mobilisiert und die Durchblutung steigert.
Anschließend erwarten dich gezielte Übungen, die deine Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit fördern. Im Kampfsport wird dein Körper als Einheit betrachtet. Selbst bei scheinbar einfachen Schlagkombinationen werden mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht - von den Beinen über die Rumpfmuskulatur bis hin zu Armen und Schultern. Anders als im Fitnessstudio, wo oft isolierte Muskelgruppen trainiert werden, setzt Kampfkunst auf ein ausgewogenes Ganzkörpertraining.
Ein gutes Kampfsport- oder Kampfkunsttraining beansprucht den gesamten Körper und trainiert Kraft, Ausdauer, Schnellkraft, Konzentration, sowie Koordination. Kampfkunsttraining hat das Potenzial Deinen Körper und Geist umfassend zu trainieren. Es spielt keine Rolle, wie alt Du bist, ob Du Vorkenntnisse hast oder ob Du dick, dünn, groß oder klein bist. Ein guter Kampfkunstlehrer wird Dir helfen Deine Ziele langfristig zu erreichen.
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10 Gründe, warum jeder ein Kampfsport-Fitnessstudio ausprobieren sollte
- Man bringt seinen Körper in Form: In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist.
- Gesünder auch außerhalb eines Kampfkunst-Fitnessstudio: Wer trainiert, wird schnell bemerken, daß richtige Ernährung und Training Hand in Hand gehen. Diese Sichtweise verändert unsere Einstellung zu einem gesünderen Leben. Instinktiv wählt man gesündere Lebensmittel aus, trinkt vielleicht weniger Alkohol.
- Training im Kampfkunst-Fitnessstudio als Therapie und Stresskiller: Stress in der Arbeit, Kummer, Familie, Sorgen und andere Lebensereignisse können uns in ein seelisches Tief ziehen. Kampfkunsttraining kann uns helfen, den Alltagsfrust rauszulassen. Das Training schüttet Glückshormone aus und eignet sich perfekt, um den Alltagsfrust zu vergessen.
- Wer fit ist, kommt besser durch den Alltag: Wenn man regelmäßig zum Training geht und sich auspowert, wird man belastbarer, kräftiger und wir nicht so schnell müde. Dies wirkt sich unmittelbar auf unseren Alltag aus. Man wird nicht so schnell krank, erholt sich schneller von Verletzungen oder Krankheiten und ist besser gelaunt.
- Fit und beweglich auch im Alter: Den Alterungsprozess können wir nicht aufhalten, aber wir können unsere Fitness, Kraft und Beweglichkeit auch bis ins hohe Alter hin retten. Dies erfordert aber die Unterrichtseinheiten regelmäßig zu besuchen. Regelmäßiges Training in einem Fitnessstudio oder einer Kampfkunstschule wird helfen Muskulatur, Körpergefühl und Gleichgewicht länger aufrecht zu erhalten.
- Keine Rückenschmerzen durch Kampfsport und Kampfkunst: Oft kommen Menschen zum Training und beklagen sich über Rückenschmerzen. Professionell angeleiteter Kampfkunst-Unterricht kann helfen, diese Probleme zu beseitigen. Durch das Training bekommt man einen stabileren Rumpf, stärkere Muskeln am Rücken und Bauch. Das Fitness- und Unterrichtsprogramm in einem Kampfkunst-Fitnessstudio enthält zudem viele Drehbewegungen und Dehnübungen, was den Körper geschmeidiger und weniger anfälliger für Verletzungen macht.
- Kampfkunst trainiert die Persönlichkeit: Disziplin, Anstand, Respekt, Mut und Durchhaltevermögen sind Eigenschaften, die man mit einem Kampfsportler verbindet. Um Ziele zu erreichen, sind diese Kompetenzen unerlässlich. Dazu gehört auch das Scheitern und das Wegstecken von Rückschlägen.
