Karate Gürtel Grade System

Ähnlich wie beim Judo geben auch in der Kampfsportart Karate die Gürtel und ihre Farbe Aufschluss darüber, welchen Erfahrungs- bzw. Reifegrad der Kämpfer besitzt.

Da Karate etwas jünger als die Kampfsportart Judo ist, wird heute angenommen, dass man das Gürtelsystem zur äußerlichen Kenntlichmachung der Graduierung davon zumindest in den Grundzügen übernommen hat.

Dies wird z. B. daran deutlich, dass auch im Karate grundsätzlich zwischen Schülergraden, genannt Kyü, und Meistergraden, genannt Dan, unterschieden wird.

Die einzelnen Gürtel bieten einen großen Anreiz gerade für Einsteiger in diesem Sport, möglichst schnell Erfahrungen in Praxis und Theorie zu sammeln, um die jeweils nächste Prüfung bestehen zu können.

Die Gürtel sind dabei nur das nach außen sichtbare Symbol der bestandenen Prüfung, für die jeweils genaue Bestimmungen seitens der einzelnen Verbände festgeschrieben wurden.

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Die Kyü-Grade (Schülergrade)

Hier ist eine Übersicht der Schülergrade im Karate:

  • 9. Kyü: Weißer Gürtel
  • 8. Kyü: Gelber Gürtel
  • 7. Kyü: Orangener Gürtel
  • 6. Kyü: Grüner Gürtel
  • 5. Kyü: Blauer oder violetter Gürtel (je nach Verband)
  • 4. Kyü: Blauer oder violetter Gürtel (je nach Verband)
  • 3. Kyü: Brauner Gürtel
  • 2. Kyü: Brauner Gürtel
  • 1. Kyü: Brauner Gürtel

Die Dan-Grade (Meistergrade)

Die Meistergrade im Karate werden durch den schwarzen Gürtel repräsentiert:

  • 1. - 9. Dan: Schwarzer Gürtel

Wichtige Informationen zum Gürtelsystem

Wichtig zu wissen: Im ursprünglichen Karate gab es noch keine Gürtelfarben zu Erkennung der Graduierung.

Diese sind eine Erfindung des modernen Budō (Oberbegriff aller asiatischen Kampfkünste) und wurden zunächst zur Motivation der Sportler bzw. Schüler eingeführt.

In Deutschland gab es bis 1981 lediglich fünf Schülergrade (5. - 1. Kyü).

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Generell gilt: Die einzelnen Prüfungen zum Erreichen des jeweils nächsten Schüler- bzw. Meistergrades können im Karatesport nur in zeitlich genau vorgeschriebenen Abständen absolviert werden.

Grundsätzlich werden in den Schülergraden und den damit verbundenen Prüfungen mehr praktische Kenntnisse - also Kampfkunstübungen - abgefragt, in den Meistergraden dagegen mehr und mehr auch theoretisches Wissen.

Besonderer Wert wird in den Prüfungen auf folgende Fähigkeiten gelegt: Ausführung der Techniken, Haltung, Aufmerksamkeit, Kampfgeist, Konzentration und der Kampfwille.

Ab dem 5. Dan werden die einzelnen Grade bei den meisten Verbänden nicht mehr infolge einer bestandenen theoretischen und/oder praktischen Prüfung vergeben, sondern nur noch verliehen.

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