- Der soziale Aspekt: Besonders Kampfsport- oder Kampfkunstschulen eignen sich besonders wegen der Partnerübungen um Menschen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.
- Fettabbau beim Kampfkunstunterricht: Wer trainiert, verbraucht Kalorien und verbrennt Fett und sorgt für einen sportlichen und durchtrainierten Körper. Bei einer intensiven Trainingseinheit werden schon mal 1000 Kalorien verbraucht.
- Kampfkunst macht Spaß: An seine Grenzen gehen, den Alltag für eine Stunde vergessen und mit Freunden eine tolle Zeit im Dojang des Kampfsport-Fitnessstudio zu verbringen ist gut für Dein Gemüt.
Krafttraining für Kampfsportler
Krafttraining ist ein integraler Bestandteil des Trainings für Kampfsportler. Egal, ob Boxer, Kickboxer, Thaiboxer, MMA-Kämpfer oder Karateka, eine starke Körperkraft ist wichtig, um im Ring oder auf der Matte bestehen zu können. Das Krafttraining kann dazu beitragen, die körperliche Stärke, Ausdauer und Explosivität zu verbessern. Regelmäßiges Krafttraining ist daher für Kampfsportler von entscheidender Bedeutung, um die Leistung zu verbessern, das Verletzungsrisiko zu reduzieren und die Ausdauer zu steigern.
Verbessert die Leistung: Eine starker Körper ist wichtig, um in einem Kampfsport effektiv zu kämpfen. Eine starke Muskulatur ermöglicht es, schneller und kraftvoller zu schlagen und zu treten, was zu einer besseren Leistung führt.
Verringert das Verletzungsrisiko: Mit einem gut trainierten Körper, kann das Verletzungsrisiko im Kampfsport reduziert werden. Eine starke Muskulatur hilft, den Körper stabil zu halten und Verletzungen wie Knöchelverstauchungen und Gelenkprobleme zu vermeiden.
Steigert die Ausdauer: Ein regelmäßiges Krafttraining kann auch die Ausdauer verbessern. Während eines Kampfes werden hohe Anforderungen an die körperliche Ausdauer gestellt.
Manche Trainer raten vom Krafttraining für Kampfsportler ab, weil sie der Meinung sind, dass es die Beweglichkeit und Schnelligkeit beeinträchtigen kann. Übermäßiger Muskelaufbau kann dazu führen, dass der Körper schwerer und träger wird, was eine negative Auswirkung auf die Kampfsport-Leistung haben kann. Ein weiterer Grund kann sein, dass manche Trainer befürchten, dass Kampfsportler sich beim Training mit schweren Gewichten verletzen können. Eine falsche Technik oder zu viel Gewicht kann zu Verletzungen wie Muskelfaserrissen oder Verstauchungen führen.
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Die Punkte sollten jedoch nicht für ein generelles Tabu für Krafttraining für Kampfsportler gewertet werden, sondern vielmehr für die Notwendigkeit des Wissens über richtig angewandtes und dosiertes Training.
Es lässt sich festhalten, dass ein gewisses Maß an Vorsicht bei der Durchführung von Krafttraining für Kampfsportler angebracht ist, es aber ein wertvolles Instrument sein kann, um die Leistung im Kampfsport zu verbessern, wenn es richtig durchgeführt wird. Es ist wichtig, einen erfahrenen Trainer zu konsultieren, um das richtige Training zu entwickeln, das die Bedürfnisse und Ziele des Einzelnen berücksichtigt.
Wie trainieren Kampfsportler im Fitnessstudio?
Kampfsportler können ihr Training im Fitnessstudio auf folgende Weise gestalten:
- Grundübungen: Eine solides Basisprogramm mit Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmzügen und Schulterdrücken kann helfen, die allgemeine Körperkraft zu verbessern.
- Schwerpunkte setzen: Kampfsportler sollten ihr Training auf die spezifischen Bedürfnisse ihres Sports ausrichten, indem sie Übungen auswählen, die für ihren Sport relevant sind.
- Core-Kraft verbessern: Der Rumpf spielt eine zentrale Rolle bei sämtlichen Bewegungen. Kampfsportler sollten daher gezielt Übungen zur Stärkung der Rumpfmuskulatur in ihr Training integrieren.
- Isolationsübungen: Einige Kampfsportler können auch von Isolationsübungen profitieren, die einzelne Muskelgruppen gezielt trainieren, wie z.B. Bizeps-Curls und Trizeps-Kickbacks.
- Funktionelle Übungen: Funktionelle Übungen, die den ganzen Körper beanspruchen, können für Kampfsportler von Vorteil sein, da sie eine bessere Übertragbarkeit auf den Sport haben.
Es ist wichtig, ein individuelles Trainingsprogramm zu entwickeln, das auf die Bedürfnisse und Ziele des Einzelnen abgestimmt ist.
Funktionelles Training für Kampfsportler
Funktionelles Krafttraining ist ein wichtiger Bestandteil des Trainingsprogramms für Kampfsportler, da es die Fähigkeiten verbessert, die für den Wettkampf benötigt werden. Zum Beispiel kann ein Boxer Übungen mit Kurzhanteln ausführen, um die Schlagkraft und Reaktionsfähigkeit zu verbessern, während ein MMA-Kämpfer Übungen mit dem Sandbag ausführt, um die Körperkontrolle und Explosivkraft zu verbessern.
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Funktionelles Training bezieht sich auf Übungen, die Alltagssituationen oder Sportbewegungen nachahmen und den Körper als ganzes stärken. Diese Art des Trainings ist für Kampfsportler besonders wertvoll, da es die sportartspezifischen Bewegungsmuster verbessert und Verletzungen vorbeugt. Viele Verletzungen im Kampfsport resultieren aus mangelnder Stabilität oder instabiler Technik.
Das Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht eignet sich vor allem für Kampfsportler, die ein effektives Training ohne die Notwendigkeit von Geräten wünschen oder wenn keine weiteren Trainingsgeräte zur Verfügung stehen. Das Krafttraining ohne Geräte ist eine hervorragende Möglichkeit für Kampfsportler, ihre Kraft, Beweglichkeit und Kondition zu verbessern.
Welche Trainingsgeräte brauchen Kampfsportler?
Es gibt eine Vielzahl von Geräten, die in funktionellen Krafttraining-Programmen für Kampfsportler eingesetzt werden können.
- Hanteln: Hanteln können genutzt werden, um die Muskeln in Armen, Schultern, Rücken und Beinen zu stärken. Schattenboxen mit leichten Hanteln eignet sich ideal um die Kraftausdauer in den Schultern zu verbessern.
- Kettlebells: Kettlebells sind ein vielseitiges Trainingsgerät, das helfen kann, Kraft, Kraftausdauer und Explosivkraft zu verbessern. Beim Training mit der Kugelhantel lernst du z.B. besonders gut, deinen Körper unter Belastung auszurichten.
- Medizinbälle: Medizinbälle eignen sich hervorragend für das Explosivkrafttraining und können verwendet werden, um die Kraft im Rumpf, in den Armen und in den Beinen zu steigern.
- Sandbags: Sandbags ermöglichen eine Vielzahl von Übungen, die Kraft, Ausdauer und Explosivkraft verbessern können.
- Widerstandsbänder: Elastische Bänder eignen sich für ein effektives Widerstandstraining und können genutzt werden, um die Muskeln in Armen und Beinen zu stärken.
- Schlingentrainer: Vor allem die Rumpfmuskulatur profitiert beim Training mit dem Schlingentrainer.
Kampfsportarten mit hohem Fitness-Anteil
Im Gegensatz zu den Kriegskünsten ist der heute Wettkampfsport auf Fitness, Kondition oder Kraft ausgelegt. Beim Wettkampf wird meist über mehrere Runden gekämpft, weshalb die Kondition eine sehr große Rolle spielt. Bei manchen Kampfsportarten wie z.B. dem Ringen ist ein hoher Kraftanteil von Vorteil.
Zu den Kampfsportarten, die einen hohen Fitness-Anteil beinhalten gehören beispielsweise:
| Kampfstil | Beschreibung | Art der Fitness und sportliche Aspekte |
|---|---|---|
| Aikido | Aikido ist ein japanischer Kampfkunststil, bei dem es darum geht, den Angriff vom Angreifer abzulenken. Die Praxis des Aikido kann für Menschen, die Selbstverteidigung lernen wollen, aber auch eine Kunst suchen, die den Frieden fördert, sehr nützlich sein. | Beweglichkeit, Flexibilität, Koordination |
| Boxen | Boxen ist eine Kampfsportart, bei der es um kraftvolle Schläge mit den Händen geht. Strategie, Taktik und Ausdauer sind auch wichtig. | Ausdauer, Schlagkraft, Einsteckvermögen, Explosivkraft, aerobe Dauerbelastung |
| Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) | Brazilian Jiu-Jitsu ist eine brasilianische Kampfsportart, die sich auf den Bodenkampf konzentriert. Ein Kampf beginnt in der Regel auf den Füßen und geht dann in den Bodenkampf über. | Ausdauer, Kondition, Flexibilität, Haltekraft, Explosivkraft, aerobe Dauerbelastung |
| Capoeira | Capoeira ist ein sehr flüssiger und akrobatischer Kampfkunststil aus Brasilien. Er verbindet Elemente des Tanzes, der Musik und der Selbstverteidigung zu einer einzigen Kunstform. | Flexibilität, Kondition, Körperkraft, Koordination, Motorik, Gleichgewicht |
| Grappling | Grappling steht für Bodenkampf oder Ringen mit Aufgabetechniken und wird beim bei vielen Kampfsportarten genutzt. Mittlerweile hat es sich als eigener Kampfsport etabliert. | Ausdauerkraft, Kondition, Haltekraft, Koordination |
| Hapkido | Hapkido ist ein koreanischer Kampfkunststil, der sich auf Schläge, Tritte, Würfe und Hebel konzentriert. Es kommt in vielen Filmen und Videospielen vor. | Beweglichkeit, Kondition |
| Jeet Kune Do | Ist ein Kampfstil, der von Bruce Lee (Kampfsportler und Filmstar) entwickelt wurde. Jeet Kune Do war einer der ersten Kampfkunststile, bei der auf alle Formalitäten verzichtete und Techniken anwendete, die auf dem Gefühl des Einzelnen beruhten, am besten zu funktionieren. | Schnelligkeit, Kondition, Beweglichkeit |
| Judo | Judo ist eine japanische Kampfsportart, die sich auf das Greifen, das Festhalten von Gelenken und Würfe konzentriert. Es ist auch eine der beliebtesten Kampfsportarten der Welt, da der Schwerpunkt auf dem Werfen des Gegners liegt, anstatt ihn zu schlagen. | Beweglichkeit, Motorik, Gleichgewicht, Kondition, Koordination, Herz-Kreislauf wirksam |
| Karate | Karate ist eine der bekanntesten Kampfstile aus Japan. Der Name wird mit “Leere Hand” übersetzt. Der Fokus liegt auf Schlägen, Tritten, Ellenbogen und Kniestößen. | Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Koordination |
| Kickboxen | Die Kampfsportart Kickboxen verbindet Schläge und Tritte mit dem konventionellen Wettkampfsport Boxen. Beim Kickboxen gibt es verschiedene Sportdisziplinen. Es wird als Vollkontaktsport praktiziert, aber auch als Semikontakt (Pointfighting) oder Leichtkontakt. | Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf wirksam |
| Kung Fu | Im Westen wird für chinesische Kampfkünste meistens der Begriff “Kung Fu” verwendet. In China hingegen spricht man eher von “Wushu”, “Gong Fu” und “Quanfa”. Bei der Chinesischen Kampfkunst kommen meist alle körpereigenen Waffen und auch klassische Waffenwerkzeuge zum Einsatz. | Hohe Beweglichkeit, Haltekraft, Schnelligkeit |
| Luta Livre | Bezeichnet einen brasilianischen Grappling-Kampfsport. Je nach Disziplin wird es mit Schlägen und Tritten ausgeführt oder beschränkt sich auf reines Grappling. Übersetzt aus dem Portugiesischen heißt es “Freier Kampf”. | Ausdauerkraft, Kondition, Haltekraft, Koordination |
| Muay Thai | Muay Thai ist eine alte Kampfkunst, welche sich auf den Werten Respekt, Ehre und Tradition begründet. Ursprünglich ging es darum auch ohne Waffen kämpfen zu können, wenn Schwert oder Speer unbrauchbar wurden oder verloren gingen. Muay Thai ist bekannt für die hohen Tritte oder die Knie- und Ellenbogenstöße. | Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Einsteckvermögen, Ausdauer |
| Ringen | Ringen ist ein Zweikampf ohne Tritte und Schläge mit dem Ziel beide Schultern des Gegner gleichzeitig auf den Boden zu drücken. Es gibt zwei verschiedene Disziplin des Ringen als Wettkampfsport. Das sogenannte Freistil Ringen und die Griechisch-Römische Ringvariante. | Kondition, Beweglichkeit, Haltekraft |
| Sambo | Sambo ist eine moderne Kampfsportart aus Russland. Sie wurde ursprünglich dafür entwickelt, die Nahkampffähigkeiten der sowjetischen Arme zu verbessern. Der Wettkampfsport hat sich weltweit etabliert. | Schlagkraft, Kondition, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Durchhaltevermögen |
| Savate | Die Kampfsportart Savate aus Frankreich, ähnelt dem Kickboxen oder Boxen. Es wird mit Faustschlägen und Fußtritten gearbeitet. Es unterscheidet sich aber in der Ausführung der Techniken. | Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kondition, Herz-Kreislauf wirksam |
| Schwingen | Schwingen (auch Hosenlupf genannt) ist eine Ringer-Variante in der Schweiz. Diese wird in traditionellen Trachten auf Sägemehl ausgeübt und ist Schweizer Nationalsport. | Kondition, Beweglichkeit, Haltekraft |
| Sumo Ringen | Das japanische Sumo Ringen verbindet Wettkampf mit Tradition. Obwohl es einfache Regeln besitzt, können 82 Techniken zum Sieg führen. Die Sumo-Kämpfer:innen müssen aufgrund des Gewichts sehr auf ihre körperliche Fitness Acht geben. | Kondition, Beweglichkeit, Haltekraft, Koordination, Herz-Kreislauf wirksam, Schnellkraft |
| Tae Bo | Tae Bo ist eine Fitness-Konzept, welches sich aus den Techniken asiatischer Kampfsportarten bedient. Dabei werden Kampfsporttechniken mit Fitness-Aerobic verbunden. | Aerobic, Fitness, Kondition, Beweglichkeit, Herz-Kreislauf wirksam, Koordination |
| Taekwondo | Beim weltbekannten und modernen Wettkampfsport Taekwondo wird vorzugsweise mit Fußtechniken gekämpft. Die Techniken sind auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt. | Kondition, Schnellkraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Dynamik |
| Vovinam | Vovinam ist eine vietnamesische Kampfkunst, welche auch mit Waffen trainiert. Es ist unter anderem bekannt für die hohen Sprünge oder die Beinschere zum Kopf. | Beweglichkeit, Kondition, Koordination |
Jeder kann Kampfsport erlernen - unabhängig von Fitness-Level, Gewicht oder Alter. Auch wenn du noch nicht in Topform bist, sollte dich das nicht abschrecken. Dein Körper passt sich mit der Zeit an die neue Belastung an, und schon bald wirst du Fortschritte spüren.
